Meine Top-5-Zeitmanagement-Apps, die mich produktiv machen        

Mein Kollege Holger Grethe, der über den Umgang mit dem lieben Geld schreibt, hat vor einiger Zeit seine Top-5-Finanz-Apps vorgestellt.

Ich will ihm gleich ziehen und dir heute einen Einblick in meine Top-5-Zeitmanagement-Apps geben, die ich so noch nie vorgestellt habe. Lass dich überraschen!

Die Shownotes findest du unter https://ivanblatter.com/zeitmanagement-apps/


          #101: Ist Planung noch möglich? Und: Wie plant man das Unplanbare?        

Heute beginnt eine neue Zeitrechnung. Denn ab heute habe ich einmal pro Monat meinen Freund Bernd Geropp in meinem Podcast.

Nicht einfach als Interviewgast, sondern als Gesprächspartner nach dem Motto: Zwei Solopreneure tauschen sich zu einem Thema rund um Zeitmanagement aus.

Als erstes Gesprächsthema haben wir uns das Thema "Planung" vorgenommen. 

  • Kann man heute überhaupt noch seinen Tag planen? 
  • Wie plant man das Unplanbare?

Die Shownotes und das Transkript findest du unter https://ivanblatter.com/planung


          #059: Fünf Gewohnheiten für einen besseren Umgang mit dem Internet        

Michael Hyatt, ein großartiger Blogger aus den USA, hat vor einiger Zeit in einem Podcast den Artikel “Tweets, Texts, E-mail and Posts: Is the Onslaught Making Us Crazy?” aus der Newsweek zusammengefasst und eine Antwort verfasst.

Ich finde die Gedanken daraus so gut, dass ich sie auch ver-podcastet habe.

Lernen Sie hier also die 5 Gewohnheiten kennen, die Ihnen helfen, besser mit den negativen Seiten des Internets umzugehen.

 

Die Links aus der Folge:

 


          #030: Was bringt Zeitmanagement überhaupt?        

Was bringt Zeitmanagement überhaupt? Seit einiger Zeit können Sie mir Fragen rund um Zeitmanagement stellen, die ich dann an passender Stelle beantworte. Daniele Cipriano hat diese Gelegenheit gepackt und stellt mir folgende Frage:

Meine Frage ist auf der einen Seite ganz einfach. Auf der anderen Seite aber auch eventuell irritierend: Wieso das Ganze? Warum sollte(n) ich/wir und sonst noch wer produktiver werden? Was habe ich davon? Was hätten andere davon?

Hören Sie hier meine Antwort auf seine Fragen.

Die Seite zu dieser Folge mit vielen Links zu weiteren Artikeln finden Sie unter http://www.blatternet.de/030.

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          #029: So werfen Sie Ballast ab        

lebenshuete

Zu einem funktionierenden Zeitmanagement gehört auch, Ballast abzuwerfen.Das kann im Kleinen sein (etwa unnötige oder zeitraubende Aufgaben), aber natürlich auch im Großen. Grundsätzlich geht es darum, Zeit für die wirklich wichtigen Aufgaben und Dinge zu schaffen, die ja nicht nur auf dem Schreibtisch stehen müssen. Wie das funktioniert, erkläre ich Ihnen in dieser Folge meines Podcasts.

Ballast abwerfen: In welches Rollen- und Verpflichtungsgeflecht sind Sie eingebunden?

Hier die fünf Schritte, die Ihnen helfen zu erkennen, was ist:

  1. Überlegen Sie sich, welche Rollen Sie ausfüllen müssen.
  2. Gehen Sie dann einen Schritt weiter und überlegen Sie sich, welche Verpflichtungen Sie irgendwann übernommen haben.
  3. Nehmen Sie eine Zeitschätzung vor.
  4. Reflektieren Sie das Ergebnis.

Um Ihr Ergebnis dann zu reflektieren, helfen Ihnen diese fünf Fragen:

  • Ist das richtig so?
  • Kann und will ich mir Zeit für all das nehmen?
  • Was ist mein Nutzen aus all diesen Verpflichtungen?
  • Auf was muss ich verzichten, wenn ich weiterhin alle Verpflichtungen erfüllen will
  • Kann ich aus der Verpflichtung raus?

Die Wahrheit ist immer konkret: Wenn Sie Zeit in die eine Verpflichtung investieren, haben Sie weniger Zeit für eine andere.

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          #005: Sieben Tipps für mehr Bewegung im Alltag        

In dieser Folge zeige ich Ihnen sieben einfache Möglichkeiten, mehr für Ihre Gesundheit zu tun und weniger zu sitzen. Wir sitzen bekanntlich zu häufig und bewegen uns zu wenig. Lernen Sie ein paar einfache, leicht umsetzbare Tipps, die Sie schon heute ausprobieren können. Sieben Tipps für mehr Bewegung im Alltag Hier sind nochmals die sieben […]


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          5 Jahre Integrative Beschäftigung in Vöcklabruck        
5 Jahre Integrative Beschäftigung der Assista im Bezirk Vöcklabruck – ein Besuch der Feierlichkeit im OKH und einiger Einrichtungen in denen integrative Beschäftigung zum Alltag gehört. Und ein Einblick in den Alltag der Beteiligten. Redaktionelle Mitarbeit von Daniela Neubacher, ein Beitrag von Johanna Ramacher
          Mud marvels in Mali        

It was a great feeling - one of exhilaration - as the 5am bus pulled away from the dark little side-street in central Bamako to start the 580km trip north-east to Djenne.

I first visited Djenne 13 years ago, and I wasn't going to let coups, rebellions or ill-informed foreign office advice stop me from going back.  I'd checked and double-checked and Djenne is safe.  But with much of Mali currently so unsafe there are no tourists coming, and with the embassies advising against all travel to Mali even the business travellers are leaving as quickly as they can - so I knew that I would have Djenne all to myself.

& so it proved.  Djenne is a UNESCO World Heritage site, an ancient city on the trans-Saharan trade route almost entirely built of mud, and with the largest mud structure in the world (its mosque), so tourism has been an important source of income.  But with the kidnappings in Timbuktu last year it pretty much dried up, and then with the coup this March it stopped completely.  So all those who make their money from tourism - those who run and work in hotels and restaurants, who make or sell masks, statues, jewellery and bogolan cloth, those working as guides (and their extended families) - all have suffered.  This meant, rather embarrassingly, that I was treated as some kind of messiah, with little old ladies coming and taking my hands and praising god that there was a white person in Djenne, finally.

I hope I didn't raise any false hopes (please, readers, go to Djenne, and spend money there!) but it was nice to feel so welcome and wonderful to wander the streets and visit a couple of nearby villages without seeing another tourist.  The need for tourist $ also meant I was allowed inside the famous mosque, nornally off-limits to tourists (although to be honest the interior turned out to be far less impressive than the exterior).

Djenne is a truly beautiful place, one of my favourite towns/cities in the world.  Buildings are built with banco (mud mixed with millet straw) in traditional styles maintained by a strict guild of masons, and are regularly replastered to counter rain damage.  Located in the Niger inland delta, the surrounding land is a floodplain, underwater for several months of the year.  During my visit the water had only partly receded, so the town was effectively an island reachable only by crossing a bridge or taking a ride in a pirogue.

Sunday is one of the quiet days when I was able to wander the little backstreets enjoying the architecture.  Monday, on the other hand, is the day of the weekly market, with thousands of people arriving from the surrounding villages to bring fish, vegetables and bundles of firewood for sale.  It is a typical colourful African market - of which, of course, I have seen dozens - but looking out from the town at all the traders crossing the floodwater in little wooden pirogues was certainly worthwhile.


In the afternoon I escaped the market crowds by taking a guide to visit two nearby villages, one inhabited by the Bozo (fishermen) and accessible only by boat, the other with a mixture of different tribes in different sections, each with their own small mud mosque.

Then, unfortunately, the long and tiring bus ride back to Bamako.  It should take about 10 hours, but in a particularly old bus, and with a driver who seemed cdetermined to stop to pick up as many passengers (and their chickens) as possible, it took us 18 hours.  But for Djenne, it was worth it.

          Mission (just about) accomplished        
I was tired when I got home from Cambodia (via Istanbul), and the last thing I really wanted to hear was that my staff were having problems in Niger and I needed to join them as soon as possible in order to rescue the mission.

It turned out that none of the planning had been done as one team member had been confined to bed with a painful attack of gout.  The other team member had arrived in Niger late after her flight was delayed by ten hours, and also stressed from her experience on the flight.  Stopped at Bamako for some passengers to leave and others to join the flight, she suddenly realised her laptop was missing.  In her distress she managed to persuade the crew to let her briefly disembark to chase after the departing passengers, and finding them still in the terminal she announced that her laptop was missing and she wanted everyone to open their bags.  A man who'd been sitting near her (and trying unsuccessfully to chat her up for much of the flight) came forward and handed it over.  He'd thought it belonged to another woman who'd got off the flight, blah, blah, blah...

Perhaps her immune system was down after the stresses of her journey, as she then fell sick with malaria and spent the next five days in bed.

So they needed me to join them much earlier than intended so as to take on some of the work.  I ran around changing my flight, getting an additional few days' visa, etc (all made more difficult by the fact that all of my admin and logistics colleagues were away on a training course), and flew out to join them on the Saturday evening.  Due to full hotels we were all staying in different places, so they had agreed to bring a big pile of files to me on the Sunday as preparatory reading for my intended two days out in the field visiting projects, but the taxi drivers were all on strike so I had to sit there twiddling my thumbs until an office driver got to me on the Monday morning.  Laden down with the files we drove the 160km to the Dosso field office, and after the day's work I spent the evening, until midnight, on my reading.  There was little else to do in any case as the hotel restaurant was closed and with no street lighting and no torch I was restricted to a beer from the hotel bar for my dinner.

The next morning I was therefore quite hungry and could hardly believe it when told that the restaurant was still closed, with the chef not expected in for another couple of hours.  So I wandered out into the street, searching for somewhere selling food.  As Dosso is a kind of crossroads for travellers (mostly truckers) going from Niger to Benin or Nigeria, I quickly found somewhere.  No menu, just a chunk of baguette served with hot white beans, a dollop of mayonnaise and a glug of oil, but it was nicer than it sounds and a bargain at only 40¢.

Once in the office, I gave them the list of projects I wanted to visit so that they could make the necessary arrangements.  They came back looking concerned.  There had been a kidnapping of six NGO staff on the Sunday night, so apparently meetings had been held the previous day between security officers of the NGOS and the UN agencies, and the decision had been made to stop all field visits.  I was also told that there was to be no movement between the country office and the field offices, so I had to stay put.  With two policemen guarding my room that night!

I have to say that I felt it was all a huge overreaction; the kidnap had taken place 650km away, and as the kidnappers now had six hostages to deal with I thought it unlikely that they would be on the hunt for more.  Besides, this wasn't the first kidnapping of NGO staff in Niger over the past few years.  But I am not an expert on security matters, and obviously had to do what I was told in the circumstances.

Overreaction or not, it meant I couldn't carry out the work that was my reason for going to Dosso, so the next day they agreed to transport me back to Niamey.

Thankfully the other half of our planned project vists had been done a couple of days earlier so we were still able to draw some conclusions from our trip and produce a final report.

Time to go home, and although our homes are in different places the first leg of the journey, Niamey - Ouagadougou, was the same for all three so we travelled together to the airport early on the Wednesday morning.  This trip hadn't done with us yet though, as we found that the aeroplane had not arrived the previous evening, and with no other flights departing Niamey that day we could not be re-routed.  So we were sent back to the hotel to wait.  A chance to phone my Mum, to take a dip in the pool, it wasn't all bad, but at the same time I really had been away for long enough and was keen to get home.  Friday was a public holiday so I had a long weekend to look forward to.

Eventually, late afternoon, we got the call to go back to the airport; the plane had finally arrived.  At check-in I was asked whether I wanted to collect my luggage in Ouagadougou or check it through to Dakar.  I pointed out that as I had missed the midday connection with the Dakar flight it was a bit difficult to answer without more information on the rearranged connection.  At this they looked a little confused - it turned out they hadn't thought about that so I hadn't been booked on to any new connecting flight.

After more than an hour waiting for information, I was told that unfortunately the next flight from Ouaga to Dakar was not until Friday lunchtime and so I would have to spend two nights in transit in Ouagadougou.  I was not pleased but of course there was nothing I could do.  In fact I was nearly removed from the Friday flight as I refused point blank to pay $50 for a transit visa, arguing that it was the airline's fault and so they would have to pay.  Fine in theory but all the airline's staff were off enjoying the public holiday...  But I made the flight and finally collapsed into bed at home on Friday night.

Getting things done in Africa is rarely easy but this trip had managed to really pack in the challenges.
          Schule – Technik – Stadt        
DI, 27.09.2016, 16.00 Uhr: Junge Menschen machen sich über Lern- und Lebensräume Gedanken. Zunächst präsentieren SchülerInnen des BRG Theodor Kramer-Straße Themen rund um Schule und Freizeit. So geht etwa um (nach Meinung einiger fehlende) Politikvermittlung in der Schule, um Fußballkarriere außerhalb der Schule, um Social Media und Fastfood ebenfalls außerhalb der Schule sowie ums Lernen, […]
          Auf der Suche nach Exzellenz in der kommunalen öffentlichen Verwaltung – Sieben Wege zum Erfolg - by Julia Bosse, Alexander Heichlinger, Emanuele Padovani, Jan Ole Vanebo        

Ein gut funktionierender kommunaler öffentlicher Sektor ist die Grundlage für Wohlstand und Wachstum. Derzeit sind Städte mit erheblichen Zwängen und Herausforderungen konfrontiert, zum Beispiel mit dem demographischen Wandel, einer kulturell zunehmend vielfältigen Bevölkerung, den Auswirkungen neuer Technologien, sozialer Polarisierung und Segregation, Zersiedelung und drohenden Schäden der städtischen Ökosysteme. Zudem stellen die Schwierigkeiten des Wirtschaftssystems für viele Gemeinden aufgrund der Globalisierungsdynamik der Ökonomien eine Realität dar. Dadurch wird das vielen in der Kommunalpolitik Tätigen bekannte Problem, „mit weniger mehr erreichen“ zu müssen, verschärft.

In diesem Buch werden sieben europäische Städte untersucht, verglichen und einander gegenübergestellt, die erfolgreich kreative und exzellente Lösungen umgesetzt haben: Bilbao (ES), Birmingham (UK), Mannheim (DE), Mailand (IT), Tallinn (EE), Tampere (FI), und Trondheim (NO). Dazu wird sowohl ein solider wissenschaftlicher Vergleich als auch eine eher praktische Untersuchung der einzelnen Fälle („das Making-of“ ) vorgenommen. Schließlich werden sieben Schritte vorgestellt, die zu Exzellenz führen.

Für jeden Fall werden zunächst der Hintergrund, die Strategieentwicklung, der „Weg“, das Verwaltungskontrollsystem und die Finanzverwaltung, die Ergebnisse und die Innovationskraft (wichtige Triebkräfte und Voraussetzungen) untersucht. Diese Erfolgsgeschichten aus verschiedenen Bereichen der kommunalen öffentlichen Verwaltung - von umfassenden wirtschaftlichen Veränderungsprozessen vor Ort zu kleineren Bottom-up-Projekten - sollen anderen Städten als Beispiel dafür dienen, dass es unterschiedliche Wege zu intelligenten Lösungen gibt. Was offen bleibt, ist die Frage, ob sie bereit sind, diese Herausforderung anzunehmen.

Auch auf Englisch und auf Spanisch erhältlich.


          So sagt Ihnen die Apple Watch die Zeit per Vibration an        

Die Apple Watch kann Ihnen neben Benachrichtigungen, Telefonaten und vielen anderen Dingen natürlich auch die Uhrzeit anzeigen. Wie die meisten Apple-Produkte verfügt die Smartwatch auch über Funktionen für Menschen mit Behinderungen. So kann Ihnen die Apple Watch unter watchOS 3 etwa auch die Zeit ansagen beziehungsweise weniger auffällig per Vibration mitteilen. Wir zeigen Ihnen, wie das funktioniert.

(Weiterlesen)
          Fangquoten sinken um bis zu 56 Prozent        
Schmerzhafte Quotenreduzierung? Zwar dürfen die Ostseefischer künftig deutlich weniger Dorsche fangen. Aber die neue EU-Entscheidung wird von Umweltschützern dennoch als zu lasch kritisiert.
          Strengere Abgaswerte für Schiffe sollen Luftqualität verbessern        
An der Nord- und Ostsee soll die Luft künftig besser werden: Die Schiffe dürfen noch weniger Schwefel ausstoßen. Heikel bleibt die Frage, ob sich alle Reedereien an die teuren Auflagen halten werden.
          Dutzende Migranten in der Sahara verdurstet        
Sie schafften den lebensgefährlichen Weg bis zum Mittelmeer nicht: In Niger sind nach Angaben des Roten Kreuzes mindestens 44 Migranten bei der Durchquerung der Sahara verdurstet, unter ihnen viele Frauen und Kinder.
          Kommentar zu 5 SEO-Tools für Affiliate Marketer von Michael Pröll        
Hallo, danke für die Übersicht der Tools. Es ist ja Wahnsinn wenn man im Google Affilitate Tools oder SEO Tools eingibt und die Ergebnisse sieht. Da müsste man sich ja tagelang hinsetzen und jedes Tool ausprobieren und was mich vor allem stört. Man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Deshalb danke für die kurze Auflistung einiger Tools. So behält man wenigstens den Überblick. Liebe Grüße, Michael Pröll
          IG KÖLN VorOrt nimmt Stadtdirektor Kahlen in die Pflicht und fordert Chancengleichheit für Veedel        

IG KÖLN VorOrt nimmt Stadtdirektor Kahlen in die Pflicht und fordert Chancengleichheit für Veedel

http://www.karnevalistenforum.de/news/musto.jpg Köln, 27.10.2009: Die Kölner Konsensrunde zur Regelung von Sonderöffnungszeiten von Verkaufsstellen an Sonntagen trat bislang zusammen, um dem Rat der Stadt Köln einen Konsens zwischen Handel, Gewerkschaften, Kirchen, Parteien und Stadtverwaltung vorlegen zu können, dem bisher immer zugestimmt wurde, da die Parteien sich an der Konsensrunde im vorpolitischen Raum bereits beteiligten. Die derzeit geltende Praxis sieht vor, dass jeder der 85 Stadtteile an drei Sonntagen im Jahr öffnen kann, sofern sich diese drei Sonntage in maximal 24 Aktivsonntage für die Stadtteile und maximal 3 Aktivsonntage für die Innenstadt einsortieren. Die sogenannte "24+3-Lösung". Damit wurde insbesondere den Interessen der Kirchen Rechnung getragen, dass an 25 Sonntagen im Jahr (52 - 27 = 25) keine kommerziellen Aktivitäten stattfinden. Diese Praxis hat sich bewährt, zumal die so wichtige räumliche Entzerrung der Sonntagsöffnungen praktiziert wurde, die vorsah, dass zum Beispiel Sülz-Klettenberg, Chorweiler und Rath-Heumar an einem selben Sonntag von 13:00 bis 18:00 Uhr öffnen konnten. Durch die räumliche Entzerrung entstanden größere Einzugsgebiete im Umfeld, um ausreichend Kunden in das jeweilige Zentrum zu werben.

Die Konsensrunde für die Sonntagsöffnungen 2010 tritt am 2. November 2009 zusammen. Hierbei soll nach Wunsch des Einzelhandels- und Dienstleistungsverbandes Aachen-Düren-Köln e.V. bereits Konsens darüber erzielt werden, dass der Rat der Stadt Köln der Innenstadt einen am 9. September 2009 beantragten, vierten verkaufsoffenen für den 27. Dezember 2009 genehmigen soll. In der Begründung des Einzelhandelsverbandes in einem Schreiben an Stadtdirektor Guido Kahlen heißt es: "Die Auswirkungen der weltweiten Wirtschaftskrise sind auch im Einzelhandel deutlich spürbar. Nachdem wir bereits im ersten Halbjahr 2009 ein deutliches reales Umsatzminus hinnehmen mussten, sind die Perspektiven für das zweite Halbjahr noch erheblich negativer. Wir befürchten drastische Umsatzrückgänge, vor allem, wenn der Arbeitsmarkt - wie von allen Experten prognostiziert - im Laufe der nächsten Monate spürbar einbrechen wird. Die zum Teil bereits dramatische Situation im Einzelhandel wird durch die Insolvenz und Schließung großer und bedeutender Handelsunternehmen in letzter Zeit dokumentiert. Aber auch die Lage der mittelständischen, inhabergeführten Fachgeschäfte ist vergleichbar prekär. Aus den genannten Gründen, die Ihnen sicherlich bekannt sein dürften, ist die Genehmigung des beantragten Sonntags zur Existenzsicherung und Überlebensfähigkeit vieler Einzelhandelsunternehmen zwingend notwendig."

Michael Musto, Vorstandssprecher der IG KÖLN VorOrt: "Die Begründung des Einzelhandelsverbands ist leider zutreffend. Sie spricht aber für den gesamten Einzelhandel, also auch für die Stadtteile. Die IG KÖLN-VorOrt ist daher bereit, dem Antrag der Innenstadt vom 9. September 2009 für einen vierten verkaufoffenen Sonntag am 27.12.2009 zuzustimmen. Allerdings sähen wir darin möglicherweise eine prejudizierende Auswirkung auf die Erwartungshaltungen der Innenstadt und anderer Stadtteile für den Konsens 2010 bzw. den der Folgejahre. Insofern würden wir im Falle der Genehmigung des genannten vierten Sonntags 2009 zu Gunsten der Innenstadt darauf bestehen müssen, dass im Jahr 2010 allen Stadtteilen – die nicht minder von der allgemein schwierigen wirtschaftlichen Lage heimgesucht sind – ebenfalls ein vierter verkaufsoffener Sonntag genehmigt werden muss. Schließlich wurde die Konsensrunde seinerzeit gerade für die Belebung des Einzelhandels in den Veedeln ins Leben gerufen."

Für die IG KÖLN VorOrt ist denkbar, dass sich künftige vier verkaufsoffene Sonntage für alle Stadtteile dennoch in die bestehenden 24-plus-Sonntage „einsortieren“ können und hierdurch lediglich ein neues Modell „24+4“ entstehen würde. Damit blieben an 24 Sonntagen im Jahr alle Geschäfte in Köln geschlossen. Allerdings sieht sie in dieser Entwicklung auch die Gefahr, dass die Parteien im Rat der Stadt Köln zu Gunsten dieser Variante keine Mehrheiten mehr entwickeln und sogar das Risiko, dass das Modell der Sonntagsöffnungen auf Stadtteilebene gekippt und eine Variante auf Stadt-Köln-Ebene Einzug halten könnte. Musto: "Das ist das absolute Horrorszenarium, wenn es vier Sonntage für die ganze Stadt gäbe, alle Kunden in die Innenstadt führen und die Vororte ohne Umsatz in ihren Läden austrocknen würden. Der große Erfolg der bisherigen Modelle war gerade die räumliche Entzerrung der Sonntagsöffnungen in einem angemessenen Zeitrahmen für 85 Stadtteile."

Selbst eine Lösung auf Stadtbezirksebene würde dazu führen, dass sich absurde Konkurrenzsituationen ergäben: In Lindenthal würde es zu einem Wettkampf zwischen der Dürener Straße, dem Carrée Sülz-Klettenberg, der Aachener Straße und dem Rheincenter in Weiden sowie den Möbelhäusern in Marsdorf kommen. In Mülheim müsste zum Beispiel die Bergisch Gladbacher Straße in Holweide gegen die Dellbrücker Hauptstraße und die Frankfurter Straße ankämpfen. Im Stadtbezirk Kalk hätten die Olpener Straße in Brück oder die Rösrather Straße in Rath gegen die Köln Arcaden und die Kalker Hauptstraße ebenfalls kaum eine Chance.

Die IG KÖLN VorOrt ist davon überzeugt, dass gerade die räumliche und zeitliche Entzerrung der Sonntagsöffnungen über die Stadtbezirksgrenzen hinaus das ausschlaggebende Moment sind, um jenen Veedelstourismus zu erzeugen, der Kunden aus Worringen oder Rodenkirchen zu einem verkaufsoffenen Sonntag nach Mülheim oder Lindenthal bewegt. Eine Konkurrenzsituation zur Innenstadt und/oder Sonntagsöffnungen innerhalb eines Stadtbezirks oder weniger als 24+3 Sonntagen im Jahr wäre der Totschlag von allen Stadtteilveranstaltungen wie Kunst-Meilen, Straßen- oder Pfarrfesten und vielem mehr in den Vororten. Michael Musto: "Positionen, die weniger als 24 plus 3 oder 4 Aktivsonntage fordern, an denen Handel betrieben werden darf, bleiben mir unverständlich, da der Rahmen von 3 oder 4 mal 5 Öffnungsstunden von 13 bis 18 Uhr an Sonntagen, also ohnehin maximal nur 20 Arbeitsstunden im Jahr, dadurch überhaupt nicht tangiert wird. Wer dies verstanden hat, kann doch nicht ernsthaft wollen, dass sich die wenigen, also 20 Arbeitsstunden pro Jahr so knubbeln, dass sie durch fatale und überflüssige Konkurrenzsituationen - gerade auch für die Arbeitsplätze selbst - betriebswirtschaftlich ad absurdum geführt werden."

Die IG KÖLN VorOrt schlägt daher vor, die alte Regelung „pro Standort“, sowie 24+3 oder 24+4 Sonntage beizubehalten und auf keinen Fall zu unterschreiten. Dann gibt es noch 24 Sonntage ohne Kommerz und völliger Ruhe in Köln. So könnten die Hauptstraße in Rodenkirchen, die Berrenrather Straße in Sülz und die Olpener Straße in Brück sich einen selben Sonntag teilen, ohne dass es zu massiven Konkurrenzsituationen im jeweiligen, direkten Umfeld kommt. Musto: "In Italien, einem streng katholischen Land, gibt es an keinem Sonntag Diskussionen über Ladenöffnungen. Und in Köln debattieren wir nun über 20 Öffnungs- und Arbeitstunden im Jahr pro Standort?"

In einem Schreiben vom 26. Oktober 2009 nimmt die IG KÖLN VorOrt Stadtdirektor Guido Kahlen in die Pflicht: "Da die Leitung der Konsensrunde Ihnen, sehr geehrter Herr Kahlen, obliegt, appellieren wir nun an Ihren Einfluss und Ihr politisches Geschick, den Kaufleuten in Köln eine für alle Akteure sinnvolle Situation und Anzahl an räumlich entzerrten Sonntagen zu erhalten. Mit einer Änderung der jetzigen Regelung verantworten Sie für den Kölner Einzelhandel – insbesondere der Mittelzentren – eine reale Bedrohung der Existenz."


          Comment on I HATE NIGGERS!!!!!!!!!!!! by D NIGER HATER        
FUCKING NIGGER LOVER
          Comment on I HATE NIGGERS!!!!!!!!!!!! by D NIGER HATER        
You must like the big black dick sister
          Comment on I HATE NIGGERS!!!!!!!!!!!! by D NIGER HATER        
Nigger loving whore
          Comment on I HATE NIGGERS!!!!!!!!!!!! by D NIGER HATER        
AMEN... Ever thought about getting into politics... Being from an over run black bastard city, by the name of Toronto, an Indian name meaning MEETING PLACE, I would vote you into office in a minute to clear these motherfuckers out. You failed to mention that they blow so much sunshine up white womens asses as well, then knock them up just to leave them for the next, enacting the ape mantallity that proceeded them, the pieces of shit.
          Comment on I HATE NIGGERS!!!!!!!!!!!! by D NIGER HATER        
The black hearted motherfuckers are as black as their skin. Users, abusers and self serving from the getto. Imean get go. lol
          New York City Love I         
Ich sitze gespannt im Flieger und springe sofort auf, als die Anschnallzeichen erloschen sind. Natürlich weiß ich, dass es noch einige Zeit dauert, bis man endlich die engen Gänge des Airbus verlassen kann. Noch sind sämtliche Türen geschlossen. Ich glaube sogar, dass sich die Passagierbrücke noch nicht einmal ansatzweise in der Nähe unseres Ausgangs befindet. Aber nach über 8 Stunden Flugzeit kribbelt mein ganzer Körper und will einfach nur noch raus. Nicht, weil ich Angst habe, mir alles weh tut oder ich die Enge des Fliegers nicht mehr ertragen kann - ganz im Gegenteil, ich liebe das Fliegen und sogar das Essen hoch oben über den Wolken! Aber es zieht mich einfach raus. Ich will so schnell wie möglich an die Luft und die ersten tiefen Atemzüge in dem Land in mich aufsaugen, das ich so liebe. Ich möchte es endlich wieder riechen - denn es riecht anders. Es duftet nach Ferne und nach Abenteuer. Es erinnert mich daran, endlich wieder angekommen zu sein. So schön es wohl überall auf dieser Welt sein kann, so sehr habe ich mich in dieses Land verliebt, in dem ich nach all den Sicherheitskontrollen und der Gepäckabholung endlich wieder stehe - die USA


Direkt vor dem Newark Liberty International Airport ist es dann wie eine Welle des Glücks, die über mich hereinbricht. Drei wundervolle Wochen liegen vor uns und ich kann es kaum noch erwarten, endlich wieder auf Entdeckungstour zu gehen! Der Flug mit Lufthansa lief wie immer reibungslos und das Essen hat tatsächlich auch wieder super geschmeckt. Auch das Bordkino war großartig und das Personal sehr nett und hilfsbereit. Unser erster Stop war New York City. Und was soll ich sagen - ich bin verliebt. Noch mehr, als beim ersten Mal. Ich habe gar nicht mitbekommen, dass mir diese Stadt so sehr gefehlt hat und dass sie mich so glücklich machen kann! Ich kann es eigentlich auch kaum beschreiben - ich weiß nur, dass ich bereits eine Woche später die nächsten Flüge nach New York geplant habe und mich extremes Fernweh plagte, obwohl ich das Land noch nicht einmal verlassen hatte. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass es mit jedem weiteren Besuch einfach nur noch schlimmer werden wird und dass ich einen großen Teil meines Herzens einfach mal so mitten auf dem Rockefeller Center verloren habe. 


Um in unser kleines Appartment in East Village zu kommen, haben wir uns vorab bereits einen SuperShuttle bestellt, den ihr ganz bequem von Zuhause aus buchen könnt. Per Mail bekommt ihr dann die Nummer des Shuttles mitgeteilt und wo genau ihr zusteigen könnt. Den Van erkennt ihr auch recht schnell an der blauen Farbe und eben an der jeweiligen Nummerierung. Meist fährt man dann einige Punkte des Flughafens ab, an denen noch weitere Fahrgäste einsteigen. Die Fahrtdauer von Newark nach Manhattan ist natürlich von den Verkehrsbedingungen abhängig. Meist staut es sich vor allem vor dem Lincoln-Tunnel. Doch die Fahrt vergeht wie im Flug, wenn man nebenbei so viel von einer so tollen Stadt sehen kann. Nach etwas mehr als einer Stunde wurden wir schließlich direkt vor unserem Apartment im East Village Hotel abgesetzt.


Viel Zeit zum Entspannen blieb jedoch nicht, da wir jede freie Minute einfach nutzen und genießen wollten. Nachdem wir unsere Koffer also im Zimmer abgestellt und uns umgezogen hatten, haben wir uns auch schon direkt wieder ins Getümmel gestürzt. Mitte Juli war das Wetter einfach so traumhaft schön, dass wir ganz schön ins Schwitzen kamen! Die Sonne lachte vom Himmel und nahm uns in Empfang. Wir strahlten mit ihr um die Wette. East Village ist ein Viertel, was wirklich toll gelegen ist! Ob zu Fuß, mit Taxi oder mit der Bahn - man kommt eigentlich immer schnell an sein Ziel. Wir haben uns am ersten Tag zu Fuß auf den Weg in Richtung Times Square gemacht, denn wir mussten noch eine kleine Bestellung abholen, die uns für die kommenden Tage die Sightseeingtouren und auch unseren Geldbeutel um einiges erleichtern würden.


Bereits in Deutschland haben wir uns einen der verschiedenen Städte-Pässe herausgesucht, mit denen man bares Geld sparen kann! Je nachdem, was ihr alles sehen und wie lange ihr euch dafür Zeit nehmen wollt, könnt ihr zwischen drei verschiedenen Pässen wählen, die man jedoch auch noch einmal individuell an seine Bedürfnisse anpassen kann. Da gibt es einmal den Explorer Pass, dann den New York City Pass und the New York Pass. Den letzteren der drei haben wir für uns entdeckt und waren wirklich total zufrieden! An drei Tagen konnten wir überall reingehen und uns all das ansehen, was wir wollten - über 80 Attraktionen sind in dem Pass inbegriffen und das haben wir auch ausgenutzt. Natürlich kann man an nur drei Tagen unmögliche alle Attraktionen besichtigen, aber man spart eindeutig - vor allem Geld. Aber ab und zu auch mal Zeit - denn es gibt für die Passbesitzer Extrakassen, an denen man seine jeweiligen Tickets abholen kann. Da natürlich viele Touristen einen solchen Pass haben, sind auch diese Kassen immer gut besucht. Aber manchmal hat man einfach auch Glück. Ihr solltet euch genau informieren, welcher der drei Citypässe für euch in Frage käme (zum Beispiel hier) und dann abwägen, ob es sich lohnen würde. Wenn ihr euch entschieden habt, bestellt ihr den Wunschpass einfach übers Internet. Ihr könnt ihn euch entweder mit FedEx zuschicken lassen, oder holt ihn euch dann vor Ort an den entsprechenden Abholstationen ab. Haltet hier aber unbedingt die angegebenen Zeiten ein - nicht, dass ihr einen Tag weniger in Anspruch nehmen könnt, weil ihr die Zeit vergessen habt und die Kassen bereits geschlossen sind. 


In unseren Pass inbegriffen waren außerdem die Hop on - Hop off - Tickets. Ich finde die Möglichkeit einfach toll, sich eine kurze Auszeit gönnen zu können, wenn einem die Füße schmerzen, und währenddessen dennoch etwas von der Stadt zu sehen. Auch beim letzten Mal haben wir bereits einige Rundfahrten gemacht - doch die Nachttour in Richtung Brooklyn hatten wir leider verpasst. Dieses Mal haben wir uns jedoch rechtzeitig an der 42nd Street and 7th Avenue angestellt, um diese Tour zu erleben und wurden nicht enttäuscht! Ich kann jedem nur empfehlen, diese Tour zu machen - sie ist atemberaubend schön! Es ist wahnsinnig toll, wenn die Sonne langsam zwischen den Wolkenkratzern vom Horizont verschlungen wird und die ganze Stadt mehr und mehr zu leuchten beginnt. Durch Chinatown und Little Italy ging es zum East River, um dann den Weg über die Manhattan Bridge in Richtung Brooklyn zu nehmen. Und dieses Gefühl und diesen Ausblick werde ich wohl nie wieder vergessen! Es war so wunderschön - die untergehende Sonne hatte den Himmel in ein zartes Violett getaucht. Und die Lichter in den Fenstern der mächtigen Wolkenkratzer ließen die Skyline erstrahlen, aus der wir nun selbst herausbrachen. Ich bekam meinen Mund kaum zu - es war, als würde man fliegen - der Wind im Gesicht, tief unter uns befand sich der East River, um uns die heranbrechende Nacht. Und hinter uns - eine grandiose Kulisse, die man einfach selbst erlebt haben muss!


Auch wenn die Aussicht nicht ganz so optimal war, hatten wir dennoch eine tolle Aussicht vom Top of the Rocks! Letztes Mal hatten wir es leider zeitlich nicht mehr geschafft, auf die Plattform zu gelangen, um diesen traumhaften Blick über den Central Park zu genießen. Es lohnt sich total, da man so auch das Empire State Building in seiner vollen Pracht bestaunen kann - wie es aus all den so klein wirkenden Gebäuden heraussticht und sie alle überragt. Kurzerhand hatten wir uns am nächsten Abend dann außerdem dazu entschlossen, erneut das Empire State Building zu erklimmen um dabei zuzusehen, wie die Nacht ein weiteres Mal über New York hereinbricht. Zur Dämmerung ist es dort oben jedoch extrem voll und wird auch immer kühler - aber das hat uns nicht davon abgehalten, die Zeit dort oben zu genießen und den Tag ausklingen zu lassen...

... to be continued.

          Müller Look Box im April        
Meine Freundin und ich hatte dieses Mal Glück und konnten 2 der tollen Look-Boxen von Müller ergattern! Ich habe mich wirklich riesig gefreut, ausgelost worden zu sein und war schon richtig gespannt, was sich in unseren Boxen wohl befindet. Und ich wurde wirklich nicht enttäuscht! Bei den vielen verschiedenen Boxen, die es so zu kaufen gibt, blickt man irgendwie schon kaum mehr durch. Und vor allem die Glossybox erschien mir am Ende immer mehr überflüssig - viele der Produkte sind für mich einfach unbrauchbar gewesen und liegen teilweise noch immer ungenutzt im Schrank herum. Bei einem Preis von bereits 15 Euro kann ich dann doch gern darauf verzichten und gebe mein Geld lieber gezielt für sinnvollere Produkte aus, die ich auch wirklich brauche. Bei nur 5 Euro wie für die Müller Look-Box kann man allerdings absolut nichts falsch machen und daher bin ich auch froh, dass ich dieses Mal in den Genuss der Box kommen durfte! Ihr Motto:
"Hol dir den Frühling"

Essence Lash Mania Reloaded Mascara Waterproof
"Wimpern mit Star-Qualität. Die innovative Elastomerbürste mit sternförmig angeordneten Lamellen greift exakt die Wimpern und pusht sie nach oben. Es entstehen Wimpern mit extremem Volumen und ultimativem False-Lashes-effekt. Augenärztlich getestet."
Ich habe schon so viele Mascara ausprobiert, dass ich sie kaum noch zählen kann. Ich habe schon so einige für gut befunden, aber auch andere wieder für unbrauchbar. Doch nie hat mich ein Ergebnis wirklich enttäuscht oder auch richtig umgehauen... Mich stören abgebröckelte schwarze Krümel unter den Augen oder dicke fette Fliegenbeine. Auch viel zu schnell austrocknende Mascara stehen auf der Abschussliste. Aber dazu kann ich hier leider noch nicht viel sagen. Wasserfest finde ich immer etwas kritisch, da die Farbe oft schwer wieder von den Wimpern ab geht und diese dann ziemlich darunter leiden können. Aber ansonsten eine stinknormale Mascara, die ich auch nutzen werde.


Rebecca Bonbon Eyeshadow Palette
"Vier wunderschöne Farbwelten verkörpern je eine Großstadt. Egal ob Paris, New York, London oder Berlin - in jeder Look-Box ist ein Farbtyp enthalten"
 In unseren Boxen waren die Farben der New York - Palette zu finden. Die grau-blauen Töne sind nun nicht unbedingt das, was ich regelmäßig trage, allerdings finde ich sie dennoch recht gut. Ich kannte diese Marke vorher noch gar nicht und denke auch, dass sie nicht zu den angesagtesten Highend -Produkten gehört, doch für den Alltag ist die Pigmentierung der Farben absolut ok. Ihr könnt die kleine Palette außerdem auch in den Farbtönen Gelb, Türkis und Rosa erhalten. Sie ist gerade auch für Unterwegs super handlich und beinhaltet neben der 4 Farbnuancen praktischer Weise noch 2 Applikatoren.


Rebecca Bonbon 'In Paris' Eau de Toilette, 30 ml
"Der Duft versinnbildlicht den Flair der französischen Modemetropole gepaart mit dem Savoir-vivre der kleinen Pariser Bulldogge. Ein Parfüm für junge Mademoiselles mit verspielter Koketterie, die die Welt entdecken möchte. "
Das Parfüm ist nicht nur auf den ersten Blick echt süß, sondern auch auf den ersten Atemzug. Ich finde es allerdings noch ganz angenehm und habe nicht (wie befürchtet) das Gefühl, dass meine Nase irgendwie verkleben könnte. Die Süße verfliegt jedoch schnell wieder und was bleibt ist ein frischer, irgendwie "sauberer" Geruch nach Seife. Ja, nach Handseife! - wie die von Dove oder Nivea. Auch hier würde ich wieder sagen, dass es eher ein Parfüm für den Alltag ist, dass man schnell mal am Morgen nach der Dusche aufsprüht, um dann im Sprint noch den Bus zu schaffen. 


Manhattan Quick Dry 60 Seconds Nagellack
"Manhattan steht für facettenreiche Looks und ist immer den neusten Trends auf der Spur. Der Quick Dry Nagellack ist in den angesagten Farben der Saison erhältlich, trocknet in nur 60 Sekunden und macht jeden Look perfekt."
Zwei der vier möglichen Farben waren in unseren beiden Boxen enthalten. 14 C ist ein eher ziemlich dunkles Mint. 32 C könnte man sogar als eine etwas hellere Version dieses Sally Hansen Lacks "So Much Fawn" verwechseln. Ich persönlich finde, dass beide Nuancen nicht unbedingt in den Frühling passen - mir sind sie irgendwie dann doch zu dunkel und unspektakulär. Da gäbe es mit Sicherheit noch passendere Frühlingsfarben! Aber dennoch sind sie recht schön. Leider verteilen sich die Lacke ungleichmäßig auf den Nägeln und hinterlassen somit nervige Streifen. Mit drei Schichten ist dieses Problem jedoch behoben! Trocknen tut der Lack absolut schnell - Perfekt!


Make Up Factory Shimmer Lip Tube
"Der Schimmer Lip Tube mit seinem einzigartigen, geschwungenen Soft-Touch Applikator aus Silikon passt sich perfekt der Lippenform an. Die elegante und handliche Tube ermöglicht ein einfaches und gleichmäßiges Auftragen. Schimmernde Pearl-Partikel schenken verführerische Lippen und der intensive Glanz lässt die Lippen voller aussehen. Mit zartem Vanille-Duft und pflegender Aloe Vera."
Der Silikon - Applikator ist wirklich sehr weich und macht das Auftragen des Schimmer Lip Tube super angenehm. Doch von Gleichmäßigkeit kann ich irgendwie nicht sprechen. Im Gegenteil - ich fand es ziemlich schwierig, den Gloss  gleichmäßig auf die Lippen zu bringen. Ich bin eh nicht wirklich ein Fan von klebrigen Lippen und tue mich auch mit der Dosierung aus einer solchen Tube recht schwer. Dafür schimmert er allerdings absolut toll! An Schimmer-Partikeln wurde wirklich nicht gespart und das ist meiner Meinung nach auch gut so. Ob die Farbe "15 - Shiny Claret" nun wirklich die richtige für mich ist, wage ich allerdings zu bezweifeln.


Astor Soft Sensation Color&Care Lippenstift
"Keep smiling - der neue Astor Soft Sansation Color & Care Lipstick liefert gleich zwei gute Gründe zum Lächeln. Er vereint brilliante Farben und intensive Pflege in einem Produkt! Eine spezielle Formulierung mit intensiven Farbpigmenten sorgt für frische, klare Farben mit einer hohen Deckkraft. Zudem ist er mit Hyaluron-Füller, Granatapfel-Sterolen und den Vitaminen A, C und E angereichert."
Diese Farbe knallt absolut. Und ich liebe sie! Dieser Lippenstift hat genau das, was ich auf meinen Lippen haben möchte - eine wunderschöne Farbe, dazu noch ein wenig Pflege und das alles ohne zu verkleben oder zu verlaufen. Perfekt! Auch das Design finde ich super schön. Leider gibt es die neuen Lippenstifte offiziell erst ab Juni im Handel, also müsst ihr euch leider noch etwas gedulden. Mit dieser Knallfarbe kann der Sommer aber auf jeden Fall kommen!

Fazit: Also ich muss wirklich sagen - die Müller Look-Box lohnt sich wirklich total, auch wenn nicht immer jedes Produkt hundertproßentig zu einem passt! Vielleicht hat man am Ende sogar noch ein Produkt in seiner Box, mit dem man vielleicht der Mama oder Freundin eine kleine Freude machen könnte. Der Lippenstift von Astor ist allerdings mein Highlight der Box! :) Ich werde auch nächstes al wieder meine Chance nutzen und hoffentlich eine der Boxen ergattern. Mit der DM - Lieblinge - Box habe ich ja leider immer weniger Glück. 

Habt ihr auch eine der Drogerie-Boxen? 
Wie findet ihr die Look-Box von Müller?

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Ein großes Dankeschön an alle, die gemeinsam protestiert haben. Es gab eine Menge kreativer Aktionen, lautstarken Protest und entschlossenes Handeln gegen den NPD-Aufmarsch! Die Proteste der letzten Jahre, sowohl in Februar als auch im Juni, zeigen Wirkung. Dieses Jahr waren beispielsweise deutlich weniger Nazis da. Und selbst in ihren eigenen Reihen werden sie den heutigen […]
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          The Fly        
The Fly
author: Andrew Herd
name: Tankred
average rating: 5.00
book published: 2003
rating: 5
read at:
date added: 2012/06/08
shelves: fly-fishing
review:
1997 wurde mit Richard Hoffmanns Fischers' Craft and Lettered Art: Tracts on Fishing from the End of the Middle Ages ein Buch veröffentlicht, dessen zögerlich formulierte - in seiner Essenz aber gewagte These - die uns bis dahin übermittelte Geschichte des Fliegenfischens von Grund auf verändern würde. Hoffmanns Aussage: 'es existieren zwingende Fakten, Fliegenfischen sei bereits im 13. Jahrhundert in ganz Europa weit verbreitet praktiziert worden', beschäftigt Angelhistoriker seit damals.

Ebenfalls berührt von dieser Meinung wurde Andrew Herd, Betreiber der brillanten Website www.flyfishinghistory.com. In seinem vorliegenden Buch 'The Fly' verfolgt Herd somit, anhand akribischster Recherche die Anfänge des Fliegenfischens zurück bis in die Spätantike. Mazedonien, in viel späterer Folge Süddeutschland, die Schweiz und Spanien werden hierin als die Wiege des Sports bezeichnet, auch wenn ein überwiegender Großteil aller Entwicklungen tatsächlich ab dem 15. Jahrhundert aus England kamen.

Inhaltlich - analog mit der historischen Entwicklung Europas, nach dem Niedergang des römischen Reichs - klafft eine weite Lücke an schriftlich überliefertem Material, von der Spätantike bis in die Neuzeit zu Beginn des 15. Jahrhunderts. Das Dunkel des Mittelalters sorgte auch beim Thema Fliegenfischen für spärlich gesätes schriftliches Material, welches es dem Historiker erschwert, einen lückenlosen Übergang von der ersten Erwähnung Forellen mit der Fliege zu fangen, bis zu einer umfänglichen Auflistung von Fliegen (The Tegernsee Manuskript, Treatyse of Fishing with an Angle) zum Fang derselben darzustellen .

Ab diesem Moment an aber, strotzt 'The Fly' nur so von detailliertem, stets humorvoll erstellten Chronologien der Entwicklung aller Aspekte des Fliegenfischens. Herd gelingt die meisterhafte Leistung, alle Fortschritte und Erneuerungen der Flugangelei im historischen Kontext seiner Zeit zu erfassen. Entlang zweier parallel verlaufenden Stränge - zu einem die geschichtlichen, ökonomischen und gesellschaftlichen Ereignisse und deren Entwicklung, und zum anderen die Zusammenhänge und Verhältnisse dieser fortschrittlichen Errungenschaften auf den Sport sowie seine Protagonisten - erfasst Andrew Herd mit Witz und Enthusiasmus für Vollständigkeit, jeden kleinsten Aspekt der Weiterentwicklung von Material und Techniken und deren Bedeutung für den gesamten Sport.

Zurückgreifen kann Herd dabei glücklicherweise auf reichhaltige Literatur aus hauptsächlich dem angel-sächsischem Raum, welcher Fliegenfischen mit mehr Stoff versorgte als alle anderen Sprachräume gemeinsam. Musste sich Herd zur Zusammenstellung einer mittelalterlichen Historie noch auf rare klösterliche Sammlungen spanischer und bayrischer Provenienz verlassen, so kann er bei der Erfassung der Schriften ab Ende des 15. Jahrhunderts, auf weitläufige staatliche sowie private und somit leicht zugängliche Sammlungen zurückgreifen.

Herd's Vermögen gesellschaftliche, politische und ökonomische Zusammenhänge zu erstellen, wird an kaum anderem historischem Zeitpunkt deutlicher, als dem Moment nach der Erfindung des Buchdrucks. Und nicht ohne ein kleines Zwinkern in den Augen, erinnert uns Andrew Herd an die Veröffentlichung von neun Millionen Buchveröffentlichungen zwischen 1455 - 1500; zu einer Zeit als vier Fünftel der Bevölkerung des Lesens nicht mächtig waren.

Besonders eindringlich wird in 'The Fly' auch die Beharrlichkeit unserer fliegenfischenden Vorfahren in Erinnerung gerufen. Die Weiterentwicklung des Sports in seinen Ursprüngen, verdanken wir nur zu einem geringen Teil kommerziellen Interessen. Enthusiasten des Fangens von Fischen mit künstlichen Fliegen, griffen auf die sich in Umwälzung befindlichen und dabei stetig verbesserten Produktionsprozesse zurück, um Material- und Produktverbesserungen in kleinsten Segmenten des öffentlichen Handels herbeizuführen.

Herds aussergewöhnliche Gabe der Interpretation von überlieferten Texten, lässt ihn längst geglaubte Weisheiten unter anderen Gesichtspunkten betrachten. Somit stößt sein rastloser und erforschender Geist auf alternativere Betrachtungsweisen als andere Schreiber, denen es weniger gelingt ihre 21. Jahrhundertperspektive abzulegen, wenn es um die Betrachtung historischen Stoffes geht. Heute selbstverständliche Konzepte - z.B. false casting - entwickelten sich nebulös und deren ursprünglicher Zweck diente anderen Zielen, als ihr moderner Gebrauch.

'The Fly' ist ein ausführliches Werk von dem man behaupten kann, dass es sicherlich zu meinen Lebzeiten kein umfassenderes Buch zur historischen Entwicklung von Fliegenfischen geben wird. Seine Abhandlung reicht bis in die frühen Jahrzehnte des 20. Jahrhundert und widmet sich somit nicht den Fortschritten im Loch Style Fishing, Micro Pattern Fischerei sowie der letzten, sich in der Erschließung befindlichen Grenzen unseres Sports, dem Fliegenfischen an unseren Meeresküsten bzw. dem offenen Meer.

Andrew Herd's leidenschaftliche und äußerst unterhaltsame Annäherung an eine kohärente, analytische und zutiefst informative Aufarbeitung der Geschichte des Fliegenfischens, machen dieses Buch schon jetzt zu einem Klassiker, welches noch Lange der Maßstab für die geschichtliche Betrachtung der Entwicklung von Fliegenfischen sein wird.

Unbedingt lesen!




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Wir verwahren hier auf unserem Hof einige Pferde und im Stall gibt es viel zu tun. Da ich eine nymphomane Ader habe packt mich sogar im Stall die Geilheit. Die Prügel der Pferde kann ich mir ja wohl schlecht reinziehen. Aber ein zweibeiniger Hengst mit einem großen Schwanz, ja das wäre doch was. Dann gehe ich sofort in die Hocke und lasse mich tief in meinen Rachen ficken. Gerne halte ich aber auch meinen schwanzgeilen Arsch hin damit Du.... Willst Du mehr wissen? Dann besuche mich mal. Aus Deutschland 221 779 + PIN 302 aus dem dt. Festnetz 1,99 €/Min., Mobilfunk ggf. abweichend. Aus Österreich 0930 819 019 934 2,16 Euro/Min. Aus der Schweiz 0906 303 606 + PIN: 1082 4,23 CHF/Min. ab Festnetz
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Der Beitrag Einrichtungsberatung per App – dein Innenarchitekt erschien zuerst auf desmondo.


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Während der Finanzkrise kürzten mehrere Staaten die Pensionen. Den Bürgern stand damit zum Teil deutlich weniger Geld zu, als sie erwartet hatten. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte entschied nun: Das ist rechtens.
          Richtungsstreit: AfD-Fraktion in Thüringen droht der Bruch        
Elf Mitglieder zählt die AfD-Fraktion in Thüringen - schon bald könnten es zwei weniger sein. In einem Brief drohen mehrere Abgeordnete zwei Kollegen mit dem Ausschluss. Hintergrund ist offenbar der Richtungsstreit um den Umgang mit Pegida.
          Straftäter orientieren sich an Böll-Stiftung, "Inquisition" bei Google – News vom 10. August 2017        
1. Der FAZ-Journalist "Don Alphonso" (Rainer Meyer) berichtet auf Twitter mehrere interessante Dinge.

Zunächst mal ist der Wikipedia-Artikel über ihn in einem sogenannten "Edit War" festgefahren. Ich kenne das von dem Wikipedia-Artikel über mich: Das radikalfeministische Lager möchte seine Gegner so schlecht darstellen wie möglich, andere Wikpedianer versuchen, den Neutral Point of View zu schützen. In der Regel setzen sich bei so etwas die Feministinnen durch, weil sie so hartnäckig und so widerwärtig auftreten, dass anderen Leuten irgendwann schlicht die Lust vergeht, sich mit solchen Leuten noch länger abzugeben. Also lässt man sie sich austoben. Von Wikimedia dürften die Ideologen ohnehin Rückendeckung genießen; Einhalt geboten wurde ihnen von Wikimedia auch, als es gegen mich ging, nie. Erwartungsgemäß enthält Meyer auf eine offizielle Presseanfrage zu diesem Treiben auch keine Antwort. Angesichts dieses moralischen Verfalls der Wikipedia tweetet er: "Ganz langsam fange ich an zu verstehen, was WikiMANNia antreibt."

Des weiteren belegt Meyer, dass sich auch Autonome bei ihren Straftaten auf Feindbilder beziehen, die von der Heinrich-Böll-Stiftung verbreitet werden – hier auf die berüchtigte Schrift Hinrich Rosenbrocks, in der dargelegt wird, wie man die Männerrechtsbewegung am besten bekämpfen könne. Meyers Kommentar: "Sage also keiner, man habe nichts gewusst."

Und schließlich berichtet Rainer Meyer auf Twitter: "Heinrich Alpin hat aber auch schon 2015 geholfen, Arne Hoffmann zu denunzieren. So wichtig war er dem."

Spannende Anschlussfrage: Wer steckt hinter "Heinrich Alpin"? Da ich ein recht gutmütiges Kerlchen bin, ist die Zahl der Antimaskulisten außer Andreas Kemper, die mich persönlich auf dem Kieker haben, überschaubar. Martin Rosowski, Vorsitzender des Bundesforums Männer, verleumdet mich in seinen Mails zwar schon mal als "Frauenfeind", dürfte aber Besseres zu tun haben, als bei Schwarzen Listen mitzumischen. Auch Thomas Gesterkamp müsste eigentlich anderweitig ausgelastet sein. Jörg Rupp hat sich lautstark von den Grünen verabschiedet, weil sie ihm viel zu rechts waren; er macht jetzt sein eigenes Ding. Bleibt eigentlich nur Hinrich Rosenbrock, der seit Jahren in der Versenkung verschwunden ist.

Diese Logik setzt natürlich die Annahme voraus, dass es sich bei "Heinrich Alpin" um jemanden handelt, den ich namentlich kenne. Es kann aber natürlich auch jemand Unbekanntes sein, den zum Beispiel Andreas Kemper gegen mich aufgehetzt hat. Auf Kempers Facebookseite etwa zieht sein Klüngel über "Elendsgestalten wie Arne Hoffmann" her. Hass steckt an. Genau dieser Reproduktion von Hass hätte ja der grüne Pranger gedient. Wie gesagt: Auch Straftäter orientieren sich an Produkten aus dem Hause Böll.



2. Das Bundesforum Männer klagt über Reaktionen, nachdem man sich dort gegen die Jungenbeschneidung positioniert hatte:

In einzelnen Reaktionen auf das Positionspapier wird diesem allerdings vorgeworfen, es handle sich dabei "um ein massiv ausgrenzendes Papier, das darauf zielt, jüdisches und muslimisches Leben in Deutschland unmöglich zu machen." Gegen diesen Vorwurf verwahrt sich das Bundesforum Männer und weist ihn entschieden zurück!


Uuuh, karma is a bitch! Aus eigener Erfahrung weiß ich: Abstreiten hat in solchen Fällen noch nie geholfen. Immerhin seht ihr jetzt vielleicht, wie man sich fühlt, wenn man in eine anrüchige Ecke gestellt wird. Aber ihr habt in euren Reihen ja Leute, die sich mit üblen Unterstellungen auskennen; vieleicht beratet ihr euch mit denen.



3. In einem "Zeit"-Artikel setzt Alice Schwarzer ihre Scharmützel mit Genderforscherinnen fort. Der Beitrag trägt die Überschrift "Der Rufmord".



4. Die Ruhrbarone legen eine deutsche Übersetzung von James Damores "Google Manifest" mit einigen Ergänzungen vor: "Was wirklich im Manifest steht". Dabei kommt der Autor auch über die flächendeckend verzerrende Darstellung in den deutschsprachigen Leitmedien zu sprechen:

In den Berichten darüber liest man sehr wenig über die Inhalte des Dokuments, dafür umso mehr Empörung. Der Standard nennt das Dokument "sexistisch", während er keinen einzigen Inhalt des Dokuments zitiert, nur Einschätzungen Dritter. Die Süddeutsche fasst in einem Artikel völlig falsch und grotesk verzerrt die Inhalte so zusammen, dass der Autor als absolutes Monster dasteht. Bei t3n titelt man "Diversität — nein Danke". Wenig überraschend stellt VICE’s Motherboard die Stimmen in den Vordergrund, die sich über den Sexismus des Autors aufregten und Tweets mit ihrer Interpretation des Dokuments und sehr vielen wütenden Emoji schrieben. Auch die deutsche Twittersphäre synchronisiert sich mit dem Medientenor.


Einer meiner Leser, der Einblick in die deutschen Presseagenturen hat, ließ mir zu meinem letzten Blogbeitrag, in dem ich dasselbe Problem angesprochen habe, wesentliche Informationen zukommen. Ihnen zufolge waren die meisten Medien schlicht einem Kurztext der Deutschen Presse-Agentur gefolgt, der die Überschrift "Google feuert Mitarbeiter nach sexistischem 'Manifest'" getragen hatte. Später am Tag (um 16.12 Uhr) schickte die dpa eine "Berichtigung" mit veränderter Überschrift "Google feuert Mitarbeiter nach umstrittenem 'Manifest' gegen Frauen" heraus. Diese neue Meldung war ein wenig differenzierter und erwähnt etwa, dass James Damore von Teilen der Google-Belegschaft auch Zuspruch erhalten hatte.

Mein Leser schreibt mir hierzu:

Mir ist nicht bekannt, welche internen Überlegungen zur Änderung der Überschrift führten. Meistens geht so etwas zurück auf Kritik von Kunden oder von anderen Redakteuren, denen das schief oder fragwürdig erscheint. Der Kollege aus dem Ressort Netzwelt, der diesen Text geschrieben hat, ist hochgeschätzt und sehr kundig. Sein Schwerpunkt sind Tech-Themen, Computer, Software, Telekommunikation etc.

Die neue Überschrift mit dem Dreh "gegen Frauen" ist immer noch problematisch. Das eigentliche Problem aber, nicht nur bei Themen mit Bezug zur Geschlechterdebatte, liegt darin, dass die Medien mit ihren bis zur Magersüchtigkeit abgespeckten Redaktionen nur noch wenige Themen selbst bearbeiten und sich ansonsten auf die Nachrichtenagenturen verlassen. Und der Google-Fall ist ein typisches Thema aus der zweiten Reihe, wo nur noch wenige gut ausgestattete Redaktionen selbst einen Mitarbeiter einsetzen. Und so steht dann in allen Zeitungen das Gleiche - einschließlich der Überschrift.


Dabei bleibt der Kontrast zwischen deutschen und englischsprachigen Medien scharf. Bei der "Süddeutschen Zeitung" etwa greift Nina Bovensiepen ganz tief in die Klischeekiste:

Das antifeministische Manifest des Google-Mitarbeiters ist rückständig und dumm. Zustimmung bekommt er nur deshalb, weil er die Ängste vieler weißer Männer vor den Veränderungen im Arbeitsumfeld ausspricht.


Deutschlandfunk Kultur hat einen Sinologen (Chinakundler), Tilman Spengler, zu James Damore befragt, wobei Spenglers Einschätzung die Überschrift des Artikels wurde: "Ich hätte den Kerl schon aus Gründen der Dummheit gefeuert".

Spiegel-Online sprach auch gestern noch von einem "sexistischen Schreiben". Selbstverständlich wurde die Kommentarfunktion unter dem Artikel abgestellt.

Christian Schmidt hat heute Morgen etwas genauer betrachtet, mit welchen Methoden deutsche Leitmedien den Inhalt von James Damores Memo verzerrt wiedergeben, und veranschaulicht das anhand der "Süddeutschen Zeitung". Unter anderem wurde in der allgemeinen Berichterstattung eine Grafik in Damores Memo verschwiegen, die auf einen Blick deutlich gemacht hätte, was seine tatsächliche Position ist. Christian Schmidt kommentiert:

Ich finde es unglaublich, dass eine solche Grafik, die ganz deutlich macht, dass [Damore] nicht von absoluten Unterschieden ausgeht, herausgenommen worden ist. Natürlich: Mit dieser Grafik wäre ein Entstellen seiner Meinung noch schwieriger gewesen. Viel Text wird vielleicht nicht gelesen, aber eine solche Grafik fällt sofort ins Auge.

Es ist erschreckend, wie verzerrt die Darstellung in den Medien ist. Die meisten der Journalisten scheinen nur Artikel über das Manifest gelesen zu haben. Sie lesen noch nicht einmal eine leicht zugängliche Primärquelle oder recherchieren etwas, warum jemand so etwas schreiben könnte und ob das in der Wissenschaft vertreten wird.


In englischsprachigen Beiträgen ist das Niveau deutlich höher. Ein kenntnisloses Aufgeplustere, um sich als den großen Antisexisten zu inszenieren, gibt es dort in zahlreichen Beiträgen nicht.

Daily Signal etwa berichtet, dass Frauen in Führungspositionen Google wegen des Rauswurfs Intoleranz vorwerfen.

In der kanadischen Globe and Mail stellt die Neurowissenschaftlerin Debra Soh klar: "No, the Google manifesto isn’t sexist or anti-diversity. It’s science".

(Vermutlich hätte der Chinakundler Tilman Spengler die Neurowissenschaftlerin Debra Soh auch "aus Gründen der Dummheit gefeuert", wenn sie über ihr Fachgebiet und damit den Inhalt dieses Manifestes spricht. Warum müssen deutsche Intellektuelle eigentlich immer wieder bei Themen, bei denen sie sich überhaupt nicht auskennen, Andersdenkende großspurig zu Idioten erklären, nur um billigen Applaus beim politisch korrekten Publikum zu ernten?)

In der auflagenstarken Zeitschrift USA Today erläutert die liberale Feministin Cathy Young, warum James Damore einen legitimen Standpunkt vertritt:

The Google memo mostly avoids such overgeneralizations. It repeatedly acknowledges that sex differences are a matter of tendencies, not absolutes, and do not predict anything about any specific person. Far from embracing traditional sex roles, it suggests that working to change inflexible male roles and expectations and free more men to choose lower-paying, lower-status occupations could help narrow the gender gap in the tech sector. Damore urges Google to "treat people as individuals, not as just another member of their group."

(...) Some of the memo's suggestions — for instance, to uncouple diversity initiatives from empathy and moralism — are excellent and validated by the reactions to the memo itself. One Twitter user wrote that Damore was "committing violence" by writing it, and that "people feared for their safety" as a result.

Could the memo contribute to negative stereotypes of women in tech workplaces? Perhaps. But the overreaction, including Damore’s firing, is likely to do far more harm. It will make anyone who questions the "diversity" party line — who believes, for instance, that unequal numbers may not automatically prove discrimination — feel that he or she is in a hostile environment. And it will lend credence to complaints in the modern workplace that men are the beleaguered sex.


Die Washington Post merkt an:

The tech site Mashable assailed anyone who defended Damore as being part of the "alt-right." The problem, chiefly, is that many critics claimed Damore said things he did not and painted the things he did say in the worst possible light.

It is, for example, true that Damore said women suffered from "neuroticism" more than men, but he made clear he was using the psychological, scientific terminology for suffering higher anxiety and having a lower stress tolerance in job and life situations. He did not mean it as a pejoratively as the left painted it. In fact, he did not pull his statements out of thin air or make them up. Damore based his statements on sociological and psychological studies that are accepted by the scientific community, of which he is a part.


Macht dieser Artikel jetzt die "Washington Post" auch zu einem Teil der "neuen Rechten"?

Der National Review wirft Google "Inquisition" vor:

[Damore] argued — and Google quickly confirmed — that nonconforming political and social ideas are ruthlessly suppressed and punished within the firm, that those holding conservative (or simply non-left) views are subjected to a hostile work environment, and that the predominance of conforming views creates a problem of confirmation bias.

(...) Google is attempting, in its Orwellian way, to redefine "diversity" as "homogeneity," to redefine the respect for genuine human differences as the demand for absolute conformity, to redefine openness as closure and tolerance as prohibition. Its bias problems are not limited to its personnel practices: Conservative outlets and publications are routinely excluded or marginalized by services such as YouTube and Google News, just as conservative voices frequently are silenced on Twitter and Facebook.


Wenn ein Konzern, der international so mächtig ist wie Google, das politische Denken beeinflussen möchte, ist das ein brisantes Thema – außer für die deutschen Medien. Die sehen nur das Problem "zu viele weiße Männer".

"Breitbart" läßt einen ehemaligen Google-Mitarbeiter zu Wort kommen, der behauptet, Google würde sogar Suchergebnisse politisch manipulieren. Sollte man diese Behauptung komplett ignorieren, weil die Quelle "Breitbart" ist? Ist man ein Nazi, wenn man eine "Breitbart"-Meldung aufgreift?

Für die "New York Times" jedenfalls, rechtsradikaler Tendenzen eher unverdächtig, stellt "Breitbart" eine relevante, verlinkenswerte Quelle dar. Die Zeitung berichtet:

Few Google employees came out publicly in defense of [James Damore], but some surreptitiously showed their support by leaking screenshots from internal Google posts of employees saying they planned to create blacklists of people who did not support the company’s diversity efforts. The screenshots appeared on Breitbart News, which has championed Mr. Damore’s memo.

"Despite what the public response seems to have been, I’ve gotten many personal messages from fellow Googlers expressing their gratitude for bringing up those very important issues which they agree with but would never have the courage to say or defend because of our shaming culture and the possibility of getting fired," Mr. Damore wrote in an addendum to his original memo. "This needs to change."


Auszüge eines Interviews des Totalitarismus-Kritikers Professor Jordan Peterson mit James Damore stehen hier online.

Amerikanische Leitmedien im Vergleich mit deutschen Leitmedien: Bei diesem Thema sind sie wie Tag und Nacht. In den USA wird die Debatte längst differenziert geführt. Hierzulande ist Damore eben ein Idiot, über den man Kaffee gießen sollte, und der Leser solcher Beiträge hat die Klappe zu halten. Was "Sexismus" ist, bestimmt die neue Priesterschaft zwischen Spiegel-Online und Süddeutscher Zeitung.



5. Nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs dürfen homosexuelle Männer jetzt Blut spenden – nach einem Jahr Enthaltsamkeit.

Der Deutschen Aidshilfe geht die neue Richtlinie nicht weit genug. "Eine HIV-Infektion kann man heute sechs Wochen nach dem letzten Risiko sicher ausschließen", sagte Vorstandsmitglied Björn Beck. Eine Frist von einem Jahr schließe hingegen die meisten schwulen und bisexuellen Männer weiterhin unnötig von der Blutspende aus.


Wie man das Jahr Enthaltsamkeit überprüfen möchte, bleibt ohnehin offen.



6. Auf "Broadly" beklagt sich die Feministin Yasmina Banaszczuk über Sexismus gegen Frauen auf Demonstrationen. Sie erwähnt, dass entgegen des Klischees in den sogenannten "Schwarzen Blocks" auch viele Frauen mitmarschieren und fühlt sich dadurch diskriminiert, dass sich Polizeigewalt in erster Linie gegen Männer richtet:

Kleinere Frauen würden zuerst aus der Gruppe gezogen, um die Reihen zu destabilisieren. Danach werde noch härter gegen die verbliebenen Demonstranten vorgegangen. (...) Katja sagt, dass die Polizei Frauen eher als gesprächsbereit und weniger bedrohlich wahrnehme. "Das geht so weit, dass eine Frau bei einer Blockade mal recht offensiv im Weg war und sie dann den Typen neben ihr mitnehmen wollten. Der hatte sich keinen Zentimeter bewegt, war aber halt groß und vergleichsweise laut." Auch Anna hat ähnliche Erfahrungen gemacht: "Bei Straßenblockaden wurde ich durchgelassen, weil ich eine Frau bin. 'Geh mal durch, Kleine. Hier wird's gleich hässlich.'" Was auf den ersten Blick wie eine angenehme Sonderbehandlung klingt, ist letztlich einfach nur Diskriminierung. (...) Am Ende bleibt das Ohnmachtsgefühl, das viele Frauen auch aus ihren Sexismuserfahrungen im Alltag kennen.




7. In einem australischen Café müssen Männer 18 Prozenz mehr zahlen als Frauen – "und das hat gute Gründe" meint Tasnim Rödder im feministisch geprägten Magazin ze.tt. Denn Männer verdienten im Durchschnitt deutlich mehr als Frauen. Bei einer Umfrage unter dem Artikel entscheidet sich die Mehrzahl der Leser jedoch für folgende Antwortmöglichkeit: "Ich unterstütze die Hausordnung nicht, weil Männer sowieso öfter an die Kasse gebeten werden."



8. Das ebenfalls feministisch geprägte Magazin "Salon" titelt: Dang — looks like those women-only “Wonder Woman” screenings were illegal. Untertitel: "Turns out that when men whined about being banned from the screenings, they had a legal point." Wer hätte das gedacht? Wobei für "Salon" weiterhin gilt: Wenn Männer gegen Diskriminierung protestieren, dann wird das Wort "whine" verwendet – zu deutsch: heulen, quengeln, winseln, jammern. Echte Kerle sind das nicht. So transportieren auch Feministinnen uralte Geschlechterklischees.



9. Das linksliberale Magazin "The Atlantic" beleuchtet, wie Männer zur neuen Minderheit an Universitäten geworden sind. An manchen Hochschulen machen sie inzwischen nur noch ein Sechstel der Studentenschaft aus.



10. Ein Video der Zeichentrickreihe "Die Simpsons" verarscht feministische Social Justice Warriors.



11. Und noch einmal die Post. In meinem letzten Genderama-Beitrag hatte ich einen FAZ-Artikel über ein Urteil des Düsseldorfer Verwaltungsgerichts zitiert. Dazu schreibt mir ein Leser:

"'Die Frauenförderung hat zwar Verfassungsrang, doch sie steht nicht über allem anderen', sagte [Richter] Müller in der mündlichen Verhandlung. Vielmehr gelte es, die beiden widerstreitenden Interessen von Verfassungsrang – die Gleichberechtigung und das Prinzip der Bestenauslese – miteinander in Einklang zu bringen. Durch den Erlass des Ministeriums würden jedoch schlechtere Frauen besseren männlichen Bewerbern vorgezogen."

Wenn die FAZ den Richter hier richtig zitiert, dann finde ich bedenklich, dass er behauptet, die Frauenförderung habe Verfassungsrang. Im Grundgesetz ist von Frauenförderung nirgends die Rede, vielmehr von der im nächsten Satz genannten Gleichberechtigung. Bezeichnend, dass die inzwischen mit Frauenförderung einfach gleichgesetzt wird. Eine im Wortsinn verstandene GleichBERECHTIGUNG wiederum steht keineswegs im Widerstreit zum Prinzip der Bestenauslese, sondern beide ergeben sich auseinander: Gleichberechtigung herrscht, wenn der Zugang zu öffentlichen Ämtern nur nach Eignung vergeben wird, und es kann nur dann von einer Bestenauslese gesprochen werden, wenn alle die Chance haben, ihre Eignung zu beweisen. Hier wird wie so oft das Wort GleichBERECHTIGUNG im Sinne von GleichSTELLUNG verwendet und der letzteren damit durch die Hintertür Verfassungsrang verliehen. Bedenklich, wie gesagt, obwohl das Urteil insgesamt erfreulich sein mag.




12. Da ich nicht von jedem von euch/Ihnen die Mailadresse für ein persönliches Dankeschön habe, auf diese Weise: Ganz herzlichen Dank für die Spenden der letzten Tage! Ich freue mich sehr darüber. Einige von euch sind offenbar gerade durch die aktuellen Genderama-Beiträge dazu motiviert worden. Ein Leser aus Österreich begründet seinen Dauerauftrag auch explizit mit "der Berichterstattung über den Vorfall bei Google":

Ich hoffe, daß ich damit einen Beitrag leisten kann, damit Sie diese für mich sehr wichtige Arbeit, die ein Gegengewicht zur sehr einseitigen Berichterstattung in den sogenannten Qualitätsmedien darstellt, auch weiter fortsetzen können.

          Google attackiert die Meinungsfreiheit, deutsche Medien üben den Gleichschritt – News zum 9. August 2017        
1. Der "Economist" berichtet über die Entlassung James Damores bei Google, nachdem Damore in einem Memo Kritik an seinem Arbeitgeber geäußert hatte:

"This isn’t a question of legality or policy. This is a question of virtue-signalling," says the boss of a prominent tech startup, reflecting the view of many in the Valley.


Einer meiner Leser schreibt mir zu diesem Fall:

Der Google-Mitarbeiter der sich kritisch zur Diversity-Politik seines Arbeitgebers äußerte, hat es soeben in die Nachrichten geschafft (N24, 8.8.17, ca. 11:30 Uhr):

Der Bericht hatte sinngemäß den Tenor, dass ein Google-Mitarbeiter gefeuert worden sei, weil er Frauen (aufgrund ihrer Biologie) generell ungeeignet für technische Berufe halte. Was für eine krasse Verkürzung und Falschdarstellung! Das macht mich echt fassungslos. Nicht mal eine Nachrichtensendung erfüllt noch meine Mindeststandards für eine halbwegs ehrliche Berichterstattung. Was mich vor allem ärgert ist, dass nach einer solch falschen Berichterstattung niemand, nicht einmal pure, nackte Opportunisten, eine Lehre aus der Geschichte ziehen könn(t)en. Selbst wenn sie wollten.

Ein normaler Zuschauer wird sich denken, dass der Mensch wohl zu Recht entlassen wurde. Denn: Jemanden allein aufgrund seines Geschlechts im Vorfeld für ungeeignet zu erklären, wäre zweifelsohne und unbestritten sexistisch. Welcher heute noch ernst zu nehmende Mensch würde das Gegenteil behaupten? Dieselben Leute aber, die nach dieser Nachrichtenmeldung dann zur Tagesordnung übergehen, gucken später dann vermutlich sehr verduzt, wenn sie ihren Job verlieren, weil sie in irgendeinem Kontext die Biologie als einen möglichen Faktor für eine unterschiedliche Gewichtung bei der Berufswahl als Argument anführen.

Ich hoffe inständig, dass sich die Entscheidung, Damore zu feuern, noch als Rohrkrepierer erweisen wird.


Bemerkenswert ist, dass die deutschsprachigen Leitmedien fast durchgehend schon in ihren Schlagzeilen die feministische Perspektive als Tatsache ausgeben. Nur einige Beispiele von mehreren Dutzend Artikeln: "Google entlässt Mitarbeiter wegen sexistischem Text" titelt die "Zeit", "Google feuert Mitarbeiter wegen sexistischen Manifests" Österreichs "Presse", von einem "sexistischen Pamphlet" spricht Spiegel-Online, und "Google feuert Mitarbeiter nach sexistischem Manifest" titelt die "Frankfurter Allgemeine". Sogar der Wortlaut dieser Schlagzeilen ist weitgehend derselbe.

Ich weiß es nicht, warum in unseren Medien immer noch eine derart unstillbare Sehnsucht danach herrscht, im Gleichschritt zu marschieren. Die angelsächsischen Medien haben allen Grund, sich bis heute über den "German goosestep" lustig zu machen. Ich habe KEINEN deutschsprachigen Artikel gefunden, in dem Google dafür kritisiert wurde, eine bestimmte Ideologie durchzusetzen, indem der Konzern unbotmäßige Untergebene schlicht entfernte. Das ist im angelsächsischen Sprachraum anders. Sicher, auch dort überschlagen sich die Leitmedien mit Falschdarstellungen. Im Gegensatz zu Deutschland geben dort aber zahlreiche Magazine Widerworte und verteidigen in ihren Artikeln die Meinungsfreiheit.

Ein paar Beispiele. Das Magazin Quilette schreibt über James Damores Essay:

This essay may not get everything 100% right, but it is certainly not a rant. And it stands in sharp contrast to most of the comments, which are little more than snarky modern slurs. The arrogance of most of the comments reflects exactly the type of smug self-appointed superiority that has led to widespread resentment of the left among reasonable people. To the extent that such views correspond to those at Google, they vindicate the essayist’s claims about the authoritarian and repressive atmosphere there. Even the response by Google’s new VP in charge of diversity simply ignores all of the author’s arguments, and vacuously affirms Google’s commitment to diversity. The essay is vastly more thoughtful, linked to the science, and well-reasoned than nearly all of the comments. If I had one recommendation, it would be this: That, before commenting on these issues, Google executives read two books: John Stuart Mill’s On Liberty and Jonathan Haidt’s The Righteous Mind."


Das sind auch zwei Bücher, die man in deutschen Redaktionsstuben großflächig verteilen sollte.

Das linksliberale Magazin "The Atlantic" stellt klar, dass Damores Manifest keineswegs "anti-diversity" sei:

Its author, who was later fired, began, "I value diversity and inclusion, am not denying that sexism exists, and don’t endorse using stereotypes. When addressing the gap in representation in the population, we need to look at population level differences in distributions. If we can’t have an honest discussion about this, then we can never truly solve the problem."

The balance of his memo argues that he is not against pursuing greater gender diversity at Google; he says it is against the current means Google is using to pursue that end and the way the company conceives of tradeoffs between the good of diversity and other goods.

(...) The author specifically objects to using what his memo calls discriminatory means to achieve greater gender diversity, then adds that he has concrete suggestions for changes at Google that would “increase women’s representation in tech and without resorting to discrimination.” In his telling, this could be achieved by making software engineering “more people-oriented with pair programming and more collaboration” and changes that would “allow those exhibiting cooperative behavior to thrive,” as well as offering more opportunities for employees to work part time.

Whether one regards those suggestions as brilliant, rooted in pernicious gender stereotypes, or anywhere in between, they are clearly and explicitly suggestions to increase diversity in a manner the author regards as having a stronger chance of actually working than some of the tactics that he is critiquing.


Was davon kommt bei den selbsterklärten Bannerträgern des deutschen Qualitätsjournalismus an? "Sexistisches Manifest".

Das Magazin Quartz kommentiert:

By getting fired, Damore proved his own point — that many of Silicon Valley’s leaders remain unwilling to engage with socio-political views different from their own.


Der "National Review" titelt "Lena Dunham and Google Demonstrate Why Our Free Speech Culture Is Slipping Away" und berichtet wie folgt:

An anonymous employee penned a multi-page memo addressing why there are fewer women than men in key fields in the tech industry. In the memo, he noted that Google values gender and racial diversity but has created an "ideological echo chamber where some ideas are too sacred to be honestly discussed." This means that Google responds to gender imbalances with "extreme and authoritarian" measures. At the extreme, it views all gender disparities as "due to oppression." Its authoritarian response is to "discriminate to correct this oppression." The writer than explores at length cultural and biological differences between men and women and then proposes some measures to increase female representation in the field without resorting to discrimination.

(...) The primary victims of this new culture of groupthink are social conservatives and other dissenters from identity politics. In field after field and company after company, conservatives understand that the price of their employment is silence. Double standards abound, and companies intentionally try to keep work environments "safe" from disagreement. Radical sexual and racial politics are given free rein. Disagree — and lose your job. It takes a person of rare constitution and moral courage to speak up. And that’s precisely how the far Left likes it.


In einem weiteren Artikel stellt auch der "National Review" klar, dass es sich NICHT um einen frauenfeindlichen Text handelte:

The author (...) states repeatedly that he believes in diversity, and there’s no reason to doubt his self-description as a classical liberal. His exclamation-point-free memo is hardly a rant. He expresses the hope that "open and honest discussion with those who disagree can highlight our blind spots and help us grow."

How naïve. The witless and inflamed reaction to his document instead underlines his point about "a politically correct monoculture that maintains its hold by shaming dissenters into silence."

It is one thing to disagree with the memo; it is another thing to believe the views therein should be forbidden. Former Google engineer Yonatan Zunger says that if it were up to him, the author would be summarily fired and escorted from the building immediately by security (you can’t take a chance with such a danger). Entrepreneur Elissa Shevinsky believes that the memo could run afoul of Title VII of the Civil Rights Act — i.e., it might be illegal. Google’s diversity officer, Danielle Brown, didn’t quite go that far. She offered a pro forma assurance that different views are welcome at Google. Nevertheless, she stipulated that the opinions of the author are "incorrect" and added, ominously, that any discussion needs to be in accord with "our Code of Conduct, policies, and anti-discrimination laws." Her case would have been much stronger if she had actually rebutted any of the author’s statements about sex differences — assuming that she could.

A line in the memo about women being more prone to anxiety has drawn particular ire — as if the author made this up. As the publication Stanford Medicine notes, "Women are twice as likely as men to experience clinical depression in their lifetimes; likewise for post-traumatic stress disorder." An article in the journal Neuroscience & Biobehavioral Reviews likewise says that "female-biased conditions include depression, anxiety disorder, and anorexia nervosa." This doesn’t mean that men are superior, just that they are different and more prone to other problems — among them, alcohol- and drug-dependency, schizophrenia, dyslexia, autism, Tourette syndrome, and attention-deficit disorder. It’s not bias against men, or in favor of women, to note these tendencies.


Für die deutschen Leitmedien ist das schon längst viel zu differenziert und kompliziert. "Sexistisches Manifest" muss genügen. Es will sich ja auch keiner in irgendwelche Nesseln setzen. Wer weiß schon, wann der grüne Pranger wieder online geht.

Der "Daily Wire" spricht von Firmenfaschismus :

James Damore, the author of the memo, told Bloomberg he had indeed been fired on grounds of "perpetuating gender stereotypes." Which is weird, since gender stereotypes are the basis for Google’s "diversity policy," which suggests that more women must be hired in order to enrich the workplace. If men and women are identical, no such diversity policy would be necessary or praiseworthy.

All of this proves that Damore was absolutely right that Google has a blindered view of politics that hinders their capacity to engage in business. Google has been accused in the past of biasing search results toward the Left, and they’ve long been accused of promoting political leftism as opposed to a free and open diversity of thought.


CNBC berichtet in einem Artikel darüber, warum die Entlassung James Damores illegal sein könnte, folgendes:

In a reply to the initial outcry over his memo, the engineer added to his memo: "Despite what the public response seems to have been, I've gotten many personal messages from fellow Googlers expressing their gratitude for bringing up these very important issues which they agree with but would never have the courage to say or defend because of our shaming culture and the possibility of being fired." The law protects that kind of "concerted activity."

Second, the engineer's memo largely is a statement of his political views as they apply to workplace policies. The memo is styled as a lament to "Google's Ideological Echo Chamber." California law prohibits employers from threatening to fire employees to get them to adopt or refrain from adopting a particular political course of action.

(...) Third, the engineer complained in parts of his memo about company policies that he believes violate employment discrimination laws. Those policies include support programs limited by race or gender and promotional and hiring scoring policies that consider race and gender. It is unlawful for an employer to discipline an employee for challenging conduct that the employee reasonably believed to be discriminatory, even when a court later determines the conduct was not actually prohibited by the discrimination laws. In other words, the engineer doesn't have to be right that some of Google's diversity initiatives are unlawful, only that he reasonably believes that they are.


Diskriminierung von Männern? In den meisten deutschen Leitmedien selbst heute noch nicht der Rede wert.

Der "Federalist" sieht James Damores als Opfer eines politisch korrekten Mobs und kommentiert:

One of the problems with this kerfuffle was that the vast majority of the histrionic reactions on social media and elsewhere have misrepresented not only what the memo says but also its purpose. The memo was neither a screed nor anti-diversity. It was the kind of unvarnished, dispassionate, and meticulous case that I imagine many engineers offer. It’s difficult to believe anyone who read through it with an open mind could interpret the author’s notions as an attempt to consolidate the patriarchy or to make life less diverse in his field.

The other, bigger problem is that the reaction to it demonstrates that the author is completely right about the lack of ideological diversity and its consequences.

The unnamed engineer’s contentions about the bias at Google is a near-perfect summation of the dangers manifest in all close-minded institutions, including most of the news media and many universities. He points out that conflating "freedom from offense with psychological safety" shames people into silence. Further, he argues that these monocultures foster unhealthy environments where people can no longer honestly debate important topics. Finally, and most destructively, he says these bubbles then promote "extreme and authoritarian elements."


"Breitbart", aus Sicht deutscher Leitmedien und einem befreundeten Grünen unter den Genderama-Lesern eine Website, die auf keinen Fall zitiert oder verlinkt werden darf, wenn der Verlinkende nichts als rechtsextrem beschimpft werden möchte, hat sogar eine eigene Interviewserie "Die Rebellen von Google" begonnen, in der Google-Mitarbeiter berichten, wie in diesem Konzern Hexenjagden und Intoleranz regieren. Lesen Sie NICHT, ich wiederhole, lesen Sie NICHT das soeben verlinkte Interview. Sie fangen an, plötzlich unkontrolliert "Heil Hitler!" zu schreien, sobald Sie das tun. Klatschen Sie lieber brav mit, wenn Google einen Mitarbeiter "wegen Sexismus" entlässt.

(Hadmut Danisch hat mit der Verlinkung des "Breitbart"-Beitrags übrigens gerade dasselbe Problem, wie ich bei der Recherche zu dieser Debatte sehe. Man macht es nicht gerne, aber der leitmediale Einheitsbrei bringt einen derart zur Verzweiflung ...)

Falls Sie in den nächsten Tagen irgendwo in den deutschen Medien einen Artikel finden, der ähnlich wie die zitierten angelsächsischen Medien aus dem Gleichschritt ausbricht und pro Meinungsfreiheit argumentiert, freue ich mich über den Link. Ich rechne nicht damit. Stattdessen bekommen wir etwa von Angela Gruber Spiegel-Online folgendes serviert:

Es wäre wünschenswert gewesen, dass ein solches Schreiben ohne Reaktionen im Google-Intranet versandet. Einfach, weil niemand über solche Thesen diskutieren will.


Autoritäres und freiheitliches Denken prallen hier frontal aufeinander. Und wieder einmal ist die Kluft zwischen Redaktionsmeinung und Leserkommentaren unter dem Artikel riesig. Unter vergleichbaren Artikeln sieht es nicht anders aus.

Dezidierte Technik-Magazine ticken übrigens ähnlich, was die journalistische Gesprächsbereitschaft mit Menschen anderer Meinung betrifft. So erklärt Jessica Tomala bei "Giga":

Ich bin zwar keine Programmiererin, sondern Redakteurin, aber würde ich mit James Damore, dem Verfasser des zehnseitigen internen Manifests bei Google, zusammenarbeiten: Ich hätte meinen morgendlichen Kaffeebecher wohl einfach über seinem Kopf ausgeleert.


Damit hätte sie es James Damore einmal so richtig gezeigt. Von wegen, Frauen wären neurotisch. Ha!

Ach ja: Was macht eigentlich Deutschlands Linke, wenn ein marktbeherrschender Konzern Arbeitnehmer feuert, weil diese Arbeitnehmer missliebige Ansichten äußern und Diskriminierung beklagen? Auch von dort höre ich gerade nicht sehr viel.

Julian Assange immerhin hat James Damore inzwischen einen Job bei Wikileaks angeboten. Eingeleitet wurde dieses Angebot von einem klaren Statement Assanges: "Censorship is for losers".



2. Leider ist der deutsche Hang zum Gleichschritt nicht einmal das einzige gravierende Problem in unseren Medien. Um ein weiteres Problem zu beleuchten, legen Hanna Herbst und Nora Kolhoff im Magazin "Vice" einen geradezu maskulistischen Text vor: "Versaute Klassenfahrt" und "Sex-Lehrerin": Wie Medien über Missbrauch durch Frauen reden.



3. In der Printausgabe der "Frankfurter Allgemeinen" von morgen findet sich auf Seite 8 der Artikel "Die Grenzen der Frauenförderung" von Reiner Burger. Der Untertitel des ausführlichen Beitrags, der leider nicht online steht, lautet "Die nordrhein-westfälische Polizei darf Männer im Bewerbungsverfahren nicht benachteiligen".

Der Artikel handelt von einem Gerichtsurteil, nach dem drei junge Frauen vor dem Verwaltungsgericht Düsseldorf geklagt hatten, wegen ihrer geringen Größe nicht als Polizistinnen eingestellt worden zu sein. In dem Artikel heißt es:

Die 2. Kammer des Gerichts nutzte die Gelegenheit allerdings, um sich grundsätzlich mit der Sache auseinanderzusetzen und um zum wiederholten Mal die Grenzen der Frauenförderung aufzuzeigen. Ganz allgemein gebe es "einen Trend", die Frauenförderung über alles andere zu stellen, monierte der Vorsitzende Richter Andreas Müller.


Der Hintergrund: Um bei der nordrheinwestfälischen Polizei eingestellt zu werden, müssen Frauen mindestens 1,63 Meter und Männer mindestens 1,68 Meter groß sein. An Männer wird ein strengerer Maßstab angelegt, damit sich das Verhältnis der Polizeibeamten zugnsten der Frauen verschiebt.

Die zwischen 1,63 und 1,68 Meter großen Männer werden also im Namen der Frauenförderung systematisch aussortiert, ohne dass sie im Bewerbungsverfahren zeigen können, ob sie nicht doch objektiv besser geeignet sind als andere Bewerber. Diese Regelung ist nach Auffassung des Gerichts verfassungswidrig. Nach dem im Grundgesetz verankerten Prinzip der Bestenauslese dürfe der Zugang zum Beamtenverhältnis nur von Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung abhängig gemacht werden. "Die Frauenförderung hat zwar Verfassungsrang, doch sie steht nicht über allem anderen", sagte Müller in der mündlichen Verhandlung. Vielmehr gelte es, die beiden widerstreitenden Interessen von Verfassungsrang – die Gleichberechtigung und das Prinzip der Bestenauslese – miteinander in Einklang zu bringen. Durch den Erlass des Ministeriums würden jedoch schlechtere Frauen besseren männlichen Bewerbern vorgezogen.


Das allerdings war das Ziel der rot-grünen Landesregierung unter Hannelore Kraft gewesen. Frauen bekamen im Aufstiegswettbewerb einen Bonus gewährt. Das OVG allerdings hatte in dieser regelung einen Verstoß gegen das Grundgesetz gesehen. (Genderama berichtete.) Dieser Auffassung schloss sich jetzt das Verwaltungsgericht Düsseldorf bei seinem aktuellen Urteil an. In der "Frankfurter Allgemeinen" heißt es hierzu:

Damit ist die Entscheidung des Düsseldorfer Verwaltungsgerichts zwar im Kern ein Männerschutz-Urteil. Wird es rechtskräftig (...), werden aber drei Frauen als Erste von ihm profitieren. Denn hätte das Land Nordrhein-Westfalen eine rechtskonforme Mindestgrößenregelung gehabt, dann hätten die jeweils knapp unter 1,63 Meter großen Klägerinnen wohl nie eine Chance bekommen, am Bewerbungsverfahren der Polizei teilzunehmen.


Putzig ist mal wieder, was deutsche Medien aus dem Urteil machen: Gericht kippt Mindestgröße für Polizistinnen. Der Artikel unter der Schlagzeile, natürlich die "Brigitte", erweckt den Eindruck, es sei die Diskriminierung von Frauen unterbunden worden. Noch irrer ist die Darstellung des Sachverhalts beim SWR. Dort heißt es:

Die Mindestgröße für Polizistinnen in Nordrhein-Westfalen ist verfassungswidrig. Die Richter am Verwaltungsgericht in Düsseldorf gaben einer Klägerin aus Oberhausen recht. Sie hatte sich bei der Polizei beworben und war nicht zum Auswahlverfahren zugelassen worden, weil sie anderthalb Zentimeter kleiner als die erforderlichen 1,63 Meter ist. Die Düsseldorfer Richter entschieden, die Körpergröße habe wenig mit der Eignung von Polizeianwärterinnen zu tun. Sie verwiesen unter anderem auf die Bundespolizei, die auch ohne eine Mindestgröße auskomme. Die Bewerberin müsse jetzt zum Auswahlverfahren zugelassen werden.


Immerhin gelingt es auch der "Zeit" den Fall korrekt darzustellen und u erklären, dass es um eine Diskriminierung von Männern geht. Irreführend ist hier nur die Überschrift: "Polizei muss kleine Frau als Bewerberin akzeptieren."



4. Ebenfalls in der Printausgabe der "Frankfurter Allgemeinen" von morgen findet sich ein Beitrag von Rainer Meyer ("Don Alphonso"), betitelt mit "Das Vermächtnis der schwarzen Liste". Der Artikel bezieht sich auf den grünen Online-Pranger und stellt dazu zunächst einmal Andreas Kemper vor, dem Beitrag zufolge ein "54 Jahre alter Aktivist und Soziologiedoktorand aus Münster, der seit mehr als zehn Jahren im Internet einen erbitterten, privaten Kleinkrieg gegen Männerrechtler und Gegner der Genderideologie führt."

Hey, Kemper hat einen neuen Abschnitt für den Wikipedia-Eintrag über sich, sogar aus einem anerkannten Leitmedium. Ich hoffe, er freut sich ein bisschen.

Der FAZ-Artikel führt aus, was die meisten Genderama-Leser ohnehin schon über den grünen Pranger wissen. In einer Passage erfährt man folgendes:

Wer bei diesem Portal wen beschuldigte, war nicht offensichtlich. Zwar basiert Agent*In auf jener Wikimedia-Software, auf der auch die deutsche Wikipedia aufgebaut ist, wo Kemper und andere Aktivisten teils offen, teils anonym ihren Feldzug für ihre Vorstellungen von Sozial- und Geschlechterpolitik führen. Während aber bei Wikipedia die Versionsgeschichte, die Diskussionen und die Autoren gesehen und recherchiert werden können, ist Agent*In um diese Funktionen beraubt. (...) Auf die Frage, wie viel Geld die hauptsächlich durch Steuergeld finanzierte Böll-Stiftung für Agent*In ausgibt, verweigerte von Bargen die Auskunft.

Diese intransparente Konstruktion und ihre erkennbare Ausrichtung, die zur Rufschädigung von Biologen, Journalisten, Bloggern und vielen weiteren genannten Gruppen beitragen sollte, zogen in den Medien von rechts bis links viel Kritik auf sich.


Bekanntlich nutzte das Versteckspiel wenig:

Erste Tarn- und Klarnamen, darunter der von Andreas Kemper, konnten durch eine simple Suchabfrage eruiert werden. Offensichtlich hatten die Böll-Techniker die Tücken der Wikisoftware unterschätzt. Erst nach der Darstellung des Lecks bei FAZ.net wurde die Lücke geschlossen. Mit reiner Spielerei an den URLs der Beiträge war es nicht nur möglich, die Veränderungen der Beiträge aufzurufen. Die Versionsgeschichte des Projekts vom 15. Dezember 2015 bis zu den letzten Änderungen stand offen im Netz. Über 7000 Seiten konnten erfasst und minutengenau erfasst werden. Obendrein zeigte sich nicht nur jede Änderung, sondern auch jeder Name der Autorenschaft. Ein kleines Team hatte Agent*In gepflegt, ergänzt und juristisch weniger angreifbar gemacht. Personen, deren Namen genannt wurden, konnten zudem ihre "Akten" herunterladen und erkennen, was einem umfassenden Redigat im Frühjahr 2017 zum Opfer gefallen war. Kemper hatte Anfang 2016 den größten Teil der Beiträge angelegt, und teilweise Formulierungen verwendet, die datenschutz- und persönlichkeitsrechtlich problematisch waren.


Wiewohl die Verantwortlichen für dieses Projekt mit einer baldigen Rückkehr drohten, wird das von Sicherheitsexperten bezweifelt:

Auch Bereiche, die mit Passwörtern gesichert waren, stellten kein großes Hindernis dar, zumal Benutzernamen tagelang bekannt waren. Ob sich weitere Zuträger finden, die bei einem derartig unsicheren Projekt mitwirken wollen, ist fraglich: Die fast durchweg negative Resonanz zeigt, wie kritisch das Anlegen von schwarzen Listen mit "Feinden" durch eine mit Steuergeld finanzierte Parteienstiftung gesehen wird. Nur radikalfeministische Websites, linke Aktivisten und Genderforscher stellten sich vorbehaltlos hinter das Projekt.




5. Die Schwarzen Listen wiederum haben grundsätzliche Fragen zur "Heinrich-Böll-Stiftung" ausgelöst. Was ist das eigentlich für ein Verein? Handelt es sich wirklich um eine Stiftung? Warum gibt es innerhalb dieses ohnehin schon feministischen Vereins noch einmal ein eigenes feministisches Institut? Warum spielen Männer dort nur eine Rolle, solange sie Frauen dienen? Und wieso werden Menschen, die für die Rechte von Jungen und Männern eintreten, dort als Feinde behandelt, mit denen es keinen Dialog geben kann? Das Blog Man in the Middle hat seine Rechercheergebnisse über die Böll-Stiftung zusammengetragen und gelangt zu dem Urteil: Faktisch handelt es sich um ein Matriarchat.



6. Die Brigitte versucht, den Leuten endlich einzubläuen, dass der Feminismus nicht männerfeindlich ist.



7. Vor ein paar Monaten noch haben sich etliche Feministinnen vor Lachen auf dem Boden gekugelt, als sie hörten, dass tatsächlich Männer gegen Filmvorführungen nur für Frauen wegen Diskriminierung klagten. Die verantwortliche Kinokette hatte den Spott online angeheizt und zusätzliche Veranstaltungen dieser Art angesetzt. Inzwischen hat sie im Rahmen gerichtlicher Vergleichsverhandlungen ihr Fehlverhalten eingestanden:

In a settlement offer July 18, Missy Reynolds, director of real estate and development for the Drafthouse, called that decree a 2tongue in cheek moniker" and said the theater wouldn’t actually have denied men admission if any had purchased tickets.

The theater admitted it made two mistakes: underestimating the hubbub the screenings would create and advertising them as women-only. "Respondent did not realize that advertising a ‘women’s-only’ screening was a violation of discrimination laws," the movie theater’s offer to the city says.

(...) City records indicate one of the men with a complaint pending offered to settle in exchange for the theater changing its discrimination policies and publicly apologizing on Facebook. The other complainant asked the Drafthouse to pay him $8,892 — roughly three times the estimated value of tickets and concessions for the women-only screenings.

The Drafthouse responded to both with the counteroffer saying it would update its company discrimination policies using "Wonder Woman" as a case study, share letters describing the men’s points of view with employees and send each man a "Wonder Woman" DVD.

An agreement has not yet been reached and negotiations are ongoing.




8. Die US-Marines ließen durchgehend männliche Einheiten gegen gemischtgeschlechtliche Einheiten antreten und gelangten zu einem Ergebnis, dass die deutschen Leitmedien wohl als zutiefst sexistisch bezeichnen würden:

Overall, the report says, all-male teams and crews outperformed mixed-gender ones on 93 out of 134 tasks evaluated. All-male teams were universally faster "in each tactical movement."


Wenn das US-Militär sich an Google orientieren würde, hätte man dort die Verantwortlichen für diesen Bericht längst entlassen. Nachdem man sie mit Kaffee begossen hätte natürlich. Das Magazin Quartz hingegen stellt dreist in Frage, dass das Ideal der Gleichstellung tatsächlich Menschenleben wert ist:

Risking the lives of a military unit in combat to provide career opportunities or accommodate the personal desires or interests of an individual, or group of individuals, is more than bad military judgment. It is morally wrong.

          Böll-Stiftung bittet um Verzeihung für Pranger, nennt aber keine Namen – News vom 8. August 2017        
1.
"Wir bedauern sehr, dass durch die gewählte Form manche an antidemokratische Methoden erinnert werden und entschuldigen uns bei denjenigen, die sich möglicherweise persönlich verletzt fühlen."


So heißt es in einer Verlautbarung vom Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung zum Antifeminismus-Pranger, die gestern online gestellt wurde. Weiter heißt es dort, man werde die lagerübergreifend entsetzte

Kritik und Reaktionen zum Anlass nehmen, die bisherige Veröffentlichung zu überprüfen. Entsprechend unseres Selbstverständnisses werden wir Ziele und Format sowie die Zusammenarbeit mit dem Netzwerk und die Wirkung der "Agent*in" kritisch hinterfragen, zeitnah intern beraten und die öffentliche Debatte führen.


Für mich gibt es offen gesagt einige Hindernisse, diese Bitte um Verzeihung zu gewähren. Beispielsweise wüsste ich gerne, wie genau es aussehen soll, wenn die Böll-Stiftung mit mir eine "öffentliche Debatte" führen möchte. Bisher hatte man in der grünen Stiftung peinlich genau darauf geachtet, zu geschlechterpolitischen Debatten wohl Feministinnen, aber ja keine Männerrechtler einzuladen. Das sind die Strukturen, die überhaupt erst den Online-Pranger ermöglichten, der "an antidemokratische Methoden erinnert", wie die Böll-Stiftung jetzt scheinbar einsichtig schreibt. Auch der Online-Pranger sollte offenbar das Entstehen einer Debatte auf Sachebene unterbinden, indem er Personen mit abweichenden Meinungen brandmarkte.

Das Blog Science Files schätzt das Statement der Heinrich-Böll-Stiftung so ein:

Wenn man in Rechnung stellt, dass dieser Text mit Sicherheit die moderateste Formulierung ist, die man bei der HB-Stiftung gefunden hat, dann kann man sich ungefähr vorstellen, welche Ausmaße die interne Kritik angenommen hat und welche Folgen die öffentliche Kritik für die Reputation und – viel wichtiger: die Bereitschaft der Projektpartner der HB-Stiftung, Geld an die Stiftung zu überweisen – hatte. Dass sich Unmüßig und Ueberschär gemüßigt sehen, sich für die gewählte Form und dafür zu entschuldigen, dass "manche" durch die Denunziationsplattform "möglicherweise" persönlich verletzt wurden, lässt auch einiges an Rückschlüssen zu.

Sicherlich gibt es bei der HB-Stiftung dann, wenn die Anti-Antifeminismus-Fraktion wütet, keine Gedanken daran, ob man mit Anti-Antifeminismus Menschen verletzt oder ihnen persönlich, beruflich oder psychisch schadet. Eine Größe, mit der die Anti-Antifeminismus-Fraktion rechnet, werden die Feinde erst dann, wenn sich die Kosten für die anti-antifeministischen Kampagnen häufen. Genauer: Die Zahl derjenigen, die die HB-Stiftung mit der Ankündigung einer Klage auf Schadensersatz wegen ihrer Nennung in Agentin.org erschreckt haben, ist wohl nicht gering. Bei 177 Personeneinträgen im Denunziations-Wiki ist selbst nach deutschem Recht, nicht zu reden von britischem Recht, einiges Potential für Schadensersatzforderungen, die sich schnell im fünf- bis sechsstelligen Bereich summieren können. Man hat also wohl vor den finanziellen, nicht vor den moralischen Kosten kapituliert.


Science Files weist auch auf einen Tweet des FAZ-Journalisten "Don Alphonso" hin, dessen Recherchen wohl maßgeblich dazu beitrugen, den Verantwortlichen für diesen Pranger zunächst das Handwerk zu legen. "Don Alphonso" nämlich merkt völlig zu Recht an:

Zur Entschuldigung gehört auch die Benennung der Schuldigen. Und nicht deren Vertuschung.


Nun liegt der Einwand nahe, dass "Don Alphonso" selbst doch den umstrittenen Soziologen Andreas Kemper als Hauptschuldigen identifiziert hatte. Allerdings hegt "Don Alphonso" den wohl nicht unbegründeten Verdacht, dass Kemper mit seiner bekannten Begeisterung dafür, auf Männerrechtler loszugehen, nur anderen Leuten nützlich war und für sie eine vorgeschobene Figur darstellte. So beanstandet auch ein aktueller Artikel der "Welt", dass hier offenbar Hintermänner oder -frauen noch im Dunkeln bleiben:

Auf der vorübergehend stillgelegten Seite findet sich kein namentlicher Absender, ein Impressum, das erst nachträglich eingefügt wurde, verweist auf die Böll-Stiftung. Wer sich informieren will, könne dies über eine Mail-Adresse tun, die ebenfalls von der Böll-Stiftung angelegt wurde. (...) Weitere Namen von Mitwirkenden werden nicht genannt. Bei der Böll-Stiftung heißt es, finanziell werde das Projekt "Agent*In" nicht von der Stiftung unterstützt, man stelle lediglich die technische Unterstützung. Eine Distanzierung von dem Projekt? Weitere Fragen müssten Henning von Bargen gestellt werden, hieß es noch Montagmittag. Für die Stiftung der Grünen eine zumindest missliche Konstruktion, wenn sich die Pressestelle inhaltlich nicht zu einem Projekt äußern kann, das eindeutig von der Stiftung gefördert wird, sei es auch nur über technische Dienstleistungen. (...) Mitgründer Henning von Bargen befindet sich auf einer Dienstreise und sei bis Dienstag für Nachfragen schwer zu erreichen.


Währenddessen berichtet "Don Alphonso" auf Twitter, dass eine unter Pseudonymen wie "Fiona B." und "Fiona Baine" agitierende Aktivistin inzwischen auf der Wikipedia-Seite von "Don Alphonso" (Rainer Meyer) wütet.

"Fiona B." ist mit einigen Helfershelfern seit Jahren dafür verantwortlich, mich und andere Menschen, die sich für Jungen und Männer einsetzen, in den Wikipedia-Einträgen über uns so schlecht wie nur irgend möglich darzustellen und die Männerrechtsbewegung als eine Mischung aus Geistesgestörten und Schwerverbrechern erscheinen zu lassen. Dabei stellte die Wikipedia ein System dar, in dem ein solches Treiben nicht nur funktionierte, sondern wo die Verantwortlichen feministischen Eingriffen sogar Unterstützung anboten. Schützenhilfe gab es damals auch in Blättern wie der "taz", die letzte Woche Andreas Kempers momentanen Rückzug vom Veröffentlichen Schwarzer Listen flankierte.

Von dem "Neutral Point of View", den die Wikipedia als Banner vor sich her trägt, ist hier nichts übrig geblieben. Stattdessen stellte sie eine Art Übungsgelände für den grünen Online-Pranger dar, um politisch missliebige Personen durch den Dreck zu ziehen. Ich habe die dabei angewendeten Methoden hier und hier näher aufgeschlüsselt.

Grundsätzlich fällt auf, dass Akteure, deren "politische Arbeit" meiner persönlichen Schätzung nach zu 95 Prozent aus dem Denunzieren anderer Personen besteht, extrem empfindlich reagieren, wenn sie selbst namentlich gemacht werden. Andreas Kemper etwa hatte dieser Tage in seinem Blog erklärt, der Initialzünder für seine Attacken auf die Männerrechtsbewegung sei seine Enttarnung in der "Jungen Freiheit" gewesen, wofür er offenbar mir die Schuld gibt, weil ich zuvor in einem Blogeintrag gegen die Anonymität in der Wikipedia plädiert hatte.

Das Ungleichgewicht war in den letzten Tagen auch anderen Beobachtern aufgefallen. Während die Verantwortlichen für den Online-Pranger anonym blieben, würden sie ihre Gegner "gnadenlos" angehen, hatte etwa das "Hamburger Abendblatt" angemerkt. Die Frage ist, wie lange das noch gutgehen wird. "Ich kann zeigen, wer die Beteiligten im Hintergrund sind" erklärte "Don Alphonso" in einem weiteren Tweet. Und falls die Böll-Stiftung das nicht selbst hinbekomme, werde er das auch tun.

Die Spannungskurve in diesem Krimi ist noch immer nicht am Ende.



2. Verschiedene Medien, darunter die New York Times berichten, dass der Google-Mitarbeiter James Damore, der in einem Memo die Diversity-Politik des Konzerns kritisiert hatte, gefeuert wurde:

Google on Monday fired a software engineer who wrote an internal memo that questioned the company’s diversity efforts and argued that the low number of women in technical positions was a result of biological differences instead of discrimination.

(...) The memo put the company in a bind. On one hand, Google has long promoted a culture of openness, with employees allowed to question senior executives and even mock its strategy in internal forums. However, Google, like many other technology firms, is dealing with criticism that it has not done enough to hire and promote women and minorities.

(...) Mr. Damore, who worked on infrastructure for Google’s search product, said he believed that the company’s actions were illegal and that he would "likely be pursuing legal action." "I have a legal right to express my concerns about the terms and conditions of my working environment and to bring up potentially illegal behavior, which is what my document does," Mr. Damore said.


Aus der Washington Post erfährt man:

Yonatan Zunger, a former Google executive who wrote a widely read post about the memo published on the platform Medium, addressed the memo's author by saying "do you understand that at this point, I could not in good conscience assign anyone to work with you?" he wrote. "I certainly couldn’t assign any women to deal with this, a good number of the people you might have to work with may simply punch you in the face, and even if there were a group of like-minded individuals I could put you with, nobody would be able to collaborate with them."


Hat James Damore nun Recht mit seiner Behauptung, dass es an biologischen Unterschieden statt Diskriminierung liegt, wenn sich weniger Frauen in technischen Berufen finden? Die Debatte darüber wird durch Ausgrenzung und andere soziale Sanktionen weiterhin unterbunden.

Der Umgang mit Damore erinnert an den Fall von Professor Lawrence Summers, ehemals Präsident der amerikanischen Elite-Universität Harvard. Im Januar 2005 hielt Summers bei einer Wissenschaftskonferenz eine Rede über die Frage, woran es liege, dass Frauen in den oberen universitären Rängen der Naturwissenschaften sowie der Mathematik unterrepräsentiert seien. Bei den denkbaren Gründen verwarf er zunächst Diskriminierung, weil das bedeuten würde, dass eine Universität, die Frauen nicht benachteiligte, im Wettbewerb davonziehen könnte, indem sie schlicht jene Top-Akademikerinnen anheuerte, die anderswo diskriminiert wurden. Übrig blieben als mögliche Gründe, dass Frauen weniger bereit seien als Männer, sich einer 80-Stunden-Arbeitswoche ohne jede eigene Flexibilität zu unterwerfen sowie dass Frauen aufgrund angeborener Eigenschaften weniger Zugang zu Mathematik und Naturwissenschaften finden als Männer (aber dafür z. B. sprachlich begabter sind), was auch aufgrund verschiedener Forschungsergebnisse belegt sei. Mehrere Feministinnen waren so außer sich über Summers Meinungsäußerung, dass sie seine Entlassung durchsetzten.

Menschen mit politisch unerwünschten Auffassungen werden heutzutage einfach beseitigt.

Zu dieser Unfähigkeit einiger, abweichende Meinungen auszuhalten, gibt es einen aktuellen Beitrag im "Spektrum der Wissenschaft": "Warum wir etwas nicht glauben, das uns nicht passt."

Eine Reihe von Belegen, die die Auffassung des gefeuerten Google-Mitarbeiters stützen, findet man bei "Alles Evolution". Aber natürlich würden Argumente nur eine Rolle spielen, wenn die Möglichkeit einer offenen Sachdebatte noch gegeben wäre. Vor diesem Hintergrund bewertet die liberale Feministin Cathy Young die Kontroverse so:

#GoogleManifesto reactions should dispel any notion that progressives are any more rational or fact-based than the trumpiest of Trumplings.




3. Aus einer Besprechung der neuen "Game-of-Thrones"-Folge erfährt man mehr über die Befindlichkeit von Feministinnen im Jahr 2017:

Half a season ago (...), folks were arguing that "Dragonstone" was the most feminist episode in GOT history. Why? Well, mostly because Arya slaughtered an entire castle full of men in one go. My personal take is that ye olde poison-the-wine trick didn’t make a feminist statement, it just proved that we’re all so hungry for vengeance that we cheer when a young girl feeds some dude his sons.

          Sachsen-Anhalt: Frauen verdienen mehr als Männer – News vom 5. August 2017        
1. Während die Bundes-SPD mit widerlegten feministischen Statistiken Wahlkampf betreibt, verdienen in Sachsen-Anhalt Frauen mit monatlich 2439 Euro brutto inzwischen mehr als Männer, die im Schnitt nur 2395 Euro bekommen. Die Volksstimme berichtet.



2. "Mehr als die Hälfte der erwerbstätigen Frauen sind arbeiten in Teilzeit" beklagt Elke Ferner, Parlamentarische Staatssekretärin in Bundesfrauenministerium, in einem aktuellen Artikel des SPD-Propagandablattes "Vorwärts". Der Frauenanteil in Führungspositionen sei niedrig, das Berufs- und Studienfachwahlverhalten junger Frauen und Männer habe sich seit den 70er Jahren kaum verändert. Um dies zu beheben, brauche man gesamtgesellschaftlich "ein klares Bekenntnis zum Feminismus", eine Ausweitung der Frauenquote und viele weitere Maßnahmen mehr. Wer leugne, dass Frauen auch heute noch beachteiligt würden, schreibe alte Ungerechtigkeiten fort. Elke Ferner schließt ihren Beitrag mit den Worten: "Gleichstellung ist wählbar – am 24. September."



3. Das Magazin "Spiegel" enthält in seiner aktuellen Ausgabe den drei Seiten umfassenden Artikel "Halber Job, ganzer Kerl" (nur im Anriss online). Dessen Autoren Markus Dettmer und Cornelia Schmergal beklagen ebenfalls, dass jede zweite Frau, aber nur jeder neunte Mann Teilzeit arbeite, sehen das aber auch dadurch verschuldet, dass sich die Politik zu wenig um Väter kümmere, von denen viele gerne kürzer treten würden, wenn sie könnten.

In dem Artikel heißt es:

Vielleicht beginnt das Problem schon damit, dass viel zu selten von den Männern gesprochen wird, wann immer von der Vereinbarkeit von Beruf und Familie die Rede ist. (...) Gibt es auch eine Schlinge, in der sich die Männer verfangen? Die Vollzeitfalle? (...) Gerade mal zehn Prozent der erwerbstätigen Männer haben eine übliche Wochenarbeitszeit von weniger als 31 Stunden.

(...) Im April veröffentlichte das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung eine Befragung unter 6500 Frauen mit und ohne Nachwuchs. Gut 43 Prozent der Frauen glauben, dass Mütter nach der Geburt eines Kindes drei Jahre Pause vom Beruf machen sollten, um dann in Teilzeit wieder einzusteigen. Rund 57 Prozent sind der Meinung, dass Frauen erst dann wieder Vollzeit arbeiten sollten, wenn das Kind sieben Jahre alt ist. Es scheint fast so, als ob die Männer nachhelfen müssten, bevor sich die Verhältnisse so ändern, wie es sich Frauen und Männer eigentlich mehrheitlich wünschen.


Der Artikel fordert "ein Umdenken von Frauen und Männern: dass man einen halben Job machen und zugleich ein ganzer Kerl sein kann."



4. Unter der Überschrift "Plötzlich alleinerziehend – und ohne Rechte" berichten die "Kieler Nachrichten" über das Schicksal eines Stiefvaters.



5. "Heinrich Böll würde sich für seine Stiftung schämen" titelt heute das "Hamburger Abendblatt", dessen Autor zu dem Urteil gelangt,

dass offenbar einige Synapsen bei den Verantwortlichen durchgebrannt sind. (...) Denn die Agent*innen paaren erschreckende Humorlosigkeit mit einem stasihaften Verfolgungswahn. Während die Verfasser anonym bleiben, man müsse sie "leider" vor persönlichen Angriffen schützen, werden die Bösen gnadenlos enttarnt. (...) Zusätzlich verstört, dass die Stiftung die Kritik vieler Medien aussitzt und ignoriert. Die "taz", die "FAZ", die "Welt" und die "Spiegel"-Kolumnistin Margarete Stokowski haben die Verirrungen benannt und kritisiert. Die Stiftung schweigt still. Vielleicht sollte sie nachschlagen, wie ihr eigener US-Büroleiter die Trump-Wahl erklärt hat: "Wir müssen raus aus der Blase! Wir müssen raus aus unseren eigenen Facebook-Echokammern. Wir müssen erklären, zuhören und mit Andersgesinnten Kontakt suchen. Sonst sind wir selbst Teil des Problems und nicht der Lösung."


Mit Andersgesinnten Kontakt zu suchen – wofür ich mich nach wie vor anbiete –, dazu kann sich die Böll-Stiftung beim Geschlechterthema bis heute nicht aufraffen, aber das Aussitzen zumindest hatte gestern Nachmittag bekanntlich ein Ende. Seitdem blühen Spekulationen, was genau dazu geführt hatte. Nachdem Andreas Kemper seinen Online-Pranger gestern noch im WDR zu bewerben versucht hatte, ist unwahrscheinlich, dass er selbst dessen Rückzug initiierte. Wahrscheinlicher ist, dass jemand aus der Partei die Notbremse zog. "Es gibt keinen in der Partei, der sagt: Jetzt ist aber wirklich Schluss mit dem Irrsinn!" hatte ich vorgestern noch auffordernd gepostet. (Ich habe auch privat mit einem Mainzer Grünen-Politiker über den Pranger gesprochen, er bewertete ihn ähnlich kritisch wie ich.) Womöglich hat sich dann doch jemand gefunden. Dabei bleibt das Gunda-Werner-Institut in der Heinrich-Böll-Stiftung, das den Pranger der Öffentlichkeit stolz vorgestellt hatte, durch das Versagen von Kemper & Co. beschädigt.

In der feministischen Szene ist es zum Offline-Gehen der Website weitgehend still. Lediglich Heide Oestreich lässt sich in einer Art Rückzugsgefecht für die "taz" Kempers Verlautbarungen ins Blatt diktieren, ätzt noch mal kurz gegen "frauenfeindlich agierende Männerrechtler" (wobei sie "Männerrechtler" in Anführungszeichen setzt, als ob sie immer noch nicht mit unserer Existenz zurecht komme) – und das war's.

Nachdem das Kemper-Lager kurz zuvor noch so tat, als ob es vor Kraft kaum laufen könne, trifft es jetzt berechtigter Spott. "He, @boell_stiftung", schreibt etwa der FAZ-Journalist "Don Alphonso" auf Twitter, "Ihr habt die ganze Versionsgeschichte von @Agentin_org verloren. Da, ich habe sie aufgesammelt!" Damit verweist er auf einen weiteren Enthüllungsbericht aus seiner Feder, worin der Don folgendes berichtet:

Mehrere Betroffene des Wikis sollen sich nach vorliegenden Informationen ihre eigenen "Akten" beschafft haben, und denken jetzt über eine juristische Verwendung gegen Kemper und den Verantwortlichen nach. Das Problem für die Stiftung: In den früheren Versionen der Beiträge wurden unter dem Nutzernamen "Andreas Kemper" Versionen erstellt, die eindeutige und wenig freundliche Tatsachenbehauptungen enthielten. Teilweise wurden prominente Beiträge wie über den Schweizer Journalisten Roger Köppel von weiteren Autoren verschärft – Autoren, deren Name bislang auch durch den FAZ-Bericht noch nicht bekannt war.


Gott, das ist ja wirklich ein Abgrund des Hasses! Und anderen Menschen werfen diese Leute "Hate Speech" vor ...

Erst etwa im März 2017 setzte dann eine Phase des grossen Umdenkens und der Korrekturen ein. Umfangreiches, vorliegendes Material zeigt deutlich, wie ein Autor "Gruen" sprachliche Unzulänglichkeiten verbesserte, während "Gruen" zusammen mit “Anna Berlin” und "Agentin2" Kempers anfänglich klare Zuweisungen der Betroffenen zu rechten Ideologien abschwächten. Formulierungen wie etwa "ist ein nationalkonservativer, antifeministischer Autor" wurden hin zu "scheint dem Nationalkonservatismus und Antifeminismus nahe zu stehen" geändert. Ausserdem bemüht man sich um einen sachlicheren Ton in den Fällen, in denen Kemper seiner privaten Sicht zu sehr freien Lauf gelassen hat.

Diese Korrekturen betreffen viele Beiträge und dauerten bis kurz vor der Veröffentlichung des Wikis an – offensichtlich haben das Institut und seine Aktivisten viele Arbeitstage investiert, um das Wiki zu füllen und juristisch schwerer angreifbar zu machen, auch wenn die Zielrichtung der Gesinnungsdatenbank erhalten blieb. Aus Tatsachenbehauptungen machten die Redakteure Verdächtigungen, Meinungen und Vermutungen – ihr Pech, dass die früheren Versionen trotzdem frei auf dem Server unter ihrer presserechtlichen Verantwortung lagen.


Auch was mich selbst betrifft, weist "Don Alphonso" auf verschiedene Versionen hin: zunächst die massiv verleumderische Behauptung, ich würde hier auf Genderama "regelmäßig" auf Beiträge der "Jungen Freiheit" verweisen, was dann zu der etwas schwächeren Verleumdung "häufig" abgemildert wurde. (Tatsächlich verlinkt Genderama die "Junge Freiheit" seit vielen Jahren überhaupt nicht mehr, um keinen falschen Eindruck zu erwecken, auch wenn diese Ausgliederung für eine Presseschau zur Geschlechterdebatte ein wenig absurd ist.) Womöglich waren einige Verantwortliche für diese Verleumdungen durch die Anarchie in der Wikipedia geprägt, die sich juristisch nur schwer für so etwas belangen lässt, da sie ihren Sitz in San Francisco hat. Insofern kann dort behauptet werden, was immer den Hetzern gerade durch ihre – um die Wertung des "Hamburger Abendblatts" zu zitieren – "durchgebrannten Synapsen" schießt.

Vielleicht hat auch mein eigenes Faible für die Meinungsfreiheit und meine daraus entsprungene Abneigung, gegen noch so rufschädigende Unterstellungen juristisch vorzugehen, dazu geführt, dass ich und andere Männerrechtler einigen als eine Art Freiwild erscheinen, das zum Abschuss freigegeben ist.

"Don Alphonso" berichtet weiter:

Dem Verfasser vorliegende Seiten zeigen nicht nur, dass die Hauptseite des Wikis schon am 15. Dezember 2015 erstellt wurde, sondern "Andreas Kemper" in langer und weit über tausend Änderungen umfassender Arbeit zwischen dem 4. Januar und Mitte April 2016 fast alle Kategorien und Beiträge des Wikis anlegte. (...) Die angeblich 180 "ehrenamtlich arbeitenden" Mitglieder von Agentin, die auf der Website die vorläufige Schliessung mitteilen und versprechen, erweitert und verständlicher wieder zu kommen, sind zumindest im Datenreichtum nicht erkennbar – dort dominiert klar Andreas Kemper.

(...) Nun erklärt Agentin.org: "Für uns bleibt die politische und gesellschaftliche Auseinandersetzung dazu eine Aufgabe, der wir uns stellen." Sicherheitsexperten sehen das allerdings kritisch: Dem Vernehmen nach gibt es mindestens einen weiteren schweren Fehler, der jedoch nicht so leicht zu erkennen ist. Aufgrund der bekannten Benutzernamen und der ebenfalls bekannten Login-Seiten betrachten sie das Projekt wörtlich als "total verantwortungslos, unzureichend gesichert und leicht überwindbar" – sogar jetzt kann noch die Login-Maske aufgerufen werden, wenn man eine frühere URL des Wikis im Browser aufruft. Auch mehrten sich in den letzten Tagen diskrete Wortmeldungen von Grünen-Politikern, die für das Projekt als solches und die erneute schlechte Presse im Wahlkampf wenig Verständnis zeigen. Das Gunda Werner Institut zieht sich laut taz auf den Standpunkt zurück, dass es keine grüne Liste sei, "sondern ein unabhängiges Projekt, das von der Stiftung unterstützt wurde".


So versucht man also Schadensbegrenzung, nachdem man Kempers Amoklauf erst wochenlang tatenlos zusah und erst reagierte, als selbst im eigenen Lager die Presse verheerend wurde. Namentlich und öffentlich hat sich bis heute keiner der Grünen geäußert.

"Don Alphonso" zufolge wäre jetzt zu prüfen,

auf welcher Basis ein vor allem vom Staat finanzierter Verein geldwerte Mittel und Leistungen für ein vollkommen anonym agierendes Projekt unter seiner presserechtlichen Verantwortung weiterleitet – die rechtlichen Aspekte sind hier mindestens so interessant wie die technischen Möglichkeiten des Wikis.


In der Kommentarspalte unter seinem Beitrag geht "Don Alphonso" schließlich noch einmal auf den leidigen Vergleich zwischen "Agent*in" und "WikiMANNia" ein:

Wie oft muss ich das noch sagen? Wikimannia ist ein Privatprojekt, das der Männerbewegung nicht wirklich nutzt. Agentin ist von einer führenden Stiftung mit Steuerrmitteln umgesetzt worden, und mit Verbindungen zu relevanten Politikern. Was bei Wikimannia steht, ist irrelevant. Was bei Agentin steht, kann ernst genommen werden.


Einer von "Don Alphonsos" Lesern kommentiert:

Wenn man sich diese, ich sage mal: Vorgeschichten und die dazu gehörige Gemengenlage anschaut, dann wirft das ein hässliches Licht auf eine Organisation, welche doch eigentlich "gegen den Hass" vorgehen will. Besonders dann, wenn sie Datenmaterial verwendet (quasi für einen Online-Pranger), das ursprünglich von Menschen erstellt wurde, die jegliche Abweichung von den eigenen Auffassungen als eine Art (oder: tatsächlichen) "Hass" auffassen.

Als wissenschaftlich gebildeter Mensch sollte Herr Kemper noch einmal sehr in sich gehen, ob das wirklich der richtige Weg ist. Im Übrigen ist dieses ganze Projekt, schaut man sich den überwiegend doch sehr schwachen Inhalt und Aufbau an, etwas "magersüchtig" in seiner ganzen Art. Offenbar ist es Herrn Kemper bislang nicht gelungen, in der feministischen Szene Mitstreiter/innen zu finden – auch in der Zielsetzung, das Niveau dieses Wikis vernünftig zu erhöhen.


Darauf erwidert der Don:

Die Vorgeschichte ist kompliziert. Ich bin da wie immer schon weiter, aber mehr kann ich da noch nicht sagen. Kemper ist letztlich nur eine Fassade.


Warum hat dieses Land eigentlich nicht mehr investigative Journalisten wie "Don Alphonso", die den Mut haben, sich völlig unabhängig vom aktuellen Zeitgeist zu positionieren? Ich hoffe, der Frankfurter Allgemeinen zumindest ist klar, was für einen wertvollen Mitarbeiter sie hier hat, der zusammen mit anderen Autoren des Blattes auch linke Leser für diese Zeitung gewinnen kann.

Ich ganz persönlich fand es in der Rückbetrachtung des grünen Debakels aufschlussreich, von wem der Online-Pranger begeistert gefeiert und unterstützt wurde: Dazu gehörten unter anderem Tauwetter mit diversen unterirdischen Formulierungen ("Mitten drin noch ein paar Väterrechtler, die ein Recht auf 'ihre' Kinder einfordern und die bräunliche Soße ist zusammen."), die Website "Men's Studies" ("Tolles Projekt vom Gunda-Werner-Institut") sowie die feministische Bloggerin Kathrin Ganz. Ich werde über diese Personen aber ganz sicher keine Schwarze Liste anlegen, in der ich irgendwelche persönliche Abwertungen durch lexikalische Formulierungen als "Wissenschaft" zu verkaufen versuche.

Das Aufsehen um den Online-Pranger sorgte für einen Zuwachs an Genderamalesern um etwa 25 Prozent und eine ganze Reihe neuer Unterschriften unter der "Frankfurter Erklärung". Ich hoffe, dass uns all diejenigen, die uns durch Kempers Treiben entdeckt haben, auch auf Dauer erhalten bleiben. Gerne verweise ich in diesem Zusammenhang auf die heute stattfindende Gründung der Liberalen Männer in der FDP.

Genderama ist ein privates Blog, das nicht durch Steuergelder finanziert wird, aber durch freiwillige Spenden unterstützt werden kann. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an alle, die das bereits tun.
          Projekt der Berliner Regierung: Stehpinkeln auch für Frauen – News vom 4. August 2017        
1. Wie Gunnar Schupelius in der Berliner B.Z. berichtet, hat der rot-rot-grüne Senat der deutschen Hauptstadt ein 97 Seiten umfassender "Toilettenkonzept für Berlin" erstellen lassen:

Auf Seite 30 steht das Kapitel "Geschlechtergerechtigkeit". Hier wird nachgewiesen, dass es ungerecht sei, wenn nur Männer im Stehen urinieren dürften, Frauen aber nicht. Wörtlich heißt es: "Aus Sicht der Gleichstellung sind Pissoirs nicht akzeptabel."

Die Fachleute des Senats stellen fest, dass es zwar wichtig sei, Männern Urinale anzubieten, da sie "eher zum Wildpinkeln tendieren" würden als Frauen. Dennoch müsse aber eben auch Frauen die Möglichkeit geboten werden, sich im Stehen zu erleichtern.


Bei einem italienischen Designer taten die rot-rot-grünen Toilettenexperten daraufhin das Urinal "Girly" auf, das mit seiner "innovativen Form die Anatomie der Frau berücksichtigt". Damit sollen künftig alle öffentlichen Toiletten nachgerüstet werden.

Gleichzeitig ist Schupelius zufolge gefährdet, dass öffentliche Toiletten in Berlin überhaupt noch funktionieren. Ein Lösungskonzept dafür gebe es im Senat der Stadt noch nicht: "Nur die Vorschriften für das Frauen-Urinal sind schon fertig."

Warten wir noch ein paar Jahrzehnte, und dann werden Frauen-Urinale auch in privaten Haushalten angeordnet. Schließlich ist das Private aus feministischer Sicht evident politisch, und es gibt keinen Grund, weshalb Gleichberechtigung in den eigenen vier Wänden keinen Platz haben sollte.



2. Auf Twitter berichtet "Don Alphonso" über weitere Ergebnisse seiner Detektivarbeit zu dem grünen Onlinepranger. Ich halte mal einige Auszüge fest, falls es später ein Quiz zu diesem Thema gibt:

Etwa im Mai 2017 haben @gwi_boell bzw @boell_stiftung bei @Agentin_org Angst bekommen und Tatsachenbehauptungen durch Mutmassungen ersetzt.


Daher diese ganzen "scheint". "orientiert" etc. Formulierungen - nach meinen Infos hat besonders @andreaskemper härtere Begriffe verwendet.


Während Kemper vor allem Personen denunziert, macht der Wiki-Nutzer "Heinrich Alpin" die öffentliche Darstellung des Projekts.


Später musste erst mal Nutzerin "Gruen" über die Rechtschreibung und Grammatik gehen (He, @boell_stiftung, Eure Spitzel sind echt peinlich)


Bei vielen Beiträgen das gleiche Muster: Kemper denunziert vom Jan-März16 die Personen, schreibt Behauptungen. Gruen&Co müssen nacharbeiten.




3. "Verdienen weiße Männer wirklich das Wahlrecht?" fragt das "Affinity Magazine", der Eigendarstellung zufolge eine Nachrichtenplattform speziell für Teens. In dem Artikel heißt es:

After all, women and people of colour went through times of not being allowed to vote, and the fact that white men never had to experience that is an injustice. (...) One can’t be sure if withdrawing the white man’s vote could be considered a "wrong". Furthermore, the point here that has to be made is that banning white men from voting temporarily will help them understand systemic injustice and help them become better, more empathetic allies to the social justice cause.

In contexts like these, identity politics can be helpful, empowering and contributing to an important learning experience. White men who want to become better allies always come across the problem of "I will never understand what it feels like to be systemically oppressed" but this proposal may further their understanding of minority needs and improve relations between different genders and races, which is the ultimate goal; equality.


Warum eigentlich nicht? Wenn es etwa um die Frauenquote geht, haben wir uns doch auch schon daran gewöhnt, dass die Diskriminierung von Männern mit dem "Endziel soziale Gerechtigkeit" begründet wird.

Allerdings findet sich in den Kommentaren unter dem Artikel bereits die Auflösung dieses selbst für Feministinnen bizarren Artikels: Bei dem Namen der Autorin "Malia Rolt" handelt es sich wohl nicht zufällig um ein Anagramm von "I am a troll". Bemerkenswert ist, dass – ähnlich wie zuvor die "Huffington Post" – ein sich als seriös verstehendes Magazin einen Artikel mit der geschilderten Auffassung veröffentlichte. Sobald es irgendwie gegen Männer geht, stehen in unseren Medien die Tore noch für den größten Irrsinn sperrangelweit offen.



4. Wie Genderama berichtete, deckte dieser Tage ein Artikel der New York Times auf, wie sehr die Anführerinnen des Frauenmarsches gegen Trump die Sharia bewerben sowie Extremisten, Rassisten, Terroristen und Gewaltverbrecher verehren. Auf diese Anschuldigungen gibt es jetzt von der Co-Präsidentin des Frauenmarsches eine Erwiderung.



5. Das Neueste aus der "Rape Culture": Eine US-amerikanische Universität sanktioniert einen Studenten wegen eines angeblichen sexuellen Übergriffes gegen seine Partnerin: Er darf den Campus nicht mehr betreten und keinen Kontakt zu seinen Trainern und Sportkameraden mehr aufnehmen. Seine Partnerin indes bestreitet hartnäckig, Opfer eines solchen Übergriffes geworden zu sein:

Words, including mine, have been incompetently or intentionally misrepresented, misquoted and taken out of context, which should not be that surprising since no statements were recorded or verified. (...) I have never been abused, assaulted or otherwise mistreated by Matt. (...) He is an incredible person, and I am and have been 100% behind him. Nothing happened that warranted an investigation, much less the unfair, biased and drawn out process that we have been forced to endure quietly.

Matt Boermeester did nothing improper against me, ever. I would not stand for it. Nor will I stand for watching him be maligned and lied about, and I implore the USC community to stand together to stop this from happening to Matt or anyone else.


Nach diesen Äußerungen geht die Universität jetzt auch gegen die fragliche Studentin vor.



6. Australien macht es den Amis nach: Einem aktuellen Bericht zufolge grassiert an australischen Hochschulen sexuelle Gewalt. 51 Prozent der Studenten seien Opfer entsprechender Übergriffe geworden. Tatsächlich scheint es sich bei diesem Bericht um ein Musterbeispiel dafür zu halten, wie man mit viel Getrickse eine nationale Krise heraufbeschwört, worüber viele Medien in Alarmstimmung berichten. Erinnerungen an die #Aufschrei-Hysterie in Deutschland werden wach.

Die australische "Herald Sun" indes urteilt in einem Artikel von Andrew Bolt so kritisch und so deutlich, wie kein deutsches Leitmedium zu "Aufschrei"-Zeiten geworden ist. Exemplarisch auch für vergleichbare Fälle schlüsselt der Artikel auf, mit welchen Tricks eine Vergewaltigungshysterie geschürt wurde, die keine Grundlage in der Wirklichkeit hat:

We should be shocked and upset that not one university boss had the brains or guts to call out this fraud of a study.

There’s only one real scandal exposed by this study — that our universities must lack academics with the most basic research skills to spot how the taxpayer-funded HRC cooked the books. Yes, the HRC has once more invented a scandal that’s been lapped up by an unquestioning media, producing headlines such as, "Alarming rate of university sexual assaults revealed".

Here’s how it did it. First the HRC, universities and activists spent more than a year on an emotional publicity campaign to hype the alleged threat of sexual assault on campus. Then, having primed students for outrage, our 39 universities asked them to fill in an online survey to report how often they’d allegedly been harassed or assaulted.

I say "allegedly" because none of the claims was tested.

But here is the real problem with this survey: fewer than 10 per cent of students responded. As the HRC admits: "The survey data has been derived from a sample of the target population who were motivated to respond and made an autonomous decision to do so. It may not necessarily be representative of the entire student population."

(...) Only the most motivated students responded, which presumably includes activist students, ideologues and identity warriors, as well as women and men who have indeed been harassed or abused. But 90 per cent of students couldn’t be bothered responding, perhaps because most didn’t think there was a problem that needed fixing.

That means the results could be exaggerated as much as tenfold.

Nor does the fraud stop there. The researchers also defined sexual harassment so broadly that the most trivial or accidental behaviour was included. Even "inappropriate staring or leering" was counted as harassment and, bingo, it worked. Mere stares or leers generated a third of all the complaints.

(...) No wonder that 40 per cent of students who said they’d been sexually assaulted also said they thought it wasn’t serious enough to tell the university, and another 40 per cent said they hadn’t needed help.

And still that’s not the full con.

Only one in four of the alleged sexual assaults — 1.6 per cent of students over two years — actually occurred on campus or going to and from university. Doesn’t that suggest that students are actually safer at university than anywhere else?

And why are assaults on students travelling to and from campus blamed on universities? Why not blame the public transport system?

Why? Because this is one more way the HRC could inflate the statistics to paint universities as cesspits of rape and sexual predators.

This survey is a disgrace. The failure of universities to call it out shows that reason no longer rules and the victim culture is king.




7. Um fremde Männer zu erziehen beziehungsweise sie zu der Auffassung zu bekehren, dass das unverlangte Zusenden von Intimfotos eine unumutbare sexuelle Belästigung darstelle, versandte eine Frau Bilder von ihrer Vagina. Das überraschende Resultat: Die Männer reagierten darauf keineswegs so pikiert wie erwartet, sondern begeistert. Und die fragliche Dame musste lernen, dass es ein Fehler sein könnte, wenn man seine eigenen Gefühle automatisch so sehr verallgemeinert, als ob sie für alle anderen ebenfalls gültig wären.



8. Die Post. Einer meiner Leser schreibt mir heute:

Hallo Herr Hoffmann,

Die Wahrheit setzt sich durch, das ist schon immer mein Glaube gewesen. Sie kommt auf leisen Sohlen daher und braucht einen langen Atem. Aber sie steht auf festem Grund.

Die Lüge kommt forsch daher, laut und anmaßend. Aber sie hat einen konstruierten, keinen festen Boden und muss immer neue Lügen einbauen, damit das Gerüst nicht zusammenfällt. "Das eben ist der Fluch der bösen Tat, dass sie, fortzeugend, immer Böses muss gebären."

Dass es aber 40 Jahre dauert, das hat selbst mich alten Mann doch erschaudern und fast verzweifeln lassen. Aber der Gegenwind zu den Gender"wissenschaften" und dem Biotop, das sie geboren hat, wurde schon seit einiger Zeit deutlich. Und doch blieb ich lange ungläubig skeptisch.

Aber dass Agent*In so umfassend durchgefallen ist, das ist schon mehr als ein Hoffnungsschimmer. Das wäre noch vor zehn Jahren nicht denkbar gewesen Da wurde sowas einfach durchgewunken. Heute gibt es auch Kritik zu den Auswüchsen. Die kommt nicht nur von guten Blogs, die in letzter Zeit wie Pilze aus dem Boden wuchsen. Auch Wissenschaftler melden sich zu Wort. Nicht nur Naturwissenschaftler wie der Biologe Ulrich Kutschera haben offenbar dermaßen die Schnauze voll, dass sie keine Angst mehr haben, in die Öffentlichkeit zu gehen.

Aus den MINT-Fächern kommen überraschend viele (Blogger jedenfalls) aus dem IT-Bereich, ist mir übrigens aufgefallen. Was ich erst für ein Phänomen hielt, ist aber nur konsequent. Mit Wischi-Waschi-BlaBlaBla ist dort nämlich kein Blumentopf zu gewinnen. Da ist logisches stringentes Denken gefragt.

Immer mehr Leute selbst aus den Geisteswissenschaften, zu denen Fächer wie Soziologie, Psychologie noch immer gezählt werden, melden sich zu Wort. Der Soziologe Michael Klein versteht was von Methodenlehre, die sein Fach zur Wissenschaft und nicht zum Geschwätz macht und hat ein sehr erfolgreiches Blog.

Und nun hat es wohl auch de.wikipedia erfasst. Ein zartes Pflänzchen wohl zunächst, aber die Hoffnung wächst. Auf die Diskussion, bei der Andreas Kemper seiner Agent*In ein schönes Make Up verpassen möchte, haben Sie schon hingewiesen Ein sehr interessanter Beleg, denn es kommen nicht mehr, wie früher üblich, sofort die Hilfstruppen aus dem Gebüsch. Es gibt Gegenwind. Wichtig: Der kommt von Leuten, die nicht selbst Ideologen sind, sondern nur klar und unvoreingenommen denken.

Das betrifft nicht nur den Artikel selbst. Endlich werden mal die Relevanzkriterien richtig angewendet.

Eine Petitesse scheint dagegen die Wikipedia-Diskussion um das Binnen-I zu sein. Der Artikel über Kempers Online-Pranger hieß nämlich mal kurz "Agent" statt "Agent*In". Nach einer Entschuldigung, dass dafür wohl das verwendete Binnen-I-Eliminierungs-Tool verantwortlich sei, kommt kein #Aufschrei. Kempers Behauptung "Das Binnen-I ist seit Jahrzehnten üblicher Bestandteil der deutschen Schriftsprache und widerspricht nicht der deutschen Rechtschreibung. Es mit einem Tool entfernen zu wollen, ist eine maschinelle Sprachkonstruktion", kommt nicht mehr durch.

"Typischer Fall von Filterblase", steht da als Antwort bis 20:27, 30. Jul. 2017. Und kein Shitstorm bricht mehr los und auch kein Edit War mehr. Dass selbst Dinge, die sie längst abgehakt haben, nicht mehr so einfach durchgehen, ist, zusammen mit dem, was ich oben angerissen habe, mehr als ein Hoffnungsschimmer. Da wird es langsam schon wieder richtig hell.

          Hetzen die Grünen auch deshalb gegen die Männerbewegung? (Buchvorstellung)        
Die Debatte über die schwarzen Listen, die die grüne Heinrich-Böll-Stiftung über Menschen angelegt hat, die nicht stramm feministisch sind, wirft mehrere Fragen auf: Warum lässt sich die Genderfraktion inzwischen zu derart fragwürdigen Attacken hinreißen, dass selbst Zeitungen des eigenen Lagers nicht mehr mitgehen wollen? Warum genügt inzwischen das Frisieren von Wikipedia-Artiklen nicht mehr, in denen man jahrelang völlig ungestört die Männerrechtsbewegung und ihre Aktivisten als Ausgeburten der Hölle darstellen konnte? Und warum kommt es gerade jetzt zu einer neuen Eskalationsstufe, bei der Linksliberale besinnungslos mit Rechtsradikalen in einen Topf geworfen werden?

Vielleicht liegt der Grund dafür schlicht in Angstbeißerei: Die Aggression entsteht aus Angst davor, im Genderbereich das Privileg der Alleinherrschaft zu verlieren, weil man gegenüber neuen politischen Diskursen allzu ausgrenzend und verkrustet ist. Gerade in diesem Jahr haben sich männerpolitische Graswurzel-NGOs wie die "IG Jungen, Männer, Väter" Zugang zu Gesprächen mit Vertretern des Familienministeriums verschafft und damit die ersten Sprünge in der "gläsernen Decke" für Männeranliegen in der Politik erzeugt. Über die FDP könnten Männerrechtler schon in zwei Monaten einen dauerhaften Repräsentanten im Bundestag haben. Dieselbe Instituionalisierung beginnt allmählich aber auch im akademischen Bereich, wo das Schmuddelkinder-Image für Maskulisten ebenfalls aufweicht. Das lässt sich etwa daran aufzeigen, wie das Buch Männer: Rollen und gute Orte des Psychologen und Familienberaters Christoph Hutter die Männerrechtsbewegung darstellt.

Bei diesem Buch freut es mich zunächst einmal, dass darin nicht nur mein eigenes Plädoyer für eine linke Männerpolitik häufig zitiert wird, sondern auch die Veröffentlichungen der Professoren Amendt und Hollstein, Dr. Matthias Stiehler, Dr. Peter Döge, Dr. Christoph Kucklick, Dr. Heike Diefenbach, Johannes Meiners und Christine Bauer-Jelinek – sämtlich Autoren, deren Gedanken und Analysen für die Männerrechtsbewegung von Bedeutung waren.

Das allmähliche Herausbilden einer Männerpolitik in Deutschland schildert Hutter ab Seite 27 unter der Überschrift "Es gibt eine Männerbewegung, aber sie bleibt immer wieder stecken". Ein Auszug daraus:

Die Probleme, die bisher aufgezeigt wurden, bedürfen dringend einer Antwort. Diese Antwort kann nicht individualisiert gegeben werden, sie muss von der Gesellschaft und der Politik formuliert und getragen werden, sie muss aber vor allem von Männern vorangetrieben werden. (...) Die gute Nachricht vorweg: Es gibt in Deutschland eine Männerbewegung, vielleicht präziser Männerbewegungen. Besucht man im Internet die Seiten von MANNdat (www.manndat.de), agens (www.agensev.de) oder Väteraufbruch für Kinder (www.vaeteraufbruch.de) – um nur drei Beispiele zu nennen –, so wird man sich schnell davon überzeugen können, dass Männer sich organisiert haben, um ihre eigene Situation zu reflektieren, um ihre Bedürfnisse zu artikulieren und um gesellschaftliche Forderungen durchzusetzen. Auch "vor Ort" in der psychosozialen Praxis von Jugendhilfe, Beratungsarbeit, Therapie und pädagogischen Angeboten lassen sich Jungen- und Männerthemen kaum noch übersehen. (...) Und doch teile ich die Einschätzung von Arne Hoffmann (...), dass es heute eine starke Frauenbewegung, aber lediglich eine schwache, oftmals stille und wenig präsente Männerbewegung gibt. Männerthemen werden manchmal offen, in größerem Maße aber unbewusst vermieden.


Um das zu verdeutlichen zitiert Hutter eine Passage aus meiner Rezension von Dr. Matthias Stiehlers Buch "Der Männerversteher".

Auf den Seiten 30 und 31 schreibt Hutter unter der Überschrift "Gesellschaftlich unerwünschte Themen" folgendes:

Ein weiterer Faktor, der zu dieser langsamen Etablierung der Männerbewegung führt, ist die Tatsache, dass die wirklichen Männerthemen nicht unwesentlichen gesellschaftlichen Gegenwind haben. So kommen Meiners und Bauer-Jelinek in ihrer Studie zum gesellschaftlichen Einfluss von Feminismus und Maskulismus zu der Einschätzung, dass die Maskulisten "trotz großen Engagements [weit] von einer Realisierung ihrer Forderungen entfernt [sind]. Die mediale Wahrnehmung von Männerthemen ist noch gering oder überwiegend negativ" (Meiners & Bauer-Jelinek 2014). Und in der Tat gibt es viele für Männer wichtige Themen, die im gesellschaftlichen Diskurs entweder nicht wirklich interessieren oder aber nicht wirklich verstanden werden. Hier herrscht ein eklatanter Mangel in der Wahrnehmung männlicher Lebensrealität. (...) Das zuständige Ministerium ist seit Generationen fest in der Hand von Politikerinnen und es kümmert sich, wie der Name des Ministeriums besagt, bis heute um "Familien, Senioren, Frauen und Jugendliche", aber eben deutlich weniger um die Belange der irgendwie mitgemeinten Männer. Versuche von Männern, Recht und Politik in den Bereichen einzufordern, in denen Männer benachteiligt sind oder wenig wahrgenommen werden (...), scheitern an einem unverständlich hartnäckigen und breiten Desinteresse von Politikerinnen und Politikern (gut dokumentiert sind solche Versuche auf der Seite www.manndat.de).


Hutter zufolge forderten Männer inzwischen eine "Emanzipation 2.0" ein, die "systematisch die Bedürfnisse und Anliegen von Männern herauszuarbeiten und ihnen Gehör zu verschaffen" versucht.

Unter der Überschrift "Der Feminismus – oder: Wer oder was kritisiert die Patriarchatskritik?" kommt Hutter darauf zu sprechen, dass diese Ideologie Männer mitunter "global zu Tätern stilisiert oder undifferenziert beschimpft und entwertet". Er erwähnt auf Seite 46 mit Bezugnahme auf mein "Plädoyer" aber auch die leider noch sehr kleine Randgruppe der Equity-Feministen, die diesem Sexismus widersagen:

Sowohl in den Sensibilität für die Bedeutung der Geschlechterrollen, als auch in dem Bestreben, soziale Gerechtigkeit jenseits einer Parteinahme für eine bestimmte Untergruppe einzufordern, sind Vertreterinnen des Equity-Feminismus willkommene Gesprächspartner für Maskulisten, die ihrerseits primär Problemlagen und Diskriminierung von Männern in den Blick nehmen. Wichtig für jeden Dialog ist das gemeinsame Ziel politischer Gerechtigkeit und der unbedingte Verzicht darauf, eine andere Gruppe abzuwerten beziehungsweise sie zu missbrauchen, um die eigene Identität oder Position zu stärken.

Den anderen Pol des Kontinuums bezeichnet Arne Hoffmann als "Radikal-Feminismus" (Hoffmann 2014, S. 11). Er markiert damit Positionen, die weiter unten unter der Überschrift der "Misandrie" näher betrachtet werden. Ein gar nicht so kleiner Teil der feministischen Strömung spricht leider immer wieder dem offenen Männerhass das Wort. Diese Position ist nicht Gegenstand meiner Überlegungen, weil sie zu einer konstruktiven Auseinandersetzung mit der Männerrolle nichts beizutragen hat.

Schließlich ist noch eine weitere Abgrenzung wichtig. In der Geschlechterdebatte wird immer wieder versucht, eine männliche Position durchzusetzen, die sich unter dem Banner der Männerarbeit primär darum bemüht, feministische Themen voranzutreiben (Hoffmann 2014, S. 383ff., Neukirch 2012). So wichtig es auch ist, das die Menschen, die gendersensible Themen aus einer parteilichen Geschlechterperspektive vorantreiben, die andere Seite im Blick behalten, so wenig löst diese konkrete Verschränkung den Anspruch an eine männersensible Theoriebildung ein. Eine zukunftsweisende Füllung der Männerrollen entsteht nicht aus dem Abarbeiten einer pro-feministischen Agenda, sondern aus der Selbstbestimmung auf die Themen, die Männer belasten und beschäftigen.


Schließlich kommt Hutter auf den Seiten 262 bis 264 seines Buches noch einmal eingehender auf das Thema "Männerpolitik" zu sprechen:

Arne Hoffmann (2014) weist in beeindruckend sachlicher, aber auch hartnäckiger Manier darauf hin, dass es nicht genügt, Männlichkeit und Tätigkeit im privaten Bereich positiv zu erschließen. Die Verletzungen der Männerrolle, die in diesen Überlegungen aufgezeigt wurden, müssen ebenso wie die Suche nach guten Männer-und Väterorten einen selbstverständlichen Platz im politischen Diskurs bekommen. Fatalerweise gibt es bezüglich der öffentlichen Thematisierung genderbedingter Ungleichheit aber eine massive Schieflage, die dazu führt, das "Benachteiligung und soziale Problemlagen, von denen Männer betroffen sind, weitgehend marginalisiert" werden (Hoffmann 2014, S. 13). Hoffmann arbeitet heraus, dass das Problem über ein bloßes Vergessen männlicher Anliegen weit hinausgeht. Männerthemen haben es schwer, politisches Gehör zu finden, weil Männlichkeit im politischen Raum mit Ideen von Macht, Unterdrückung und Täterschaft besetzt ist. Wo die Bundes-SPD in ihrem Grundsatzprogramm darauf drängt, die männliche Gesellschaft zu überwinden, um eine menschliche Gesellschaft erreichen, wo die Goslarer Grünen in einem offenen Brief an die Gleichungsbeauftragte darauf hinweisen, dass es "nicht ihr politischer Wille" sei, "Benachteiligungen von Männern aufzuzeigen und zu beseitigen"und wo das Wort "Mann" in der politischen Linken "geradewegs einem Schimpfwort geworden" ist (Hoffmann 2014, S. 16), dort ist schwierig, Diskussionen über die Diskriminierung, Benachteiligung und Verunglimpfung von Männern zu führen.

Spricht man über eine zukunftsweisender Männerpolitik, dann geht es um drei Schritte: um Entdämonisierung, um die Schaffung adäquater Strukturen und um die entsprechenden inhaltlichen Auseinandersetzungen. Für den ersten Schritt steht ein Titel von Christine Bauer-Jelinek. Sie dekonstruiert in ihrem Buch "Der falsche Feind. Schuld sind nicht die Männer" (2012) den "radikal-feministischen" Mythos, dass sich gesellschaftliche Probleme monokausal auf männliches Verhalten zurückführen lassen. Unabhängig von den heißen Themen, die sie in ihrem Buch durchspielt, markiert sie mit dem Titel einen notwendigen ersten Schritt weg von einem Denken, das den politischen Blick auf Männerthemen prinzipiell verstellt.

Der zweite Schritt hin zu einer Männerpolitik, die diesen Namen verdient, ist der Streit um Institutionen, die Männerthemen politisch vertreten können. Hier zeigt sich die Männerszene heute leider tief gespalten. Auf der einen Seite stehen Männer, die den etablierten Institutionen wie die Bundesforum Männer immer wieder nachweisen, dass diese sich in erster Linie als Vollstrecker feministischer Politik verstehen. Gegenüber stehen Männer, die dem Teil der Männerbewegung, der unter der Bezeichnung Maskulisten fingiert, vorwirft, sie würden reaktionäre, rechtsradikal unterwanderte und frauenfeindliche Positionen vertreten. So wenig hilfreich diese Spaltung auch ist, sie markiert deutlich Handlungsbedarf, weil Männer eine politische Lobby brauchen, die ihre eigenen Themen vertritt, und keine Männerpolitik "die vor allem Frauen nutzt" (Neukirch 2012; ausführlich zu dieser Auseinandersetzung: Hoffmann 2014, S. 383-401). Untrennbar zu dieser Debatte gehört auch die Frage nach einer akademischen Präsenz der Männerforschung. Hier klafft eine eklatante Lücke zwischen den Geschlechtern. "Während es [...] mehr als 200 Lehrstühle für Frauenforschung gibt, existiert kein einziger für Männerforschung" (Hoffmann 2014, S. 104). Dies führt zwangsläufig dazu, dass sowohl die Datenlage als auch die Theoriebildung zu spezifischen Männerthemen prekär sind, wo entsprechende Projekte nicht durch privates Engagement vorangetrieben werden. Und auch diese Situation verschärft sich noch einmal durch die innere Spaltung der Zunft. Für diesen Schritt der Institutionalisierung der Männerpolitik ist heute zu konstatieren, dass er noch aussteht, wenn er auch von einzelnen Initiativen so weit wie möglich kompensiert wird.

Erst wenn die Hürden der Dämonisierung und der Institutionalisierung genommen sind, wird es möglich, die vielfältigen, in diesem Buch bereits benannten Männerthemen inhaltlich anzugehen, ihnen politisches Gehör zu verschaffen und an gesellschaftlichen Lösungen zu arbeiten.


Es ist offenkundig, dass das traditionelle Lager und dabei insbesondere die Partei der Grünen für Jungen, Väter und andere Männer nichts Entsprechendes anzubieten hat. Es scheint dort auch eine große Unlust zu herrschen, ein solches Angebot zu entwickeln und sich mit Vertretern der Männerrechtsbewegung wenigstens zu sondierenden Gesprächen zusammenzusetzen. Die Alternative besteht dort offenbar nur in einem erneuten, jetzt noch heftigeren Versuch der Diskreditierung. Männerrechtler sollen weiter mit dem Hautgout des radikal Rechten belegt und damit unberührbar gehalten werden.

Darüber, warum Andreas von Kemper und Henning von Bargen sich für diese versuchte Diskreditierung hergeben, kann ich natürlich nur spekulieren. Offen gesagt vermute ich biographische Hintergründe. Allerdings hilft einem die Antwort auf diese Frage bei der angestrebten Sachdebatte genauso wenig weiter wie die Frage, wen ich in den 13 Jahren, die es Genderama inzwischen gibt, dort schon mal verlinkt habe. Für Gespräche auf Sachebene muss man Menschen finden, die dazu bereit sind. Andreas Kemper und Henning von Bargen gehören öffensichtlich nicht dazu.

Überdeutlich ist, dass der grüne Genderpranger genau jenen Zielen entgegenarbeitet, die Hutter als so ungemein wichtig kenntlich gemacht hat. Er treibt die Dämonisierung der Männerrechtsszene und die Spaltung der Lager mit Eifer voran. Profitieren dürfte davon außer denen, die für dieses Cybermobbing bezahlt werden, kaum jemand. Die Grünen und ihre Stiftung haben sich mit diesem Pranger breitflächig blamiert; das Zusammenfinden zu einer konstruktiven Sachdebatte ist einmal mehr torpediert worden. Gewinn bringt dieser Pranger nur jenen, denen das Verhindern einer Sachdebatte nutzt.
          Hilft Chester Benningtons Tod, das Schweigetabu über missbrauchte Jungen zu brechen? – News vom 23. Juli 2017        
1. CNN berichtet und kommentiert:

Many fans are shocked and heartbroken over the loss this week of Chester Bennington, the fierce lead singer for the rock band Linkin Park. Police say they are treating his death as a possible suicide, which would make the pain even harder to bear.

There's a famous saying, "When you have a hammer, everything looks like a nail." That may be true. But in this case, as a clinical psychologist and researcher who specializes in trauma, I don't think I'm overreaching in saying that his troubled past may have been a factor in his death. Chester Bennington had openly said he was a survivor of childhood sexual abuse that haunted him and, he said, contributed to his excessive use of drugs and alcohol.

For far too long, boys and men who have been sexually abused or assaulted have been overlooked, neglected, minimized or stigmatized by society and, at times, by the health care community. It's time for that disregard to stop.


Hier geht es weiter, und wir Männerrechtler werden weiter daran arbeiten, auch dieses Tabu aufzubrechen. Allen Diskreditierungsversuchen zum Trotz.



2. In Rotterdam wird die Belästigung von Frauen jetzt zu einem strafbewehrten Vergehen. Gegen jeden, der Frauen hinterherpfeift, ihnen folgt, sie nach Sex fragt oder sie in irgendeiner Weise stört ("bothers a woman in any way"), kann eine Geldstrafe von bis zu 4100 Euro oder drei Monate Gefängnis verhängt werden. Männern auf den Sack zu gehen scheint dem verlinkten Artikel zufolge nach wie vor unproblematisch zu sein.

Noch einen Schritt weiter geht übrigens China, wo inzwischen Flammenwerfer gegen Männer eingesetzt werden, von denen sich frauen gestört fühlen. Die Zeitschrift "Men's Health" ist natürlich so ser voller Verständnis, wie wir Männer in solchen Fällen häufig sind:

But if you think carrying around a flame-thrower is ridiculous, consider this: how ridiculous is it that men’s behavior has made wielding fire as a weapon a preferable alternative?


Wenn ein rechtsradikaler Versand Flammenwerfer gegen "Belästigung durch Ausländer" anbieten würde – ob da die Argumentation wohl ähnlich lauten würde?



3. Die Post. Mehrere Leser machen mich darauf aufmerksam, dass die Firma Deloitte die bisherigen Diversity-Gruppen für Frauen und andere "Minderheiten" durch Gruppen ersetzt, in denen sich auch weiße Männer befinden. Das Ziel dieser Maßnahme ist offenbar, dass diese Männer ein besseres Verständis für die Sorgen von Frauen (und anderen "Minderheiten") gewinnen.

Ein weiterer meiner Leser schreibt mir heute:

Gerade lese ich Ihr Buch "Plädoyer für ...", nachdem es in den letzten zwei Wochen auch "Rettet unsere Söhne" und "Eva Herman" waren. "Männerbeben" und "Sind Frauen ..?" habe ich schon bestellt. Außerdem habe ich gerade Professor Hollsteins " Was vom Manne übrig blieb" ausgelesen.

Was soll ich sagen, ich bin in einem leichten Schockzustand, d.h. viele Dinge in meinem Leben verstehe ich jetzt ganz anders, bzw. kann sie mir zum ersten Mal umfassend erklären. Ich hatte wirklich maximal intensiv mit Frauen zu tun – bin als Sohn einer alleinerziehenden Mutter aufgewachsen, arbeite in einem Frauenberuf (Krankenpflege) in Frauenteams und hatte meistens eine Beziehung, wie auch jetzt. Natürlich hatte auch ich immer wieder Zusammenstöße mit dem Feminismus und bin auch im Job immer wieder von Frauen gemobbt worden. Dank Deiner Arbeit (was für ein Engagement und Fleiß!) und der einiger anderer merke ich auch , dass ich nicht alleine bin. Danke dafür!

Die Gesamtlage beurteile ich ähnlich skeptisch wie Du. Ich glaube auch, dass sich zu unseren Lebzeiten (ich bin 1966 geboren) nichts Gravierendes mehr zum Guten ändern wird. Ich zweifle aber insgesamt, ob unser guter alter Planet überhaupt noch so lange durchhalten wird, und ob es am Ende noch soviel ausmacht, ob er von Frauen beherrscht oder von Männern beherrscht untergeht. Trotzdem, die Wahrheit zu erkennen und auszusprechen ist für sich schon ein großer Wert. Diesen Mut haben nicht viele. Ich verfolge weiter "Genderama" und wünsche Dir das Beste.

          Gehen schwarze Nazi-Soldatinnen nicht doch ein bisschen weit? – News vom 22. Juli 2017        
1. Immer wieder war in diesem Blog Thema, wie unser Rechtsystem Männer für dasselbe Vergehen härter bestraft als Frauen. Aber selten wird dies anhand eines konkreten Falls so plastisch: Ein Pärchen hat Sex auf einem Alsterdampfer und muss nun wegen "Erregung öffentlichen Ärgernisses" insgesamt 2600 Euro Strafe zahlen. Und zwar der Mann 2100 Euro und die Frau 500 Euro. Warum? Weil die Frau gerade Mutter geworden ist und auf die Richterin einen "ganz vernünftigen Eindruck" machte.



2. Zwei Nachrichten aus den USA, die Genderama vor einigen Tagen meldete, werden inzwischen auch in deutschsprachigen Leitmedien erwähnt.

"Keine Vergewaltigung auf der Matratze" titelt "Die Zeit" zum Fall Paul Nungeßer aus Berlin und Emma Sulkowicz.

Dazu, dass die Erziehungsministerin der USA auch Gruppen einlud, die faire Verfahren für Beschuldigte sexueller Gewalt fordern, fällt der "Süddeutschen" in ihrem unnachahmlichem Stil natürlich nur folgende Überschrift ein: "Trumps Bildungsministerin verunsichert Opfer sexueller Gewalt".

Über eine derartige Idiotie ist selbst die feministische New York Times inzwischen hinaus. "Betsy DeVos Is Right: Sexual Assault Policy Is Broken" betitelt das Blatt einen Artikel der männerfreundlichen Equity-Feministin Cathy Young. Und der Boston Globe ist in seiner Schlagzeile nicht weniger deutlich: "Will Betsy DeVos fix Obama’s toxic campus sexual assault policy?"



3. In einem Urteil, das als "wegweisend" bezeichnet wird, hat das Oberste Gericht Israels gerade ein Männer diskriminierendes Gesetz gekippt: Jetzt müssen auch Frauen Unterhalt für Kinder zahlen. Zumindest wenn die Kinder im Alter zwischen 6 und 15 Jahren sind und ihre Mutter mehr verdient als ihr Vater.



4. Die Post. Einer meiner Leser schreibt mir zu den Schwarzen Listen, die die Grünen über Feminismuskritiker angelegt haben: "Ein solcher Pranger existierte ja schon des öfteren. Das kann tatsächlich Konsequenzen haben, wenn auch anders als vom Betreiber beabsichtigt. Als Ex-Hannoveraner bin ich vor einigen Jahren über diese Kuriosität gestolpert:

Die Geschichte der Sammlung Sprengel beginnt im Spätsommer 1937 unter den seltsamsten und denkwürdigsten Umständen, die je einen Sammler zum Sammeln motiviert haben, Bernhard Sprengel besuchte in München die Ausstellung "Entartete Kunst", mit der die Machthaber des Dritten Reichs die moderne Kunst dem Spott und Hohn der Masse überantworten wollten, indem sie die aus den deutschen Museen geraubten Werke der Öffentlichkeit ... präsentierten. "Trotz schlechter Hängung wirkte die 'Entartete Kunst' auf meine Frau und mich wie eine Fanfare. Für mich, der ich bisher nur der Musik wirklich verhaftet war und bildende Kunst mehr im Vorübergehen ... betrachtet hatte, war dieses die erste wirklich zündende Begegnung. So führte unser Weg fast zwangsläufig zu Günther Franke in der Brienner Straße, der uns im ‚Hinterstübchen‘ die ersten beiden Aquarelle von Emil Nolde verkaufte."


"Parallelen zu Agent*in möglich?" fragt mein Leser. "Ich würde es den Machern wünschen."

Ein anderer Leser macht mich darauf aufmerksam, dass der ebenfalls auf diesen Schwarzen Listen geführte Professor Aigner anscheinend selbst Mitglied der Grünen ist. Der feministische Verfolgungseifer erwischt einmal mehr die eigenen Leute – während er dem tatsächlichen politischen Gegner nur hilft, wie Lucas Schoppe anmerkt:

Diese Plattform richtet sich gegen demokratische Akteure von links bis konservativ, weil es nur denen schaden kann, mit Rechtsradikalen in einen Topf geworfen zu werden. Den Typen vom rechten Rand hingegen wird eine solche Gemeinsamkeit eher nützen – was die Verantwortlichen der Plattform billigend in kauf nehmen. Die Einschüchterung demokratischer Kritiker ist ihnen offenbar wichtiger als eine gemeinsame Kritik von Rechtsaußen-Positionen.


Und auf Facebook teilt Milosz Matuschek der Heinrich-Böll-Stiftung mit:

Eine Prangerseite ist einer politischen Stiftung nicht würdig, schon gar nicht, wenn sie nach einem Mann benannt ist, der Dissidenten bei sich aufnahm. Bereue gerade nicht, bei euch als Vertrauensdozent aufgehört zu haben.


Matuschek hat Recht. Heinrich Böll war eines meiner Themen im mündlichen Examen. Er trat immer wieder für die politisch Ausgegrenzten ein. Und deshalb würde er sich im Grab herumdrehen, wenn er wüsste, was eine nach ihm benannte Stiftung heute fabriziert.



5. Mehr Post. Ein anderer Leser bezieht sich auf eine Meldung über einen "sexistischen" Werbespot der Firma Audi, der in China für einen Aufschrei sorgte, und merkt dazu an:

Inhalt des Spots: Kurz bevor sich ein Brautpaar das Ja-Wort gibt, stürmt die künftige Schwiegermutter der Braut nach vorne und begutachtet (wie auf einem Viehmarkt) das Gebiss der Frau, die Ohren, die Nase. Kurzzeitig scheint sie zufriedengestellt, da fällt ihr Blick auf das Dekollete und der Zuschauer kann erahnen, was jetzt folgen würde, wenn nicht ein Schnitt erfolgte und es dann um Autos ginge.

Was hat Audi falsch gemacht? Ganz einfach: Sie hätten den Schwiegervater des Bräutigams losschicken sollen, damit dieser in die Hose des Bräutigams schaut, ob da alles "okay" ist. Dann wäre das Video viral durch die Welt gegangen als gutes Beispiel für witzige Werbung.




6. Ein weiterer Leser kommentiert die auf Genderama verlinkte Satiremeldung, der zufolge Christopher Nolan dafür kritisiert worden sei, bei seiner Verfilmung der Schlacht um Dünkirchen nur weiße Männer zu zeigen:

Bei deiner heutigen Presseschau konnte ich bei dem Beitrag über zu wenige Frauen in Dünkirchen nicht soo sehr schmunzeln.

Der Grund ist ein einfacher: In der Spiele-Szene tobt der Gender-Krieg bekanntlich schon eine ganze Weile. Vor einer Woche hat ein User auf Youtube den neusten Auswuchs an politsch korrekter Geschichtsdarstellung vorgestellt:

Black Women of the German Army In Call of Duty WW2

Ja, richtig gelesen. Vor ca. einem Jahr, als "Battlefield 1" herauskam, gab es Stunk, da Frauen erst gar nicht als Spielercharaktere 3-D-mässig modelliert wurden, wohl aus dem Wissen heraus, dass die meisten Frauen wenn, dann nur im Lazarett tätig waren.


Wie man über das verlinkte Youtube-Video erfährt, kann man bei "Call of Duty" hingegen jetzt auch schwarze Frauen als Soldatinnen der nationalsozialistischen Armee spielen. Wegen "Diversity" und so.

"Scheiß auf den Realismus, wir fügen Soldatinnen hinzu, weil das längst überfällig ist", hatte die Spieleentwicklerin Amandine Coget schon vor einem Jahr dazu erklärt.

Mein Leser kommentiert weiter:

Nun also treibt man das ins Extreme. Es ist ja nicht so, dass hier Alternate-Reality-Spiele verkauft werden. Dann könnte man ja ein Auge zudrücken.

Eine ähnliche Haltung war, ebenfalls vor einem Jahr, die Entscheidung Apples, Spiele, die die Südstaatenflagge beinhalteten, aus ihrem Store zu löschen. Fragt sich, wie man denn jetzt Geschichte spielerisch beibringen will, wenn einem mittendrin statt einem blauen Kreuz auf rotem Hintergrund möglicherweise die Genderflagge entgegenspringt.

Muss man die Leute, die heute in der Schule ohnehin weniger Bildung als jemals zuvor abbekommen, noch zusätzlich dumm halten? Und gleichzeitig die Leute, die das Wissen haben, unnötig verwirren durch die derzeitige Propaganda?


Während sie das tatsächliche Verrecken an der Front noch immer weit überwiegend den "unterdrückerischen" Männern überlassen, fordern Feministinnen, dass sie im harmlosen Spiel die Plätze dieser Männer einnehmen dürfen, "weil das längst überfällig ist". Viel schöner kann man eigentlich nicht ausdrücken, was eine feministische Geisteshaltung heutzutage ausmacht.
          Empörung über Schwarze Listen der Grünen wächst – News vom 20. Juli 2017        
1. Nach der ausführlichen Analyse auf Genderama äußerten gestern auch eine Reihe anderer Blogs ihre Empörung über die Schwarzen Listen, die Hening von Bargen, Andreas Kemper und Elisabeth Tuider für einen Online-Pranger der Heinrich-Böll-Stiftung (Grüne) angelegt haben.

Der Blogger Stefanolix erinnert in einem insgesamt lesenswerten Beitrag zunächst daran, dass vor nicht allzu langer Zeit schon einmal eine Liste, die "anrüchige rechte Websites mit bürgerlich-konservativen Medien in Verbindung" brachte, vom Netz genommen wurde, "weil sie gar zu perfide war". Danach erläutert Stefanolix, wie die Verantwortlichen des grünen Internet-Prangers aktuell mit dem liberalen Journalisten Harald Martenstein vorgegangen sind:

Die "ehrenamtlichen Autor*innen" haben aus einem alten Stand des Wikipedia-Artikels zu Martenstein selektiv alles kopiert, was GEGEN Martenstein sprechen könnte. (...) Es wurde konsequent alles weggelassen, was FÜR Martenstein sprechen könnte: positive Meinungen, Auszeichnungen, Publikationen.

(...) Harald Martenstein ist in ein- und demselbem Wiki mit der "Identitären Bewegung" aufgeführt, die vom Verfassungsschutz beobachtet wird. Mit der AfD und deren Jugendorganisation. Mit der Piusbruderschaft. Mit radikalen Abtreibungsgegnern. Es gibt zwischen den genannten Organisationen und Martenstein ganz sicher weit mehr Unterschiede als Gemeinsamkeiten.

Die Haltung der Organisationen und Personen in diesem Wiki reicht von strikter Ablehnung bis hin zur strikten Befürwortung der Gleichberechtigung. Ohne eine seriöse Einstufung der Organisationen und Personen in Bezug auf diese entscheidende Frage ist das Wiki folglich völlig wertlos.

Es gibt keine Systematik. Es sind keine wissenschaftlichen Kriterien für die Aufnahme von Personen und Organisationen erkennbar. Es ist auch keine seriöse Arbeitsweise erkennbar: Selektives Kopieren aus einem alten Wikipedia-Artikel wie im Fall Martenstein würde man nicht einmal Schülerinnen und Schülern durchgehen lassen.

Es kann nur zwei Konsequenzen geben: Entweder das Wiki wird sofort als Ganzes vom Netz genommen. Oder es werden so harte Kriterien angelegt, dass darin ausschließlich eindeutige Gegner der Gleichberechtigung auftauchen. In der aktuell vorliegenden Form ist es einfach nicht akzeptabel.


Auf der Website "Tichys Einblick" kritisiert Alexander Wallasch die "grünen Rufmörder" und ihre "faschistoid anmutende Schweinerei aus dem Schmuckkästchen dieses neuen deutschen Denunziantentums nach altbekannten Mustern". Auch dieser Artikel ist in Gänze lesenswert. Ein Auszug:

Ziel ist es offensichtlich, Personen, die den Machern durch von ihnen selbst behauptete "Angriffe gegen Feminismus, Gleichstellungspolitik, sexuelle Selbstbestimmung, gleichgeschlechtliche Lebensweisen und Geschlechterforschung" auffallen, durch Verzerrung und konjunktivistische Unterstellungen unter dem Mantel eines seriös wirkenden Wikipedia-Klons zu diskreditieren, für die Debatte unglaubwürdig zu machen, als Stimmen im öffentlichen Diskurs auf Dauer auf stumm zu schalten. (...) Natürlich tauchen auf der neuen Seite Personen mit mehr als fragwürdigen Ansichten auf, aber man nutzt diese Randfiguren um den Versuch zu unternehmen, sich unliebsamer weiterer Debattenteilnehmer zu entledigen.


Wallasch wählt den Umgang des Prangers mit Birgit Kelle als Beispiel:

Schön auch Sätze wie dieser hier: "Birgit Kelle scheint enge Kontakte zu den Legionären Christi zu haben." "Scheint" ist das neue "ist". Man behauptet, was man nicht weiß und bettet es ein in Scheinwissen unter dem Deckmantel eines Wikipedi-Fake-Auftritts.

Nun könnte man Satz für Satz und Eintrag für Eintrag so fortfahren, dieses Denunziantentum in seinem ganzen Ausmaß zu dechiffrieren. Und das Ding befindet sich noch in den Startlöchern, will also ausgebaut werden. (...) Einzig die Frage bleibt noch, wie verletzt, wie enthemmt oder wie sonst was oberflächlich gebildete Menschen sein müssen, nach einer so umfangreichen Rezeption von Faschismus und Staatssicherheitssystem, wie sie uns heute zur Verfügung steht, auf diese schmutzige Weise zu agieren.


Im Anschluss an seine Analyse hat Wallasch eine Reihe von Tweets zusammengestellt, mit denen bekannte Journalisten auf diese Widerwärtigkeit reagieren.

Und schließlich widmet sich der Gymnasiallehrer und Blogger Lucas Schoppe dem grünen Pranger:

Ein ganzes Lexikon also für die Kritik der Kritik an feministischen Positionen. Warum ist das nötig? Für viele Menschen ist das Thema Feminismus nicht sonderlich relevant, und auch wenn immer wieder Kritik an bestimmten feministischen Positionen geäußert wird: Warum sollte diese Kritik weniger legitim sein als die an anderen politischen Positionen? Wir würden schließlich auch niemanden als "Antiliberalen" bezeichnen, nur weil er Vorstellungen der FDP kritisiert, oder Merkel-Kritiker als "Antichristdemokraten", oder gar als "Antichristen".

(...) Auch die Auswahl der vorgestellten Personen wirkt beliebig. Ein Linksliberaler wie Hoffmann steht neben Björn Höcke, der selbst in der AfD noch rechts außen agiert – der Schriftsteller Bernhard Lassahn, der vor seinen feminismus-kritischen Texten zusammen mit Walter Moers die Käpt’n Blaubär Geschichten verfasst hatte, neben Marine LePen.

Diese unstrukturierte, beliebig wirkende Mischung hat jedenfalls die Konsequenz, dass hier liberale Autoren und Rechtsaußen-Akteure unterschiedslos nebeneinander präsentiert werden – als würde jemand, der Kritik an feministischen Positionen übt, ganz gewiss auch bald fordern, auf Flüchtlinge zu schießen.

(...) Hoffmanns Vorwurf, es würde sich bei dem Lexikon eigentlich um einen öffentlich finanzierten Online-Pranger handeln, ist auch aus diesem Grund kaum von der Hand zu weisen. Eine diskreditierende Darstellung, die verfälschend oder hoch selektiv auf belastende Hinweise konzentriert ist, Kontexte außer Acht lässt und linksliberale Kritiker direkt neben Rechtsaußen-Akteure platziert: Diese Art der Darstellung kann eben nur denjenigen Betroffenen in ihrer bürgerlichen Existenz schaden, die auch unter Klarnamen bekannt sind.

Es geht den Betreiber*innen also offensichtlich darum, Kritiker einzuschüchtern – und zwar eben gerade keine Kritiker von rechtsaußen, weil die durch die gemeinsame Auflistung mit linken und liberalen Akteuren ja eher entlastet werden. Es geht um die Einschüchterung von eben solchen linksliberalen Kritikern – denn nur die können durch die beliebige Assoziation mit Rechtsaußen-Positionen ja beschädigt werden.

(...) Wie ist es schließlich gar zu legitimieren, dass hier aus der weit überlegenen Positionen eines millionenschweren, steuermittelfinanzierten Vereins einzelne Akteure gezielt diskreditiert werden, nur weil sie politisch inopportune Meinungen vertreten? Es sind immerhin meist Akteure, die meist in ihrer Freizeit und auf eigene Kosten zur öffentlichen Meinungsbildung beitragen.

(...) Wenn sich daneben die immensen Summen für die parteinahen Vereine, die sich "Stiftungen" nennen, überhaupt legitimieren lassen, dann doch allenfalls als Beiträge zur Förderung eines offenen demokratischen Diskurses. Hier aber geht es zweifellos eher darum, einen solchen Diskurs zu verhindern.

(...) Die Verantwortlichen ziehen sich vor einer vermeintlich feindlichen Umwelt zurück und bieten sich gegenseitig Schutz. Vor allem achten sie darauf, dass niemand weit genug den Kopf hebt, um sehen zu können, dass da draußen gar keine feindseligen und blutdürstigen Krieger toben – sondern dass es dort einfach Kritiker unterschiedlicher politischer Lager gibt, wie das für eine Demokratie völlig normal und angemessen ist.

Wer so agiert, der ist tief in der Defensive, kann kaum noch andere Menschen gewinnen und hat Mühe, zumindest die eigenen Leute zusammen zu halten. In die Offensive kommen die Verantwortlichen nicht durch die offene sachliche Auseinandersetzung, sondern nur durch persönliche Angriffe auf Kritiker.

So handeln Menschen, die zwar finanziell und institutionell aus einer weit überlegenen Position agieren – die aber zugleich wissen, dass sie argumentativ längst auf verlorenem Posten stehen.

Was uns an Argumenten fehlt, das machen wir durch Skrupellosigkeit wieder wett: Diese Haltung kann bestenfalls noch für wahre Gläubige überzeugend sein, aber für kritische Anhänger der eigenen Partei ist sie vermutlich ebenso abstoßend wie für Menschen, die erst noch überzeugt werden müssten.

So ist diese Mischung aus Pranger, schwarzer Liste und rudimentärem Lexikon potenziell also vor allem für eine Gruppe schädlich, und dies ausgerechnet im Wahljahr: für Bündnis90/Die Grünen, die hier Steuergelder einsetzen, um demokratische Diskurse zu behindern und links-liberale politische Akteure unsachlich zu diskreditieren.


Der aktuellsten Umfrage zur Bundestagswahl zufolge hat Schwarz-Gelb übrigens inzwischen eine regierungsfähige Mehrheit. Daran haben nicht zuletzt die Grünen emsig gearbeitet.



Wir machen weiter mit genau jener Presseschau, mit der sich Genderama den denunziatorischen Hass des Genderlagers erarbeitet hat:



2. Das vor allem von der damaligen Frauenministerin Schwesig (SPD) durchgedrückte, verschärfte Sexualstrafrecht wurde von Genderama immer wieder kritisiert – auch mit dem Hinweis darauf, dass dieses Gesetz im Schnellschuss verabschiedet wurde, ohne die Ergebnisse der dafür eingesetzten Expertenkommission abzuwarten. Jetzt liegt dieser Abschlussbericht vor, und er ist so vernichtend, wie man das erwarten durfte:

Die Experten bedauern, "dass die Änderungen in großer Eile herbeigeführt" wurden. Der Paragraf 177 im Strafgesetzbuch – sexuelle Übergriffe, sexuelle Nötigung und Vergewaltigung – sei "überfrachtet" und entspreche nicht "den rechtsförmlichen Vorgaben einer guten Gesetzgebung". Die Nötigungs- und Übergriffstatbestände sollten besser separat behandelt und die Praxis der "Nein-heißt-Nein"-Lösung kritisch begutachtet werden. Noch härter ins Gericht geht die Kommission mit dem neu geschaffenen Paragrafen, der Straftaten aus Gruppen ahnden soll.


Die Experten empfehlen deshalb eine "Reform der Reform".



3. Wie die Ostsee-Zeitung berichtet, verhandelt das Landesverfassungsgericht Mecklenburg-Vorpommern heute über die Verfassungsbeschwerde eines Beamten, der sich durch das Landesgleichstellungsgesetz benachteiligt sieht:

Der Mitarbeiter des Bürgerbeauftragten des Landes kritisiert, dass nur weibliche Beschäftigte aus ihrem Kreis eine Gleichstellungsbeauftragte wählen dürfen. Dies verstößt seiner Meinung nach gegen das Grundgesetz und die Landesverfassung, die die Gleichstellung von Frau und Mann garantierten.


Laut einer anscheinend noch unveröffentlichten, ausführlichen Agenturmeldung, die mir zugespielt wurde, ist ein Urteil auf diese Klage noch nicht zu erwarten. Die Meldung zitiert den Linken-Landtagsabgeordneten Peter Ritter mit folgenden Worten: "Ich finde es fatal, Männern dieses Wahlrecht zu versagen." Die Regierungsparteien CDU und SPD hielten aber an der aktuellen Regelung fest. So argumentiere die CDU-Politikerin Maika Friemann-Jennert, es gebe noch immer strukturelle Benachteiligung der Frauen und es sei ihr Wunsch, dass sie allein die Gleichstellungsbeauftragten wählen



4. Nur mal zur Auflockerung zwischendurch: Was macht eigentlich mittlerweile Lann Hornscheidt?



5. In den letzten Jahren wurde immer wieder mal darauf hingewiesen, dass Herzerkrankungen bei Frauen unter- oder spätdiagnostiziert seien, was (natürlich) mit einer Diskriminierung durch Mediziner in Verbindung gebracht wurde. Jetzt zeigt sich: Frauen achten weniger auf ihr Herz – "und zwar nicht nur bei der Vorsorge, sondern auch im Notfall". Insofern liegt der Grund für eine späte Diagnose weniger in einer patriarchalen Unterdrückung als im Verhalten von Frauen selbst:

Bei einem akuten Herzinfarkt beispielsweise, bei dem jede Minute zählt, rufen Frauen im Schnitt eine Stunde später Hilfe als Männer. Und liegen damit um eine Stunde später auf dem Operationstisch. "Aus für mich nicht ganz nachvollziehbaren Gründen", sagt Andrea Podczeck-Schweighofer.




6. In Großbritannien sorgt die Entscheidung, Jungen von der Impfung gegen krebserregende HPV-Viren auszunehmenn, für Kritik. Die BBC berichtet.



7. Erneut belegt eine aktuelle Untersuchung, dass Männer genauso häufig online belästigt werden wie Frauen. Für das liberale Magazin Reason legt die Equity-Feministin Cathy Young einen wie bei ihr üblich ausgesprochen gelungenen Artikel über diese Studie vor:

A new study released by the Pew Research Center supports what some of us have argued all along about online harassment: that it affects men as much as women and that the problem should not be framed as a gender issue — or defined so broadly as to chill legitimate criticism.

If anything, the study says, men tend to get more online abuse than women, including serious abuse such as physical threats (though women are, predictably, more likely to be sexually harassed). However, when people are asked about free speech vs. safety on the internet, women are more likely to come down on the side of the latter. Thus, it is very likely future efforts at speech regulation will continue to be cast as "feminist" initiatives.

(...) A basic premise of these discussions has been that women, especially outspoken women, are specifically and maliciously targeted for hate, abuse, and threats; many feminists have claimed internet misogyny is the civil rights issue of our time.

(...) Few will be surprised to learn that women under 30 were substantially more likely than their male peers — 53 percent vs. 37 percent — to report receiving unsolicited sexually explicit images. But in a more counterintuitive finding, men in that age group were more likely than women — 14 percent vs. 10 percent — to say that explicit images of them had been shared online without their consent. (For those 30 and older, the figure was 5 percent for both sexes.)

This differs sharply from feminist scholars' claims that 90 percent of so-called "revenge porn" targets women, a figure based on a self-selected and mostly female sample. But it supports a 2013 study by McAfee Security in which men were more likely to report both being threatened with having intimate photos of them posted online and actually having such photos posted.

(...) And all the dramatic claims about the terrible hardship of being a woman on the internet with an opinion? Entirely wrong: men in the Pew survey were almost twice as likely as women (19 percent vs. 10 percent) to say they had been harassed online due to their political opinions.

(...) There is really no way to massage the Pew data to fit the women-as-victim narrative — but some tried. Gizmodo's Bryan Menegus simply misstated the findings, asserting that although men are targeted more overall, "women — especially young women — make up an outsized proportion of users who experience the most severe forms of harassment, like stalking and threats." Vox's Aja Romano wrote that "more severe harassment disproportionately affects younger internet users, women, and people of color."

But the dishonest reporting prize goes to Slate's Christina Cauterucci, who cherry-picked the few numbers showing worse harassment of women, ignored the ones showing equal or worse abuse of men, and finished by upbraiding males for not taking online harassment seriously. Headline: "Four in 10 People Get Harassed Online But Young Men Don't Think It's a Big Deal, Says New Survey."


Männer scheinen im Schnitt einfach härter im Nehmen zu sein als Frauen:

56 percent of men opted for more freedom, two-thirds of women for more safety. (...) It is (...) likely that women's views of the issue are influenced by the false perception that women are singled out for constant and vicious abuse on the internet.

The Pew report points out that online harassment is, to a large extent, a subjective concept. Even something as ostensibly straightforward as a physical threat can be a matter of interpretation: Is "I hope you get cancer" a threat? How about "Kill yourself"? The definition of sexual harassment is even blurrier: "Wow, you look hot" in response to a photo posted to Twitter or Facebook could be sexual harassment to an overzealous feminist but a perfectly acceptable compliment to someone else.




8. Das Magazin Reason wendet sich auch gegen die Polemik der Feministin Jessica Valenti, der zufolge die Bildungsministerin der USA sich mit "rape deniers" aus der antifeministischen Szene getroffen habe, und stellt klar, dass es in Wahrheit um den Schutz gegen Falschbeschuldigungen und die Rechte von Angelagten gehe. In ähnlicher Weise äußert sich die Journalistin Ashe Schow:

A good way to tell if the Left currently believes one of their beloved policies will disappear is how viciously they write about the potential change. In this case, they’re trying to smear people who believe those accused of heinous crimes should be able to defend themselves as somehow supporting the heinous crime. That is where we are in society.

(...) These activists are actually insisting that due process impedes justice, and that providing accused students with a way to defend themselves constitutes disbelieving accusers and therefore hurting "victims" (these days, accuser equals "victim" before any evidence is collected).

(...) In addition to meeting families of students ultimately found falsely accused of rape, DeVos is meeting with several groups that insist this guidance has led to more false accusations and a culture on campus that sees anyone accused as guilty until proven innocent. Leftist articles about this meeting describe the groups as "men’s rights" groups.

Slate’s Christina Cauterucci described them as "trolls." Cauterucci is the same writer who lambasted ESPN’s "30 for 30" documentary about the Duke Lacrosse rape hoax because "it’s a bizarre experience to watch a documentary that expects the viewer to root for a bunch of accused rapists." But by now everyone knows they were falsely accused. Cauterucci wants us to root instead for someone who falsely accused people of a horrible crime.

Only one of the groups meeting with DeVos, the National Coalition for Men, could be considered under the "men’s rights" label. Now, the label is a smear for some, but shouldn’t be. Men do face issues specific to them, such as paternity fraud. They’re also largely ignored when we talk about rape or domestic violence. Trying to advocate for people who are suffering shouldn’t be a smear.




Ich lasse den letzten Satz mal ein wenig sinken – gerade mit Blick auf die aktuellen Attacken der Heinrich-Böll-Stiftung.



9.
Donald Trump is one of the least popular politicians in the history of the United States. Yet, Trump is still more popular than Hillary Clinton. Let that sink in.


Der feministische Guardian berichtet – und verabschiedet sich dabei von dem Mythos, der Grund für Clintons schlechtes Image läge vor allem in Sexismus und der Verschwörung der radikalen Rechten.



10.
Christopher Nolan’s recent return to the director chair has blown away historians with his epic recount of the most remarkable stories of WWII – the evacuation of hundreds of thousands of Allied soldiers from the beaches of northern France – Dunkirk.

However, while the mastermind behind Dunkirk already has earned his stripes with the Dark Knight Triology, Inception and Interstellar – it appears not everyone is happy with his formula of telling historically accurate stories.

Several prominent white feminists writers have criticized the lack of female cast members throughout the film, particularly during the battle scenes.


Hier geht es weiter mit der herrlichen Satire.



11. Ganz herzlichen Dank für die Unterstützung meines Blogs durch die Spenden der letzten Tage – vor allem an einen ganz bestimmten Spender, der mit Sicherheit ahnt, dass er gemeint ist. :-)
          Missbrauchte Domspatzen: Jungen bleiben als Opfer unsichtbar – News vom 19. Juli 2017        
1. Wir beginnen diesmal mit der Post. Einer meiner Leser schreibt mir:

Heute war überall die Meldung über den Abschlussbericht des Missbrauchs Skandale bei den Regensburger Domspatzen zu lesen.

Zuerst las ich es bei der Frankfurter Allgemeinen. Dank Genderama sensibilisiert, war ich verduzt, dass im Artikel ausschließlich von Domspatzen oder geschlechtsneutral den Opfern die Rede ist. Nie von Jungen. Sind nicht 100% der Domspatzen Jungen?

Ich schaue dann weiter. Spiegel Online spricht durchgehend von "Kindern". Süddeutsche und Welt finden viele Begriffe, vermeiden aber das Wort "Jungen".

Zufall? An diesen Punkt habe ich angefangen in den Abschlussbericht und damit der Quelle nachzuschauen.

Im gesamten 450 Seiten starken Text findet sich das Wort "Junge" nur in direkten Zitaten. In drei Fällen kommt im Text der Autoren das Wort "Junge" vor. In allen drei Fällen ist immer einer oder mehrere konkrete Jungen gemeint, nie die Gesamtheit der Opfer. Es wird stets von Opfern gesprochen (2870x im Text). In ganz wenigen Fällen wird von männlichen Opfern gesprochen:

"Hierzu ist bereits an dieser Stelle anzumerken, dass die Straftatbestände des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern in §176 a StGB erst am 01.04.1998 und die Vergewaltigung (§ 177 StGB) von männlichen Opfern erst am 05.07.1997 ins Strafgesetzbuch aufgenommen wurden. ... Mit dem Münchner Informationszentrum f ür Männer (MIM) steht seit Oktober 2016 eine unabhängige Anlaufstelle für Opfer der Domspatzen zur Verfügung."

Zum Lesen aller Seiten und einem vollständigen Urteil über den Bericht fehlt mir die Zeit. Trotz der sehr lobenswerten Aufarbeitung bleibt ein schaler Beigeschmack, dass die männliche Opfer unsichtbar bleiben.


Genderama hat, Menschenrechtlern wie Professor Adam Jones folgend, immer wieder darauf hingewiesen, dass in der Berichterstattung über weibliche Opfer das Geschlecht hervorgehoben wird, aber in der Berichterstattung über männliche Opfer unerwähnt bleibt.



2. Zu den Schwarzen Listen, die die Heinrich-Böll-Stiftung der Grünen über Genderkitiker führt, schreibt mir ein Leser:

Es ist eine Konstante, dass die Darstellung unserer Seite durch die Böll-Stiftung & Co. meist dürr und einseitig ist. Liest man entsprechende Publikationen der einschlägigen Autoren, die gegen unsereins schreiben, fällt mir immer wieder eines auf:

Solange sie sich mit ihren eigenen Ideen und Ansichten beschäftigen, sind die Texte oft mit entsprechenden Quellen-Verweisen gut belegt (reichlich Fußnoten etc.). Wenn sie über uns schreiben, fehlt es dagegen an Quellenbelegen und argumentativer Tiefe. Auch kann man erkennen, dass die Perspektive dieser Leute auf uns sich in den vergangenen Jehren nicht verändert hat. Viele hinzugekommene maskulistische Akteure etwa tauchen in ihren Betrachtungen gar nicht auf, sie scheinen viele Entwicklungen nicht mitbekommen zu haben. Ihre Texte von heute unterscheiden sich kaum von denen vergangener Jahre - keine Entwicklung, kein Erkenntnisgewinn - Stillstand.

Nimmt man Ockhams Rasiermesser, könnte die einfachste aller Erklärungen diese sein: Inkompetenz. Diese Leute können nicht recherchieren oder gar analysieren. Lass sie Ihre Stuhlkreise abhalten. Wen kümmert's.


Ich bin ja selbst der Auffassung, dass man nicht mit Bösartigkeit erklären sollte, wozu Inkompetenz schon ausreicht. Und gerade der aktuelle Internetpranger der Grünen macht deutlich, dass die Verantwortlichen intellektuell über die Frage "Wer hat wo veröffentlicht, wer ist wo aufgetreten?" kaum hinwegkommen und selbst dabei noch Fehler machen. Nachdem ich persönlich von bestimmten Leuten allerdings seit Jahren gestalkt und online gemobbt werde, kann ich diesen Leuten eine zutiefst antisoziale Ader nicht mehr absprechen.

Die Wikipedia ist übrigens durchaus informativ, was die politische Tradition solcher Schwarzen Listen angeht:

In Diktaturen werden häufig Schwarze Listen mit politischen Gegnern geführt. In der Zeit des Nationalsozialismus erstellte beispielsweise Reinhard Heydrich solche Listen, auf denen unter anderem Ernst Röhm und der Reichskanzler Kurt von Schleicher standen, die beide ermordet wurden. Auch der Name des Autors Bertolt Brecht, der ins Exil gehen musste, fand sich auf einer solchen Liste wieder. (...) Schwarze Listen wurden in der Zeit des Nationalsozialismus auch jene Listen genannt, anhand derer "schädliches und unerwünschtes Schrifttum" indiziert und ausgesondert wurde. Auf deren Basis fanden auch die Bücherverbrennungen im Mai und Juni 1933 statt. Unter dem chilenischen Putschgeneral Augusto Pinochet wurden politische Gegner anhand von Schwarzen Listen ebenfalls ermordet.

In den Vereinigten Staaten während der McCarthy-Ära landeten aufgrund antikommunistischer Bedrohungsängste zahlreiche Personen auf einer Schwarzen Liste von nicht mehr zu beschäftigenden Personen. Insbesondere die Filmbranche war (nicht zuletzt dank der tatkräftigen Mitarbeit von Walt Disney) betroffen, die sogenannten Hollywood Ten erlangten internationale Bekanntheit. Unter den Opfern befand sich unter anderem Charlie Chaplin.

In West-Berlin erstellte in den 1970er- und 1980er-Jahren die Notgemeinschaft für eine freie Universität Schwarze Listen über "angebliche Verfassungsfeinde". Informationssammlungen, die von Rechtsextremen (Anti-Antifa) und Linksextremen über ihre jeweiligen politischen Gegner geführt werden, werden ebenso als Schwarze Listen bezeichnet.


Und jetzt führt das Genderlager der Grünen um Henning von Bargen und Andreas Kemper diese Praktik fort bei Menschen, die nicht stramm feministisch sind. Einer der Kommentatoren bei Christian Schmidt merkt dazu an:

Unter der Kategorie/Unterkategorien "Organisationen" werden u.a angeführt:

– Legionäre Christi

– Piusbruderschaft

– World congrss of families

– Manndat

– MGTOW

– Schweizerische Volkspartei

(...) Eigentlich könnten die alles, aber wirklich alles anführen, was nicht ausdrücklich Teil der Gendersekte ist. Da fehlt noch der IS, Trump, Ahmedinejad und John Mc Enroe.


Hadmut Danisch berichtet inzwischen auch über Falschdarstellungen durch diesen Internetpranger und hat entdeckt, dass die Verantwortlichen sich vor den erwartbaren Vorwürfen zu schützen versuchen, indem sie offen erklären, für die Richtigkeit der Inhalte keine Gewähr zu geben. Bei Danisch heißt es weiter:

Gerade noch haben die Grünen ja zu G20 noch behauptet, sie wären so friedlich und hätten mit Gewalt nichts zu tun? Warum wird dann zuerst auf mein Impressum verwiesen? Wozu braucht man das, wenn nicht zur Anstiftung zu Straftaten und Gewalt? (...) Und dann machen die Grünen immer so gerne auf Datenschutz ...




3. Ein weiterer Leser macht mich auf eine feministische Besprechung von Cassie Jayes "The Red Pill" aufmerksam und schreibt mir dazu:

Die Autorin meint, die Tatsache, dass Männer mehr gefährliche Berufe ergreifen, "may be the result of testosterone and its related biological and psychological effects, rather than social oppression". Sehr interessant, ne? Du und andere, Ihr habt völlig Recht: Die Feministinnen argumentieren immer so, wie es ihnen am besten in den Kram passt. Denn würde ein Mann das Entsprechende sagen - "Frauen ergreifen nun mal aus biologischen Gründen, z.B. weil sie weniger Testosteron und mehr Oxytocin haben, lieber soziale Berufe, statt einen handfesten Beruf oder eine Führungsposition zu übernehmen", gäbe es sofort einen Shitstorm gegen diesen reaktionär-patriarchalen rechten Biologisten.


Wenn Männer in unserer Gesellschaft ins Hintertreffen geraten, liegt es aus feministischer Sicht immer an Biologie oder persönlichem Versagen. Geht es um Frauen, dann ist der Grund gesellschaftliche Unterdrückung.



4. Es trifft nicht nur Männerrechtler und andere Kritker der herrschenden einseitigen Geschlechterpolitik: Neun von zehn Jugendlichen halten nach einer Umfrage ihre Interessen in der Politik für nicht ausreichend vertreten.

Neun von zehn. In einem politischen System, in dem die Herrschenden so tun, als ob sie die Verkörperung des Pluralismus darstellen und ein breites gesellschaftliches Spektrum abbilden.

Am ehesten sehen die Jugendlichen in der am Dienstag veröffentlichten Studie sich von CDU/CSU (18 Prozent), SPD (12 Prozent) und Grünen (11 Prozent) vertreten.


Wer Näheres wissen möchte, muss sich die Studie schicken lassen, was ich getan habe: Von der FDP fühlen sich leider auch nur fünf Prozent der Jugendlichen vertreten (trotz des FDP-Kernthemas "Bildung"), von der AfD gerade mal drei Prozent.

Über die Hälfte der Jugendlichen würde mehr politischen Einfluss von Nicht-Berufspolitikern befürworten.

Des weiteren berichtet YouGov:

Die Jungen zwischen 14 und 17 Jahren sind stärker an Politik interessiert als Mädchen: Fast die Hälfte der befragten Jungen sagt, sie beschäftigen sich intensiv und regelmäßig mit Politik, das gilt nur für jedes fünfte Mädchen. Was das politische Engagement im Berufsleben angeht, gibt es ebenfalls Unterschiede: Jeder fünfte Junge kann sich einen Job als Politiker vorstellen, bei den Mädchen sind es nur fünf Prozent. Für über die Hälfte der Mädchen kommt ein Job in der Politik gar nicht in Frage.


Aber wenn sich dann logischerweise deutlich mehr Männer als Frauen in der Politik einbringen, ist die Rede von patriarchaler Unterdrückung durch fiese Kerle, und es werden Quoten gefordert, um gegen diese Unterdrückung vorzugehen. Ein Großteil der Bevölkerung findet diese Quoten unsinnig, aber keine der aktuell im Bundestag vertretenen Parteien stellte sich dieser Forderung entgegen. Ist es ein Wunder, dass sich immer weniger Menschen von diesen Parteien vertreten fühlen?
          Internet-Pranger für Kritiker der herrschenden Geschlechterpolitik online – News vom 18. Juli 2017        
1. Weil die Wikipedia offenbar für die Feindbildproduktion nicht mehr ausreicht, gibt es jetzt mit dem Namen "Agent*In" das neueste Internet-Lexikon, das Feminismuskritiker in einen Zusammenhang mit radikalen Rechten stellt. Auch über mich gibt es dort natürlich einen eigenen Eintrag.

Vielleicht wundern Sie sich bei dessen Lektüre beispielsweise darüber, dass Sie, obwohl Sie seit langen Jahren Genderama lesen, hier noch auf keinen einzigen der angeblich so häufigen Verweise auf die "Jungen Freiheit" gestoßen sind. Dann aber sagen Sie sich vielleicht: Naja, leider kann heutzutage so ziemlich jeder anonym irgendein denunziatorisches Wiki online stellen.

Von wegen. Die Agitation wird ganz offen betrieben: Das hier sind die Verantwortlichen für die neueste Attacke aus dem Genderlager.

Beim Lesen des Eintrages über mich dürfte Ihnen ebenfalls aufgefallen sein, dass Sie über meine politische Haltung zu verschiedenen geschlechterpolitischen Fragen keine Silbe erfahren. Das ist bei anderen Personen, die auf diesem skurrilen Internet-Pranger gedisst werden, ähnlich. Das Engagement dieser Personen für Bürger- und Menschenrechte wird konsequent ausgeklammert, wodurch sich die Betreiber dieser Website unterschwellig gegen solche Bürger- und Menschenrechte positionieren.

Eine Sachdebatte auf Augenhöhe scheut das Genderlager noch immer wie der Teufel das Weihwasser. Und eben weil beispielsweise den Grünen statt guten Argumenten auf Sachebene nur noch so etwas wie dieses Wiki einfällt, um politische Auseinandersetzungen zu führen, können sie seit Jahren bei vielen Wählern nicht mehr punkten. Harald Marteinstein hatte ich zu diesem Thema ja erst neulich zitiert:

Wegen eines kritischen 'Zeit'-Artikels über die Genderforschung wurde ich von der den Grünen nahestehenden Heinrich-Böll-Stiftung als NPD-nah eingestuft. Und diese Grünen hatte ich, verdammt noch mal, davor rund zehn Mal gewählt.


Viele Wähler der Grünen haben inzwischen dazu gelernt. Die Partei und ihre Stiftung leider nicht.

Das Gunda-Werner-Institut in der Heinrich-Böll-Stiftung bewirbt seinen Internet-Pranger ausführlich hier.



2. Christoph Reimann hat sich beim Deutschlandradio unter der Überschrift "sexuelle Diskriminierung" Gedanken zum "Mann als (Lust-)Objekt" gemacht.



3. Die Frankfurter Allgemeine hat einen neuen Vorschlag für die feministische Verbesserung unserer Sprache zu bieten: "Bäcks und Hausmeistis".



4. Kritik erntet derzeit eine seit Jahrzehnten beliebte britische Science-Fiction-Serie. Nach zwölf Generationen von Männern ist der neue "Doctor Who" jetzt eine Frau. Feministinnen sind empört, weil sich die Macher der Serie nicht für einen transsexuellen Schwarzen entschieden haben.



5. Die Post. Einer meiner Leser ist befremdet von einem Artikel in der Frankfurter Allgemeinen, der gleichen Lohn auch für Profi-Fußballerinnen fordert:

Absurd, wie der Autor die naheliegenden, berechtigten Einwände gegen gleiche Bezahlung (mehr Geld im Spiel, Einschaltquoten, LEISTUNG etc.) in einem langem Kommentar binnen ganz weniger Sätze wegzuwischen versucht, ohne irgendein Argument vorzubringen - und stattdessen HeforShe zu bemühen, ziemlich wenig emanzipatorisch.

Abgesehen davon, dass die Fußballstars ihren männlichen Fans nichts abgeben, sondern von ihnen und ihrer Leidenschaft leben, während sich die meisten Frauen nicht für Fußball interessieren und kein Geld dafür ausgeben - schon gar nicht für Frauenfußball.


Ein anderer Leser teilt eine Einschätzung nicht, die ich gestern veröffentlicht habe:

Lieber Arne Hoffmann,

heute haben Sie zu Worten des Forschers Klaus Schroeder angemerkt, man sollte Parteien mit einem derart ungeklärtem Verhältnis zur Gewalt nicht wählen.

Ich bin in diesem Punkt nicht ganz einverstanden mit Ihnen. Ich meine, dass man damit unnötig dazu beiträgt, alles, was "links" ist, pauschal zu diskreditieren. Fast schlimmer noch: Man etikettiert Gruppierungen als links, die es nicht sind. Ich meine damit die SPD.

Die SPD von Schröder, Schulz, Heil und Schwesig ist Lichtjahre entfernt davon, links zu sein. Sie ist neoliberal, falls sie überhaupt durch Überzeugungen auffällt. Dieses Milieu hat überhaupt keine Nähe zu der radikalen Linken. Kapitalismuskritik ist ihm fremd. Ich kann mir daher überhaupt nicht vorstellen, dass diese Partei auch nur ansatzweise irgendwelche Sympathien für gewalttätige Links-Autonome empfindet. Als Zyniker könnte man sagen: Ach, gäbe es doch wenigstens im Ansatz in der SPD ein wenig Revoluzzertum! Dann würde sich die Partei wenigstens noch irgendwie mit inhaltlichen Auseinandersetzungen befassen.

Was stimmt, ist, dass die Jusos sich tatsächlich auf solche Demo-Bündnisse einlassen. Der eine oder andere Juso geriert sich auch als hart links. Wenn es aber echte Kontakte zur linksradikalen Szene gibt, dann sehe ich diese eher bei der Linkspartei. Diese bindet auch eher linksalternative und linksradikale Milieus ein. Hier haben dann tatsächlich einige Leute mal darüber nachzudenken, was sie dort unterstützen.

Dennoch muss man selbst bei der Linkspartei sagen, dass man das nicht so generalisieren sollte. Leute wie Wagenknecht und Bartsch haben mit dieser Sorte Linke wenig am Hut. Wagenknecht z.B. hat irgendwann in der letzten Zeit auch diese Fraktion in der Partei stark kritisiert. Sie hat ihnen vorgeworfen, dass sie Linkssein mit dem Einsatz für die sprichwörtliche Gendertoilette verwechseln und dass die damit die wirklich brennenden ökonomischen Ungerechtigkeiten aus dem Blick verlieren.

Fazit: Es ist falsch, alle in Bausch und Bogen zu verdammen. Es ist insbesondere falsch, etwaige denkbare Verbündete in diesen Parteien anzugreifen und somit die Tür zuzuschlagen für die Frage der Männerrechte. Vielmehr sollte man auch in diesen Parteien Leute suchen und kontaktieren, die ein offenes Ohr für die Interessen von Männern haben. Wenn man jetzt "links" und "Gewalt" gleichsetzt, spielt man bloß das Spiel der Union mit.

Das führt aber am Ende dazu, dass nur noch Union und AfD als denkbare Bündnispartner übrig bleiben. Aber damit fühlt sich nicht jeder Männerrechtler wohl. Nur weil ich Feminismuskritiker bin und das Mitte-Links-Spektrum diesbezüglich null Diskursbereitschaft zeigt, möchte ich nicht nach rechts rücken. Und ich fänd es fatal, wenn viele eher politisch naive Männerrechtler sich den rechtskonservativen Leuten der "Kulturmarxismus"-Fraktion in die Arme werfen, ohne zu merken, dass auch die vor allem ihr eigenes politisches Süppchen kochen.

Ich bin links und möchte es auch bleiben. Ich lehne den Generalverdacht ab, mit Gewalttätern zu sympathisieren, zumal ich parteilos bin und keinerlei Szenekontakte habe. Sippenhaft, das war in meiner Ex-Heimat DDR üblich. Aber in einer offenen Demokratie sollte es möglich sein, differenziert zu diskutieren.


Ich stehe ja weltanschaulich selbst links und kann die Argumentation meines Lesers zu weiten Teilen nachvollziehen. Allerdings sind mir Werte wie Gewaltfreiheit, Antisexismus, Menschenrechte und eine faire Sachdebatte wichtig. Diese Werte finde ich in Parteien wie den Grünen, der SPD und der Linken seit Jahren nicht mehr im für mich ausreichenden Ausmaß, und ich weiß, dass ich nicht der einzige Linke bin, der sich gegenüber diesen Parteien zunehmend entfremdet fühlt. Die AfD steht für mich ohnehin nicht zur Diskussion, insofern bleiben für meine Wahlentscheidung von den einflussreicheren Parteien derzeit tatsächlich nur CDU und FDP übrig. Eine Verbrüderung mit gewaltbereiten Extremisten wird man bei den Liberalen etwa nicht finden. Wenn allerdings jemand auf SPD, Grüne und Linkspartei einwirken möchte, damit dort verantwortungsbewusstere Politiker an Einfluss gewinnen, bin ich der letzte, der sich solchen Versuchen entgegenstellen würde. Wobei mich schon interessieren würde: Die "etwaigen denkbaren Verbündeten in diesen Parteien für die Frage der Männerrechte" – wer soll das sein?



6. Weitere geschlechterpolitische News findet man heute Morgen hier.
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          Ã–kosystem in Gefahr: Galapagos-Inseln wollen Besucherzahl einschränken        
Weniger Besucher, mehr Umwelt: Der Präsident von Ecuador kündigte an, die Touristenströme auf den Galapagos-Inseln eindämmen zu wollen – laut einer Unesco-Studie ist die einzigartige Natur stark gefährdet.
          Erleben wir das Ende des Desktop-PC?        
Der Home-Computer hat offenbar an Bedeutung verloren. Immer weniger solcher Ungetüme stehen noch in Wohn- und Arbeitszimmern. Sie werden zunehmend von Laptop und Tablet abgelöst. Im Jahr 2014 wurden bereits mehr Tablets, als PCs verkauft. Das Hauptgeschäft mit den Personal Computern findet mit Firmen statt, der Consumermarkt scheint komplett eingebrochen. In welchen Bereichen brauchen wir […]
          Erkenntnis und Wissen im Kontext der (menschlichen) Evolution        
Nach einer (eigentlich zu) langen Zeit ohne neue Einträge gibt es heute von mir mal wieder ein paar Sätze… Konkret geht es um die Zusammenfassung einiger Gedanken zu Erkenntnis und Wissen im Kontext der (menschlichen) Evolution.

Da das alltagssprachlich zwar oft verwendete, aber philosophisch hinsichtlich seiner genauen Bedeutung gar nicht so eindeutig geklärte Wort „Wissen“ im Folgenden eine zentrale Rolle spielt, bietet es sich an, einen ersten allgemeinen Überblick inklusive einiger grundsätzlicher Schwierigkeiten darzulegen (einen guten Einstieg dazu findet man hier).

 
Wissen: eine erste Hinführung
 
Die Definition von Wissen nach der sogenannten Standardanalyse sieht Wissen dann als gegeben, wenn es sich um eine wahre, gerechtfertigte Überzeugung handelt. Was heißt das genau? Grundsätzlich findet jede sprachliche bzw. gedankliche Annäherung an die Welt wie folgt statt: ein Subjekt S glaubt zum Zeitpunkt t mit dem Grad r, dass p. Ohne nun auf diverse Wahrheitstheorien näher eingehen zu können, wird im einfachsten Fall im korrespondenztheoretischen Sinne festgehalten: die Überzeugung eines Subjekts S, dass p, ist genau dann wahr, wenn „p“ wahr ist. Wie wir gesehen haben, muss Wissen wahr sein, während Überzeugungen nur wahr oder falsch sein können müssen. Nun ist es notwendig, dass es eine Rechtfertigung der wahren Überzeugung gibt, um zufälligerweise wahre Überzeugungen auszuschließen, da diese ja kein Wissen darstellen.

Und genau dieser Aspekt der geforderten Rechtfertigung wirft schnell Probleme auf. Besonders prominent hierbei ist das Münchhausen-Trilemma, das genau deswegen virulent wird, da die Rechtfertigung als Bedingung des Wissens gute Gründe verlangt, die jedoch wiederum gewusst werden müssen. So bleiben letztlich nur folgende Möglichkeiten: infiniter Regress, dogmatischer Abbruch oder ein Zirkelschluss. Im Falle des infiniten Regresses kann die Suche nach und das Liefern von Gründen bis in die Unendlichkeit verschoben werden: jeder Grund muss wieder begründet werden bzw. auf jede Antwort kann erneut eine „Warum-Frage“ erfolgen. Diesem infiniten Regress kann man zwar mit einem dogmatischen Abbruch entkommen, doch stellt sich hier die berechtigte Frage, ob eine solche willkürliche Setzung eines Anfangs- bzw. Ausgangspunktes einen wirklich guten Grund darstellt, auf dem weiter aufgebaut werden sollte. Eine andere Möglichkeit, dem infiniten Regress zu entkommen um eine (vermeintlich) sichere Basis herzustellen, von der aus argumentiert werden kann, ist der Zirkelschluss, bei dem die Begründung im Kreis verläuft – ein einfaches Beispiels sollte hier zu Veranschaulichung reichen: „Warum ist Heinrich satt? – Weil er keinen Hunger mehr hat. – Und warum hat er keinen Hunger mehr? – Weil er satt ist!“

Wissen wäre also etwas so Wunderbares und Sicheres, wenn es nicht so schwer zu begründen wäre… Nun taucht allerdings zu allem Überfluss auch noch ein weiteres Problem auf: die drei Bedingungen der Standardanalyse sind nicht hinreichend für Wissen! Dies zeigte Edmund Gettier, der in einem Aufsatz 1963 auf das nach ihm benannte Problem hinwies. Die Standardanalyse sieht – wie wir gesehen haben – Wissen genau dann gegeben, wenn folgende Bedingungen erfüllt sind: (i) p ist wahr, (ii) S glaubt, dass p und (iii) S hat gute Gründe, zu glauben, dass p. Gettier bringt nun u.a. folgendes Gegenbeispiel:
 
Smith und Jones haben sich beide für einen Job beworben. Smith hat starke Gründe, Folgendes zu glauben: (a) „Jones ist die Person, die den Job bekommen wird und Jones hat 10 Münzen in seiner Tasche“. Die Gründe, warum Smith von (a) so stark überzeugt ist, liegen beispielsweise darin, dass der Firmeninhaber Smith versichert hat, dass Jones am Ende den Job bekommen wird und dass Smith persönlich vor wenigen Minuten die Münzen in der Tasche von Jones gezählt hat (vielleicht ist er ein Kleptomane, der sich gerade noch zurückgehalten hat). Aus (a) ist folgender Schluss (b) ableitbar: (b) „Die Person, die den Job bekommt, hat 10 Münzen in der Tasche“. Smith erkennt die logische Ableitbarkeit von (b) aus (a) und akzeptiert (b) wegen der starken Gründe für (a). Also ist Smith eindeutig gerechtfertigt, (b) zu glauben. Nun bekommt aber, ohne dass Smith dies weiß, Smith selbst den Job und zudem hat auch Smith, ebenfalls ohne dass er dies weiß, 10 Münzen in der Tasche. (b) ist also wahr, obwohl (a), woraus (b) gefolgert wurde, falsch ist. In diesem Beispiel bedeutet dies: (i) (b) ist wahr, (ii) Smith glaubt, dass (b) wahr ist und (iii) Smith hat gute Gründe, zu glauben, dass (b) wahr ist. Dennoch ist klar, dass Smith nicht weiß (!), dass (b) wahr ist – (b) ist nur wahr wegen der Anzahl der Münzen in Smiths Tasche und weil Smith den Job bekommt (davon hat Smith aber keine Ahnung). Smith gründet seine Überzeugung auf das Nachzählen der Münzen in Jones‘ Tasche, von dem er fälschlicherweise annimmt, dieser würde den Job erhalten.
 
Als Konsequenzen aus dem Gettier-Problem können nun diverse internalistische und externalistische Theorien des Wissens angeführt werden, die hier nur in aller Kürze vorgestellt werden. Die Internalisten bestehen auf dem Aspekt der (internen) Rechtfertigung – um dem Gettier-Problem nun zu entkommen, braucht man also eine vierte Bedingung, die beispielsweise darin liegen könnte, dass die Rechtfertigung nicht auf einer falschen Überzeugung basieren darf. Bedauerlicherweise gibt es auch hier Probleme und das Gettier-Problem wird nicht gelöst (Alvin Goldman präsentierte hierzu sein Scheunenbeispiel). Eine andere mögliche Formulierung der vierten Bedingung berücksichtigt, dass die Rechtfertigung nicht durch relevante Zusatzinformationen angefochten werden kann. Im Gegensatz zu den Internalisten sehen Verfechter externalistischer Wissenstheorien bereits die internalistisch verstandene Rechtfertigungsbedingung als falsch an: Wissen und wahre Überzeugung unterscheiden sich demnach durch Faktoren, die nicht zwingend dem Wissenssubjekt zugänglich sein müssen. Ein Kerngedanke in diesem Kontext lautet, dass es für Wissen notwendig ist, dass die entsprechende wahre Überzeugung auf eine verlässliche Art und Weise zustande gekommen ist.

Wirft man einen näheren Blick auf Wissen als wahre Überzeugung, die auf eine verlässliche Art zustande gekommen ist, kann man sich z.B. Hilary Kornblith und sein „Knowledge and its Place in Nature“ (oder in Kurzform Kornbliths Aufsatz „Wissen: ein natürliches Phänomen. In: T. Sukopp/G. Vollmer (Hrsg.): Naturalismus: Positionen, Perspektiven, Probleme. Tübingen: Mohr Siebeck 2007; S. 83 – 97“) anschauen. Für Kornblith ist es klar, dass das Studium tierischen Verhaltens in der kognitiven Ethologie zeigt, dass Wissen eine kausale und erklärende Rolle spielt. So lassen sich beispielsweise nur durch die Zuschreibung von Meinungen und Wünschen im Rahmen intentionaler Zustände einige besonders komplexe Verhaltensmuster wie das Termitenfischen bei Schimpansen voraussagen und erklären. Obwohl man nun auf den ersten Blick meinen könnte, dass es völlig ausreicht, vor diesem Hintergrund Tieren (wahre) Überzeugungen statt gleich Wissen zuzuschreiben, ist dem nicht so: es wurden im Laufe der Evolution zuverlässige Fähigkeiten zum Erwerb wahrer Überzeugungen über die eigene Umgebung selektiert, weil nur so biologische Bedürfnisse befriedigt werden konnten. Somit haben wir es in diesem Fall mit Wissen im Sinne einer zuverlässig erzeugten wahren Überzeugung zu tun.

 
Die Erkenntnisfähigkeit im Kontext der Evolution: Evolutionären Erkenntnistheorie
 
Wenn man bei der Beschäftigung mit Wissen bereits bei der Evolution angelangt ist, bietet es sich an, sich einige grundlegende Aspekte der Evolutionären Erkenntnistheorie näher anzuschauen (einen hervorragenden Überblick hierzu gibt es beispielsweise bei Gerhard Vollmer).
 
Wenn wir der Frage nachgehen wollen, warum wir als Menschen die Welt recht passabel erkennen können, machen wir bereits einige implizite Voraussetzungen: dazu zählen u.a. die Annahmen, dass es überhaupt so etwas wie die Welt gibt und dass wir tatsächlich – wenngleich nicht vollständig oder ohne jeden Irrtum – über diese Welt Erkenntnisse sammeln. Von daher bleibt festzuhalten, dass an dieser Stelle in metaphysischer Hinsicht ein hypothetisch-konstruktiver Realismus angenommen werden muss/sollte, der überhaupt erst einen sinnvollen Umgang mit dieser Frage erlaubt. Unter einem hypothetisch-konstruktiven Realismus kann man die metaphysische Überzeugung verstehen, dass es eine vom Erkenntnissubjekt unabhängig existierende irgendwie geartete Wirklichkeit gibt, ohne dass damit die Behauptung verbunden ist, man könne über diese Wirklichkeit alles erfahren. Die Charakterisierung hypothetisch-konstruktiv verweist darauf, dass wir nie etwas über die Wirklichkeit an sich erfahren, sondern uns in Abhängigkeit unserer Sinnesorgane und kognitiven Leistungen ein Bild dieser Wirklichkeit konstruieren und dass dieses Konstrukt gleichzeitig nur vorläufigen Charakter hat. Folglich geht es nicht um eine identische Widerspiegelung dieser Wirklichkeit, sondern eine strukturelle Korrespondenz zwischen wahrer Überzeugung und Wirklichkeit. Vor diesem Hintergrund können nun die Leistungen und – das ist von großer Bedeutung – auch die Fehlleistungen des menschlichen Erkenntnisapparates angegangen werden.
 
Wenn wir davon ausgehen, dass wir die Welt nach bestimmten Kriterien und Prinzipien konstruieren, stellt sich die Frage sowohl nach dem Wesen als auch der Herkunft der Kriterien und Prinzipien. Wir konstruieren ein zeitlich geordnetes und gerichtetes dreidimensionales Bild der Welt, das von einer beeindruckenden Regelmäßigkeit und naturgesetzlichen Strukturierung durchzogen ist, was uns nicht zuletzt bemerkenswerte Prognosen über zukünftige Entwicklungen vor dem Hintergrund gemachter Erfahrungen erlaubt. Da unser Ausgangspunkt in diesem Blogbeitrag das Wissen und eine sichere Begründung war, verdient an dieser Stelle die Induktion einen genaueren Blick: induktive Schlüsse funktionieren nur dann, wenn die entsprechende Welt ausreichend regelhaft und selbstähnlich in Bezug auf Vergangenheit und Zukunft ist – doch dafür gibt es keine logische Notwendigkeit. Gleichzeitig ist es nicht gestattet, die Induktion durch Erfahrung zu rechtfertigen – denn Induktionsschlüsse beziehen sich ja gerade auf das, was der Erfahrung noch nicht zugängig war. Und wenn wir versuchen würden, die Induktion mit Hilfe der Induktion zu begründen, wären wir wieder ziemlich nahe am Anfang dieses Blogbeitrages – beim Zirkelschluss (vgl. auch Schurz, S.47ff.). Welch Glück, dass wir bis jetzt trotzdem ganz gut damit gefahren sind…
 
Doch nun zurück zur Evolutionären Erkenntnistheorie und einigen ihrer Grundthesen: den Ausgangspunkt macht die Verortung unserer kognitiven und sensorischen Fähigkeiten als Produkt eines in der Evolution entstandenen Gehirns. Sowohl auf phylogenetischer als auch auf ontogenetischer Ebene fanden/finden Anpassungen an die Wirklichkeit statt, da nur mit Hilfe einer einigermaßen realistischen Weltdeutung das Überleben von Individuen (über einen längeren Zeitraum) gesichert werden kann. Mit dem Ansatz, unsere Erkenntnisstrukturen an die biologische Evolution zu koppeln, können nicht nur Leistungen, sondern auch Fehlleistungen erklärt werden: in der Evolution ging es nie um irgendwelchen absoluten Maxima oder Optima, sondern lediglich um deren lokale Gestalt – es wurde keine Perfektion im platonischen Sinne belohnt, sondern Effizienz vor dem Hintergrund der Rahmenbedingungen. So überrascht es auch nicht, dass der Mensch hinsichtlich seiner Erkenntnisfähigkeiten und Intuitionen in der Alltagswelt des Mesokosmos gut zurechtkommt, wohingegen die Welt im ganz Kleinen und sehr Großen sich unseren unmittelbaren Vorstellungen und dem intuitiven Verständnis ebenso entzieht wie die Bereiche zu großer Komplexität. Quantenmechanik, Allgemeine Relativitätstheorie und Komplexitätstheorie sind jedoch gute Beispiele dafür, wie es der Mensch im Laufe seiner Kulturgeschichte geschafft hat, insbesondere mit den intellektualtechnischen Mitteln der philosophischen Propädeutik, der Logik und der Mathematik in seinem wissenschaftlichen Wirken die alten Grenzen zu überschreiten und in ihm lange Zeit verschlossene Gebiete vorzudringen.
 
Die Annahme von im Laufe der Evolution (der Steigerung der Überlebensfähigkeit dienenden) immer besser gewordenen Erkenntnisleistungen steht in engem Zusammenhang mit der Theorie der natürlichen Selektion. Die Tatsache, dass wir Menschen(artigen) nach über 5 Millionen Jahren immer noch auf der Welt sind und uns an die vielfältigsten (auch selbstverursachten) Veränderungen mit unserer Lebensweise angepasst haben, zeigt, dass es vor dem Hintergrund unserer komplexen Wechselwirkungsweise mit der Umwelt zumindest eine gewisse Übereinstimmung zwischen der realen Welt und unserer Deutung von ihr geben muss. Dies wird umso deutlicher, je genauer man sich die Funktionsweise der natürlichen Selektion in Zusammenhang mit Artensterben anschaut. Populationen oder ganze Arten scheitern für gewöhnlich entweder, weil sie mit den Rahmenbedingungen ihrer (sich schnell ändernden) Umwelt nicht mehr zurechtkommen, oder weil sie von besser angepassten Konkurrenten verdrängt werden. Während Gegner der Theorie der natürlichen Selektion hier vor einem Rätsel stehen, machen ihre Verteidiger den Sack der Argumentation zu: mag es für den Erfolg von Arten auch noch andere Erklärungen geben, so ist es schlussendlich das Scheitern, das ein eindeutiges Argument für die Selektionstheorie und damit zusammenhängend eine (konstruktiv-) realistische Auffassung der Wirklichkeitsdeutung von Lebewesen liefert. 
 
Literatur (u.a.):
Ernst, Gerhard: Der Wissensbegriff in der Diskussion. In: Information Philosophie 2007, 3; S. 38 – 48.
Gettier, Edmund L.: Is Justified True Belief Knowledge? In: Analysis 1963, 23; S. 121 – 123.
Kornblith, Hilary: Wissen: ein natürliches Phänomen. In: T. Sukopp/G. Vollmer (Hrsg.): Naturalismus: Positionen, Perspektiven, Probleme. Tübingen: Mohr Siebeck 2007; S. 83 – 97.
Schurz, Gerhard: Einführung in die Wissenschaftstheorie. 2. Aufl. Darmstadt 2008.
Vollmer, Gerhard: Wieso können wir die Welt erkennen? Neue Argumente zur Evolutionären Erkenntnistheorie. In: C. Asmuth/H. Poser (Hrsg.): Evolution: Modell Methode Paradigma. Würzburg 2007; S. 221 – 238.

          Philosophie im 21. Jahrhundert: eine Vorstellung von „Jungert, M.; Romfeld, E.; Sukopp, T.; Voigt, U.: Interdisziplinarität: Theorie, Praxis, Probleme. Darmstadt: WBG 2010.“        

http://www.wbg-wissenverbindet.de/WBGShop/php/Proxy.php?purl=/wbg/products/search/show,8834,sukopp.html#8834

„Interdisziplinarität“ ist zu einem der zentralen Begriffe gegenwärtiger akademischer Bestrebungen geworden: ich habe bereits hier ein wenig über den Zusammenhang von Philosophie und Interdisziplinarität bzw. die Notwendigkeit interdisziplinärer Vernetzungen für die Philosophie geschrieben. Nachdem diese Ausführungen zwangsweise sehr kurz gehalten wurden, möchte ich heute auf einen neuen Sammelband hinweisen, der sich eingehend mit dem Begriff der Interdisziplinarität beschäftigt und damit auch einen unmittelbaren Beitrag leistet, das Wesen und die Aufgaben der Philosophie im 21. Jahrhundert darzustellen.

Die Herausgeber Michael Jungert, Elsa Romfeld, Thomas Sukopp und Uwe Voigt versuchen (und – das kann ich vorwegnehmen – schaffen es auch bzw. legen die notwendigen Grundlagen für eine spätere abschließende Behandlung), der oft fehlenden Präzision bzw. Systematik in der mitunter inflationären Verwendung des Interdisziplinaritätsbegriffs Rechnung zu tragen und (siehe Klappentext) „prinzipielle Fragen und konkrete Probleme der interdisziplinären Arbeit zu klären“. Zweck und Wesen der Interdisziplinarität zu analysieren und darzulegen ist in den Augen der Herausgeber – und hier schließe ich mich in vollem Umfang an – eine wichtige Aufgabe der Philosophie (und hier insbesondere der Wissenschaftstheorie). Dem eigenen Anspruch nach liegt – an dieser Stelle sieht man, dass ein durchaus realistisches und keineswegs utopisches Ziel verfolgt wurde – mit dem Band noch „nicht die zunehmend als längt überfällig geforderte wissenschaftstheoretische Monographie zur Interdisziplinarität vor“, sondern eine Sammlung von grundlegenden Überlegungen, hinter die man im Sinne eines gewünschten Fortschritt in Zukunft nicht mehr zurückfallen sollte. Formal zeichnet sich der Sammelband selbst durch eine klare, dreigliedrige Aufteilung aus: den Einstieg bilden philosophisch-wissenschaftstheoretische Vorklärungen (4 Aufsätze), gefolgt von einem Blick auf die Praxis (5 Aufsätze), dem sich als Abschluss  Überlegungen zu Problemen der Interdisziplinarität (3 Aufsätze) anschließen. Für ihr anspruchsvolles Projekt konnten die Herausgeber neben Klaus Mainzer für das Geleitwort mehrere Autoren gewinnen, darunter weitere philosophische Schwergewichte wie z.B. Ian Hacking, Bernulf Kanitscheider, Hilary Kornblith und Gerhard Vollmer.

Bereits im Geleitwort von Klaus Mainzer wird deutlich, weswegen Interdisziplinarität (insbesondere für ein auf Innovationsdynamik angewiesenes Land wie Deutschland) zur Bewältigung der anstehenden Aufgaben so wichtig ist: Innovationen hängen oftmals maßgeblich von transdiszipliner Forschung ab und etliche der gegenwärtigen Probleme lassen sich nicht mehr in die überholten traditionellen Fach- und Fakultätsgrenzen pressen – unmittelbar problemorientierte Forschung ist jedoch angesichts der Veränderungen in der Welt und einer damit einhergehenden notwendigen Anpassung wichtiger denn je. Beispiele für interdisziplinäre Forschungen sind u.a. in den Neurowissenschaften, der Robotik, der Umweltforschung oder der Risiko- und Komplexitätsforschung zu finden. In diesem wünschenswerten und bereits an vielen Stellen begonnenen Prozess kommt dabei der Philosophie als Ort der Begegnung der einzelnen Wissenschaften und als mahnende, leitende und kontrollierende Instanz eine zentrale Rolle zu. Dieses Plädoyer für ein modernes Verständnis von Philosophie, das jedoch auch deutliche Anleihen an ihrer eigenen Entstehungsgeschichte und – mit einem gewissen Universalitätsanspruch – ihrer ursprünglichen Intention hat, sowie der Appell zu mehr interdisziplinärer Zusammenarbeit unter großer Berücksichtigung der möglichen Hilfestellung der Philosophie decken sich mit meinen Ausführungen zum Ursprung und zur Aufgabe der Philosophie – was, wenn man meine philosophische Herkunft betrachtet, nicht ganz verwunderlich ist ;-)

Eine umfangreiche inhaltliche Wiedergabe der Beiträge würde den Rahmen des Blogs eindeutig sprengen. Deswegen möchte ich mich im Folgenden größtenteils darauf beschränken, in groben Zügen die Gegenstände der jeweiligen Beschäftigung der Autoren aufzuzeigen. Dies dürfte für den Leser (des Blogs) insbesondere deswegen wichtig sein, weil so zum einen – wie ich hoffe – die Lust geweckt wird, sich eigenständig mit der Thematik zu befassen, und zum enderen auf diese Weise ein Überblick geliefert werden kann, welch breites Feld abgearbeitet werden muss, wenn man sich der Interdisziplinarität nähern möchte. Im Übrigen werde ich mich v.a. auf den Grundlagenteil, also den ersten Teil („Theorie der Interdisziplinarität“) des Buches konzentrieren – nicht, weil der Rest es nicht wert wäre, dass darüber ein wenig ausführlicher berichtet wird, aber ich kann hier ja keine 30 Din-A-4-Seiten schreiben…

Die philosophisch-wissenschaftstheoretischen Vorklärungen werden mit einem Beitrag von Michael Jungert eingeleitet: „Was zwischen wem und warum eigentlich? Grundsätzliche Fragen der Interdisziplinarität“. Jungert weist auf eine enorme „Diskrepanz zwischen Verwendungshäufigkeit und theoretischer Reflexion“ (S. 1) bzgl. des Interdisziplinaritätsbegriffs hin und bemängelt ebenfalls eine viel zu starke Zurückhaltung der bisherigen Wissenschaftstheorie hinsichtlich einer eingehenden Beschäftigung mit dem Phänomen der Interdisziplinarität. Das eigentliche Anliegen Jungerts ist die Skizzierung „einige[r] Bedeutungsfacetten und grundsätzliche[r] Problemdimensionen des Interdisziplinaritätsbegriffs“ (S. 1). Der erste Schritt dieses Unternehmens ist die Darstellung und Analyse verschiedener (und häufig uneinheitlich gebrauchter) Begriffe, die eng mit dem der Interdisziplinarität zusammenhängen und oftmals synonym dazu verwendet werden: Multi-, Pluri-, Cross und Transdisziplinarität. Zusätzlich werden bezugnehmend auf Heinz Heckhausen allein sechs unterschiedliche Erscheinungsformen der Interdisziplinarität selbst angeführt: Unterschiedslose Interdisziplinarität, Pseudo-Interdisziplinarität, Hilfsinterdisziplinarität, Zusammengesetze Interdisziplinarität, Ergänzende Interdisziplinarität und Vereinigte Interdisziplinarität. Spätestens auf Seite Sieben ist nun jedem Leser klar, weswegen ein solcher Band dringend notwendig war… Aber in welchem Zusammenhang kann im Falle der Interdisziplinarität von einer „Inter“-Relation gesprochen werden bzw. auf welchen Ebenen finden die entsprechenden disziplinübergreifenden Kooperationen statt? Hier werden fünf Möglichkeiten untersucht, die da wären: Gegenstände, Methoden, Probleme, theoretisches Integrationsniveau und Personen/Institutionen. In dem Eingangsaufsatz des Sammelbandes wird der Vollständigkeit halber ebenfalls noch kurz auf die (wissenschaftsexternen und wissenschaftsinternen) Motive und Gründe von Interdisziplinarität eingegangen – eine eingehendere Behandlung (deswegen die Kürze) mit dieser Thematik findet im Band jedoch an späterer Stelle statt.

Thomas Sukopp widmet sich im zweiten Aufsatz des Bandes der Thematik „Interdisziplinarität und Transdisziplinarität. Definitionen und Konzepte“. Hierbei kommt es ihm vor allem auf das Erreichen von terminologischer Klarheit an, weswegen er sich insbesondere mit Begriffserklärungen von „Interdisziplinarität“ und „Transdisziplinarität“ beschäftigt und damit einhergehend entsprechende (nicht vorhandene) Kooperationsformen untersucht. Zu Beginn seiner Ausführungen legt Sukopp dar, wie Interdisziplinarität zwar oft gefordert, aber trotz des (oftmals anzutreffenden) grundsätzlichen Wunsches der Beteiligten selten tatsächlich betrieben wird. Als Gründe für dieses auf den ersten Blick ambivalente Verhalten der verschiedenen Wissenschaftler werden Schwierigkeiten in der konkreten Zusammenarbeit angeführt, wie z.B. disziplinspezifische Methoden, eigene Sprachen, „disziplinäre Weltbilder bzw. Paradigmen, die als unhintergehbar gelten bzw. nicht angetastet werden“ (S. 15) oder etwa unüberbrückbare Differenzen hinsichtlich des eigenen Charakters bereits in einer einzelnen Disziplin für sich (dass diese Differenzen und damit Schwierigkeiten nicht weniger werden, wenn mehrere solcher Disziplinen miteinander arbeiten sollen, kann man sich leicht vorstellen). Aus den Schwierigkeiten einer konkreten interdisziplinären Zusammenarbeit ergeben sich nun zwingend Grenzen der Möglichkeit der Interdisziplinarität. Im weiteren Verlauf zeigt Sukopp auf, dass eine interdisziplinäre Zusammenarbeit in vielen Fällen (z.B. aus heuristischen oder methodologischen Gründen) überhaupt nicht notwendig und damit wünschenswert ist. Dies geschieht – das kann man sich bei der Intention des Bandes denken – jedoch keineswegs in einer grundsätzlich ablehnenden Haltung der Interdisziplinarität gegenüber, sondern in einer wohl überlegten Darstellung bzgl. der (im weiteren Sinne) epistemischen Notwendigkeit und real praktikablen Möglichkeit der Interdisziplinarität. Im weiteren Verlauf seines Aufsatzes geht Sukopp konkret auf die Bedeutung und die unterschiedlichen Definitionen bzw. Verwendungen von Inter- und Transdisziplinarität ein. In diesem Zusammenhang mokiert er sich bei der Klärung dessen, was Inter- und Transdisziplinarität nicht ist, völlig zu Recht über mit Hilfe von Fragebögen gewonnene Ausführungen, die beispielsweise von Transdisziplinarität als „Dilettantismus in Bereichen, die man nicht beherrscht“ oder als ausschließlich von Personen aufgestellte Forderung, „die nicht selbst wissenschaftlich arbeiten“ (S. 18), sprechen. Zu den eingangs erwähnten objektiven Schwierigkeiten bzgl. einer interdisziplinären Zusammenarbeit kommen also offensichtlich an vielen Stellen auch völliges Unverständnis und Scheuklappendenken dazu. Sukopp geht einen vernünftigen Weg, wenn er einer Reihe von fragwürdigen und teilweise beschämenden, und damit die fruchtbare Zusammenarbeit weiter behindernden, Definitionsversuchen den Wunsch nach einer klaren Definition bzw. Explikation gegenüberstellt – umso besser, dass er diesem Wunsch gleich selbst nachkommt. Um überhaupt den Interdisziplinaritätsbegriff vernünftig fassen zu können, widmet sich Sukopp zunächst einer differenzierten Darstellung der Begriffe „Fächer“, „Disziplinen“ (man beachte hier den Unterschied!) und „Disziplinarität“. Auf diesem nun gelegten Fundament aufbauend werden schließlich verschiedene Formen der Inter- und Transdisziplinarität (bezogen z.B. auf Methode oder Theorie) sowie deren Voraussetzungen geklärt. An dieser Stelle werden auch einige der zuvor erwähnten Schwierigkeiten, die einer interdisziplinären Zusammenarbeit möglicherweise im Weg stehen können, relativiert (z.B. hinsichtlich der Forschung an den Grenzen einer Disziplin).

Uwe Voigt beschäftigt sich mit „Interdisziplinarität: ein Modell der Modelle“. Voigt beklagt in seinem Beitrag als erstes, dass eine eingehende Beschäftigung mit dem Thema „Interdisziplinarität“ bis jetzt (z.B. von Seiten der Wissenschaftstheorie) viel zu selten stattgefunden hat – und liefert sogleich eine detaillierte mögliche Erklärung, welche die Ursachen hierfür in einer unzureichenden Reflexion bzgl. modellhafter Darstellungen der Beziehungen zwischen wissenschaftlichen Disziplinen sieht. So müssen diese „Modelle erst einmal als solche erkannt“ werden, um „sie zu analysieren und auf dieser Grundlage nach ihrer jeweiligen Brauchbarkeit [zu] fragen“ (S. 32). Im nächsten Schritt geht Voigt der Frage nach, was konkret wissenschaftliche Disziplinen sind und wie diese sich aufeinander beziehen können. Nach der grundsätzlichen Klärung, ob es überhaupt wissenschaftliche Disziplinen gibt, stellt sich – bei einer Bejahung – die Frage nach der Anzahl (vgl. z.B. den Wiener Kreis und die „unity of science“). Von Konzepten einer Einheitswissenschaft ausgehend werden plurale und pluralistische Modelle behandelt, mit Hilfe derer sich als unberechtigt empfundene „reduktive oder eliminative Ansprüche seitens einer vermeintlichen Einheitswissenschaft zurückweisen lassen“ – um den Preis der Aufgabe der Einheit des Wissenschaftsbegriffs. Gerade vor dem Hintergrund der gewünschten Interdisziplinarität ergeben sich dann möglicherweise Probleme, was in pluralistischen Modellen auf Grund der gegenseitigen Beziehungslosigkeit die gegenseitig Akzeptanz als „Wissenschaft“  anbelangt – man denke z.B. an die im englischen Sprachraum übliche Unterscheidung von „sciences“ und „humanities“. Aus den pluralistischen Modellen könn(t)en wieder monistische erwachsen. Ein weiteres Problem pluralistischer Modelle ist die Tatsache, dass de facto eine wechselseitige Abgrenzung weder immer gegeben, noch mitunter sinnvoll oder gar möglich ist (vgl. z.B. Kuhn). Mit dem Konzept von „Kontaktmodellen“ wird nun dem Umstand der gegenseitigen Beziehung zwischen Wissenschaften Rechnung getragen. Die Kontakte können sich nun auf einen gemeinsamen Gegenstandsbereich oder auf eine gemeinsame Methode beziehen. Erfolgversprechend scheint bzw. schien hier insbesondere ein nicht-hierarchisches Methoden-Kontakt-Modell, „wonach die Beziehungen zwischen den Disziplinen nicht von einer einzigen Methode gestaltet werden, sondern darauf beruhen, dass die einzelnen Disziplinen spezifische Ausprägungen einer Methode verwenden und gerade dadurch auf wechselseitige Ergänzung angewiesen wie auch zu ihr befähigt sind“ (S. 41f.; man beachte z.B. die Rolle der Systemtheorie in Ökonomie, Spieltheorie, Soziologie, Primatenforschung etc. und die Zusammenarbeit dieser Disziplinen bei dem Bemühen, sozial intelligente Roboter herzustellen). Trotz dieser vermeintlich eindeutigen Durchschlagskraft von Methoden-Kontakt-Modellen muss im Sinne Feyerabends vor einer Überbewertung des Stellenwerts der Methode für Wissenschaften gewarnt werden: der Wechsel bzw. die Modifikation der Methode mit dem Ziel des Erkenntnisgewinns ist ein wesentlicher Grundzug wissenschaftlichen Arbeitens. Was nun? Voigt plädiert – nach der Absage an Gegenstands-Kontakt-Modelle und Methoden-Kontakt-Modelle – für ein Kooperations-Kontakt-Modell, das zwar den Einfluss von Gegenstand und Methode auf das wissenschaftliche Arbeiten berücksichtigt, aber noch darüber hinausgeht, denn „[j]enseits dieser Momente bleibt noch das wissenschaftliche Arbeiten als solches, das sich in interdisziplinären Beziehungen jeweils konkret als Kooperation vollzieht“ (S. 42). Aus den Versuchen der Wissenschaften, Wissen zu gewinnen, ergibt sich die Bestimmung gegenseitiger Ergänzung. So stellt interdisziplinäre Kooperation die wechselseitige Anerkennung als wissenschaftliche Disziplin dar und wird zum konstitutiven Faktor von Wissenschaft überhaupt.

Gerhard Vollmer geht der Frage „Interdisziplinarität – unerlässlich, aber leider unmöglich?“ nach. Vollmer beginnt mit einem mir sehr sympathischen Thema, indem er auf die Komplexität der Welt und (fast aller) ihrer Teilsysteme verweist – und aus dieser Komplexität der Welt leitet er (nachvollziehbarerweise) die Notwendigkeit der Interdisziplinarität ab. In Bezug auf die Interdisziplinarität zwischen mehreren Wissenschaften wird gezeigt, dass oft die einzelnen Wissenschaften nicht unterschiedliche Teile, sondern verschiedene Eigenschaften einheitlicher Systeme bearbeiten. Zudem gibt es etliche Grenzfälle, bei denen eindeutige Zuordnungen nicht möglich sind und die aus diesem Grund einer interdisziplinären Herangehensweise bedürfen. Vollmer beschreibt anschließend den Zusammenhang zwischen der evolutiven Zunahme von Komplexität realer Systeme und den sie beschreibenden Wissenschaften. Mit einer immer stärker ausgeprägten Verfeinerung des Spektrums der Disziplinen entstehen aus benachbarten Disziplinen nun mehr und mehr Brückendisziplinen wie z.B. Biophysik, Neurolinguistik oder Wirtschaftsgeografie. Hinsichtlich gelungener Interdisziplinarität werden Musterbeispiele präsentiert – sowohl, was einzelne Personen als auch Interdisziplinarität zwischen mehreren Personen anbelangt. Schwierigkeiten, die der Interdisziplinarität im Wege stehen können, teilt Vollmer in vier Gruppen auf: Interdisziplinarität erfordert viel Wissen, Interdisziplinarität erfordert Vereinfachungen (die aber zu Verfälschungen führen), Interdisziplinarität führt zu Verständnisschwierigkeiten und zu Missverständnissen und Interdisziplinarität leidet unter Selbstüberschätzung einer oder mehrerer Parteien (man schaue sich nur einmal das Schwanitz-Buch „Bildung – alles, was man wissen muss“ näher an). Vollmer zeigt in seinem Aufsatz v.a. zweierlei: dass Interdisziplinarität notwendig ist – aber auch, dass sie schwierig ist und mit viel Anstrengung betrieben werden muss.

Bei den restlichen Aufsätzen beschränke ich mich, wie bereits gesagt, auf die Nennung von Autor und Thema: man sieht schon hieran deutlich, welch ausführliche Behandlung die Interdisziplinarität erfahren hat – und was es alles zu beachten gilt, wenn man sich diesem Komplex möglichst umfassend nähern möchte. Im Bereich „Praxis der Interdisziplinarität“ finden sich 5 Aufsätze. Ulrich Frey schreibt über „Im Prinzip geht alles, ohne Empirie geht nichts – Interdisziplinarität in der Wissenschaftstheorie“. Hilary Kornblith befasst sich mit „Erkenntnistheorie und Kognitive Ethologie“ und Berthold Schweizer mit „Vom Fehler im Gegenstand zur Theorie über den Gegenstand: Wissenschaftstheorie und interdisziplinäres Arbeiten“. Bernulf Kanitscheiders Aufsatz ist in meinen Augen in doppelter Weise interessant: „Epikur als Wegbereiter einer interdisziplinären Ethik“ ist zum einen ob seines Inhalts lesenswert, zum anderen sehe ich persönlich Kanitscheider immer als eine Art „Epikur der Gegenwart“ bzw. Epikur als einen „Kanitscheider der Antike“ (gerade, was Naturphilosophie und Ethik anbelangt)… Elsa Romfeld klärt „Über die Rolle des Moralphilosophen in interdisziplinären Beratungsgremien“ auf. Im abschließenden Teil des Sammelbandes „Probleme der interdisziplinären Zusammenarbeit“ geht Winfried Löffler der Frage „Vom Schlechten des Guten: Gibt es schlechte Interdisziplinarität?“ nach. Thomas Potthast untersucht „Epistemisch-moralische Hybride und das Problem interdisziplinärer Urteilsbildung. Den Schluss bildet Ian Hackings „Verteidigung der Disziplin“.

Wie lautet nun das Fazit bzgl. des gut 200 Seiten umfassenden Buchs? Obschon ich mich immer wieder (durchaus ausführlich) mit Interdisziplinarität auseinandergesetzt habe, stellt dieses Buch auch für mich persönlich einen unheimlichen Mehrwert dar. Hier spielen mehrere Faktoren eine Rolle, darunter vor allem: durchgängig kompetente (und gut darstellende) Autoren, die alle selbst aus persönlicher Erfahrung interdisziplinäres Arbeiten kennen, eine beeindruckende Tiefe in den Aufsätzen trotz der gerade einmal 12 bis 20 Seiten pro Artikel und eine enorme Breite, in der das Thema Interdisziplinarität aus verschiedenen Blickwinkeln angegangen wird. Eines ist gewiss: zukünftige wissenschaftstheoretische Grundlagenarbeiten zur Interdisziplinarität können die hier präsentierten Ergebnisse definitiv nicht einfach übergehen.


          NativeCounter++ für BlackBerry 10 aktualisiert        
QtHelex, bekannt für viele gute und native Apps für BlackBerry 10, aktualisiert zum heutigen Tag eine seiner weniger bekannten Apps: NativeCounter++ Version 1.1.6.2.     Changelog Neue Funktion aufgrund Rückmeldung eines Nutzers: Bei absteigender Zählung erscheint eine Benachrichtigung im BlackBerry Hub, wenn der Zählerstand Null (0) erreicht wird. Wollt Ihr also beispielsweise 50 Personen Einlaß ...
          Erfahrungen mit dem Akku des BlackBerry Priv        
Das BlackBerry Priv hat einen großen Akku. Doch wie schlägt er sich im Praxistest? Lest unsere Erfahrungen.     Der Akku des neuen BlackBerry Priv besitzt eine Nennkapazität von 3410 mAh. Das sind gerade mal 40 mAh – oder anders ausgedrückt: Etwas über 1% weniger – als der Akku des BlackBerry Passport bietet. ...
          01.09.17 19:30 Uhr - Erlangen - Die Räuber für Kinder        
Tickets erhältlich unter: http://www.frankentipps.de/veranstaltung201060-tickets

Die Kinder sind als Räuber-Rekruten mit dem glorreichen Räuberhauptmann auf Raubzug durch Erlangen.

Ist das Leben in der Räuberbande ein Kinderspiel!?

Ihr hört vom Leben und Sterben einiger großer fränkischer Räubergestalten. Wie leben die Räuber, was machen Kinder in der Bande, was passiert, wenn man erwischt wird?

"Wer das Rauben und Morden nicht scheut,
der kommt zu uns! Wir brauchen noch Leut!"


          06.10.17 19:30 Uhr - Erlangen - Die Räuber für Kinder        
Tickets erhältlich unter: http://www.frankentipps.de/veranstaltung201061-tickets

Die Kinder sind als Räuber-Rekruten mit dem glorreichen Räuberhauptmann auf Raubzug durch Erlangen.

Ist das Leben in der Räuberbande ein Kinderspiel!?

Ihr hört vom Leben und Sterben einiger großer fränkischer Räubergestalten. Wie leben die Räuber, was machen Kinder in der Bande, was passiert, wenn man erwischt wird?

"Wer das Rauben und Morden nicht scheut,
der kommt zu uns! Wir brauchen noch Leut!"


          03.11.17 19:30 Uhr - Erlangen - Die Räuber für Kinder        
Tickets erhältlich unter: http://www.frankentipps.de/veranstaltung201062-tickets

Die Kinder sind als Räuber-Rekruten mit dem glorreichen Räuberhauptmann auf Raubzug durch Erlangen.

Ist das Leben in der Räuberbande ein Kinderspiel!?

Ihr hört vom Leben und Sterben einiger großer fränkischer Räubergestalten. Wie leben die Räuber, was machen Kinder in der Bande, was passiert, wenn man erwischt wird?

"Wer das Rauben und Morden nicht scheut,
der kommt zu uns! Wir brauchen noch Leut!"


          30.09.17 20:00 Uhr - Nürnberg - Gankino Circus - "Irrsinn und Idyll"        
Tickets erhältlich unter: http://www.frankentipps.de/veranstaltung201492-tickets

"Anarchistisch, verrückt, brillant", so beschreibt die Süddeutsche Zeitung ein Konzert von Gankino Circus. Aber was heißt schon Konzert? Ein Auftritt der vier Musiker ist weniger ein Konzert als vielmehr ein weltmusikalisches Schauspiel, ein kabarettistisches Spektakel, eine subkulturelle Sensation!

Nach dem großen Erfolg ihres Albums "Franconian Boogaloo" präsentiert die Band aus dem fränkischen Dietenhofen nun ihren neuesten Geniestreich: ein aberwitziges Konzertkabarett-Programm namens "Irrsinn und Idyll". Mit rasanten Melodien und unbändiger Spielfreude rücken Gankino Circus der Musik ihrer Heimat zu Leibe und machen sie durch ihren einzigartigen Humor dem Publikum zugänglich.

Ralf Wieland, genialer Geschichtenerzähler und Gitarrist, führ durch das Programm und lässt auf urkomische Weise den Wahnsinn hinter der fränkischen Dorfidylle hervorschimmern. Mit von der Partie sind: der ebenso elegante wie therapiebedürftige Arztsohn Dr. Simon Schorndanner Junior an Saxophon und Klarinette. Der launische Akkordeonmeister Maximilian Eder aus der traditionsreichen Dynastie der Eders. Und natürlich der lausbübische Percussion-Tausendsassa Johannes Sens, der sich wie wild in die Herzen der Zuschauer trommelt, um sich dann im Moment höchster musikalischer Vituosität die Kleider vom Leib zu reißen.

Zeitgemäße Volksmusik, anarchische Spielfreude und raffinierter Wortwitz vermengen sich bei Gankino Circus zu einer kuriosen Melange, über die der Kabarettist Matthias Egersdörfer sagt: "Das ist die schönste Kirchweihmusik, die ich jemals gehört habe." Und auch gleich zugibt: "Als ich Gankino Circus zum ersten mal gehört habe, hatte ich Tränen in den Augen."

Zahllose Konzerte auf Kabarett-, Theater- und Festivalbühnen führten Gankino Circus in den letzten Jahren durch Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien, Ungarn, die Ukraine, Bulgarien, Serbien, Kasachstan, Kirgisien und Armenien. Im Oktobrer 2015 repräsentierte der fränkische Exportschlager die deutsche Musikkultur auf der EXPO in Mailand.
          22 marzo, Giornata dell’Acqua. Anche in Niger        
di Marta Zaffaroni, cooperante CISV   Il Niger è un’enorme distesa di sabbia. Un susseguirsi di aridi paesaggi saheliani, punteggiati da pochi solitari laghetti dalle rive fangose. Quando ci si allontana dal grande orizzonte del fiume Niger, l’acqua sembra sparire dalla vista per lasciare spazio solo alla sabbia. Eppure, qui è proprio l’acqua il motore […]
          12.08.17 14:00 Uhr - Nürnberg - Sonderausstellung: Klein aber oho        
Verlage aus der Region

In unserer Ausstellung Haderlumpen und Wasserzeichen vom Papier zum Buch haben wir u. a. auf die herausragende Rolle Nürnbergs als Drucker- und Verlegerstadt in der frühen Neuzeit aufmerksam gemacht. Heute spielt Nürnberg in diesem Bereich nur noch eine weniger bedeutende Rolle, doch dafür ist in jüngerer Zeit eine lebendige Szene von jungen, engagierten Verlagen entstanden, die sich in unserem Museum |22|20|18| Kühnertsgasse präsentiert.

Ausstellungstage bis 3. September 2017  immer Mittwoch, Samstag und Sonntag von 14.00 bis 17.00 Uhr.
          20.08.17 14:00 Uhr - Nürnberg - Sonderausstellung: Klein aber oho        
Verlage aus der Region

In unserer Ausstellung Haderlumpen und Wasserzeichen vom Papier zum Buch haben wir u. a. auf die herausragende Rolle Nürnbergs als Drucker- und Verlegerstadt in der frühen Neuzeit aufmerksam gemacht. Heute spielt Nürnberg in diesem Bereich nur noch eine weniger bedeutende Rolle, doch dafür ist in jüngerer Zeit eine lebendige Szene von jungen, engagierten Verlagen entstanden, die sich in unserem Museum |22|20|18| Kühnertsgasse präsentiert.

Ausstellungstage bis 3. September 2017  immer Mittwoch, Samstag und Sonntag von 14.00 bis 17.00 Uhr.
          23.08.17 14:00 Uhr - Nürnberg - Sonderausstellung: Klein aber oho        
Verlage aus der Region

In unserer Ausstellung Haderlumpen und Wasserzeichen vom Papier zum Buch haben wir u. a. auf die herausragende Rolle Nürnbergs als Drucker- und Verlegerstadt in der frühen Neuzeit aufmerksam gemacht. Heute spielt Nürnberg in diesem Bereich nur noch eine weniger bedeutende Rolle, doch dafür ist in jüngerer Zeit eine lebendige Szene von jungen, engagierten Verlagen entstanden, die sich in unserem Museum |22|20|18| Kühnertsgasse präsentiert.

Ausstellungstage bis 3. September 2017  immer Mittwoch, Samstag und Sonntag von 14.00 bis 17.00 Uhr.
          26.08.17 14:00 Uhr - Nürnberg - Sonderausstellung: Klein aber oho        
Verlage aus der Region

In unserer Ausstellung Haderlumpen und Wasserzeichen vom Papier zum Buch haben wir u. a. auf die herausragende Rolle Nürnbergs als Drucker- und Verlegerstadt in der frühen Neuzeit aufmerksam gemacht. Heute spielt Nürnberg in diesem Bereich nur noch eine weniger bedeutende Rolle, doch dafür ist in jüngerer Zeit eine lebendige Szene von jungen, engagierten Verlagen entstanden, die sich in unserem Museum |22|20|18| Kühnertsgasse präsentiert.

Ausstellungstage bis 3. September 2017  immer Mittwoch, Samstag und Sonntag von 14.00 bis 17.00 Uhr.
          02.09.17 14:00 Uhr - Nürnberg - Sonderausstellung: Klein aber oho        
Verlage aus der Region

In unserer Ausstellung Haderlumpen und Wasserzeichen vom Papier zum Buch haben wir u. a. auf die herausragende Rolle Nürnbergs als Drucker- und Verlegerstadt in der frühen Neuzeit aufmerksam gemacht. Heute spielt Nürnberg in diesem Bereich nur noch eine weniger bedeutende Rolle, doch dafür ist in jüngerer Zeit eine lebendige Szene von jungen, engagierten Verlagen entstanden, die sich in unserem Museum |22|20|18| Kühnertsgasse präsentiert.

Ausstellungstage bis 3. September 2017  immer Mittwoch, Samstag und Sonntag von 14.00 bis 17.00 Uhr.
          03.09.17 14:00 Uhr - Nürnberg - Sonderausstellung: Klein aber oho        
Verlage aus der Region

In unserer Ausstellung Haderlumpen und Wasserzeichen vom Papier zum Buch haben wir u. a. auf die herausragende Rolle Nürnbergs als Drucker- und Verlegerstadt in der frühen Neuzeit aufmerksam gemacht. Heute spielt Nürnberg in diesem Bereich nur noch eine weniger bedeutende Rolle, doch dafür ist in jüngerer Zeit eine lebendige Szene von jungen, engagierten Verlagen entstanden, die sich in unserem Museum |22|20|18| Kühnertsgasse präsentiert.

Ausstellungstage bis 3. September 2017  immer Mittwoch, Samstag und Sonntag von 14.00 bis 17.00 Uhr.
          Montagsdemo 2.0 – Die neue Art zu revoltier’n        
Im März 2014 fragte sich Lars Mährholz wieso kein Mensch in Deutschland auf der Straße gegen die unerträglichen Missstände demonstriert. Also machte er den Anfang und gab damit den Impuls für eine neue Bewegung, die sich innerhalb weniger Wochen auf alle Kontinente ausbreitete. Für diesen Film begleiteten die Filmemacher Frank Höfer und Jan Gaertig 4
          07.01.18 17:00 Uhr - Erlangen - Norbert Neugirg & Altneihauser Feierwehrkapell'n        
Tickets erhältlich unter: http://www.frankentipps.de/veranstaltung205465-tickets

Die Altneihauser Feierwehrkapell'n mit ihrem Kommandanten Norbert Neugirg gilt als Kulttruppe der Oberpfalz. Bereits seit mehreren Jahren hinterlässt der rotzfreche Komödianten-Haufen in der Fernsehsitzung „Fastnacht in Franken“ einen verheerenden Eindruck. Die Kapelle versucht sich mehr oder weniger erfolgreich an den unterschiedlichsten Musikstücken.

Die Musikanten sind ausnahmslos Amateure und werden dieser Tatsache auch immer gerecht. Zwischen den gespielten Titeln monologisiert der Kommandant eigenartig daher und trägt so wesentlich zum Verstreichen der gut 120 Minuten Programm bei. Üblicherweise kann sich das Ensemble ein paar Seitenhiebe auf lokales Geschehen nicht verkneifen. Alles in allem – ein fragwürdiger Abend, aber: Unbedingt sehenswert!
          11.08.17 18:00 Uhr - Fürth - Wirtshausgeschichten - "In Fürth, giebts nichts, als Juden und Wirth"        
Tickets erhältlich unter: http://www.frankentipps.de/veranstaltung205659-tickets

"... und wer nicht gesehen hat einen Juden und Wirth, der ist nicht gewesen in Fürth", schreibt Erhard Andreas Saueracker im Jahr 1786. Auch heute gibt es in der Kleeblattstadt noch viele Wirtshäuser. Auf diesem inszenierten Spaziergang durch die Altstadt mit einem Stadtführer und acht Schauspielern erleben Sie Geschichten rund um den Wein, das Bier und die Wirtshäuser. Es erwartet Sie eine spannende Zeitreise bei dem einen oderen mehr oder weniger historischen Getränk!
          25.08.17 18:00 Uhr - Fürth - Wirtshausgeschichten - "In Fürth, giebts nichts, als Juden und Wirth"        
Tickets erhältlich unter: http://www.frankentipps.de/veranstaltung205662-tickets

"... und wer nicht gesehen hat einen Juden und Wirth, der ist nicht gewesen in Fürth", schreibt Erhard Andreas Saueracker im Jahr 1786. Auch heute gibt es in der Kleeblattstadt noch viele Wirtshäuser. Auf diesem inszenierten Spaziergang durch die Altstadt mit einem Stadtführer und acht Schauspielern erleben Sie Geschichten rund um den Wein, das Bier und die Wirtshäuser. Es erwartet Sie eine spannende Zeitreise bei dem einen oderen mehr oder weniger historischen Getränk!
          08.09.17 18:00 Uhr - Fürth - Wirtshausgeschichten - "In Fürth, giebts nichts, als Juden und Wirth"        
Tickets erhältlich unter: http://www.frankentipps.de/veranstaltung205666-tickets

"... und wer nicht gesehen hat einen Juden und Wirth, der ist nicht gewesen in Fürth", schreibt Erhard Andreas Saueracker im Jahr 1786. Auch heute gibt es in der Kleeblattstadt noch viele Wirtshäuser. Auf diesem inszenierten Spaziergang durch die Altstadt mit einem Stadtführer und acht Schauspielern erleben Sie Geschichten rund um den Wein, das Bier und die Wirtshäuser. Es erwartet Sie eine spannende Zeitreise bei dem einen oderen mehr oder weniger historischen Getränk!
          11.08.17 18:00 Uhr - Fürth - Wirtshausgeschichten - eine außergewöhnliche Stadtführung mit 10 Mitwirkenden        
"In Färdd, da gibt"s viel Juden und viel Wirt", sagt der Volksmund. Wieso hat die Kleeblattstadt heute noch außerordentlich viele Kneipen? Auf diesem inszenierten Spaziergang durch die Altstadt erfahren Sie Geschichten rund um Wirtshäuser und ihre Wirte, was es früher zu trinken gab und was Wirtshäuser den Menschen bedeuteten.

Mit pikanten Anekdoten vermitteln die Spielszenen zum Beispiel wie die "Mistn" ihren Namen bekam und warum die Bratwürste in Nürnberg so klein sind.

Sie begegnen dem Fuhrknecht, der Rast in Fürth machen
muss und einer Magd, die ihn aufzuheitern weiß. Zwei Arbeiter philosophieren über die schweren Zeiten Anfang des vergangenen Jahrhunderts und ein Fürther Mädel in den 50er-Jahren weiß ganz genau was es will mit dem jungen galanten GI... aber mehr wird nicht verraten.

Genießen werden Sie auch das eine oder andere mehr oder weniger historische Getränk.

Eine sehr außergewönliche Stadtführung mit 9 Schauspielern.

Nicht nur für die Bewohner von Fürth geeignet!

Regie: Klaus Hoffmann Veranstalter: Tourist-Information Fürth in Kooperation mit der Bühne ERHOLUNG 27 Fürth e.V.
          25.08.17 18:00 Uhr - Fürth - Wirtshausgeschichten - eine außergewöhnliche Stadtführung mit 10 Mitwirkenden        
"In Färdd, da gibt"s viel Juden und viel Wirt", sagt der Volksmund. Wieso hat die Kleeblattstadt heute noch außerordentlich viele Kneipen? Auf diesem inszenierten Spaziergang durch die Altstadt erfahren Sie Geschichten rund um Wirtshäuser und ihre Wirte, was es früher zu trinken gab und was Wirtshäuser den Menschen bedeuteten.

Mit pikanten Anekdoten vermitteln die Spielszenen zum Beispiel wie die "Mistn" ihren Namen bekam und warum die Bratwürste in Nürnberg so klein sind.

Sie begegnen dem Fuhrknecht, der Rast in Fürth machen
muss und einer Magd, die ihn aufzuheitern weiß. Zwei Arbeiter philosophieren über die schweren Zeiten Anfang des vergangenen Jahrhunderts und ein Fürther Mädel in den 50er-Jahren weiß ganz genau was es will mit dem jungen galanten GI... aber mehr wird nicht verraten.

Genießen werden Sie auch das eine oder andere mehr oder weniger historische Getränk.

Eine sehr außergewönliche Stadtführung mit 9 Schauspielern.

Nicht nur für die Bewohner von Fürth geeignet!

Regie: Klaus Hoffmann Veranstalter: Tourist-Information Fürth in Kooperation mit der Bühne ERHOLUNG 27 Fürth e.V.
          08.09.17 18:00 Uhr - Fürth - Wirtshausgeschichten - eine außergewöhnliche Stadtführung mit 10 Mitwirkenden        
"In Färdd, da gibt"s viel Juden und viel Wirt", sagt der Volksmund. Wieso hat die Kleeblattstadt heute noch außerordentlich viele Kneipen? Auf diesem inszenierten Spaziergang durch die Altstadt erfahren Sie Geschichten rund um Wirtshäuser und ihre Wirte, was es früher zu trinken gab und was Wirtshäuser den Menschen bedeuteten.

Mit pikanten Anekdoten vermitteln die Spielszenen zum Beispiel wie die "Mistn" ihren Namen bekam und warum die Bratwürste in Nürnberg so klein sind.

Sie begegnen dem Fuhrknecht, der Rast in Fürth machen
muss und einer Magd, die ihn aufzuheitern weiß. Zwei Arbeiter philosophieren über die schweren Zeiten Anfang des vergangenen Jahrhunderts und ein Fürther Mädel in den 50er-Jahren weiß ganz genau was es will mit dem jungen galanten GI... aber mehr wird nicht verraten.

Genießen werden Sie auch das eine oder andere mehr oder weniger historische Getränk.

Eine sehr außergewönliche Stadtführung mit 9 Schauspielern.

Nicht nur für die Bewohner von Fürth geeignet!

Regie: Klaus Hoffmann Veranstalter: Tourist-Information Fürth in Kooperation mit der Bühne ERHOLUNG 27 Fürth e.V.
          10.11.17 21:00 Uhr - Erlangen - Rain In The Face @ Strohalm        

Rain IN The Face

Drei  Kerle spielen echte Rockmusik. Western- und E-Gitarre, Bluesharp und dreistimmiger Gesang sorgen zusammen mit

bekannten und neu arrangierten Rockklassikern für einen einzigartigen Auftritt.

Weniger ist mehr ist das Motto bei Rain In The Face drei Mann genügen um die Bude zum Kochen zu bringen.


          29.11.17 20:00 Uhr - Erlangen - Matthias Egersdörfer - Ein Ding der Unmöglichkeit        
Tickets erhältlich unter: http://www.frankentipps.de/veranstaltung208462-tickets

Wenn ich als Kind zwei Kugeln Eis mit Sahne, einen Hund oder beispielsweise ein Maschinengewehr haben wollte, pflegte meine Mutter immer zu sagen, dies sei ein Ding der Unmöglichkeit. Dabei erhob sie ihre Arme zum Himmel und versuchte bestürzt zu schauen. In diesem theatralischen Augenblick wusste ich, dass jetzt nur Sturheit und Gebrüll weiterhelfen konnten, um mein Ziel zu erreichen. Vor einiger Zeit dachte ich mir: Du müsstest mal wieder ein neues Programm auf die Bühne bringen. Kaum hatte ich zu Ende gedacht, erhob ich im Zimmer die Arme zum Himmel, schaute leicht konsterniert und rief laut: „Das ist ein Ding der Unmöglichkeit.“ Meine Frau, die auf dem Sofa saß und gerade in den Fernseher schaute, in dem ein älterer Mann den Wert einer Kaffeekanne feststellen wollte, drehte sie sich zu mir um und sagte: „Genau diese Worte denke ich mir, wenn ich dich gelegentlich ansehe.“ Deswegen trägt das neue Programm den Titel: „Ein Ding der Unmöglichkeit“.


WEB: egersdoerfer.com
          Lybie : des africains vendus aux enchères sur des marchés aux esclaves modernes        
Selon l’Organisation Internationale pour les Migrations (OIM), des réfugiés originaires d’Afrique
subsaharienne sont publiquement vendus aux enchères sur des marchés aux esclaves en Libye. Le personnel de l’Organisation Internationale pour les Migrations a révélé que des centaines de jeunes africains sont vendus en public dans ce qui sont pour eux de véritables marchés aux esclaves. Pour Mohammed Abdiker, le directeur des opérations et des urgences de l’agence intergouvernementale « La situation est grave« . Il poursuit :
« Plus l’OIM s’engage en Libye, plus nous apprenons que c’est une vallée de larmes pour de nombreux migrants. Certains rapports sont vraiment horribles et les derniers rapports sur les «marchés aux esclaves» pour les migrants peuvent être ajoutés à une longue liste d’atrocités.
Un autre employé de l’OIM en Lybie, Othman Belbeisi affirme quant à lui :
« Il y a en Libye de véritables « marchés d’esclaves Â» où la vente et l’achat des migrants se négocie.  « Vous allez au marché, et vous pouvez payer entre 200 et 500 dollars pour avoir un migrant Â» et l’utiliser pour « vos travaux Â» Â»
Pour le quotidien d’information britannique The Guardian, ces ventes aux enchères de migrants s’ajoutent au violence sexuelles, à l’esclavage moderne et autres actes barbares commis en Libye. Ce pays d’Afrique du Nord sert de point de sortie majeur pour les migrants africains souhaitant se rendre en Europe, a littéralement sombré dans le chaos suite à l’intervention de l’OTAN visant à renverser le président autoritaire panafricaniste  Muammar Kadhafi en 2011, laissant les migrants sans papier, sans argent et à la merci de la négrophobie nord-africaine.
L’assassinat de l’ancien dirigeant de la Grande Jamahiriya arabe libyenne populaire et socialiste est l’une des principales causes de la crise migratoire que connait la France et que dénoncent certains candidats à l’élection présidentielle. D’ailleurs, il convient de rappeler que selon  Mahmoud Jibril, serait un agent étranger, probablement français, serait l’assassin. L’ex-responsable des relations avec les agences de renseignements étrangères du CNT ainsi que certains diplomates européens en Libye valident cette thèse.
kadhafi
D’aucun affirment que cette opération aurait été menée afin d’éviter tout interrogatoire de Kadhafi au sujet de ses liens avec Nicolas Sarkozy, ou encore au sujet du fait que Bachar al-Assad aurait prêté main-forte aux Français pour localiser Kadhafi. Les africains sub-sahariens payeraient-ils la malhonnêteté et les mensonges de l’ex locataire de l’Élysée ?
Un sénégalais de 34 ans, anciennement réduit en esclavage a affirmé que beaucoup d’autres comme lui ont été transportés dans un endroit poussiéreux de la ville libyenne de Sabha après avoir traversé le Niger dans un autobus à l’aide de Â«contrebandiers». Le groupe a payé pour être emmené sur la côte, où ils prévoyaient de traverser la Méditerranée vers l’ Europe en bateau. Leur chauffeur avait alors soudainement  prétendu que les intermédiaires n’avaient pas couvert leurs honoraires et qu’ils avaient mis en vente la « cargaison Â» de migrants.
Livia Manante, un agent de l’OIM basé au Niger a affirmé que :
« Les hommes ramassés en route ont été emmenés sur une place ou un parking, où une sorte de trafic d’esclaves se produisait […] Il y avait des gens du coin achetant des migrants sub-sahariens Â».
Elle poursuivra en déclarant :
« L’OIM Italie a confirmé que cette histoire est semblable à beaucoup d’histoires rapportées par les migrants et recueillies aux points de débarquement en Italie du Sud, y compris les rapports sur le marché des esclaves […] Cela donne plus de preuves que les histoires racontées sont sont véridiques, comme les histoires de ceux qui ont réussi à croiser ceux qui retournent dans leur pays Â».
politicalbouillon3b
Ce crime contre l’humanité qui se déroule en ce moment même, nous renvois au dramatique problème de négrophobie au Maghreb (et le reste du monde arabe en réalité).Actuellement, en 2017, la République islamique de Mauritanie tolère toujours l’esclavage ainsi que les violences racistes, qui ont également lieu au Maroc, en Algérie ou en Tunisie.



          02.09.17 17:00 Uhr - Fürth - Sing mit Fürth!        
Tickets erhältlich unter: http://www.frankentipps.de/veranstaltung210789-tickets

Bei diesem etwas anderen Spaziergang durch die Altstadt, der musikalische Unterhaltung mit historischen Inhalten kombiniert, können Sie bei Gassenhauer wie "Wie die alten Rittersleit", "Junge, komm bald wieder" oder "What shall we do with the drunken sailor" mit einstimmen, perfekt oder weniger perfekt, ist egal. Mitsingen ist ausdrücklich erwünscht! Damit die Stimme "geölt" wird, gibt's unterwegs ein kleines Getränk.
          18.09.17 20:00 Uhr - Fürth - The Dark Blue Orchestra - Jazziger Blues mit theatralen Elementen und treibendem Schlagzeug        
Tickets erhältlich unter: http://www.frankentipps.de/veranstaltung213443-tickets

Der Sohn eines Musik-Genies und einer Balletttänzerin, nach der Geburt ausgetauscht durch den Sohn eines Mafia-Bosses, Don DiMartino, formte “The Dark Blue Orchestra” mit einem eher ambitioniertem Ziel im Sinn: Musik zum Zweck der kriminellen Rehabilitation. Zusammengestellt aus Musikern, die die gleichen humanitären Ziele teilen, bewegt sich “The Dark Blue Orchestra” schon seit 2011 mit großer Resonanz in den Kreisen des Untergrund-Kabaretts. Donnie DiMartino, größenwahnsinniger Bariton, exzentrischer Autor und Komponist der Songs, wird dabei unterstützt von Gitarrist und Multi-Instrumentalist Salossin Freeman, Schlagzeuger Jeremy Laine und dem Pianisten Raphael Theodore de Banco, Söhnchen aus wohlhabendem rumänischen Elternhaus. Gemeinsam wandern die Jungs sicheren Fußes auf den nebulösen, dunklen Seitenpfaden des Cabaret Noir, des freien Jazz, der klassischen Film-und Theatermusik und eines vom traditionellen Rock geküssten Blues. Die Show, die sie dabei auf die Beine stellen, ist ein cineastisches Spektakel, das das Publikum in das Universum eines gequälten jungen Mannes auf der Suche nach Liebe und in die Genesis des “The Dark Blue Orchestra” entführt.
          16.10.17 20:00 Uhr - Fürth - Mitch Kashmars Blues and Boogie Kings - Eine fantastische Band, die für einen unvergesslichen Bluesabend sorgen wird!        
Tickets erhältlich unter: http://www.frankentipps.de/veranstaltung213502-tickets

Mitch Kashmar gehört international zu den Top 5 in Sachen Blues- Harmonica und wurde 1960 in Santa Barbara/Kalifornien geboren (wie auch z.B. seine Kollegen Kim Wilson und Rod Piazza). Früher mit seiner renommierten Bluesband „the Pontiax“ auf Tour, ist er heute unter eigenem Namen auf unzähligen Festivals weltweit als fantastischer Sänger und begnadeter Bluesharpspieler zu Gast.
Nachdem er den plötzlichen Tod seines Mentors William Clarke überwunden hatte, widmete er sich seiner eigenen Karriere und veröffentlichte 1999 sein Solo- Debut "Crazy Mixed-Up World", das ihn zwar "als gelehrigen Schüler seiner Mentoren" aber weit mehr noch als originellen Songschreiber, soliden Sänger und als einen der wirklich spannenden Vertreter der Gattung "Harmonika-Spieler" zeigt. Heute hat ihn das international anerkannte Label „Delta groove“ in den USA unter Vertrag.
Seine Klasse stellte er eindrucksvoll kürzlich beim Bluesfestival Gaildorf oder beim Bluesfestival in Luzern unter Beweis! Wer ihn dort gesehen und gehört hat, weiß, wovon die Rede ist. Allen anderen sei dieser Ausnahmekünstler hiermit aufs Höchste empfohlen. Tolle Bühnenpräsenz gepaart mit absoluter Professionalität! Sein Ton auf der Mundharmonika ist einfach umwerfend und stellt ihn in eine Liga zusammen mit z.B. Charlie Musselwhite oder Little Walter.
Nebenbei bemerkt: Seit einiger Zeit ist Mitch Kashmar als Harmonikaspieler der Gruppe "WAR" unterwegs - hier war er zu einem Reunion- Konzert mit Eric Burdon in London. Dieses beweist seine internationale Anerkennung.
Begleitet wird er seit drei Jahren von den „Blues & Boogie Kings“. Das sind drei der besten und meist beschäftigten europäischen Bluesmusiker, ihre Eleganz und enorme Spielfreude ist unvergleichlich:
Jan Hirte (Berlin): Gitarre
Niels von der Leyen (Berlin): Piano
Andreas Bock (Hannover): Schlagzeug
          23.11.17 20:00 Uhr - Fürth - Köhler und Mohrs - Zwei am Klavier        
Tickets erhältlich unter: http://www.frankentipps.de/veranstaltung214733-tickets

Zwei am Klavier – beide mit eigenen Songs, beide mit deutschen Texten. Soviel zu den Gemeinsamkeiten. Im Übrigen verspricht das Aufeinandertreffen von Veras Kabinett aus Berlin und Tim Köhler aus Bamberg einiges an Kontrast und Abwechslung.
"Gewöhnlich geht anders" (MegaScene) oder auch "ungewöhnlich gut" (Folker) - so beschreiben Musikmagazine, was VERAS KABINETT alias Vera Mohrs selbst "Independent Kunstliedgut" nennt, und was sein Echo schon bis hinein in die Feuilletons von FAZ bis TAZ fand.
Eine gute Dosis Chanson hier, eine ordentliche Portion Pop dort, und dann plötzlich ein kleiner Ausflug zu schrägen Tönen bis hin zum Jazzigen – die studierte Komponistin und Pianistin versteht sich glänzend darauf, anspruchsvolle Ideen eingängig umzusetzen und mit teils ohrwurmtauglichen Elementen zu kombinieren. Der gelegentliche subtile Humor in den Texten und Mohrs geradezu mädchenhaft klare Gesangsstimme wirken dazu oft wie ein spannender Kontrapunkt. Mal geht es romantisch zu, mal dramatisch, mal bissig in diesem schillernden Gesamtpaket, an dem es viel Interessantes zu entdecken gibt, von dem man sich aber auch einfach nur ganz entspannt mitnehmen lassen kann.
Authentisch, ein wenig schnodderig und nur zu gerne melancholisch, so kommt TIM KÖHLER daher. Mit rauer Stimme, die ihm bisweilen den Vergleich mit Sven Regener einbringt, beschreibt er am Klavier Momentaufnahmen aus dem Zwischenmenschlichen. Die Gefühlslagen und Gemütszustände, von denen seine bildreichen Texte handeln, kann wohl jeder nachempfinden, aber nur selten jemand so in Worte fassen, dass sie derart ins Schwarze treffen.
Mit seinem ersten Album „also:“ sorgte der Bamberger gleich für allerhand Aufmerksamkeit (Folker: „Ein Name, den man sich merken sollte!“). Seither erntete er bereits einige Auszeichnungen wie etwa den Rhein-Main-Liedermacherpreis und schaffte es ins Programm einiger größerer Festivals. „Ganz groß!“, urteilten die Nürnberger Nachrichten nach seinem Auftritt auf einer der großen Bühnen des Bardentreffens und bescheinigten ihm, mit seinen Songs voll „unverkünstelter Poesie“ den Beweis geliefert zu haben, „dass auch ruhige Lieder Ecken und Kanten haben können.“
          26.10.17 20:30 Uhr - Nürnberg - SHAWN JAMES AND THE SHAPESHIFTERS (USA) Support: THE MANESS BROTHERS (USA)        
Tickets erhältlich unter: http://www.frankentipps.de/veranstaltung214921-tickets

Der Sound von SHAWN JAMES & THE SHAPESHIFTERS ist ein wirklich einzigartiges Gebräu aus den Sümpfen der USA. Markerschütternd intensiv vermengt die Band um Mastermind Shawn James Stoner-Rock und Bluegrass, den Folk des Südens mit schwitzendem Heavy-Rock. Auf ihrem letzen Album „The Gospel According to Shawn James and the Shapeshifters“ ist die Symbiose aus wahnsinniger Fiddle, puckernden Banjos und durch den Fuzz gejagten Slide-Guitars mit Shawn James manischem Gesang nun vollendet. Die Band selbst benennt ihren Sound „Swampy Blues Stoner Rock“ „Southern Swamp Rock“, „Doom Folk“ oder „Rock and Roar“.
Shawn James’ Songs sind auch in diversen TV Shows, u.a. als Titelmelodie der Discovery Channel Serie „Yukon Men“ und in der US Hitserie „Shameless“ zu hören. Ausserdem verwendete der Kultgame Producer "Naughty Dog“ Shawn James’ Song „Through the Valley“ im kürzlich erschienenen Trailer des von der Fachpresse und Fans gefeierten postapokalyptischen Playstation-Meisterwerks „The Last of Us Part 2“ und katapultierte Shawn James somit kurzzeitig auf Platz eins der Spotify Viral Charts WELTWEIT.
          21.08.17 21:00 Uhr - Erlangen - Ein Dorf sieht schwarz        
Tickets erhältlich unter: http://www.frankentipps.de/veranstaltung216141-tickets

Frankreich 2016, 94 Min, ab 0 Jahren, Regie: Julien Rambaldi

mit Marc Zinga, Aissa Maiga, Bayron Lebli

Im Jahr 1975 zieht der kongolesische Arzt Seyolo Zantoko mit seiner Familie fort aus der Heimat – denn Seyolo hat sich entschlossen, ein Stellenangebot in dem kleinen Dorf Marly-Gomont im Norden Frankreichs anzunehmen. Dort hofft die Familie ein europäisches Großstadtleben wie aus dem Bilderbuch vorzufinden, doch die Realität ist weit weniger glamourös: Die Einwohner des Dorfes haben noch nie zuvor einen Menschen aus Afrika gesehen und sind anfangs wenig begeistert von ihrem neuen Arzt. Doch so leicht lassen sich die Neuankömmlinge nicht unterkriegen.
          03.12.17 14:00 Uhr - Nürnberg - Morgen Findus wird´s was geben - Das weihnachtliche Familientheater-Erlebnis        
Tickets erhältlich unter: http://www.frankentipps.de/veranstaltung216354-tickets

Weihnachten steht vor der Tür, es wird kalt, das Kaminfeuer prasselt und auf dem Tisch stehen Plätzchen. Doch nicht nur mit Spekulatius und Schokolade kommt Weihnachtsstimmung auf. Versüßen Sie sich die Adventszeit mit einer der tollen Weihnachts-Veranstaltungen und stimmen Sie sich auf die schönste Zeit des Jahres ein.

Hier ist für jeden Geschmack etwas dabei: Lassen Sie sich von märchenhaften Balletten wie Schwanensee oder dem Nussknacker verzaubern, genießen Sie hochkarätige Konzerte im stimmungsvollem Kirchenambiente oder helfen Sie ihrem Wissen bezüglich der Weihnachtsgeschichte bei einem unterhaltsamen Theaterabend auf die Sprünge.

Wenn es weniger traditionell und besinnlich sein soll, gibt es natürlich auch dafür das passende – mehr oder weniger – weihnachtliche Event: Vielleicht Christmas Metal?
Oder: Atemberaubende Artistik und prächtige Kostüme? Die können Sie bei glamourösen Eistanz-Programmen erleben, magisch wird es bei einer der vielen Zaubershows und Varietés in der Weihnachtszeit und gelacht werden darf natürlich auch bei den zahlreichen Kleinkunst- und Kabarettveranstaltungen in Ihrer Nähe.
          03.12.17 17:00 Uhr - Nürnberg - Morgen Findus wird´s was geben - Das weihnachtliche Familientheater-Erlebnis        
Tickets erhältlich unter: http://www.frankentipps.de/veranstaltung216356-tickets

Weihnachten steht vor der Tür, es wird kalt, das Kaminfeuer prasselt und auf dem Tisch stehen Plätzchen. Doch nicht nur mit Spekulatius und Schokolade kommt Weihnachtsstimmung auf. Versüßen Sie sich die Adventszeit mit einer der tollen Weihnachts-Veranstaltungen und stimmen Sie sich auf die schönste Zeit des Jahres ein.

Hier ist für jeden Geschmack etwas dabei: Lassen Sie sich von märchenhaften Balletten wie Schwanensee oder dem Nussknacker verzaubern, genießen Sie hochkarätige Konzerte im stimmungsvollem Kirchenambiente oder helfen Sie ihrem Wissen bezüglich der Weihnachtsgeschichte bei einem unterhaltsamen Theaterabend auf die Sprünge.

Wenn es weniger traditionell und besinnlich sein soll, gibt es natürlich auch dafür das passende – mehr oder weniger – weihnachtliche Event: Vielleicht Christmas Metal?
Oder: Atemberaubende Artistik und prächtige Kostüme? Die können Sie bei glamourösen Eistanz-Programmen erleben, magisch wird es bei einer der vielen Zaubershows und Varietés in der Weihnachtszeit und gelacht werden darf natürlich auch bei den zahlreichen Kleinkunst- und Kabarettveranstaltungen in Ihrer Nähe.
          Wiesensalbei & die Hummel        

Der in der Wirkung schwächere Wiesensalbei ist vor allem den Hummeln zuträglich. Gegenüber dem echten Salbei ist de Wiesensalbei nur bedingt als Heilkraut zu sehen. Der Wiesensalbei wirkt und schmeckt weniger intensiv. Aber er hat einen erstaunlichen Mechanismus für die Bienen und Hummeln entwickelt. Der Wiesensalbei wirkt in Form von Tee, den man gurgelt, oder […]
          21.12.17 16:00 Uhr - Fürth - Mama Muh feiert Weihnachten - Das weihnachtliche Familientheater-Erlebnis        
Tickets erhältlich unter: http://www.frankentipps.de/veranstaltung217256-tickets

Weihnachten steht vor der Tür, es wird kalt, das Kaminfeuer prasselt und auf dem Tisch stehen Plätzchen. Doch nicht nur mit Spekulatius und Schokolade kommt Weihnachtsstimmung auf. Versüßen Sie sich die Adventszeit mit einer der tollen Weihnachts-Veranstaltungen und stimmen Sie sich auf die schönste Zeit des Jahres ein.

Hier ist für jeden Geschmack etwas dabei: Lassen Sie sich von märchenhaften Balletten wie Schwanensee oder dem Nussknacker verzaubern, genießen Sie hochkarätige Konzerte im stimmungsvollem Kirchenambiente oder helfen Sie ihrem Wissen bezüglich der Weihnachtsgeschichte bei einem unterhaltsamen Theaterabend auf die Sprünge.

Wenn es weniger traditionell und besinnlich sein soll, gibt es natürlich auch dafür das passende – mehr oder weniger – weihnachtliche Event: Vielleicht Christmas Metal?
Oder: Atemberaubende Artistik und prächtige Kostüme? Die können Sie bei glamourösen Eistanz-Programmen erleben, magisch wird es bei einer der vielen Zaubershows und Varietés in der Weihnachtszeit und gelacht werden darf natürlich auch bei den zahlreichen Kleinkunst- und Kabarettveranstaltungen in Ihrer Nähe.
          26.08.17 12:00 Uhr - Erlangen - Das aktuelle Podium: Hass        
Tickets erhältlich unter: http://www.frankentipps.de/veranstaltung217412-tickets

Gespräch mit Seyran Ates, Florian Goldberg, Susane Koelbl und Falk Richter, Moderation: Florian Felix Weyh
Übersetzung in Gebärdensprache

Hass-Postings und Videos im Netz, private Anfeindungen und Übergriffe, Massenphänomene wie PEGIDA, Gewaltausbrüche wie kürzlich im Zusammenhang mit dem G20-Treffen in Hamburg, terroristische Gewaltexzesse des sogenannten Islamischen Staats … die Liste ist lang und allgegenwärtig. Doch wie kann ein vermeintlich zivilisatorisch gebändigtes Gefühl plötzlich vielerorts wieder derartig Raum greifen? Sind es die Möglichkeiten der technischen Medien, die den Ausbruch von Hass ermöglichen, der gar nie verschwunden oder gezähmt war? Vielleicht hatte er nur keine Kanäle und dadurch weniger Öffentlichkeit?
          Home Gadget Geeks: Everything You Need to Know About Bitcoin: Listen Before the Aug 1 - HGG320        
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Jim Collison is joined by Edward Weniger for show #320 of Home Gadget Geeks brought to you by the Average Guy Network. Please leave a REVIEW (iPhone or iPad) at https://itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewContentsUserReviews?id=457300409&type=Podcast&ls=1&mt=1 WANT TO SUBSCRIBE? http://theAverageGuy.tv/subscribe Join us for the show live each Thursday at 8pmC/9E/1UTC at http://theAverageGuy.tv/live Full show notes and video at http://theAverageGuy.tv/hgg320
          17.11.17 19:30 Uhr - Fürth - Gankino Circus - Irrsinn und Idyll        
Tickets erhältlich unter: http://www.frankentipps.de/veranstaltung217498-tickets

GANKINO CIRCUS
„Anarchisch, verrückt, brillant“, so beschreibt die Süddeutsche Zeitung ein Konzert von Gankino Circus. Aber was heißt schon Konzert? Ein Auftritt der vier Musiker ist weniger ein Konzert als vielmehr ein weltmusikalisches Schauspiel, ein kabarettistisches Spektakel, eine subkulturelle Sensation!
Aktuell präsentiert die Band aus dem fränkischen Dietenhofen ihren neuesten Geniestreich: ein aberwitziges Konzertkabarett-Programm namens „Irrsinn und Idyll“. Mit rasanten Melodien und unbändiger Spielfreude rücken Gankino Circus der Musik ihrer Heimat zu Leibe und machen sie durch ihren einzigartigen Humor dem Publikum zugänglich.
Ralf Wieland, genialer Geschichtenerzähler und Gitarrist, führt durch das Programm und lässt auf urkomische Weise den Wahnsinn hinter der fränkischen Dorfidylle hervorschimmern. Mit von der Partie sind: der ebenso elegante wie therapiebedürftige Arztsohn Dr. Simon Schorndanner Junior an Saxophon und Klarinette. Der launische Akkordeonmeister und leidenschaftliche Landwirt Maximilian Eder aus der traditionsreichen Dynastie der Eders. Und natürlich der lausbübische Percussion-Tausendsassa Johannes Sens, der sich wie wild in die Herzen der Zuschauer trommelt, um sich dann im Moment höchster musikalischer Virtuosität die Kleider vom Leib zu reißen.
Zeitgemäße Volksmusik, anarchische Spielfreude und raffinierter Wortwitz vermengen sich bei Gankino Circus zu einer kuriosen Melange, über die der Kabarettist Matthias Egersdörfer sagt: „Als ich Gankino Circus zum ersten mal gehört habe, hatte ich Tränen in den Augen.“ Und wer den Kabarett-Berserker Egersdörfer kennt, weiß: Den Mann bringt so schnell nichts zum Weinen …
          â€žStarkes“ zweites Quartal – Lanxess behält Rekordergebnis für 2017 im Visier        
Nach einem eigenen Worten zufolge „guten zweiten Quartal“ peilt Lanxess für das Gesamtjahr 2017 weiterhin das Erreichen eines neuen Rekordergebnisses an. Im Zeitraum April bis Juni konnte das Unternehmen seinen Umsatz demnach um fast 30 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal steigern auf jetzt rund 2,5 Milliarden Euro. Das EBITDA vor Sondereinflüssen soll um rund 25 Prozent auf 367 Millionen Euro zugelegt haben, wobei als maßgeblich dafür der Ergebnisbeitrag der neu erworbenen Chemtura-Geschäfte sowie gestiegene Absatzmengen und Verkaufspreise genannt werden. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen lag im zweiten Quartal mit 14,6 Prozent nichtsdestoweniger leicht unter den 15,1 Prozent für dieselben drei Monate 2016. Gleichwohl und ungeachtet einer für das zweite Halbjahr erwarteten „etwas abgeschwächten Dynamik“ befinde man sich „voll auf Kurs“ im Hinblick auf das anvisierte Rekordergebnis, so der Lanxess-Vorstandsvorsitzende Matthias Zachert. cm
          31.08.17 21:00 Uhr - Erlangen - Die Kulturbühne Strohalm e.V. präsentiert Straw`s Blues Session im Strohalm        
Straw's Blues Blues Sessions im Strohalm

Eine Veranstaltung der Kulturbühne Strohalm e.V.

Muddy Waters, Jesper Munk, Robert Johnson, Buddy Guy, SRV oder John Mayer

Könnt Ihr etwas mit diesen Namen anfangen?  Seid ihr gut drauf? Spielt ein Instrument oder singt und habt Lust auf Musik und Leute. Dann seid ihr eingeladen!

Am letzten Donnerstag eines Monats ab 21 Uhr wollen wir uns künftig dem Blues hingeben. Wir wollen so die Blues-Szene im Raum Erlangen-Nürnberg-Fürth-Forchheim beleben. Jede Session kann von einer Band eingeleitet werden und dann ist die Bühne offen für alle. Eine erfahrene Sessionleitung sorgt für Kontakte und hilft Euch,  Bands zusammenzustellen.

Natürlich dürfen auch Bands kommen und sich vorstellen. Wir werden dafür sorgen, dass alle spielen können. Musikerinnen und Musiker, die sich dem Blues verbunden fühlen, sind herzlich eingeladen, die Straw's Blues Abende mitzugestalten: Akustischer Country Blues, cooler Jazzblues, fetziger Bluesrock - alles was 12 Takte hat (oder weniger oder mehr) ist möglich und wird passieren.

Einfaches Equipment ist vorhanden (Gitarrenamp, Schlagzeug ohne Becken und Highhead, Keyboard, Mikros). Bringt also Instrumente mit, evtl. noch einen tragbaren Amp.

Anstatt eines Eintritts lassen wir den Hut rumgehen, die Einnahmen gehen komplett an die Kulturbühne Strohalm e.V.

 

 

 

 

 


          Affiliate-Marketing: Betrügereien wachsen        
Dort, wo es Geld zu holen gibt, dauert es meist nicht lange bis sich auch die ersten Betrüger einfinden. So ergeht es seit einiger Zeit auch dem Affiliate-Marketing. Experten zeigen immer wieder, dass die Zahl der Betrügereien im Bereich Affiliate stetig ansteigt. Laut iBusiness.de wandert jeder siebte Euro beim Affiliate-Marketing an Betrüger. Dabei macht sich [...]
          Congo : Djibril Ouattara, nouveau directeur de MTN        

Dans un communiqué, la société MTN Congo S.A, filiale du Groupe MTN,  a annoncé la nomination et l’installation de son nouveau Directeur Général, Monsieur Djibril OUATTARA. L’homme était à la tête d’Airtel au Niger après un passage chez Moov au Togo, avant d’arriver chez MTN au Congo. Il est de nationalité ivoirienne. Ce nouveau directeur […]

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          Die eiskalte Alternative        
Headerfoto: Frederik Laux Es gibt ihn schon, den Kraftstoff der Zukunft: Er kostet weniger als Diesel und produziert insgesamt 16 Prozent weniger CO2, ganz zu schweigen vom Ausstoß anderer Schadstoffe, die um bis zu 90 Prozent oder gar auf null reduziert werden. Lkw, deren Motoren mit diesem Kraftstoff betrieben werden, haben eine Reichweite von bis zu
          Weniger Todesfälle durch Passivrauchen        
Wer raucht, bringt auch andere in Gefahr. Eine Studie mit Daten aus Deutschland hat jetzt jedoch gute Nachrichten: In Deutschland sterben immer weniger Menschen aufgrund des Passivrauchens an Lungenkrebs.
          So viel Lebenszeit kann ein Rauchstopp bringen        
Weniger Husten, kleineres Krebsrisiko, mehr Herzgesundheit: Wer es schafft, mit dem Rauchen aufzuhören, gewinnt statistisch gesehen Lebenszeit. Die wichtigsten Gründe für die letzte Zigarette.
          Kneipen haben das Rauchverbot überlebt        
Das Rauchverbot in Gaststätten sorgte 2007 für einen großen Aufschrei in der Branche. Heute wird das Gesetz von den Bundesländern mehr oder weniger strikt gehandhabt - und die meisten Kneipen haben sich arrangiert.
          Boko Haram        
Despite the headlines about Syria and ISIS, the number one terrorist group is Boko Haram in Nigeria.

StrategyPage has a long detailed post on that war, and on the multinational African forces that are fighting them. Things are improved partly because the new president is fighting some of the terrible corruption.

and then we have this:


:The UN revealed that there are now over 2.2 million refugees from Boko Haram violence. In addition several hundred thousand people in neighboring Chad, Niger and Cameroon have also been displaced by Boko Haram violence. 

hmm...haven't heard much about these refugees, but I suspect if you look closer, a lot of those "Syrian" refugees will turn out to be fleeing Nigeria or Saharan terrorist groups. And of course these Saharan groups make money by smuggling drugs and refugees from Europe.
          Zeit für das Große        

Die Ankunft eines neuen Geschwisterchens ist für ältere Geschwister aufregend und schön, bringt aber in der Regel zugleich auch einschneidende Veränderungen ihres bisherigen Lebens mit sich. Nach der ersten Freude tritt oft nach einiger Zeit eine leichte Enttäuschung ein, weil … Weiterlesen

Der Beitrag Zeit für das Große erschien zuerst auf Stillkinder.de.


          Fertigentwickelt!        
  Seit einiger Zeit haben wir nun unser Steh-Z Stehpult fertigentwickelt. Es gab noch Optimierungsbedarf beim Gewicht und bei der Höhe. Gewicht und Höhe haben wir reduziert. Zudem kann man Steh-Z jetzt mit einer Design-LED-Leuchte (ein Schweizer Qualitätsprodukt) kombinieren. Auch ein Glashalter kann man kombinieren. Die Standard-Farb- bzw. Oberflächenpalette haben wir aktualisiert. Es sind momentan[...]
          Runterfahren, aber richtig        
In den Ferien endlich mal aufs Smartphone verzichten und weniger auf den Rechner starren? Gute Idee. Ein Psychotherapeut gibt fünf Tipps, wie Sie nach der Rückkehr einen Jo-Jo-Effekt vermeiden.
          Alarmierend viele Azubis haben Depressionen        
Die gute Nachricht zuerst: Auszubildende haben im Durchschnitt weniger Fehltage als andere Arbeitnehmer. Aber die Zahl psychischer Störungen hat sich binnen 17 Jahren mehr als verdoppelt.
          Untenrum breit        
In Madrid sind Männer neuerdings angehalten, sich auf Bussitzen weniger breitzumachen - muss das sein? Die Debatte um"Manspreading“ zeigt, wie unglücklich feministische Themen in der Öffentlichkeit verhandelt werden.
          Attraktive Forscher erscheinen weniger kompetent        
Blond gleich blöd? Auch bei Wissenschaftlern haben wir Vorurteile. Eine Studie zeigt: Wir hängen gut aussehenden Forschern an den Lippen. Aber wir nehmen sie nicht so ernst.
          Korrigiert: Der Spiegel zeigt sich selbstkritisch        
Seit einigen Wochen druckt der Spiegel regelmäßig eine separate Korrekturspalte ab, in der Recherchefehler der Reihe nach aufgezählt werden. Das ist eine positive Entwicklung, denn viele Medien sind weniger selbstkritisch und verzichten auf derartige Korrekturen. Die Funktion des Medien-Watchdogs erfüllen derweil vor allem die Blogger.
          KR381 China        
"Wo Chinas Einfluss wächst, leidet die Freiheit", sagt Markus Rimmele, ARD-Hörfunk-Korrespondent in Shanghai. Er hat über die aktuellen Proteste un Hongkong berichtet, wo er mehrere Jahre gelebt hat (darüber hat er in KR173 berichtet).
DocPhil spricht mit Markus über die aktuellen Proteste, das chinesische Internet, Pekings Zensur, seine Arbeit als Journalist und den wachsenden Machtanspruch Chinas in der Welt. Wir haben das Gespräch am Freitag, 14.11.2014 aufgenommen, also vor der Räumung einiger Protestlager in Hongkong, von denen heute, 18.11.2014, berichtet wird.
          KR362 Geheimdienste        
Philip Banse spricht mit Bundesrichter a.D. Wolfgang Neškovic, partei- und fraktionsloser Bundestagsabgeordneter, über Geheimdienste und Solo-Kandidaturen - Fortsetzung unseres ersten Küchenradio-Gesprächs.
Wolfgang Neškovic saß sieben Jahre im Parlamentarischen Kontrollgremium, jener Institution, die die Regierung kontrollieren soll, ob diese denn die Geheimdienste kontrolliert. Der ehemalige SPD-, Grünen- und Links-Politiker Neškovic hat einen Gesetzentwurf geschrieben, wie die Geheimdienstkontrolle verbessert werden könnte. Zu den Höhepunkten dieser Ausgabe zählt sicher die Rezitation einiger Paragrafen des Verfassungsschutzgesetzes. Zu Anfang berichtet Wolfgang Neškovic über seine Erfahrungen und Motive, als parteiloser und unabhängiger Kandidat bei der Bundestagswahl anzutreten. Das haben schon viele gemacht, niemand hat es geschafft. Neškovic will da Vorbild sein und andere mit konkreten Tipps ermutigen. "Stellen Sie sich vor, wir hätten 20 partei- und fraktionslose Abgeordnete im Bundestag", sagt er. "Wir hätten ein anderes Parlament."
          KR360 Kater Holzig        
Der Kater lässt das Mausen nicht.: Frau Katja, Cindy und Onkel Andy auf Spurensuche am Spreeufer.
Die legendäre Bar 25, bekannt geworden auch durch den nicht weniger legendären Besuch des Küchenradioteams dort vor einigen Jahren, ist verschwunden und musste den Bauplänen eines Schweizer Pensionsfonds weichen - doch, oh Wunder, hinter diesem Fonds stecken wiederum die Bar 25-Macher, die, bis sich die Lage geklärt hat, auf dem gegenüberliegenden Ufer lauern und dort das Nachfolgeprojekt der Bar betreiben: Kater Holzig, in Stil und Bauweise der Bar nachempfunden, und wie diese auch mit einem Luxusrestaurant ausgestattet, in dem Besucher von New York bis Niestetal in laut hallenden Ruinen speisen und nachempfinden können, wie spannend Berlin angeblich in den 90ern war, bevor der Run der Touristen und Investoren auf die Stadt begann. Damals hätte sich freilich niemand getraut, für ein Abendessen im Seniorentellerformat 27 Euro zu nehmen, Wein und Wasser gar nicht mitgerechnet. Cindy, Frau Katja und Onkel Andi sprechen mit Küchenchef Juval und bekommen am Ende zur Belohnung eine Marke: Nie wieder Schlange stehen.
          KR355 Berliner S-Bahn        
Jens Wieseke vom Berliner Fahrgastverband erzählt DocPhil, was mit der Berliner S-Bahn schief läuft - und warum das Gröbste überstanden ist.
Wir reden über die Geschichte der Berliner S-Bahn und erfahren, weshalb Westberliner bei einem DDR-Unternehmen angestellt waren. Jens Wieseke bilanziert das schwarze Jahr 2009, als die S-Bahn wegen zahlreicher Pannen weniger Züge im Einsatz hatte als 1945. Fahrgastvertreter Wieseke erklärt auch, warum es zuletzt mit der S-Bahn bergauf ging - und warum dennoch immer wieder Signale und Weichen ausfallen. Foto: Flickr/m-joedicke
          KR337 Sex mit Behinderung (Update: Transkription)        
DocPhil besucht Raul Krauthausen, der aufgrund seiner Glasknochen im Rollstuhl sitzt. Sie sprechen über Sex und Beziehungen von Menschen mit Behinderungen.
DocPhil besucht Raul Krauthausen, der aufgrund seiner Glasknochen im Rollstuhl sitzt. Sie sprechen über Sex und Beziehungen von Menschen mit Behinderungen. Raul erzählt ziemlich persönliche Dinge über seine Kindheit, das Verhältnis zu seinem Körper und "unfreiwillige Dreier". Es stellt sich heraus, dass die technischen Fragen des Sex das geringste Problem sind. Oft zehren nicht die körperlichen Einschränkungen an den Nerven aller Beteiligten, sondern die Reaktion der Umwelt auf diese. Aber hört selbst. Wir sind gespannt auf Euer Feedback. Hier noch ein paar Links, die wir erwähnt haben: Surrogatpartnerschaft (WP) Sexualassistenten Spiegel Online über Sexualassistenten Süddeutsche über Sexibilities UPDATE: Raul hat das gesamte Interview transkribieren lassen. Lest es nach dem Klick.... B: Hast Du einen Jingle? I: Nee, es fängt, das ist bei uns Tradition B: Diddle dum dum dum I: Es fängt immer an mit so, läuft es, ja läuft, okay B: Sehr gut I: Okay, herzlich Willkommen, zum Küchenradio, Folge dreihundertundsiebenunddreissig, hier ist Doc Phil, die anderen sind nicht da, weil, unter anderem auch weil wir heute auerhalb unseres gewohnten Dienstags Termins aufnehmen, aber mir lag das sehr am Herzen, das Thema, und deswegen haben wir das jetzt mal auf einen Montag geschoben, ich darf hier zu Gast sein bei Raul, Raul Krauthausen, Hallo Raul B: Hi, Doc Phil, wie Du Dich nennst I: Ja, ja das ist ein, das ist ja ein bisschen, ich habe mich am Anfang auch dagegen gesperrt, aber, das ist so ein bisschen der Name hier, in diesem Kontext, das hat Cindy, vor sieben Jahren als aller erstes, so zu sagen B: Geprägt I: Geprägt, und vor allen irgendwelche Kunstnamen gegeben, und, ja, jetzt bin ich hier halt Doc Phil B: Sehr gut I: Da haben sich die Leute schon dran gewöhnt. Ja, sag mal, wir sind ja, ich bin ja immer hier im schönen, was ist denn das, noch was, das ist Kreuzberg, nicht, ich habe ja auf der anderen Seite B: Nein nein, nicht so viele Details, sonst I: Ah okay, okay, okay, alles klar. Sag mal, wir haben uns ja nicht das letzte Mal, aber, doch einmal intensiver unterhalten auf der Republika, und da hast Du so im Nebensatz gesagt, so, bla bla bla, ja, über Sex mit Behinderung, da reden wir ein anderes Mal. Und da war mir damals schon klar, dass, dass das ein super Thema ist, und dass man das unbedingt mal aufgreifen sollte, und das wollen wir jetzt mal machen. Du hast damals gesagt das ist ein Tabu, ist es wirklich so ein Tabu? Weil ich habe mal so ein bisschen gegoogled und so, und es gibt da schon, so den einen oder anderen Artikel da drüber, ne. B: Ja, auf jeden Fall, gibt es da auch Themen im Netz zu finden, aber eben im Netz, und nicht, wie soll ich mal sagen, auf klassischen Medien, also das eher seltener I: Ja B: Und, wenn, dann finde ich hat das meistens so eine, so eine Konnotation die, keine Ahnung, Behinderte unter sich dürfen gerne Mal miteinander, Sex haben, oder aber es gibt dann dafür extra Fachkräfte, die das halt machen, aber es ist in keiner Datingbörse, vorgesehen, dass man angeben kann, dass man eine Behinderung hat, beziehungsweise, dass man auch mit jemanden der eine Behinderung hat sich vorstellen könnte, eine Beziehung zu führen, was jetzt vielleicht auch wieder eine Art von Stigmatisierung sein könnte, wenn man das machen würde, aber, letztendlich I: Man müsste es ja nicht B: Fühlt man sich als Mensch mit Behinderung, schon auch irgendwie dann relativ schnell aussortiert, aus diesen I: Weil man nirgendwo auftaucht B: Weil man nirgendwo auftaucht beziehungsweise wenn es dann rauskommen alle so sagen, oh Gott, nee, das kann ich mir nicht vorstellen, nicht alle, aber viele sagen, das kann ich mir nicht vorstellen, und man dann auch auch als betroffene, also ich in dem Fall, mich auch oft irgendwie zurückgewiesen gefühlt habe, und dann, das Thema, auch selber selten anspreche, ich merke das mein Freundeskreis mich selten auf das Thema anspricht, und wenn es in den Medien auftaucht, dann immer irgendwie dieses, auch Menschen mit Behinderung können schön sein. Und dann ist es irgendwie so, der super gut aussehende Rollstuhlfahrer, ja, der dann halt nach seinem Reitunfall oder Autounfall weitermodelt, so, ja, klar, aber, das ist halt, wie soll ich mal sagen, der sitzt dann halt auch nur im Rollstuhl, aber die Frage jetzt wie es bei Menschen ist die offensichtlich vielleicht auch nicht ganz den Schönheitsidealen entsprechen, ist, ist es dann natürlich auch schon eher, würde ich sagen, schon tabuisiert. I: Lass uns nochmal anfangen, weil das, wenn ich mich mit solchen Themen beschäftige ist es immer so das erste, wo ich so ins Stolpern komme, wenn es heit, so, Behinderungen, was umfasst das denn eigentlich alles so, also das ist ja doch ein ziemlich breites Spektrum mit unterschiedlichen Auswirkungen. B: Klar, also Behinderung ist auch, letztendlich nur ein Begriff für super viele Formen von Andersartigkeit, es gibt die Sinnesbehinderung, es gibt die körperlichen Behinderungen, die sogenannten geistigen Behinderungen und natürlich auch psychische Behinderungen, wovon, wenn man jetzt, je nach de m wie, wie stark man da die Regeln anwendet, vielleicht sich auch relativ schnell dann dazuzählt oder nicht, deswegen ist das Wort Behinderungen auch schon wieder zu Allgemein, ich würde jetzt nur aus meiner Perspektive, als Glasknochenhabender, im Rollstuhlsitzender, dieses Thema beleuchten können, interessant wäre es, mit einem Blinden, mit einem geistig Behinderten, beziehungsweise mit einem Gehörlosen über dieses Thema zu sprechen, zusätzlich auch noch. I: Genau, da hatte ich vorhin so ein bisschen mal rum getwittert, und da kam ja auch von so verschiedenen Richtungen, Feedback, von Augenschmaus kam natürlich aus ihrer Perspektive so als Gehörgeschädigte, und es kamen auch noch so ein paar andere, die auch so als Partner von Gehörgeschädigten sich zu Wort gemeldet haben, also da merkt ihr schon dass es da offensichtlich eine ganze Menge Mitteilungsbedarf so gibt, dass viel irgendwie so schon auf Resonanz, aber, genau, also deswegen, das ist vielleicht auch eingangs so, wir machen das heute also so zu sagen, Du erzählst über das was Du aus deiner Erfahrung, aus deiner Perspektive B: Ja I: Als, Du musst Mal ein bisschen was über Dich erzählen, wenn man Dich hier sieht, Du sitzt im Rollstuhl B: Bin ungefähr ein Meter gro, je nach Messungszeitraum, beziehungsweise Grundlage, die man dazu zugrunde legt, kann nicht laufen, meine Knochen brechen schneller als bei anderen, und ich habe, einfach eine andere Perspektive und vielleicht entspreche ich in all den Punkten so dem, also auf Grund meiner Körpergröe her, dass man eben mein Alter schlecht einschätzen kann, die Leute trauen mir vielleicht eher, oder sind eher überrascht, wenn ich Dinge dann genauso gut mache wie sie, und man wird dann schnell verbucht als, ja, trotz seiner Behinderung macht er das halt so und so, und das ist ja so toll, und der ist so tapfer, das heit es ist auf der einen Seite leicht, oder leichter, sage ich jetzt mal, Leute zu überraschen mit dem was man kann I: Weil Du permanent unterschätzt wirst, oder? B: Genau, aber auf der anderen Seite schwerer, letztendlich mal auf einer Disco irgendwie, oder in einer Disco, einfach schon alleine Aufgrund der Sitzposition, Leute kennenzulernen. I: Genau, also lass uns doch mal so anfangen, also wenn das so, bevor wir da jetzt zum Sex kommen, oder so, man bahnt ja so, irgendwie, Beziehungen, man lernt ja erst mal Leute kennen, wie machst Du das, wie, und mit welchen Einschränkungen hast Du da zu kämpfen? Oder hast Du zu leben? B: Also, ich kann das gar nicht so, Pauschal, beantworten, ich glaube, dadurch dass ich ein Leben lang eine Behinderung habe, ich natürlich auch selber eine ganz andere Strategie entwickelt habe, in meinem Leben, um bestimmte Situationen vielleicht auch zu vermeiden, das heit ich bin weniger der Discogänger, ja, ich bin weniger auf Partys, wenn ich absehen kann die Party wird gröer als vierzig Leute, dann steigt die Motivation nicht unbedingt da auch hinzugehen, weil dann einfach auch klar ist, das ist voll, das ist eng, die Leute stehen meistens, trinken viel Alkohol, alles Dinge die ich nicht tue, und das ist dann auch nicht mein, mein, wie soll ich mal sagen, mein Gebiet wo ich mich gerne aufhalte, wenn die Party kleiner ist, und die vielleicht in einer kleinen Bar ist, wo die Leute eher sitzen, bin ich schon auch dabei, und, dann habe ich auch nicht so die megakrassen Erfahrungen im Sinne von flirten, oder so, weil sich diese Situationen einfach selten, seltener, ergeben, dadurch dass ich eben relativ wenig auf, wie soll ich mal sagen, Events, oder Ereignissen bin, wo flirten ein akzeptiertes Mittel ist, ja, also ich meine auf, ich bin schon viel unterwegs und treffe auch schon viele Leute, aber es ist dann seltener so eine Art Flirtumgebung, wo man eben flirtet, und wenn ich dann Leute kennenlerne, dann, und es vielleicht zu Flirtsituationen kommt, ist mir schon öfter mal aufgefallen dass ich eher die Leute dann überrascht habe, mit der Bekundung meines Interesses, an ihnen, und die dann, gleich auch den Satz nachzuschieen, immer, immer gleich, ja, aber es liegt nicht an deiner Behinderung. Und, das mag sein, in Einzelfällen, bei einigen bezweifele ich das, ich werfe es ihnen nicht vor, weil ich auch schon wei dass es ja, eher auch unüblich ist, also das, und das die auch selber nie auf, auf den Gedanken gekommen sind, weil es einfach in ihrem Umfeld nie zuvor auch jemand gemacht hat, aber dadurch ist es ja ein selbsterhaltenes, oder Selbsterfüllung, selbsterfüllendes, es ist der Prinzip, dass ich dann auch mich selber nicht mehr traue, dieses Muster zu durchbrechen, und dann selber glaube, niemand will mich, und dann selber mich auch in meinem Verhalten verändere, und so drehen sich letztendlich beide Systeme parallel, wollen vielleicht beide das gute, aber finden sich irgendwie nicht. Du verstehst was ich meine, so jetzt gerade so I: Ja, also ja, den letzten Teil, glaube ich, muss man mal auseinander duseln weil das wichtig ist, ne, also, also Du sagst, Du, Du hast, Du sagst, hey, Du bekundest dein Interesse, dann kommt irgendwie, eine Ablehnung, und dann heit es, okay, es liegt aber nicht an deiner Behinderung, inwiefern veränderst Du dein Verhalten? B: Dass ich einfach solche Situationen meide, dass ich vielleicht mich nicht mehr traue, das zu sagen, dass ich vielleicht auch dann blind werde vor diesen Momenten wo vielleicht andere ein Interesse an mir bekunden, und dass ich schon auch eher Witze auf meine Kosten mache und auch eher mich selber dann runtermache, um dann vielleicht so ein verstecktes fisching for compliments vielleicht sogar, ja, also dann zu sagen so, also ganz so schlimm ist es ja jetzt auch nicht, dass es, dass man das dann hört, wei ich nicht, ist jetzt so eine Hobby Psychologie, aber, ja, könnte ich mir durchaus vorstellen, dass ich da auch in mir drin so ticke I: Wann hast Du denn so die erste Erfahrung gemacht, also ich meine, man, Pupertät, oder, oder wie, wie, weil irgendwann erwachen ja so, in einem das so, sexuelle Gelüste und Gefühle, und Frauen oder Männer, oder so, werden interessant, wie hast Du das gemerkt und wie bist Du damit so umgegangen? B: Also ich glaube das ist eine Bewusstseinswerdung, die, bei mir über Jahre stattgefunden hat, ich kenne einige Menschen mit Behinderungen die alle, oder wo viele erzählt haben, dass sie ungefähr ab der fünften Klasse realisiert haben dass irgendetwas an ihnen anders ist, als an den anderen Klassenkameraden, die keine Behinderung hatten, und das fing meistens zum Beispiel an, wo Schulunterricht körperlich wurde, also zum Beispiel, Sport, ne, davor war irgendwie das, alle irgendwie miteinander Ballspielen, ja, und dann irgendwie ein weicher Ball, und irgendwann, ab der fünften Klasse fängt man dann an, irgendwie, Jungen von Mädchen zu trennen, fängt man an, irgendwie, Bundesjugendspiele zu machen, und so, und dann, wenn Sport halt Sport wird, und nicht mehr Spa, dann realisieren viele Menschen mit Behinderung dass sie da irgendwie nicht dazugehören. Ist kein Vorwurf, es ist halt so, das System sieht das so vor, und, bei uns war es dann zum Beispiel so, dass wenn die Lehrer natürlich auch so Verlegenheitsaktionen gemacht haben, dem wurde ja auch klar, das Raul eben nicht Medizinball mitspielt, weil es einfach gefährlich ist, aber Raul steht dann halt da am Spielfeldrand und zählt Punkte, was jetzt so mittelmäig attraktiv ist wenn Du siehst wie deine athletischen Freunde irgendwie da, megakrasse Sportsachen machen, nicht das ich neidisch bin, sondern einfach, ich fühlte mich gnadenlos unterfordert, mit Punktezählen, und das führte dann dazu dass mir dann zum ersten Mal klar wurde, dass ich anders bin, dass es was mit dem Körper zu tun hat, und, ich würde sagen, ab der fünften Klasse, fängt das dann auch relativ schnell an mit, keine Ahnung, Kuschelpartys, und man, der eine übernachtet beim anderen, ne, und dieses ganze, wo man sich dann eben auch ausprobiert, ja, das fand zum Beispiel bei mir nie statt, und, ich habe mich dann dadurch abgegrenzt, dass ich dann gesagt habe, ich finde das albern, ich finde das doof, das ist mir zu oberflächlich, und so weiter und so fort, was dann dazu führte dass ich zum Beispiel auch selten in der Zeit eingeladen wurde auf Partys, also ich war selten dabei, und, Kuschelpartys haben mich einfach auch wirklich gelangweilt, das heit ich war auch nicht wirklich, also doch ich war schon traurig, dass ich nicht eingeladen wurde, aber, ich wusste auch gleichzeitig, dass ich irgendwie mit diesen Kuschelpartys nichts anfangen kann, das sind aber die, die Situationen, wo, glaube ich, man seine ersten Erfahrungen sammelt an dem Punkt, und, ich hatte meine ersten Sexualitätserfahrungen glaube ich erst mit Mitte zwanzig, und, das ist natürlich reichlich spät, so, würde ich jetzt mal sagen, es gibt natürlich auch Menschen die das später hatten oder eben viel viel früher, aber, für mich war es, es fühlte sich zu spät an, und, ja, das war ja die Frage I: Genau, magst Du mal erzählen was da passiert ist, wie es dazu kam, wie das so war? B: Ich überlege gerade, ich habe mich auch ein bisschen versucht daran nochmal zu erinnern in Vorbereitung auf heute. Das waren dann eher so einmalige Sachen, bis ich dann vor ein paar Jahren, auf einer Party eben, eine Frau kennengelernt habe, die in einer Sitzparty war, also wir saen eher als das wir standen, und zwar drauen, wir waren beide, ja, nicht mehr ganz nüchtern, würde ich sagen, und, haben uns da an dem Abend ineinander verknallt, und waren ungefähr ein halbes Jahr zusammen, ja, das war dann wirklich so eher Ende zwanzig, und, da ist es halt so, dass mir zum ersten Mal wirklich klar wurde, was es bedeutet, nicht nur Sex mit jemandem zu haben, der keine oder eine Behinderung hat, sondern überhaupt eine Beziehung zu haben mit jemandem der keine oder eine Behinderung hat, weil das schon auch, und deswegen komme ich eben auf das Thema Tabu, weil das schon auch, irgendwie, Blicke auslöst, also, wenn man auf der Strae rumläuft, löst es Blicke aus, die man wirklich auch, teilweise bis zur Verachtung, wahrnimmt, oder aber, dann, im Hintergrund so Sachen gesagt werden von Freunden oder Verwandten, also wie, ich kriege dann so Sachen gesagt, so, Mensch, so eine schöne Freundin, ja, so nach dem Motto, wie hast Du das denn geschafft, oder aber, dass meine Partnerin dann in dem Fall öfter zu hören bekommen hat, sag Mal, glaubst Du nicht Du hast was Besseres verdient? I: Das haben die Leute zu ihr gesagt, oder wie? B: Ja, und, wie macht denn ihr das, und dann kommt so diese, relativ schnell so juristischen Fragen, die man verstehen kann, also, wir sind ja wegen mir reflektierende Wesen, also wir kriegen auch schon hin, ein bisschen zu verstehen warum die Menschen das wissen wollen, aber die man eben trotzdem auf Grund von Intimsphäre nicht unbedingt beantworten will, und, es ist einfach hart, zu realisieren dass man eben nicht achtzig Millionen Menschen davon überzeugen kann, dass das okay ist, sondern, also für mich war das jedenfalls so ein Moment, dass ich dann irgendwann realisiert habe, okay Raul, Du wirst ewig auf diese Fragen Antworten haben müssen, und, Du wirst einen Weg finden müssen damit umzugehen, und ich glaube dafür waren wir beide, in der damaligen Zeit, nicht irgendwie in der Lage. I: Es ist daran gescheitert? B: Vielleicht nicht nur, aber auch. I: Denn das ist so eine Sache die ich mir so im Vorhinein überlegt habe, auch, also, wenn man über Sex mit Behinderung redet, dann redet man ganz schnell über Dinge, die man mit, sagen wir mal, nicht Behinderten sofort als Intimssphäre und Grenzüberschreitung B: Genau I: Definieren würde, gleichzeitig erwartet man, hier in dem Kontext, irgendwie eine Antwort B: Ja, genau. Und das meinte ich halt vorhin, dass man die Neugierde versteht, aber auf der anderen Seite mir auch Privatheit einfordern will, beziehungsweise aufrecht erhalten will, und ich bin auch manchmal als Raul Krauthausen, der in der ffentlichkeit vielleicht auch wahrgenommen wird, in so einem Konflikt, so zwischen Aufklärung und eigenem Leben. Ich könnte jetzt natürlich so wie Du Doc Phil heien, und mir irgendwelchen Pseudonym geben, aber, ich glaube das würde letztendlich das Problem nicht lösen, und ich bin einfach ehrlich, und sage wo meine Grenze liegt, und versuche da auch keinen anderen mit reinzuziehen, es ist nur, mir ein so wichtiges Anliegen, dass ich es auch hier über den ther, sagt man das beim Internet? I: Du ich wei auch nicht, ich rede auch immer von senden und Radio und so, wir erzählen einfach B: Genau I: Wir erzählen einfach B: Und ich glaube auch, dass die Gesellschaft, ohne es jetzt Pathetisch zu meinen, aber das, in dem Umfeld in dem ich mich bewege, und in, auch in den Fragen die ich gestellt bekomme, von Leuten die ich nicht kenne, ich schon auch das Gefühl habe, dass die Neugier wächst, oder die Bereitschaft sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen, und, das sieht man auch in der Kulturellen Landschaft, also man sieht es, dass, keine Ahnung, Filme wie Ziemlich Beste Freunde auf einmal funktionieren, ja, man sieht es daran, dass davor der Film Me Too aus Spanien funktioniert hat, man sieht, dass das Thema Behinderungen in den Medien, schon auch mehr wahrgenommen wird, jetzt durch die Para-Olympics ja irgendwie auch ein groes Thema, wo dann auch Körperlichkeit auf einmal ein interessanterer Punkt wird, und warum dann nicht auch über Sexualität reden, nur eben auf einer sachlicheren Ebene, als auf einer wohl juristischeren Ebene, es gibt ja auch ziemlich abgefahrene Fetische, rund um das Thema Behinderungen, mit denen ich mich jetzt nicht so gut auskenne, aber I: Welche denn? B: Es gibt Menschen, die stehen auf Menschen mit Behinderungen, und dann gibts vielleicht eine Abstufung, so was wie wir wären selber gerne behindert, oder mögen Menschen die keinen Oberschenkel haben, keinen Unterschenkel habe, Oberarm, Unterarm, Links, Rechts, Oben, Unten, beide, was auch immer, Querschnittsgelähmt, es gibt super viele Facetten davon, es gibt Leute die so tun als ob I: Als ob sie behindert wären? B: Genau. Und das ist schon irgendwie, wenn man sich damit mal länger auseinandersetzt, ich habe das so in Bezug auf meine Diplomarbeit getan, wenn man sich länger damit auseinandersetzt, dann merkt man schon, okay, das ist halt so wie Menschen auf Menschen stehen mit, keine Ahnung, Tattoos, blonden Haaren, groen Brüsten, warum soll es nicht auch Menschen geben die auf Menschen stehen denen ein Bein fehlt, nur, es ist interessant dass es zum Beispiel meistens Männer sind, die diesen Fetisch frönen, und seltener Frauen, und, da fängt da so bei mir so dieser Gender Gerechtigkeitsfrage an laut zu werden, also dann so, liegt es daran weil der Mann einfach gerne dominiert, also, das sind dann so, was steckt da eigentlich dahinter, und da gibt es glaube ich auch keine wirklichen Antworten. I: Was war denn Thema deiner Diplomarbeit? B: Das Thema war die Darstellung von Menschen mit Behinderung im Fernsehen I: Okay B: Und, da stöt man dann früher oder später auch auf das Thema Sexualität I: Und ist da, gibt es da irgendetwas, also gibt es so, Sex mit Behinderung im Fernsehen, im Film B: Also im Film, wie gesagt, in Ziemlich Beste Freunde I: Freunde, aber noch B: An I: Ja B: Ansonsten nichts weiter, groes, es gab jetzt, in England gab es eine Sendung, die hie The Undateables, was ja schon mal ein richtig krasser Titel ist, I: Ja B: Und da ging es halt darum, dass Menschen mit Behinderungen auf der Suche nach einem Partner sind, und es war halt so eine skripted soap I: So Bauer Sucht Frau oder irgendsowas B: Dokusoap, genau, so ein bisschen wie Bauer sucht Frau, und, das hat auch sehr viel Kritik hervorgerufen, alleine wegen des Titels alleine, ich glaube, die Macher hatten schon, könnte ich mir durchaus vorstellen, schon auch ernstgemeinte Interessen an diesem Thema, die nicht nur auf die Quote abzielte, sondern auch Aufklärung machen wollte, aber, wenn es dann einmal durch die Marketing Maschinerie läuft und dann, es geht darum einen reierischen Titel zu finden, dann landet man bei The Undateables und, dann wird das ganz schnell ganz verschroben. Das Leben von Menschen mit Behinderungen ist aber auch nicht immer Para-Olympisch, ja, also, es ist halt von Undateables zu Para-Olympisch gibt es halt noch ein groen Facetten dazwischen, und, natürlich würde ich einem, keine Ahnung, Unterschenkel amputierten Para-Olympischen Sportler die gleichen, oder annähernd die gleichen Chancen anrechnen, einen Partner oder eine Partnerin zu finden, wie wenn er noch beide Beine hätte, ja, weil einfach so eine Prothese jetzt vielleicht auch kein automatisches Tabu ist, oder Hindernisgrund, aber wenn jemand, keine Ahnung, vielleicht eine, das ist jetzt wirklich nur ein Beispiel, ja, wenn eine groe Spastik hat, und, auf Assistenz angewiesen ist, und man ihn schwer versteht wenn er spricht, der wird er es wesentlich schwieriger haben, oder sie, und, darüber reden wenige Menschen, und, womit sich, wie soll ich mal sagen, Medien sich oft begnügen, um dieses Thema dann doch irgendwie auf die Agenda zu setzten ist halt, wirst Du ja auch gefunden haben in deinen Recherchen, Sexualbegleitung I: Genau, das ist so das B: Das sind dann diese Professionellen Berührerinnen und Berührer, die, ja dann, für die Befriedigung sorgen. Kann man auch kritisch betrachten. I: Wenn Du das jetzt so, ich hatte, wollte das ein bisschen später, hatte mir das so für später aufgeschrieben B: Ja I: Aber jetzt so, aber, wenn Du das jetzt so ansprichst, ich meine, was hältst Du denn von denen, also die, die nennen sich ja Sexualbegleiterin, oder Sexualassistenten, so das changiert so ein bisschen B: Ja I: Die Grauzone zur Prostitution, es B: Flieend I: Flieend, es gibt irgendwie passive und aktive Sozialbegleitung, das ist so, ja, also, ich habe da Beispiele gelesen wo ich dachte, ja, macht Sinn, klingt erst mal total gut, gibt aber auch Beispiele, kann man sich leicht ausdenken, wo es so ein bisschen grenzwertig wird, wie ist so dein, deine Sicht so auf diesen Beruf? B: Also ich will das nicht bewerten, ehrlich gesagt, ich will nur ein bisschen davor warnen, Sexualbegleitung als Lösung zu sehen, ich glaube, Sexualbegleitung kann ein, eine Linderung des Drucks, im wahrsten Sinne, sein, aber es definitiv nicht die Lösung, und, ich finde auch Prostitution per Se nicht schlecht, ja, also ich glaube dafür sind wir einfach zu aufgeklärt, um zu sagen, das ist irgendwie ein Teufelswerk, sondern, ich finde es nur dann problematisch, und das gilt dann glaube ich insgesamt für bezahlten Sex, ja, ob es jetzt irgendwie als Begleitung oder als Prostitution ist, ist einfach das als Ersatzbefriedigung zu sehen, oder als Ersatzbedürfnisstillung nach Nähe zu betrachten, und dann, das Portemonnaie, letztendlich, entscheiden zu lassen, viele Menschen mit Behinderungen haben auch gar nicht das Geld, zum Beispiel, um sich so etwas zu leisten, und, es ist definitiv auch keine Lösung, es ist sogar, könnte auch eine Gefahr sein, im Sinne von dass man wirklich nur noch über Geld versucht dieses Problem einigermaen in den Griff zu kriegen, wohlwissend dass es keine Dauerlösung ist. I: Erkläre nochmal für die, ich meine, ich habe es jetzt ein bisschen so quer ein paar Artikel dazu gelesen, aber erkläre doch nochmal für diejenigen die das nicht wissen, was das Konzept ist von Sexualassistenz oder Sexualbegleitung. B: Was der Unterschied ist? I: Ja, was das Konzept ist, also, und wo der Unterschied zur Prostitution ist B: Also, ich glaube, auch da schwimmen natürlich auch die Grenzen, oder verschwimmen. Es ist so dass es bei Sexualbegleitung und Assistenz meistens sich ehemalige Prostituierte sich einfach spezialisiert haben auf eine Zielgruppe, oft dann sogar garniert mit einer Krankenschwesterausbildung die sie halt gemacht haben oder haben, und die dann die Grenze an dem Punkt ziehen, wo es dann um den wirklichen Sex geht, also, die dann vielleicht eher dafür sorgen, dass sie einem, keine Ahnung, zur Befriedigung verhelfen, dass sie einen berühren, vielleicht sogar auch küssen, aber ich glaube, viele ziehen die Grenze dann wirklich auch beim Sex, also beim I: Geschlechtsverkehr B: Geschlechtsverkehr, genau. Wei ich nicht, warum diese Grenze da gezogen wird, also, dann kann man ja eigentlich ja auch wirklich in ein Bordell gehen, es gibt Barrierefreie Bordells, auch in Berlin. Ich glaube man sollte dann eher, wenn man darüber nachdenkt, ja, bezahlten Sex, irgendwie, für Menschen mit Behinderung zugängig zu machen, dann sollte man eigentlich, jetzt auch aus einem Inklusionsgedanken heraus, sagen, okay, dann machen wir alle Bordelle jetzt Barrierefrei, ja, das wäre für mich irgendwie ehrlicher, weil da machen einfach vermeintlich Frauen, die, oder vielleicht auch Männer, gibt es ja wahrscheinlich auch, die überwiegend nichtbehinderte Kundschaft haben, eben auch mal diese Erfahrung, und umgekehrt, ja, als immer wieder diese Sonderlösungen zu finden, also, weil keine Sexualbegleiterin, oder Begleiter würde ja, von Berufswegen, mit einem nichtbehinderten dann ein geschlechtliche Beziehung eingehen, verstehst Du was ich meine? B: Es ist halt wieder diese Sondereinrichtung, Sonderlösung, und der Idealzustand wäre ja eigentlich I: Genau B: Dass man sich in einer, wie soll ich mal sagen I: Na, man geht ins Bordell, und da kommt man dann auch mit dem Rollstuhl rein, und, B: Genau, ja, aber vielleicht wäre der Idealzustand normale Partnerschaften zu haben, die nicht, ne, also I: Ja gut, aber ich meine, das ist ja klar, also das ist ja so zu sagen, das war ja auch dein Punkt, dass Du sagst, okay, das ist nicht, also bezahlter Sex ist nicht die Lösung B: Genau I: Für Beziehungsprobleme oder Einsamkeit, oder solche Sachen, aber trotzdem gibt es das ja, und ich habe mich halt interessiert wie so dein Blick darauf ist, weil es ja auch hier in Berlin jemanden gibt, da bin ich drüber gestolpert, Sexabilites B: Genau, Matthias Vernaldi, genau I: Genau, und von dem habe ich mal so einen Artikel gelesen der genau halt dieses Erlebnis hatte, er ist irgendwie, jenseits der fünfzig, und, hat natürlich auch sexuelle Bedürfnisse, die er so nicht gestillt bekommen hat, und ist halt ins Bordell gegangen, hat da keine guten Erfahrungen gemacht, weil, irgendwie, wollen, wollte, haben di e sich alle geweigert mit ihm Sex zu haben, oder, haben das doppelte genommen, den doppelten Preis, vom normalen, und wollten dann aber nur, irgendwie, zehn Prozent liefern, also, ne, also dann nur so ein bisschen Petting machen, aber kein Geschlechtsverkehr obwohl er das bestellt hatte und ihm auch zugesagt wurde, so, so habe ich das verstanden, dass er aus diesem, aus dieser, wie heit das, aus dieser Erfahrung heraus, diese Partys veranstaltet hat und diese Gruppe, Sexabilities ist das B: Ja I: Eine Gruppe, oder Beratung, oder ist das B: Es ist eher eine Beratung, wie ich das verstanden habe. Ich glaube, dann liegt ja das Problem aber darin, dass die Damen in diesem Gebäude, in diesem Ort, irgendwie Ekel hatten I: Ja B: Und an dem Punkt muss man ja eigentlich ansetzen, und, statt zu versuchen, irgendwie da jetzt wieder eine Sonderlösung zu schaffen, also ich glaube, Matthias Vernaldi ist ja auch gar nicht ausschlielich pro Sexualbegleitung, ne, also ich glaube, er kämpft ja auch für Barrierefreie Bordelle, und, das ist schon ein gröeres Ding, und er berät auch wirklich dann diese harten Fälle, die auch vielleicht fünfzig sind und noch nie in ihrem Leben Sex hatten, und so. I: Genau, also, ich glaube man will es auch gar nicht entweder oder B: Genau I: Weit Du so, entweder Du hast nur Bordelle und alle anderen Fragen sind beantwortet, oder Du musst, willst Bordelle abschaffen, ne, und alle sollen irgendwie so in Beziehungen rein, sondern es geht ja, es ist ja auch, das ist ja auch im Leben nicht so, sondern Du hast ja immer verschiedene Angebote, nur ich fand halt das war, das war für mich so eine, jetzt so eine Welt, die so aufging, wo ich so dachte, stimmt, es gibt Pflegefälle, also ich meine Du sitzt jetzt im, Du sitzt im Rollstuhl, Du kannst Dich irgendwie bewegen, Du kannst auf Partys und so, aber es gibt ja, Pflegefälle, die liegen im Heim, sind bei vollem Bewusstsein, können sich aber nicht mehr bewegen, so, und haben trotzdem Lust auf Sex B: Klar I: So, und es gibt ja auch ein Grundrecht auf sexuelle Selbstbestimmung B: Ja I: Artikel zwei. Und da fand ich das dann total Plausibel, und auch geradezu eine Frechheit das Pflegeheime Prostituiertenbesuch verbieten. B: Ja genau, und genau über den Punkt kommt man ja dann immer auf dieses Tabu Ding, ne, also weil, das hat man halt nicht, wenn man im Heim ist, und es gab auch bis zu Ende der, Anfang der Zweitausender, gab es Fälle wo Menschen mit Behinderungen in Heimen sterilisiert wurden, ja I: Bis wann? Bis Anfang der Zweitausender? B: Ja, gab es Fälle, und das ist schon auch irgendwie, also, einfach nur um diese Dimension aufzumachen, dass bei Menschen mit geistiger Behinderungen zum Beispiel es noch ein viel stärkeres Tabu ist, dabei gibt es auch dafür Lösungen. I: Genau, das, weil das ist ja auch so eine rechtliche, schwierige Geschichte ist, ne B: Genau I: Aber da wollte ich gleich nochmal darüber, aber erst mal so, diese Welt von Menschen die im Pflegeheim leben, ja, bei vollem Bewusstsein sind, Sex haben wollen, und nicht einfach der Schwester sagen können, Schwester, ich hätte gerne hier Dienst XY oder Susanne, die kennen Sie doch noch, ja, oder eine Frau, bestellt dann halt einen Mann, ja, erstens ist das verboten, wenn ich das richtig verstanden habe B: Ja nicht in allen, ne, aber I: Aber es gibt Pflegeheime wo es so okay ist B: Genau, also so weit ich wei, ja I: Und dann brauchst Du ja auch einen Raum, wo Du das machen kannst, also wenn Du dann in so einem Dreibettzimmer liegst, was ist, also B: Richtig I: Du brauchst ja im Prinzip so einen Liebesraum, oder so ein Sexzimmer, oder irgendwie so was B: Ja. Aber es ist ja, also jetzt mal ganz ehrlich I: Ja B: Wir sind ja aufgeklärte Menschen, das ist ja logistisch leistbar, ja, ich meine, da könnte man ja, man könnte ja so einen Raum schaffen, man könnte ja irgendwie I: Du, dass das nicht, dass das keinem, also das ist logistisch für so ein Pflegeheim nicht das Thema sein kann B: Ja, richtig I: Und das ist das ja was es noch ärgerlicher macht, und B: Genau I: Weil, wenn das jetzt so ein riesen Ding, und, auch mit dieser rechtlichen Lage, da kommen wir gleich noch zu sprechen, das ist natürlich nicht ganz ohne, also, da muss man sich natürlich schon ein bisschen was einfallen lassen, aber um diese Logistik, Mensch hätte gerne Sex, hätte gerne eine Prostituierte, oder ein, ein Callboy oder so, und dann gibt es da in dem Heim einen Raum, ja, den man vielleicht auch irgendwie so halbwegs nebenbei und unerkannt oder so, besuchen kann, keine Ahnung, das kann ja nicht das Thema sein B: Richtig. Aber überhaupt dieses Recht auf Privatssphäre, auf Intimität, ist für Menschen mit Behinderungen relativ schwierig auch einzufordern, also, es fängt ja in viel, also es fängt ja schon alleine bei der Offenlegung deiner, deiner Kontoauszüge an, vor dem Sozialamt, um überhaupt Assistenz zu bekommen, das ist schon auch ein Eingriff in, in Privatssphäre, finde ich, auf eine gewisse Art I: Ja B: Bis hin zu, wenn Du auf Assistenz angewiesen bist, Du natürlich dann auch, mehr oder weniger, Fremde Menschen hast, die Dich dann auch mal in Situationen sehen, denen Du dich nicht, der Du nicht jeden Menschen zeigst, also, verstehst Du was ich meine? I: Ja B: Und, also, ich glaube, das ist ein sehr komplexes Feld, wo auch ich selber immer noch viel lerne und experimentiere, wobei jetzt nicht experimentieren im Sinne von, ach probieren wir mal das aus, oder so, sondern einfach ich einfach für mich versuche einen Weg zu finden der mir dann auch entspricht und gut tut, ohne mich selbst zu verraten. I: Was meinst Du damit? B: Mir zum Beispiel auch das Recht zu erlauben, zu sagen, diese Assistenz passt mir nicht, ich hätte gerne einen anderen, als zu sagen, so, ja, besser als gar keiner. Also so was zum Beispiel, und dann in Kauf zu nehmen, dass es halt länger dauert den richtigen zu finden, ja, oder, inwieweit fragt man fremde Leute ob sie einem helfen, bei bestimmten Dingen I: Na. Nochmal zurück zu diesem, zu diesem Thema, Sexualassistenz, also hast Du dazu noch irgendetwas zu sagen, also das ist halt so eine Grauzone wo Du sagst, lieber Bordells Barrierefrei machen, oder B: Also ich fände es zu mindestens mal eine interessanten Gedanken Challenge, ne, also I: Aber wie soll man, wie würde man da rangehen, was ich zum Beispiel, also was ich natürlich auch, also so zu sagen ein, ein Unterkapitel der Geschichte, Gesellschaft findet entspannteren Umgang mit Menschen, ist natürlich der Huren und Prostituierte finde einen entspannteren Umgang B: Ja, ist vielleicht der erste Meilenstein, ne, und dann, dann I: So, und dann, aber wie, wie will man da vorgehen, also, ich meine Vernaldi, der macht doch auch so, bei Sexabilities macht der da auch so mit Hydra und so, Veranstaltungen B: Ja, ich denke das ist auch der richtige Weg, mehr, mehr Städten, gröer, vielleicht auch mal die Frage, er hat dann, das ist glaube ich auch ein riesiges Tabu, Frauen und Sexualität mit Behinderungen, also I: Behinderte Frauen, ja, ja B: Behinderte Frauen, mit Behinderung, und Sexualität, das ist glaube ich auch ein interessanteres Tabu, weil, natürlich gehen Männer in Bordells, und notfalls holen sie sich halt ein Callgirl, so, aber, was machen eigentlich Frauen, und, gibt es eigentlich Callboys die sich auf Frauen spezialisiert haben mit Behinderung, also, das zu finden ist glaube ich eine viel gröere Challenge. I: Aber es ist doch, es wäre doch an sich gut, wenn es das gibt, oder nicht? B: Ja I: Weil das klang so ein bisschen skeptisch vorhin, also B: Nee, also, ich bin einfach nur skeptisch, in dem Bezug zu sagen dass dann Prostitution die Lösung für Beziehung ist, Liebe, Partnerschaft I: Nun gut, aber ich wei nicht ob das jemand B: Wenn wir nur über Sex reden, so rein raus, klar I: Ja B: Ja dann, kann Prostitution ein Modell sein I: Also das ist ja eher B: Aber wie wäre es zum Beispiel, diese ganzen, wie heien die, diese Partnerbörsen die nicht so wie Elitepartner funktionieren, sondern, schon so irgendwie eher für den one-night-stand, wenn man die Barrierefrei im weitesten Sinne machen würde I: Ja B: Ne, also wo dann vielleicht nicht professionelle miteinander in Kontakt kommen, egal ob mit oder ohne Behinderung I: Ja B: Und, wäre das nicht auch Inklusion? Also, warum muss es immer gleich der, die Fachkraft sein? I: Ich glaube, das eine schliet das andere nicht aus B: Nee I: Oder, also ich meine B: Definitiv nicht I: Also dass dein Fokus eher so darauf liegt, Leute, macht irgendwie die Welt zugänglicher, ja, so wie sie jetzt ist, und versucht nicht wieder so ein Sondermodell irgendwie zu finden, das finde ich, das verstehe ich, so, aber nichts desto trotz, bis das soweit ist, finde ich, ist es legitim, irgendwie das Beste daraus zu machen und zu nehmen was man hat B: Ja, nur wir neigen, auf jeden Fall, keine Frage I: Ja B: Wir neigen nur dazu, auch in der medialen Berichterstattung, das als die Lösung zu sehen, und I: Ah, okay B: Und, diese Sexualbegleitung ist glaube ich eine bergangsform, im Sinne von, ja, auch Menschen mit Behinderungen haben ein Recht auf Sexualität, aber das darf nicht das Abstellgleis sein. I: Okay, also, genau, aber, also, vielleicht ist das Medial auch so ein bisschen der Fu in der Tür B: Hoffentlich I: So, wenn ich diese Berichte so lese, dann sind die immer, also ich fand die so ganz, so okay, wo ich auch dachte, aha, ist jetzt interessant, also, was so medial als Aufhänger funktioniert um sich mit diesem Thema, um das Thema mal, einem gröeren Publikum zu präsentieren B: Ja, genau, also es macht es glaube ich gefällig I: Ja B: Ja. Interessant, fände ich jetzt, wären auch so Fragen wie, warum sind Sexualbegleiterinnnen und Begleiter eigentlich alle nichtbehindert? Oder, warum haben die alle meistens eine Krankenschwesterausbildung? Also ist da nicht wieder dieses, Gesund-Krank, irgendwie so stark im, mit so einem Pflegerischen Aspekt mit drin, also, ich will, das ist jetzt kein Vorwurf, ja, aber, wenn es darum geht, dass Menschen mit Behinderung vielleicht durch Sexualbegleitung lernen, ihren Körper und sich zu lieben, ja, könnte es auch nicht sogar, wenn das der Sinn dahinter ist, könnte dann vielleicht doch nicht viel förderhafter sein, wenn die Begleitung dann auch eine Behinderung hat? I: Ja B: Nur mal so ein Gedankenspiel, ich will das jetzt nicht definieren I: Ja B: Ja, und, das kommt mir manchmal ein bisschen zu kurz, es gibt, zum Beispiel das ISB Trebel, oder ISBW Trebel, ich wei nicht ob Du das I: Ja, mir ist, der Kürzel ist mir untergekommen B: Da kann man diese Ausbildung machen zum zertifizierten Sexualbegleiter, und, soweit ich wei, machen das wohl auch Menschen mit Behinderungen, ich habe mich damit nicht beschäftigt, ernsthaft, das ist mir nur mal so unter die Augen gekommen, aber das wurde zum Beispiel gegründet von Lothar Sandfort, und I: So einem Psychologen, ne B: Genau, der glaube ich auch eine Behinderung hat, und, der sagt halt zum Beispiel, das auch, also dass da wirklich auch verlieben praktiziert wird, also in dieser Ausbildung, und dass auch behinderte Menschen ein Recht auf Liebeskummer haben, also dass es eben nicht nur darum geht, irgendwie, jetzt einmal rein raus, und I: Einmal Orgasmus und B: Genau, sondern auch diese ganze Gefühlswelt und diese Dimension dahinter, zu entdecken und zu verstehen, und, das ist ja auch ein Recht, das man haben kann. I: Weil das mit Behinderung schwerer fällt in der Pubertät, oder warum gerät das so unter die Räder? B: Ich glaube das gerät da an dem Punkt unter die Räder, wenn Behinderung als etwas medizinisches, als therapiert, geheilt, und so weiter werden muss, betrachtet wird, und man dann als Mensch mit Behinderung frühzeitig, ich sag es mal fies, aussortiert wird, in Sondereinrichtungen, wo dann Sexualität irgendwie so, auch von den Mitarbeitern vielleicht, als sehr unangenehmes Thema gesehen wird, und dann bis zu Mitte zwanzig, Ende zwanzig, das Thema bei Dir nie auf der Agenda ist. Du merkst irgendwas stimmt mit Dir nicht, Du merkst irgendwie, Du wachst morgens mit einer Latte auf, oder was auch immer, und, scannst die ganzen Pornos aus dem Internet, aber so, Du hast halt diese, diese Selbsterfahrung nie gemacht. I: Warum hast Du die nie gemacht? B: Also ich schon, aber auf eine, ich kann mir durchaus vorstellen dass es die, die so erst mal für viele Menschen nicht gibt, und ich habe es auch für mich relativ spät erst erlebt. I: Aber Du warst doch, warst Du nicht auch verliebt, irgendwie mal, mit vierzehn, fünfzehn? B: Aber es kam nie zum Körperkontakt, zum Beispiel. Also ich habe dann geschwärmt, eher. I: Ja B: Und meine erste sexuelle Entdeckung hatte ich mit einem Jungen der auch eine Behinderung hatte, also nicht im Sinne von dass ich mich in ihn verliebt habe, oder so, sondern dass wir uns beide zum ersten Mal so, nackt, sahen, so, und, Du musst Dir einfach vorstellen, wenn Du als Mensch mit Behinderung mit deinen Freunden irgendwie schwimmen gehst, ja, hast Du halt einen Einzelverhelfer, oder einen Betreuer, der sich um Dich kümmert, und mit dem gehst Du in die Sonderkabine, die Rollstuhlgerecht ist, ne, durch, aus architektonischen Gründen, das heit Du siehst deine Freunde auch relativ selten nackt, und sie dich auch selten, und, verstehst Du was ich meine? I: Ja ja B: Also I: Erzähl mal weiter, ja B: Es ist nicht so, dass ich noch nie Menschen zuvor nackt gesehen habe, und es ist auch nicht so dass ich noch nie zuvor Frauen nackt gesehen habe, aber es war halt, ich würde mal sagen es passierte bei mir zu nur einem Bruchteil, als es viele andere vielleicht taten, und Situationen wo man vielleicht auch Körperlichkeit erlebte, die fanden gar nicht bei mir I: Also jetzt gar nicht Sex, oder so, sondern im Sinne, oder sondern einfach normale Körperlichkeit B: Körperlichkeit, genau I: Man berührt sich mal beim Duschen, oder irgendwie, oder B: Genau I: Keine Ahnung, was man halt so B: Genau, und so wirklich Körperkontakt zu einer Frau die ich liebte hatte ich erst Mitte zwanzig, also Hände geben, also Händeschütteln genauso I: Ja B: Ja I: Und, okay, aber das ist jetzt zum Beispiel ja auch, das ist, das war mir auch nicht so klar, weil das ist natürlich, also wenn Du das so erzählst, leuchtet das total ein, dieses permanente, diese permanente Sonderbehandlung, aus guten Willen heraus, und manchmal vielleicht auch architektonisch auch, irgendwie geht es nicht anders, aber das führt auch zu so einer physischen und emotionalen Separierung, oder, wenn ich das richtig verstehe B: Genau I: Von, jetzt gar nicht deiner, dem Mädchen in das Du dich verliebt hast, oder dem Jungen in den Du dich verliebt hast, sondern von allen deinen, von deiner Peergroup, so ein bisschen B: Genau I: Mädchen, Jungen, vierzehn, fünfzehn, Du siehst sie nicht nackt, man berührt sich nicht mal, man, keine Ahnung B: Man wird sonder I: Man neckt sich nicht mal B: Genau, man wird mit einem Sondertransport von A nach B gebracht, wo alle anderen sich im Bus vielleicht nachmittags verabreden oder I: Oder so, oder man rutscht sich vorne mal irgendwie B: Man kann sich nicht aussuchen I: In das Mädchen rein B: Genau I: Ja Genau B: Man kann sich nicht aussuchen neben wem man sitzt wenn man irgendwie Reisen macht, also das sind, weit Du I: Genau, aber was macht das mit Dir? B: Ich glaube dass es einfach mit mir macht, dass ich dann sehr lange, und das schlummert garantiert auch noch in mir, sehr lange mich dann eher mit anderen Dingen beschäftigt habe, als mit meinem Körper, oder überhaupt mit Körpern, ja, ich habe dann vielleicht eher angefangen mich für Computer zu interessieren, ich habe dann einfach meinen, meine Freizeit die ich dadurch gewonnen habe, um das mal hart zu formulieren, in andere Dinge gesteckt, und mir war in dem Moment aber gar nicht klar, dass das fehlt, weit Du, das ist einfach, ich bin dann einfach anders geprägt, und, ich finde das super Schade, und, ich kann mich erinnern, dass ich als Kind auch nie darüber sprechen wollte, es gab viele Situationen, wo es dieses Angebot gab, darüber zu sprechen, wir hatten Schulpsychologen, meine Eltern haben mich gut aufgeklärt, also ich war, wei dass man Kondome benutzt und ich wei ab wann HIV ansteckend ist, und ab wann nicht, also es ist jetzt nicht so dass ich da komplett keine Ahnung habe, ich wei nur dass ich da nie gerne darüber sprach, und das ist mehr als Scham, es war etwas das machen die anderen, nicht ich. I: Aha. Also jetzt, jetzt so langsam, das, weil das finde ich ja, also neben dieser technischen Ebene, so, ne, okay, jemand ist behindert, kriegt der noch einen Orgasmus, oder, wo sind seine erogenen Zonen, da B: Ja, also Sex ist ja wesentlich mehr als nur irgendwie Orgasmus kriegen I: Ja. Ja, aber das finde ich, so zu sagen, dieses Aufwachsen, ohne diese Erfahrung von körperlicher Nähe, von Selbsterfahrung mit dem Körper, auch im Verhältnis zu anderen B: Ja I: Und B: Ich hatte auch zum Beispiel, ganz kurz I: Ja, unbedingt B: Ich hatte selber, in dem Alter wo glaube ich, so Teenageralter, Pubertät, bis Anfang zwanzig, ich, hatte ich kaum Kontakt zu Menschen mit Behinderungen, ganz allgemein, und ich fühlte mich immer alleine auf diesem Thema, und wusste auch nie, wie andere das machen. Und wir hatten zum Beispiel einen bei uns in der Schule, der war eine Klasse über mir mit der gleichen Behinderung, und ich habe nie mit dem darüber geredet, obwohl sich viele Gelegenheiten ergaben, ich habe ihn immer nur beneidet, ich habe ihn immer beneidet wie er von seinen Freunden wahrgenommen wurde, und, wie er umarmt wurde von Freundinnen, die keine Ahnung, ihn begrüen, verabschieden, was auch immer, und, für mich war das immer so ein Spiegel, so will ich auch mal akzeptiert werden, und ich glaube, ich wurde auch genau so wahrgenommen von meinen Freundinnen und Freunden, aber ich habe es nicht gesehen, verstehst Du was ich meine? Ich war kein Auenseiter in der Klasse, sondern ich habe einfach nicht gesehen, dass auch mir gegenüber vielleicht eine gewisse Sympathie entgegengebracht wurde, und, weil ich einfach auf dem, auf dem Auge da einfach abgestumpft bin. Ich habe es immer bei anderen bewundert, aber bei mir selten gesehen. Das ist eine Erkenntnis die ich relativ neu habe, also das ist, seit ich mich mit diesem Thema auch mehr auseinandersetze, auch ich selber noch gar nicht an dem Punkt bin wo ich sage, ja ja, jetzt wei ich Bescheid wie ich funktioniere, sondern, es sind auch Dimensionen die ich gerade neu entdecke I: Genau, weil das finde ich ja, sag mal, das ist ja eine ungeheure Dimension, also, für einen Menschen, der quasi aufwächst in dieser Pubertätszeit B: Ja I: Und diese sehr, so, für viele eigentlich alltäglichen und erst mal so kleinen Erfahrungen, aber doch total wichtigen Erfahrungen B: Ja I: ber die Jahre hinweg B: Genau I: Und wenn das nicht da ist, frage ich mich gerade, was macht das so mit einem, also, was ist so die Lücke die da entsteht, was sind so die Kollateralschäden und Nebenwirkungen von dieser Emotionalen und so ein bisschen entkörperlichten Phase? B: Also, ich glaube nicht dass ich da irgendwelche geheimen, perversen Phantasien entwickelt habe, oder so, als Kompensation, sondern, ich glaube einfach, dass ich meine, dass ich meinen Körper anders wahrnehme als vielleicht andere ihren Körper wahrnehmen, oder auch andere meinen Körper wahrnehmen, also dass ich einfach denke, ja, der Körper ist halt da damit ich überlebe, ja, aber ich selber, glaube ich, habe einen gestörtes Verhältnis zu meinem Körper I: Hast Du? B: Ja, glaube ich schon. Und, ich meine, es ist ja sehr intim, ne, ich will es jetzt gar nicht weiter ausschmücken, aber die, wie soll ich sagen, ich wei auch gar nicht genau was ich sagen will, aber, ich glaube, dass mein, mein Körper und ich haben einfach ein gestörtes Verhältnis zueinander, der mich, also ich pflege ihn, ich hüte ihn, ich mache ihn nicht unbedingt brauchbar an mir, ja, so, ich verachte ihn nicht, aber ich liebe ihn eben auch nicht, und es gibt auch kein Körperteil wo man, wenn man mich fragen würde, welches Körperteil von Dir gefällt Dir, hätte ich keine Antwort darauf, so. Ich achte darauf dass ich irgendwie, zum Friseur gehe, dass ich mich rasiere, und dass ich sauber bin, so, aber da hört es auch auf, also eher so ein, so einen pflegerischen, hygienischen Blick auf meinen Körper als einen so, oh, das ist mal aber irgendwie, keine Ahnung, tolle Muskelpartien, oder so, habe ich halt nicht I: Also dass Du deinen Körper, dass Du Dich und deinen Körper liebst würdest Du nicht sagen? B: Nee, ich glaube es ist halt eher so ein, warten I: Warten? B: Also warten, so wie man an einem Auto wartet I: Ach so B: Ja ja I: Und hängt dieses Verhältnis, was Du heute jetzt beschrieben hast, mit den, mit diesen Erfahrungen aus deiner Jugend zusammen? B: Auf der Ebene halt, dass ich glaube ich eher gepflegt wurde, weit Du, ich hatte halt Einzelverhelfer die mich pflegten, ich hatte Eltern die mich pflegten, ich hatte, ich konnte viele Dinge nicht selber machen, ich konnte viele Dinge nicht an mir selber ausprobieren, ich konnte, ich war in vielen Dingen einfach limitiert, ja, ich konnte nicht irgendwie, zu H&M gehen, und mir schöne Sachen kaufen, weil es einfach auch nur eine begrenzte Auswahl gab von Dingen die ich, wo keine Mickymaus drauf ist, wenn man Klamotten in meiner Körpergröe braucht, also ich habe einfach, es zieht sich komplett durch, durch ganz viele Welten, und, das habe ich dann irgendwann auch mit mir machen lassen, weil es einfach auch mühsam war, immer dagegen zu kämpfen und immer zu suchen, und immer, irgendwie dann bei H&M diese Perlen zu finden, und so weiter I: Aber was hättest Du Dir denn gewünscht, also, sagen wir mal so, das ist ja jetzt auch so ein B: Das ist ja das was ich sage, dass ich glaube ich in dem Alter nicht das Bedürfnis hatte, oder nicht, mir nicht klar war, dass ich mir etwas, dass mir etwas fehlt. I: Genau, aber der Punkt ist ja jetzt auch, die Leute sollen ja lernen B: Ja I: Und die sollen ja aus dem was Du erzählst, wenn das jetzt Leute hören, lernen, und sie sollen sich ja auch, wenn sie in so einer Situation sind, vielleicht auch ihrer Situation bewusst werden, und vielleicht auch ihre Bedürfnisse kennenlernen, ernstnehmen, vielleicht auch einfordern, und was mich interessiert ist ein jugendlicher, vierzehn, fünfzehn, so, der heute im Rollstuhl sitzt, und der auch diese ganze, dieses Objekt von Pflege ist, ja, schon der Pfleger, und dann wird der irgendwie sonderbehandelt, und, sonderbehandelt ist ein Scheisswort, aber er wird halt gepflegt, und, fährt in einen extra Bus, und kriegt eine extra Kabine, und so. Was hättest Du denn, was hättest Du Dir damals gewünscht? B: Ich glaube, ich hätte mir gewünscht, dass alle Menschen, die an diesem Pflegeprozess, oder an diesem Logistikprozess beteiligt sind, sich darüber klar werden, dass oft aus praktischen Gründen, man sonderbehandelt wird, ja, also es gibt viele Menschen mit Behinderungen die von ihren Eltern angezogen werden, mit Dingen die den Eltern gefallen, die aber vielleicht nicht mehr Jugendliche tragen, ja, aus praktischen Gründen. Es gibt Situationen wo man dann eben diesen Sonderfahrdienst hat, aus praktischen Gründen, weil der Reisebus kein Rollstuhlplatz hat, und so weiter, und so fort, und ich glaube, viele Dinge würden sich einfach anders ergeben wenn sich mehr Menschen darüber klar werden, dass es vielleicht auch eine gemeinsame Aufgabe ist, Klamotten gemeinsam zu finden, oder eine gemeinsame Aufgabe ist, mal den Rollstuhlfahrer zu fragen, oder die Rollstuhlfahrerin, zu fragen, wie möchtest Du denn sitzen, ja, anstatt, verstehst Du, also anstatt so dieses I: Ein Leben jenseits der pragmatischen Erwägung, so zu sagen B: Ja, oder jenseits, ja, jenseits jetzt nicht, komplett jenseits I: Ja, nicht jenseits, aber dass es nicht nur darum geht, wie, wo packen wir den denn jetzt noch hin B: Genau I: So, sondern, okay, vielleicht ein bisschen komplizierter, aber sie würde gerne auch in der letzten Reihe da irgendwo sitzen, okay, kriegen wir das irgendwie hin B: Ja I: Also es ist vielleicht nicht so der erste Platz der uns einfallen würde, aber, wenn das der B: Genau I: Wenn das der Wunsch ist, weil, dann gucken wir mal, ob, wie wir das machen B: Genau I: Oder, zusammen Duschen B: Ja I: Ja, oder gemeinsam umziehen. Ja B: Also ohne das jetzt gleich ein Pädagogisches Konzept rumstrickend, aber einfach, vielleicht, dieses in Betracht ziehen, dass es ein Bedürfnis sein könnte. Ich würde jetzt auch nicht sagen, Du musst jetzt da mit I: Duschen, nee, das ist schon klar, aber mir geht es ja um so eine Sensibilisierung für so B: Ja I: Für so Bedürfnisse die in dieser ganzen Pragmatischen Alltagsgestaltung häufig unterzugehen scheinen. B: Genau I: Die man halt bewusst mal, den man, wo man mal auf Pause drücken muss und sagen hey, will ich das hier alles, will ich vielleicht mal was anderes B: Genau I: Nein, okay, weiter, ja, okay, dann versuchen wir halt was geht B: Genau I: So B: Und, ich würde ganz gerne mal auf diesem Kulturellen Aspekt mit den Filmen und so I: Ja, wollen wir mal B: Eingehen. Es gab in den letzten Jahre Filme, zu dem Thema, also es gab irgendwie Ziemlich Beste Freunde, es gab Me Too, es gab Renn Wenn Du kannst, es gab Vincent will mehr, und es waren alles relativ erfolgreiche Filme, es ist jetzt nicht so irgendwie, B Movie, läuft nur in zwei Sälen am Tag, sondern es ist halt schon wirklich, hat die Massen erreicht, und, oder sogar Avatar hat eine gewisse Behinderungskomponente drin, weil der Protagonist im Rollstuhl sitzt I: Ich habe den nicht gesehen, ja B: Du hast Avatar nicht gesehen? I: Nee B: Bist Du verrückt? I: Nee, keine Ahnung, aber den habe ich nicht gesehen B: Aber Du weit dass es den gibt, den Film I: Ja bestimmt, ja genau, ja B: Jedenfalls, also ich meine, wir können ja bei Avatar anfangen, ja, Avatar handelte davon, Rollstuhlfahrer, natürlich durch irgendein Unfall, wie auch immer, sitzt er im Rollstuhl und führt seit dem ein frustriertes Leben, ja, oder ist unzufrieden, was schon mal eine Annahme ist, von dem Regisseur, Cameron, wo ich sagen würde, ja, würde ich erst mal bezweifeln, ob das immer so ist. Okay, ist aber so in dem Film, und, nur er kann ein Avatar steuern, weil sein Zwillingsbruder verstorben ist auf den der Avatar programmiert ist, und da er ja der Zwilling ist, wird er gefragt ob er das machen kann, er legt sich also in dieses Ding hinein um diesen Avatar zu steuern, und stellt plötzlich fest, dass er als Avatar ja laufen kann, das heit, sein gröter Wunsch wird Realität und geht in Erfüllung, und, er muss natürlich lernen diesen Avatar zu steuern und zu kontrollieren, und weil er aber so ein groes Bedürfnis nach laufen hat, wird er natürlich besser als alle anderen die auch in Avataren stecken, das ist also dann so, wird dann praktisch vom Sorgenkind, zum, so nennt man das in der Wissenschaft, zum Superkrüppel, der dann einfach besser ist als alle anderen, so, und, der Film endet dann damit, dass er sich dann in einen Navi verliebt, also in diesen Avataren können sie nämlich auf einem anderen Planeten, letztendlich, interagieren mit den Navis, so heien die Einwohner dort, und er verliebt sich dann dort in eine Navi, die aber gar nicht wei dass er in Wirklichkeit als Mensch im Rollstuhl sitzt, sondern sich eben in ihn als Avatar verliebt, und er sich am Ende des Films entscheidet, ein Avatar zu bleiben, so, um mit ihr ein glückliches Leben zu führen. Aber was da letztendlich im Hintergrund abläuft, als Geschichte, ist ja die, dass er lieber gesund wäre als behindert, oder nichtbehindert als behindert I: Und dass sein behindertes Leben B: Nichts wert ist I: Nichts wert ist B: Und, dass sie das auch gar nicht wei, ja I: Wenn sie das wissen würde, so der Subtext, B: Genau I: Würde das nichts werden B: Und am Ende steht die Erlösung. Das ist ganz typisch für Menschen mit Behinderungen in der Geschichte, also wenn Geschichten über Menschen mit Behinderungen erzählt werden, geht es immer um Erlösung, Heilung, oder Tot, ja, und in dem Fall ist es ja Tot als Behinderter, und Wiedergeburt als nichtbehinderter. Wenn man es vergleicht mit einem anderen Film, wie zum Beispiel, Vincent Will Mehr, ja, geht es halt darum, dass ein Mann der Tourette-Syndrom hat, auf der Suche nach einer Beziehung ist, oder er will, überhaupt, aus seinen Therapiezentrum rauskommen, und irgendwie auch Single ist, und er verliebt sich dann am Ende des Films in eine die auch eine Psychische Erkrankung hat, oder auch irgendwie nicht, in Anführungsstrichen, normal ist. Das heit, auch da wieder wurde der Zuschauer von seiner Verantwortung entledigt, in dem man sagt, ah da haben sich ja zwei gefunden, das ist ja schön, ja, also zwei Kloppis haben sich gefunden, und ich muss mich damit jetzt nicht weiter auseinandersetzen. Genau das gleiche ja bei Avatar, ich muss mich nicht auseinandersetzen, weil er kann ja, der ist ja jetzt wieder gesund. Beim dritten Film, den ich ja I: Ja aber ganz kurz B: Ja I: Bei dem Vincent Will Mehr, also bei Avatar ist diese dubiose Message klar, aber bei Vincent Will Mehr verstehe ich es ehrlich gesagt nicht B: Okay, bei Vincent Will Mehr ist es halt so, dass man in dem Film auch vor der Frage steht, also Zuschauer, könnte ich mir vorstellen dass jemand der Tourette-Syndrom zu führen I: Für die, die es nicht wissen, Tourette-Syndrom ist, man, ich kenne es nur als dieses, jemand läuft rum und schimpft halt permanent B: Genau I: Das ist auch der Kern dieses Syndroms B: Ja, oder schlägt sich, oder zuckt, oder, ja I: So B: Es gibt verschiedene Ausprägungen, genau. Und meistens in den Situationen wo es am unpassendsten ist, man wei nicht genau woher das kommt, ist halt so. I: Ja, okay B: Und, in diesem Film gibt es ab und zu Momente wo man sich fragt, oh, könnte ich mir das vorstellen, so, und man schämt sich für ihn, manchmal, und manchmal ist es lustig, und, aber es ist so, letztendlich schwingt immer so diese Frage im Raum I: Ja B: Und der Film endet aber eben mit dem Märchenhaften Ende, dass er eben eine findet die ihn so nimmt wie er ist, weil sie ja auch anders ist. Das heit, der Zuschauer wird aus dieser Frage entlastet, entlassen, indem er sie nicht beantworten muss. I: Weil sie jemand für ihn Verantwortung übernommen haben B: Ja, genau. Dann gibt es den anderen Film, Renn Wenn Du Kannst, deutscher Produktion, handelt davon dass ein Rollstuhlfahrer mit seinem Civi sich in die gleiche Frau verlieben I: Ja B: Ja, und, ich glaube, die Frau schläft auch mit beiden, nacheinander, und entscheidet sich aber am Ende für jemand ganz anderen. Das heit auch da wieder, die Frage, schön galant aus der Affäre gezogen, musste sich das Publikum nicht beenden, weil es gibt ja vielleicht, wahre Liebe ist vielleicht dann doch noch was anderes, so, also, verstehst Du mein Gedankengang I: Ja, wenn Du mir jetzt nochmal sagst wie es deiner Meinung nach hätte laufen können? B: Dazu würde ich kommen I: Ja B: Nachdem ich Ziemlich Beste Freunde jetzt ins Feld werfe I: Ja, den habe ich auch gesehen, genau B: Genau. Bei Ziemlich Besten Freunde ist es ja so, irgendwie, dann kommt das Thema Sexualität auf einmal auf, auch richtig als Thema I: Mit den Ohren und den Massagen B: Mit den Ohren und den Massagen, also für Frauen und so I: Also für die die es nicht gesehen haben, also, es gibt halt den Rollstuhlfahrer und der hat halt, kriegt halt ein, Civi ist es ja nicht B: Assistent I: Assistent, und, genau, es entspinnt sich so eine Freundschaft, der Assistent ist so ziemlich, ja, unverkrampft, unkompliziert B: Genau I: Haut gut auf die Kacke, nennt die Dinge beim Namen, B: Ja I: Und schleppt ihn dann auch mal zum, Bordell ist es nicht, aber Massagesalon, mit Zusatzangebot, oder so B: Genau I: Will ich es mal nennen, und, als es dann so zu sagen zum Zusatzangebot kommt, sagt der Assistent, hier, geh mal nicht tiefer unter die Gürtellinie, sondern, nimm seine Ohren, das sind seine erogenen Zonen B: Genau. Was auch glaube ich auch nicht ganz stimmt bei Menschen mit I: Crashness Lähmung B: Crashness Lähmung, ja, weil sie, vielleicht ja, aber das würde ich jetzt nicht so pauschal für alle so beantworten. Aber was bei diesem Film halt interessant ist, das Thema Sexualität kommt auf, es ist irgendwie, wird humorvoll angegangen, und dann endet der Film, und dann kommt der Abspann, und dann steht da, ach übrigens, der Typ hat eine Frau und Kinder, und ist glücklich, und, Du weit gar nicht genau, wie ist es denn eigentlich dazu gekommen, und, was waren eigentlich die Herausforderungen von denen die eigentlich im Alltag standen, und wie, der kann dann auf einmal doch Kinder kriegen, also so, all diese ganzen Fragen, die man ja dann vielleicht auch berechtigterweise hat, nicht nur unter einem juristischen Aspekt, sondern einem erzählerischen Aspekt, werden da gar nicht beantwortet. Und bei dem Film Me Too, ja, aus Spanien, geht es halt dann zum Beispiel auch um die Frage, da hat er Trisomie Einundzwanzig, und verliebt sich in eine Kollegin, die keine Behinderung hat, und die beiden verständigen sich auf den Punkt, dass sie einmal miteinander schlafen, und dann nie wieder. Und als Zuschauer mit Behinderung dachte ich so, was ist das denn für ein komischer Kompromiss, also was ist denn da, was war denn ja Vater des Gedankens zu sagen, die einigen halt darauf das er dann einmal das Erlebnis hat, und sie vielleicht auch, auf eine gewisse Freakshow Art, aber, warum bleiben die nicht zusammen, was ist denn das Problem, die lieben sich doch? Und, es hat für mich dieses Geschmäckle gehabt, dass das irgendjemand reingeredet hat in diesen Film, war es eine Filmfördergesellschaft oder was auch immer, Verleiher, dass dann diesen Plot vielleicht geändert hat. Und, ich glaube, und da komme ich dann zum Schluss meines Plädoyers, ich glaube dass die groe Frage eigentlich die des Alltags ist, also Alltag I: Genau, das hatten wir, das hattest Du vorhin schon mal angeschnitten, genau, erzähl mal B: Also Alltag zwischen einem Mischpaar I: Ja B: Ja, also einem Paar, wo einer, oder eine, eine Behinderung hat und einer oder eine nicht, und, was für Herausforderungen haben die eigentlich im Alltag zu meistern? Also von den Blicken, über rzte, mter, Kinder kriegen, all diese ganzen Fragen, die garantiert vierhunderttausend Filme zulassen würden als Thema,
          NECO Releases 2016 November/December Results        
By Abdul Gaffar Bello (AFRICAN EXAMINER) – The National Examinations Council (NECO) has released the 2016 November/December Senior School Certificate Examination (SSCE) results, with Ogun State South West Nigeria leading other States in best performance. NECO Registrar/Chief Executive Prof. Charles Uwakwe while announcing the results Tuesday at the Minna, Niger State headquarters of the examination […]
          Servicekraft (m/w) für Campingplatz-Gastronomie (Servicekraft) - Country Camping Schinderhannes - Hausbay        
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          Screensport Zwo: DAZN, Sky, Disney, Eurosport        

SKY und DAZN starten Bundesliga-Promotion

DAZN hat es via Interviews von James Rushton angekündigt: man wolle einen zweistelligen Millionenbetrag in die Hand nehmen um DAZN bekannter zu machen.

DAZN Werbesport

Die Ästhetik des Werbesports hat bei mir sofort die Assoziation mit einem der bekanntesten GIF-Memes der letzten Jahre geweckt.

Legendäres Miguel Herrera GIF im Dragonball Z-Style

Mich überrascht der Werbespot weniger in der Ästhetik, sondern inhaltlich, da er eine sehr enge Zielgruppe im Visier hat: diejenigen Sportfans, die Social Media-affin sind und es als Lücke empfinden, dass der Sport ihnen nicht On Demand und auf allen Plattformen zur Verfügung stand.

Tatsächlich ist aber mein Eindruck eher, dass der Aufschrei kommt, wenn das Zeug nicht auf den Fernseher läuft – siehe die aktuelle Diskussion um Eurosport und die Freitagsspiele der Bundesliga.…


          Hány ország van a földön?        
Elég gyakran felmerülő földrajzi kérdés, hogy tulajdonképpen hány ország van a földön, másként hány ország van a világon? Természetesen ezt nehéz pontosan megállapítani, hiszen ahogyan a történelmet figyelemmel kísérjük, rengeteg állam jött és jön is létre az évszázadok, olykor évtizedek alatt, éppen úgy, ahogyan egyesek megszűnnek vagy integrálódnak más országokba.

A legelfogadottabb és legmegbízhatóbb adatok szerint a világ jelenleg 196 országot különböztet meg bolygónkon.

Ezt az adatot, más megbízható adatok is alátámasztják, melyek jól feltérképezik a világ országait és ezzel együtt arra is rámutat, hogy mely országokat nem ismer el az adott szervezet, tehát kvázi mely országokat hagyja ki a számításából.

Ilyen például az Egyesült Nemzetek Szervezete (ENSZ), angol nevén United Nations, melynek 193 tagja van. Ellentétben a gyakori tévhittel, ez a szám nem reprezentálja a földön található összes országot. Nyilván való, hogy vannak az ENSZ-től elkülönülő független országok, ilyen például a Vatikán és Koszovó.

Az Egyesült Államok külügyminisztériuma 195 országot különböztet meg a világon. Ez a lista viszont politikai okokból nem ismeri el különálló országként Taiwant, mely 1971-ig az ENSZ-nek is tagja volt.

Érdemes megemlíteni a témával kapcsolatban, hogy vannak olyan tartományok, régiók, melyek bár a köztudatban gyakran országként jelennek meg, valójában nem rendelkeznek a független állam címével, illetve bizonyos irányítási szerepet más ország gyakorolja felettük. Erre kiváló példa Észak-Írország, Skócia, Wales, Anglia.

Biztosak vagyunk benne, hogy néhány olvasónkat egészen konkrétan érdekli, hogy mely országok tartoznak a nagy 196-os listába, ezért elkészítettük a listát az országokhoz tartozó fővárosokkal. Ne tévesszen meg senkit, hogy egy országhoz adott esetben több főváros is tartozik. Bizonyos országok több főváros kijelölésével oldják meg közigazgatási ügyintézésüket.

Afganisztán - Kabul
Albánia - Tirane
Algéria - Algiers
Andorra - Andorra la Vella
Angola - Luanda
Antigua és Barbuda - Saint John's
Argentína - Buenos Aires
Örményország - Yerevan
Ausztrália - Canberra
Ausztria - Vienna
Azerbajdzsán - Baku
Bahamák - Nassau
Bahrein - Manama
Banglades - Dhaka
Barbados - Bridgetown
Fehéroroszország - Minsk
Belgium - Brussels
Belize - Belmopan
Benin - Porto-Novo
Bhután - Thimphu
Bolívia - La Paz (közigazgatási); Sucre (bírói)
Bosznia és Hercegovina - Sarajevo
Botswana - Gaborone
Brazília - Brasilia
Brunei - Bandar Seri Begawan
Bulgária - Sofia
Burkina Faso - Ouagadougou
Burundi - Bujumbura
Kambodzsa - Phnom Penh
Kamerun - Yaounde
Kanada - Ottawa
Zöld-foki-szigetek - Praia
Közép-afrikai Köztársaság - Bangui
Csád - N'Djamena
Chile - Santiago
Kína - Beijing
Kolumbia - Bogota
Comore-szigetek - Moroni
Kongói Köztársaság - Brazzaville
Kongói Demokratikus Köztársaság - Kinshasa
Costa Rica - San Jose
Cote d'Ivoire - Yamoussoukro (hivatalos); Abidjan (tényleges)
Horvátország - Zagreb
Kuba - Havana
Ciprus - Nicosia
Cseh Köztársaság - Prague
Dánia - Copenhagen
Dzsibuti - Djibouti
Dominika - Roseau
Dominikai Köztársaság - Santo Domingo
Kelet-Timor (Timor-Leste) - Dili
Ecuador - Quito
Egyiptom - Cairo
El Salvador - San Salvador
Egyenlítői Guinea - Malabo
Eritrea - Asmara
Észtország - Tallinn
Etiópia - Addis Ababa
Fidzsi - Suva
Finnország - Helsinki
Franciaország - Paris
Gabon - Libreville
Gambia - Banjul
Grúzia - Tbilisi
Németország - Berlin
Ghána - Accra
Görögország - Athens
Grenada - Saint George's
Guatemala - Guatemala City
Guinea - Conakry
Bissau-Guinea - Bissau
Guyana - Georgetown
Haiti - Port-au-Prince
Honduras - Tegucigalpa
Magyarország - Budapest
Izland - Reykjavik
India - New Delhi
Indonézia - Jakarta
Irán - Tehran
Irak - Baghdad
Írország - Dublin
Izrael - Jerusalem
Olaszország - Rome
Jamaica - Kingston
Japán - Tokyo
Jordánia - Amman
Kazahsztán - Astana
Kenya - Nairobi
Kiribati - Tarawa Atoll
Észak-Korea - Pyongyang
Dél-Korea - Seoul
Koszovó - Pristina
Kuvait - Kuwait City
Kirgizisztán - Bishkek
Laosz - Vientiane
Lettország - Riga
Libanon - Beirut
Lesotho - Maseru
Libéria - Monrovia
Líbia - Tripoli
Liechtenstein - Vaduz
Litvánia - Vilnius
Luxemburg - Luxembourg
Macedónia - Skopje
Madagaszkár - Antananarivo
Malawi - Lilongwe
Malajzia - Kuala Lumpur
Maldív-szigetek - Male
Mali - Bamako
Málta - Valletta
Marshall-szigetek - Majuro
Mauritánia - Nouakchott
Mauritius - Port Louis
Mexikó - Mexico City
Mikronéziai Szövetségi Államok - Palikir
Moldova - Chisinau
Monaco - Monaco
Mongólia - Ulaanbaatar
Montenegró - Podgorica
Marokkó - Rabat
Mozambik - Maputo
Mianmar (Burma) - Rangoon (Yangon); Naypyidaw or Nay Pyi Taw (közigazgatási)
Namíbia - Windhoek
Nauru - Nincs hivatalos főváros; A kormányzat Yaren tartományban található
Nepál - Kathmandu
Hollandia - Amsterdam; The Hague (a kormányzat helye)
Új-Zéland - Wellington
Nicaragua - Managua
Niger - Niamey
Nigéria - Abuja
Norvégia - Oslo
Omán - Muscat
Pakisztán - Islamabad
Palau - Melekeok
Panama - Panama City
Pápua Új-Guinea - Port Moresby
Paraguay - Asuncion
Peru - Lima
Fülöp-szigetek - Manila
Lengyelország - Warsaw
Portugália - Lisbon
Katar - Doha
Románia - Bucharest
Oroszország - Moscow
Ruanda - Kigali
Saint Kitts és Nevis - Basseterre
Santa Lucia - Castries
Saint Vincent és és a Grenadine-szigetek - Kingstown
Szamoa - Apia
San Marino - San Marino
São Tomé és Príncipe - Sao Tome
Szaúd-Arábia - Riyadh
Szenegál - Dakar
Szerbia - Belgrade
Seychelle-szigetek - Victoria
Sierra Leone - Freetown
Szingapúr - Singapore
Szlovákia - Bratislava
Szlovénia - Ljubljana
Salamon-szigetek - Honiara
Szomália - Mogadishu
Dél-Afrika - Pretoria (közigazgatási); Cape Town (törvényhozói); Bloemfontein (bírósági)
Dél-Szudán - Juba (Áthelyezve Ramciel-be)
Spanyolország - Madrid
Srí Lanka - Colombo; Sri Jayewardenepura Kotte (törvényhozói)
Szudán - Khartoum
Suriname - Paramaribo
Szváziföld - Mbabane
Svédország - Stockholm
Svájc - Bern
Szíria - Damascus
Tajvan - Taipei
Tádzsikisztán - Dushanbe
Tanzánia - Dar es Salaam; Dodoma (törvényhozói)
Thaiföld - Bangkok
Togo - Lome
Tonga - Nuku'alofa
Trinidad és Tobago - Port-of-Spain
Tunézia - Tunis
Törökország - Ankara
Türkmenisztán - Ashgabat
Tuvalu - Vaiaku village, Funafuti province
Uganda - Kampala
Ukrajna - Kyiv
Egyesült Arab Emírségek - Abu Dhabi
Egyesült Királyság - London
Egyesült Államok - Washington D.C.
Uruguay - Montevideo
Üzbegisztán - Tashkent
Vanuatu - Port-Vila
Vatikán (Vatikánváros) (Holy See) - Vatican City
Venezuela - Caracas
Vietnam - Hanoi
Jemen - Sanaa
Zambia - Lusaka
Zimbabwe - Harare

          La Vigna Vicuna Trench Coat - 1954        
Thinking about your winter coat yet?  You can't go wrong with a classic trench style like this one by La Vigna from 1954.  La Vigna was a coat and suit manufacturer based in New York that was best known for their use of vicuna and vicuna blend fabrics.

The underdown of the vicuna is the softest and most luxurious in the world, and the warmest for its weight.  So popular was this fiber in the luxury market, the poaching of the animals in the high Andes Mountains led to vicuna being listed as endangered in 1974.  In 2002, the rebound of vicuna allowed the classification to be changed to threatened in certain countries of South America and the fiber is again being used in manufacture under strict requirements.

In 1958, Fred La Vigna formed the "Society for Prevention of Cruelty to Vicuna", as he was very concerned about the poaching of these animals.  His company only used fabrics made from vicuna fibers collected in the wild during the once-yearly natural shedding process.  It takes the fleece from about 40 vicuna to make one coat.  Pure vicuna fabric sold for $75 a yard in 1958 (about $620 a yard in today's dollar,) and a pure vicuna coat sold for around $1000 (about $8,245 in today's dollar.)

As for the coat shown above, it is made of "Vicunaire", a fabric made by Einiger of 90% imported wool and 10% pure vicuna.  It sold for $110 in 1954 (about $974 in today's dollar.)

How do you make a classic coat more classic?  Add the touch of a leopard print scarf at the neck, of course!



          Grundeinkommen        
Ich habe gezeichnet. (Schnell! heute ist Ende der Zeichnungsfrist) Ich bin mir nicht sicher, ob das alles so klappen würde, wie es dort steht. Ich bin auch nicht sicher, ob das Grundeinkommen schon der Weisheit letzter Schluss ist. Was mir aber gefällt, ist diese grundsätzlich andere Herangehensweise, weil ich an dessen Notwendigkeit keinen Zweifel habe. Und ich finde es gut und richtig die Politiker mit dieser Petition zu zwingen, sich ernsthaft mit diesen Herangehensweisen auseinanderzusetzen.

Denn für mich sind ein paar Gedanken in dem Konzept Grundeinkommen entscheidend, die ich, jedenfalls im Kontrast zum derzeitigen System, für zukunftsweisend halte:

1. Dass beispielsweise eine Besteuerung des Arbeitslohnes ein Anachronismus ist, der schnellstens abgeschafft gehört.

2. Dass der Zusammenhang: Arbeit/Geld nicht die Relation hat und nie gehabt hat, als es uns die so genannten "Leistungseliten" hatten weismachen wollen.

3. Und als letztes und entscheidendes: Dass die Menschen seit immer schon dafür arbeiten, weniger oder gar nicht mehr arbeiten zu müssen. Das scheinen einige Menschen völlig vergessen zu haben.

Und das ist ein Gerechtigkeitsproblem: Obwohl wir immer bessere Maschinen bauen, obwohl durch Computer, Vernetzung und und neue Tools, die Produktivität des Einzelnen immer weiter steigt, spiegelt sich diese Leistungssteigerung nicht in seiner Lohntüte wider. Oder in seiner Freizeit. Sondern einzig und alleine in den Ausschüttungen der Kapitalbesitzer.

Und das obwohl wir theoretisch bereits an jener Schwelle stehen, wo keiner mehr arbeiten bräuchte, der es nicht will - sofern das Erwirtschaftete gerecht verteilt würde. Eigentlich ist das ein Unding, dass wir Menschen nicht schon längst die Früchte der Rationalisierung und Automatisierung, der Computerisierung und der Robotik eingefordert haben. Ich kann es mir nur so erklären, dass die Ideologie der Arbeitsgesellschaft, noch tief in den Köpfen steckt. Deswegen fordern die meisten noch heute nicht die Früchte ihrer Produktivitätssteigerung, sondern das, was sie damit abgeschafft haben: Arbeit. Hirnrissig? Hirnrissig!

Aber ich habe den Eindruck, dass da weiterhin eine tiefsitzende Ideologie in den Köpfen arbeitet. Dieses calvinistische Erbe, die protestantische Arbeitsethik, die dem Kapitalismus alter Prägung zum erforderlichen Schwung verhalf. Es ist nichts anderes als die "Sklavenmoral" Nietzsches, die die unteren Schichten unten hält, mit so genannten Tugenden der "Rechtschaffenheit" und der "ehrlichen Arbeit". Ein Weltbild in dem "Fleiß" schon irgendwie zum "Erfolg" führen wird.

Wäre ich Gegner des Grundeinkommens würde ich meine Motivation mal nach diesen Ideologemen untersuchen.
          Bekenntnis        
Danke Fred.

Als ich etwa 11 war, beschloss ich für mich, nicht mehr an Gott zu glauben. Es kam mir alles irgendwie nicht sehr schlüssig vor, was ich über diesen Typen gehört hatte. Ich sagte das meinen Eltern und sie meinten: Ok. Aber sie rieten mir, dass ich mich dennoch konfirmieren lassen solle. Der Geschenke wegen. Ich fand das einen okayen Deal.

Trotz meiner atheistischen Überzeugung habe ich mich aber immer für Religionen interessiert. Bis heute. Meine Eltern hatten -unter vielen anderen - auch sehr gläubige Freunde. Ich ließ mich, immer wenn sie zu Besuch waren, gerne auf Gespräche über Gott ein. Ich dachte ja auch manchmal, ich habe das ganze einfach noch nicht verstanden. Dem war nicht so. Ich glaubte halt einfach nicht an Gott.

Die Gespräche waren nichtsdestotrotz immer gut. Diese Menschen, die an Gott glaubten, waren ja auch meist kluge Leute. Niemals kam ich auf den Gedanken, ich könne ihnen intellektuell überlegen sein. Bis heute nicht. Und ich habe auch heute noch Freunde, die offen dazu stehen, an Gott zu glauben. Leute, die ich auch ihres Intellekts wegen schätze.

Ich glaube heute, dass mir tatsächlich eine gewisse Disposition zum Glauben fehlt. Ich glaube aber nicht, dass das notweniger weise ein Vorteil ist. Es ist eben so. Ich bin so, andere sind anders. Manchmal beneide ich sogar meine gläubigen Freunde. Aber nur sehr selten.

Niemand hat jemals ernsthaft versucht, mich zu missionieren. (Lassen wir den Dorfpfarrer mal beiseite, der im Konfirmandenunterricht einfach seinen Job gemacht hat) Ich habe nie einen Druck verspürt, zur anderen Seite herüber wechseln zu müssen. Alle gläubigen Menschen, die ich je traf haben auf Anhieb meinen Atheismus akzeptiert. Und ich habe wahrscheinlich genau deswegen meine Welt nie in Gläubig/Ungläubig eingeteilt.

Klar, ich habe den Papst kritisiert, immer wenn ich ihn kritisierenswert fand. Bei "das Leben des Brian" habe ich herzhaft gelacht. Ich glaube sogar, mit gläubigen Freunden zusammen. Ich kann jederzeit, und auch hier, frei heraus sagen: "Lieber Gott, ich glaube nicht an Dich!", ohne dass ich mich um meinen Platz im Himmel fürchte. Ich halte religiösen Fanatismus für schlimm. Aber eben nicht für schlimmer als jeden anderen Fanatismus auch.

Wahrscheinlich kann ich deswegen mit diesem triumphierenden "Ha! Ich bin Atheist und du bist doof!" a la Dawkins nichts anfangen. Im Gegenteil. Es widert mich an.

Ich bin Atheist. Aber keiner, der sich deswegen auf die Brust schlägt. Ich halte Menschen, die sich durch ihren Atheismus definieren, für ebenso gefährlich, wie Menschen, die sich durch ihre "Christlichkeit" oder sowas definieren. Ich möchte mit beiden bitte nichts zu tun haben. Denn diese Menschen sind Leute, die eine Grenze ziehen wollen, damit sie die jeweils andere Seite wahlweise als ketzerisch oder dumm darstellen können.

Ich hasse Menschen, die ihre Überzeugungen über die ihrer Mitmenschen stellen wollen. Ich halte diese Menschen für das Übel in der Welt und nicht die Heterogenität von Weltbildern. Die halte ich weiterhin für gut.
          Konservative        
Ich hab mich ja immer gefragt, was Leute zu Konservativen macht. Ich meine, wann hatten Konservative in der Geschichte in den Großen Fragen jemals recht? Ob es um Umweltschutz, Frauenrechte, Demokratie, Menschen- und Bürgerrechte - eigentlich ganz egal, denn das gilt für jeden historisch errungenen, emanzipatorischen Fortschritt - wann, verdammt noch mal, standen Konservative je auf der richtigen Seite? Allerdings: all diese Errungenschaften mussten sie schlucken, sie gewöhnten sich mit der Zeit daran, merkten, dass das Abendland davon doch nicht untergeht und würden sie in der nächsten Generation auch heute nicht mehr anzweifeln. Dafür aber alles andere. Aber wie zum Teufel kommt man darauf, dass die Konservativen jetzt, heute im Recht sein könnten? Bei egal welcher Frage?

Es gibt ja einige Theorien zum Konservativismus. Hier ist meine:

Den berühmten Satz von Benedetto Croce:
"Wer vor seinem dreißigsten Lebensjahr niemals Sozialist war, hat kein Herz. Wer nach seinem dreißigsten Lebensjahr noch Sozialist ist, hat keinen Verstand."
halte ich für falsch. Aber ich halte ihn dennoch für einen guten Ansatzpunkt auf der Suche nach dem Wesen des Konservativismus. Denn tatsächlich neigen auch Menschen dazu, die in ihrer Jugend gegen das Establishment gekämpft haben, mit dem Alter immer konservativer zu werden. Man kann sicher davon ausgehen, dass der Autor der oben zitierten Zeilen zum Zeitpunkt der Niederschrift selber bereits älter war. Er wird sich also selbst den "Verstand" attestiert haben, der ihn nun, anders als früher, zum Konservativen macht. Aber was ist das für eine Art Verstand? Altersweisheit? Lebenserfahrung? Oder hat das vielleicht gar nichts mit Verstand oder Wissen zu tun?

Formulieren wir zunächst mal den Spruch um, so dass er zeitgemäßer, hoffentlich etwas zeitloser daherkommt. Denn was dem einen der Sozialismus war, ist in früheren Zeiten der Republikanismus gewesen, ist viel später die Ökobewegung geworden und vielleicht heute die Globalisierungkritik. Es geht nicht notwendigenfalls um Sozialismus, nein es geht um Weltveränderung, um den Kampf gegen das Establishment und um ein jeweils neues Verständnis von Gerechtigkeit. Formulieren wir also:
"Wer vor seinem dreißigsten Lebensjahr niemals gegen die etablierten Strukturen gekämpft hat, hat kein Herz. Wer nach seinem dreißigsten Lebensjahr noch dagegen Kämpft, hat keinen Verstand."


Man sieht, wenn man es so formuliert, bekommt der Satz gleich einen ganz anderen Spin. Man könnte an dieser Stelle natürlich argwöhnisch mutmaßen, dass der Kampf gegen das System allzu Kräftezehrend wirken würde. Dass man mit dem Alter diesen Kampf schlicht aufgeben würde, weil man nicht mehr kann. Es gibt diese Art der Interpretation durchaus. Das sind diejenigen, die den Grünen vorwerfen kein Rückrad zu haben. Ihnen die Kapitulation vor den Instanzen vorwerfen, aus einer gewissen Altersschwäche. Ich halte diese Interpretation für etwas zu einfach. Zudem gibt es eine Menge kämpferischer Konservative, die mit viel Energie und enormen Eifer gegen jede emanzipatorische Neuerung kämpfen.

Aber bleiben wir bei den Grünen, denn sie sind ein gutes Beispiel für den oben zitierten Satz. Offensichtlich ist jedenfalls, dass die Ökobewegung relativ erfolgreich war. Die Konzepte des Umweltschutzes sind heute Common Sense. Ganze Generationen ernähren sich heute "bio". Die Grünen sind in ziemlich allen Landtagen vertreten und eine etablierte und anerkannte Größe. Die Vertreter der Bewegung sind gut angekommen. Nicht nur in der Politik, auch die meisten anderen haben Karriere gemacht. Das ist auch die andere Seite der Kritik: Die Grünen sind nicht nur im System angekommen, sie sind zu einem nicht unwesentlichen Teil selber das System. (Um der Kritik vorweg zu eilen: ja, ich weiß, dass die Grünen sich zumindest Mühe geben, eben nicht in der heutigen Form institutionell zu erstarren. Mehr noch als andere Parteien. Dennoch ist die Wandlung von der Spontibewegung zu den heutigen Grünen mehr als nur beachtlich. Deswegen ziehe ich sie hier als vor allem plakatives Beispiel heran.)

Aus diesem Blickpunkt lässt sich der im Zitat hochgehaltene "Verstand" deuten. Es ist ziemlich "dumm", gegen ein System zu sein, zu dessen Nutznießern man gehört. Man kann hier durchaus von Korruption reden.

Korruption ist ein böses Wort. Wenn ich es verwende, möchte ich aber nicht umbedingt einen Vorsatz unterstellen. Es ist halt so: Man wächst hinein in die Strukturen und man bildet sie selber - durch den Kampf dagegen. Die alten Netzwerke befördern sich gegenseitig, Gefallen um Gefallen werden geschuldet und kaum hat man - gemeinsam - Erfolg, beginnt man ihn mit allen Mitteln zu verteidigen. Zudem glaubt man sich im Recht. Denn man hat ja schließlich selber für die Veränderungen gekämpft, dessen Nutznießer man nun ist. Das führt dann eben tendentiell dazu, dass man, je älter man wird, seinen Platz erkämpft haben wird und sich mit dann mit dem - zugegebenermaßen veränderten - System solidarisiert.

Von außen gesehen, also für eine jüngere Generation, mit eigenen Anliegen, mit eigenen Vorstellungen von Gerechtigkeit, sieht das dann aus wie ein monolithischer Block. Ein korruptes System aus Seilschaften, uneingestandenen Fehlentwicklungen und selbstgerechten Eitelkeiten. Und sie sehen richtig. Es wird nicht einfach, werden da reinzukommen oder gar diesen Block aufzubrechen. Es wird nicht leicht werden, etwas zu verändern. Jeder Ausbruch muss zunächst gegen das System von statten gehen. Sei es im kleinen oder großen.

Kann man also Konservativismus mit impliziter Korruptheit gleichsetzen? Für die Eliten zumindest gilt: Ja.
(Weil sich damit aber keine Wahlen gewinnen lassen, muss man noch das einfache, weniger gebildete Volk gegen irgendwas aufbringen. Gegen Ausländer, Muslime, Kommunisten etc. Fertig ist die konservative Volkspartei.)
          21. Kapitel: Der Heimweg        


Erst jetzt, als Verena allein war und die Spannung nachließ, spürte sie den Schmerz an Armen und Beinen. Beim Gang durchs Feuer hatte sie wohl doch mehr abbekommen, als gedacht. Ihre Haut schmerzte bedenklich, und sie merkte, wie ihre Sachen daran festklebten. Das war kein gutes Zeichen.
Noch während sie überlegte, ob es klüger wäre, in diesem Zustand zum Flughafen und von dort nach Deutschland zu kommen, oder noch hier in Frankreich einen Arzt aufzusuchen, hörte sie, wie der Motor eines Autos angelassen wurde. Blitzschnell registrierte ihr Gehirn, das es das Auto des Drachen war, dessen Scheinwerfer dort, unweit des Rollfeldes, aufblitzten, und rannte darauf zu.
Ari saß am Steuer, Martha neben ihm. Martha war sichtlich entnervt von Verenas Auftauchen, und funkelte sie böse an. Ari jedoch kurbelte sein Fenster herunter.
„Wieso nehmt ihr sein Auto?“, keuchte Verena.
„Unser hat kein Benzin mehr. Damit kommen wir nicht mehr weit“, entgegnete Ari.
Im selben Moment wurden Verena zwei Dinge klar: Ihr Leihauto stand irgendwo auf dem Acker und war vermutlich auch nicht mehr zu gebrauchen. Und: Ari war gerade dabei, für immer aus ihrem Leben zu verschwinden.
„Jetzt fahr endlich!“, knurrte Martha. „Jeden Moment ist die Polizei hier!“
„Ari“, sagte Verena so beherrscht wie möglich, „nehmt mich mit. In die nächste Stadt wenigstens. Ich muss zum Arzt.“
Martha protestierte heftig, es sei zu gefährlich, sie müssten so schnell wie möglich verschwinden und könnten „keinen Klotz am Bein“ gebrauchen.
In Verena kochte eine unglaubliche Wut auf Martha hoch, die dort so herrisch und wie selbstverständlich an Aris Seite saß und vermutlich auch weiterhin mit ihm zu tun haben würde, während sie selbst so brutal von ihm fortgerissen wurde. Sie biss die Zähne zusammen. Sie wollte sich keine Blöße geben.
„Los, steig ein“, sagte Ari.
Kaum saß sie, startete er und schweigend fuhren sie über das Rollfeld Richtung Straße.
Sie waren bereits ein gutes Stück auf der Straße unterwegs, als ihnen in der Ferne drei Polizeiwagen mit Blaulicht entgegen kamen. Verena war sofort klar, dass die französischen Kollegen Richtung Schloss fuhren, und auch, dass sie reichlich spät dran waren. Als hätten sie gar kein Interesse daran gehabt, zur rechten Zeit zu kommen. Sie überlegte, ob sie nicht halten und den Kollegen von der Landebahn, dem Privatjet und dem toten Drachen berichten müssten. Als hätte Martha ihre Gedanken erraten, zischte sie: „Unterstehe dich, denen irgendein Zeichen zu geben!“ Schweigend fuhren sie weiter. Erst als die Wagen vorbei waren, fügte Martha hinzu: „Im Übrigen: du hast uns beide natürlich nie getroffen. Aus welchem Grund sollte ich dir eigentlich vertrauen? Verdammt, Ari, es war falsch, sie mitzunehmen! Grundfalsch! Sie weiß zu viel!“
Ari schwieg und fuhr stur geradeaus. Die Spannung im Inneren des Wagens wurde immer unerträglicher. Verena hätte gern irgendetwas Raffiniertes gesagt, um die Situation zu entschärfen, doch ihr fiel nichts ein. Ihre verbrannte Haut, besonders an den Armen, schmerzte immer unerträglicher. Gegen ihren Willen drängten sich Bilder auf: Martha, die sich blitzschnell zu ihr umdrehte, ihr eine automatische Waffe vors Gesicht hielt, abdrückte. Ein Wagen, der kurz hielt. Eine Leiche ohne Gesicht, die in den Straßengraben rollte. Der Satz aus Marthas Mund: „Sie wusste zu viel.“ Aris stummes Nicken ...
All das, gepaart mit den Schmerzen, die kaum noch zu ertragen waren, ließ ihr die Haare zu Berge stehen. Verena war am Ende ihrer Kräfte. Sie konnte nicht mehr verhindern, dass sie wie Espenlaub zitterte.
„Ich vertraue ihr“, sagte Ari.
„Und ich nicht“, gab Martha zurück.
Verena, die hinter Ari saß, zitterte immer mehr. War das möglich? Die beiden dort vorne verhandelten gerade über Tod und Leben. Über ihr Leben! War das vor ihr tatsächlich der Mann, in dessen Armen sie sich noch vor wenigen Tagen so ganz zu Hause gefühlt hatte? Der, dem sie ihr Leben anvertraut hätte? Und jetzt – welch ein Widersinn – schien es tatsächlich in seiner Hand zu liegen. Wäre sie nur nicht in dieses Auto gestiegen!
Martha redete immer heftiger auf Ari ein, aber Verena verstand es nicht mehr, vermutlich war es Hebräisch. In ihr breitete sich, je länger Martha redete, immer mehr Panik aus, sie würde sterben, die beiden würden untertauchen, in ihre Heimat zurückkehren, falls sie überhaupt so etwas wie eine Heimat hatten, jedenfalls würden sie nie gefunden werden. Sie würden für den Mord am Drachen nie zur Rechenschaft gezogen werden. Und ein Mord war es gewesen. Der Mann hätte festgenommen werden müssen, dachte sie, und wusste natürlich gleichzeitig, dass ein über neunzigjähriger Altnazi bei einem ordentlichen Prozess nichts mehr zu befürchten hatte. Das Hinhalten, die Anwälte, die ärztlichen Atteste …
Mit einem barschen: „Schluss jetzt! Wir bringen sie ins Krankenhaus. Sie wird uns nicht verraten. Basta!“, beendete Ari Marthas Redeschwall.
Schlagartig war Schweigen zwischen ihnen. Ari lenkte das Auto sicher und schnell die leere Straße entlang durch die Nacht. Verena vermied es nach vorn zu sehen, um Marthas Augen im Rückspiegel nicht zu begegnen.
„Verdammt!“, stieß Martha plötzlich hervor. „Die Tasche! Wir haben die braune Tasche im Auto gelassen! Wie sollen wir denn jetzt …“
„Es ist alles okay“, sagte Ari.
„Aber die Pässe!“
„Ich hab genug andere dabei. Ari Kelch, Linda und Martha Charm gibt es ab sofort nicht mehr.“
Seine Worte versetzten Verena einen Stich. So einfach konnte man es sich also machen. Seinen Namen mal eben so löschen. Ja, Ari, dachte sie, für mich wird es deinen Namen aber weiterhin geben. Und er wird auch ein Gesicht haben. So schnell bin ich mit dem Löschen nicht.
In der Ferne sah sie die Lichter der Stadt auftauchen.
Da wandte sich Ari an sie. „Verena, ich möchte dich bitten, dir schon jetzt etwas auszudenken. Du wirst befragt werden. Du wirst einen Bericht verfassen müssen. Linda hast du natürlich in Frankreich nicht wieder getroffen. Die ist einfach verschwunden. Kein Problem. Aber was ist mit mir? Hast Du eine Idee?“
So habe ich mich noch nie in einem Menschen getäuscht, dachte Verena. Hätte sie mit ihm allein im Auto gesessen, jetzt wäre der Moment gewesen, ihm ihre Wut und ihr Verletztsein ins Gesicht zu schreien. Dass er sie benutzt hatte! Benutzt, um an Informationen zu kommen! Benutzt, schamlos belogen, für seine Zwecke! Aber neben ihm saß diese Frau, die offensichtlich kein Problem damit hatte, jemanden zu erschießen. Sie durfte sich jetzt keine Blöße geben, das konnte sie das Leben kosten.
Sie hatten Tarascon erreicht. Das Ortsschild löste Erleichterung in Verena aus. Am Straßenrand tauchten immer mehr Laternen auf, und Ari fuhr rasch durch die Straßen, als kenne er sich aus.
„Eine Idee?“, sagte Verena. „Nun, dass wir noch ins selbe Flugzeug gestiegen sind, kann ich kaum abstreiten. Das kann man nachprüfen. Aber – im Grunde bist du mir ja schon während des Fluges abhanden gekommen. Vielleicht bist du aus dem Flugzeug gefallen? Wie wäre das?“
„Das ist zwar witzig, aber doch recht unglaubwürdig, meine Liebe.“
Die Straßen waren hell erleuchtet. Verena sah, wie ein Kneipier seine Ladentür abschloss. Ein Stück weiter stand eine junge Frau in eindeutiger Wartehaltung am Straßenrand. Vereinzelte Nachschwärmer torkelten auf dem Heimweg den Bürgersteig entlang. 
Ari bog schwungvoll in eine größere Straße ein.
„Nenn mich nicht ‚meine Liebe‘!“
„Sorry.“
„Bist du denn noch als Ari Kelch aus dem Flugzeug gestiegen?“
„Ja, natürlich.“
„Aber ich habe dich nicht mehr gesehen, seit …“
„Das tut nichts zur Sache, Verena. Das führt jetzt zu weit. Wir sind gleich beim Krankenhaus. Also: wo hast du mich verloren?“
„Auf dem Flughafen natürlich. Du bist nur schnell Zigaretten holen gegangen. Und warst verschwunden. So verschwinden Männer doch, oder?“
„So ein Quatsch!“, fuhr Martha böse dazwischen. „Das ist ...“
„Das ist gut“, stellte Ari fest. „Das ist gut, weil es absurd ist. Und weil es einfach ist.“
Seine Stimme wurde weich. „Verena. Du warst großartig. Ich ziehe den Hut vor dir. Da vorn ist das Krankenhaus. Ich fahre jetzt seitlich ran und halte nur kurz. Steig dann bitte schnell aus.“
„In Ordnung. Ari, ich …“
„Und dies noch: auch wenn du es anders siehst, ich habe dich nicht benutzt. Leb wohl, Verena.“
Mit einem Ruck hielt der Wagen am Bordstein. Verena, die sich bereits abgeschnallt hatte, riss die Tür auf, sprang heraus und warf die Tür wieder zu. Sofort fuhr Ari weiter.

So kurz, wie Verena gedacht hatte, fiel die ärztliche Konsultation dann aber doch nicht aus. Volle acht Tage musste sie im Krankenhaus von Tarascon bleiben, bis ihre Brandwunden soweit verheilt waren, dass sie nach Hause weiter reisen konnte. Während dieser Zeit hatte sie genug Gelegenheit, darüber nachzudenken, wie sie ihren Abschlussbericht verfassen würde. 
Als sie von einer Schwester erfuhr, dass auch Martin Hiems in diesem Krankenhaus versorgt würde, traf sie sich mit ihm. Gemeinsam studierten sie die französischen Zeitungen und erfuhren, dass Konrad Bessi überlebt hatte und verhaftet worden war, dass der alte Schlossbesitzer, dessen Name unbekannt war, und zwei seiner Angestellten „auf mysteriöse Weise ums Leben gekommen“ waren, und dass der Verbleib „einiger lange verschollener Van-Gogh-Gemälde zwar geklärt, diese allerdings nicht mehr gerettet werden konnten“. Kein Wort allerdings fand sich von Nazi-Machenschaften, kein Wort von geraubten Bildern, von argentinischen Millionen und ermordeten Juden.
Konrads Freund schüttelte sprachlos den Kopf bei dieser Lektüre. Ihn interessierte viel mehr, was aus Konrad werden würde. Immer wieder fragte er, mit welch einer Strafe sein Freund wohl rechnen müsse. 
Aber darauf konnte ihm Verena auch keine Antwort geben.
Sie mochte den jungen Mann, der bei der Schlacht am Feuer so mutig über sich hinausgewachsen und ihr wahrscheinlich das Leben gerettet hatte.

Am letzten Tag ihres Krankenhausaufenthaltes bekam Verena Besuch von der französischen Polizei. Man wollte von ihr wissen, was sie über die Personen Ari Kelch und Martha Charms sagen könne, deren Pässe in einem Wagen nahe des Schlosses gefunden worden waren.
Verena erwähnte nur punktuell Aris Rolle bei ihren Ermittlungen in Deutschland, sagte, dass seine Unschuld jedoch nachgewiesen worden sei und erwähnte oberflächlich sein Verschwinden auf dem Flughafen. Eine Martha Charms sei ihr unbekannt. 
Sie staunte, wie leicht ihr das Lügen fiel. 

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          Kapitel 9: Der Besuch beim Drachen        
Das Vorsprechen im Theater für die Rolle des Revisors lief miserabel.
„Sie müssen mehr Witz in Ihre Rolle bringen, sonst wird das Stück langweilig!“, forderte der Regisseur Konrad auf.
Konrad gab sich Mühe, aber er war nicht witzig, und er fühlte sich auch nicht so.
Als er das Theater nach dem Vorsprechen verließ, wußte er, dass er die Rolle nicht bekommen würde.
Er war enttäuscht, schob die Enttäuschung aber von sich:
‚Vielleicht ist es besser so. Ich habe den Kopf sowieso gerade mit wichtigeren Dingen voll. Hoffentlich ist das Geld da!‘, sagte er zu sich selbst.
Langsam lief er zur Western Union Bank. Wenn alles gut ging, lag dort eine Menge Geld für ihn bereit. Der „Drache von Tarascon“ hatte es ihm einen Tag zuvor telefonisch versprochen.
Konrad hatte ihn angerufen und dieses Mal ganz augenscheinlich den richtigen Kaufinteressenten kontaktiert.
„Qui?“ hatte dieser mit einer alten Raucherstimme in den Hörer gesprochen.
„Bessi hier,“ hatte Konrad geantwortet. „Sie haben mich wegen des Bildes kontaktiert.“
„Warum melden Sie sich erst jetzt?“ frage die Raucherstimme am anderen Ende.
„Ich habe mich bei der ersten Kontaktaufnahme in der E-Mailadresse geirrt. Es war ein Versehen.“
„Ich verstehe,“ antwortete der Alte zögerlich.
„Wie darf ich Sie nennen? Verraten Sie mir Ihren Namen?“, fragte Konrad.
„Nennen Sie mich ruhig Herr Drache. Ich möchte gern anonym bleiben.“
„Nun gut, Herr Drache. Mir ist zwar unbehaglich dabei, da Sie meinen vollen Namen kennen, aber ich akzeptiere Ihren Wunsch.“
„Ich möchte mir das Bild gern ansehen, bevor ich es kaufe. Wie wäre es, wenn ich Sie besuche?“
„Wie bitte? Nein, das geht auf gar keinen Fall!“, lehnte Konrad ab. „Sie kennen meinen Namen, und jetzt soll ich Ihnen auch noch meine Adresse geben, ohne etwas über Sie zu wissen? Sie könnten von Interpol sein und mir beim Öffnen der Tür Handschellen anlegen. Sie könnten auch ein Raubmörder sein und mich in meinem eigenen Haus umbringen und das Bild stehlen! Das Risiko kann ich nicht eingehen!“
„Denken Sie nicht, dass ich schon längst getan hätte, wovor Sie Angst haben, wenn ich von Interpol oder ein Raubmörder wäre? Wissen Sie nicht, dass ich schon längst weiß, wo Sie wohnen?“
Konrad überkam ein kalter Schauer. Ihm war unwohl zumute. Er konnte hören, wie der Drache einen Zigarettenzug inhalierte und ausatmete.
„Nun gut,“ sagte der Drache langsam. „Ich mache Ihnen einen Vorschlag. Ich überweise Ihnen morgen eine Million Dollar per Western Union. Das Passwort zur Abholung ist ‚Drache von Tarascon‘.  Sobald Sie das Geld bekommen haben, buchen Sie einen Flug nach Tarascon. Sie verpacken das Bild als Sportgerät und geben es als solches am Schalter für Spezialgepäck auf. Gehen Sie in einen Sportausstatter und suchen Sie sich etwas, womit man Snowboards oder Schlitten transportiert. Sie werden schon etwas finden. Oder geben Sie das Bild als Musikinstrument auf und besorgen Sie sich einen Keyboard-Kasten. Am Flughafen werde ich Sie abholen und in mein Schloß bringen. Wenn Ihr Produkt in Ordnung ist, überweise ich Ihnen den Rest des Geldes in Ihrer Anwesenheit und Sie fliegen ohne Bild zurück.“
„Ich werde meinem Freund bescheid sagen, dass er die Polizei rufen soll, wenn ich nach drei Tagen nicht zurück bin!“, antwortete Konrad. Er überlegte verzweifelt, wo der Haken an dem Plan des Drachen sein könnte, an welcher Stelle, der Drache ihn überrumpeln könnte. Aber ihm fiel nichts ein, und die Drohung war das einzige, was ihm zur eigenen Absicherung in den Sinn kam.
„In Ordnung.“, antwortete der Drache und legte auf.
Das Geld war tatsächlich überwiesen.
Der Mann am Schalter erfragte das Passwort und zog sich, nachdem Konrad es ausgesprochen hatte, für einen Moment in die hinteren Räume zurück. Dann kam er wieder und bat um etwas Geduld. Eine Stunde später verließ Konrad mit der kompletten Auszahlung die Bank. Es war unglaublich, aber es funktionierte.
Zuhause angekommen, buchte er einen Flug nach Tarascon. Dann teilte er das Geld durch vier und brachte jeweils eine viertel Million auf zwei verschiedene Konten, packte ein Viertel in seinen eigenen Safe und brachte das verbleibende Viertel zu Martin.
„Martin, ich will, dass Du dieses Geld bei Dir unterbringst. Wenn mir etwas passiert, gehört es Dir. Wenn ich in drei Tagen nicht zurück bin, kontaktiere die Polizei, hörst Du?“
Er ließ Martin, der ein erstauntes Gesicht machte, nicht weiter zu Wort kommen.
„Ich hab’s eilig. Versprichst Du mir, worum ich Dich bitte?“
„Ja“, stammelte Martin nur, bevor Konrad davoneilte. „Ich muss das Bild verpacken und noch ein paar Besorgungen machen“, entschuldigte sich Konrad und blies Martin einen Abschiedskuss zu.

Die Verpackung des Bildes war ein Akt, aber dank der Ratschläge des Drachen, wußte Konrad, wonach er suchen musste. Er fand schließlich einen Schalenbehälter für eine Ski- oder Snowbord-Ausrüstung, der groß genug war, um das Bild darin zu verstauen.
Das Personal am Flugschalter stellte weniger Fragen als gedacht. Sportgepäck wurde ohne viel Aufhebens als zweites Gepäckstück entgegen genommen.
Auf dem Flug versuchte Konrad seine Nervosität in Beck‘s Bier zu ertränken. Der Gedanke daran, dass sein millionenschweres Bild unversichert als Sportgepäck im Cargobereich mitflog, ließ seinen Adrenalinpegel steigen. Und ihm war mulmig zumute, was den Handel anging.
Immer wenn er seine Augen schloss, hörte er das Inhalieren des Zigarettenrauchs am Telefon.
Schließlich landete der Flieger in Toulouse, und eine Stunde später brachte ihn ein kleineres Flugzeug sicher nach Tarascon.
Am Flughafen wurde Konrad von einem Chauffeur erwartet. Dieser trug ein Schild mit Konrads Namen drauf, damit Konrad auf ihn aufmerksam wurde.
„Darf ich Sie bitten, mir zu folgen?“, fragte der Chauffeur höflich.
Konrad nickte müde. Auf dem Gepäckwagen vor ihm lagen ein kleiner Koffer-Rolli und eine große Sportausrüstung.
Der Chauffeur fuhr durch eine kleine Stadt mit verfallenen Häusern und Kletterrosen, die an ihnen emporrankten. Konrad war so von den Rosen in den Bann gezogen, dass er außer ihnen nichts anderes sah.
Ein paar Cafés, ein alter Springbrunnen, ein Antiquitätenladen zogen an ihm vorbei, und überall an den Häuserwänden blühten rote, rosafarbene oder weiße Rosen.
Schließlich bemerkte Konrad eine Burg, ein kleines Schloß. Sie fuhren direkt darauf zu. Er erinnerte sich, dass der Drache von einem Schloß gesprochen hatte. Es mußte also seines sein. Es war ein kleines gothisches Burgschloß mit vier Türmen an dem Ecken, die durch vier hohe Mauern verbunden waren. Im ersten Stockwerk gab es keine Fenster, nur Schießscharten. Der Eingang wurde durch ein schweres Rolltor verschlossen, öffnete sich aber als das Auto näher kam.
Der alte Bentley hielt vor dem Schloßeingang an. Der Chauffeur bot an, Konrads Gepäck hinein zu tragen, aber Konrad trug es lieber selbst.
Er betrat das Schloß mit weichen Knien.
Der Chauffeur führte Konrad in die Bibliothek und hieß Konrad an, zu warten. Und da waren sie alle versammelt: alle Bilder von Vincent Van-Gogh, die im Titel „Tarascon“ trugen.
Was für ein Anblick!
Und dann erschien ein Mann, ganz in weiß, mit einer chinesischen Drachenmaske auf dem Gesicht.
Konrad erschrak.
„Wer sind Sie?“ fragte er.



          The Morning Sound Alternative 04-13-2015 with Cary Wolfson        
Playlist:

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Joan Baez- CuCuRruCuCu Paloma - The Complete AM Recordings
Dave Van Ronk- Dinks Song - Down In Washington Square The Smithsonian Folkways Collection
Ian Sylvia- Rocks And Gravel - Ian Sylvia Complete Vanguard Studio Recordings
Judy Henske- High Flying Bird - High Flying Bird
Richard Thompson Band- Here Without You - More Guitar
Dave Alvin- Dont Make Promises - Dave Alvin And The Guilty Women
Eilen Jewell- Dusty Boxcar Wall Live - Live At The Narrows
Tim Hardin- Go Bum Again - Remastered Recordings 19631980
Bruce Cockburn- Water Into Wine - Speechless
The TourRaichel Collective- Tidhar - The Paris Session
David Philips- Venomous Soul - If I Had Wings
Fairport Convention- The Lord Is In This Place How Dreadful Is This Place - What We Did On Our Holidays
John Renbourn Jacqui McShee- Nobodys Fault But Mine - Another Monday
Katie Webster Ashton Conroy- I Want You To Love Me - Rhythmnbluesin By The Bayou Mad Dgos Sweet Daddies Pretty Babies
Boz Scaggs- High Blood Pressure - A Fool To Care
Barbara Lynn- Cant Buy My Love - The Jamie Singles Collection
The Righteous Brothers- My Babe - Righteous Brothers The Definitive Collection
Pete Guitar Lewis- Louisiana Hop - Dancing Around The World Vol 3
BB King- Dark Is The Night Pt 1 - Do The Boogie BB Kings Early 50s Classics
Bobby Benson His Combo- Niger Mambo - Highlife On The Move Selected Nigerian Ghanaian Recordings From London Lagos 195466
Barrance Whitfield The Savages- Madhouse - Ow Ow Ow
Rhiannon Giddens- Up Above My Head - Tomorrow Is My Turn
Sam Cooke- Must Jesus Bear This Cross Alone - Sam Cooke With The Soul Stirrers
Jerry Garcia Band- Ill Be With Thee - Warner Theater 780318
Darlene Love- Lean On Me feat Lisa Fischer Jo Lawry Judith Hill - 20 Feet From Stardom Music From The Motion Picture
Donnie Hathaway- The Ghetto Part 1 single Version - Never My Love The Anthology
Savoy Brown- All I Can Do - Street Corner Talking
Grateful Dead- Easy Wind - Road Trips Vol 3 No 3 19700515
Lucinda Wiliams- It Aint My Cross To Bear - Live At Hardly Strictly Bluegrass 2014
SPIRIT- Cosmic Smile - Cosmic Smile


playlist URL: http://www.afterfm.com/index.cfm/fuseaction/playlist.listing/showInstanceID/4/playlistDate/2015-04-13
          Formica nera – Lasius niger        
INFESTANTI DELLA CASA Formica nera – Lasius niger   Habitat:     La comune formica nera dei nostri giardini, la Lasius niger , si trova facilmente in tutta l’Europa centrale, Asia Africa e Nord America.    Nel suo habitat naturale ama gli spazi aperti e un clima non troppo secco, ma essendo la formica un insetto  […]
          Earth Day 2013: The Face of Climate Change        
Earth Day 2013: The Face of Climate Change

Climate change has many faces.

A man in the Maldives worried about relocating his family as sea levels rise, a farmer in Kansas struggling to make ends meet as prolonged drought ravages the crops, a fisherman on the Niger River whose nets often come up empty, a child in New Jersey who lost her home to a super-storm, a woman in Bangladesh who can’t get fresh water due to more frequent flooding and cyclones…

And they’re not only human faces.

They’re the polar bear in the melting arctic, the tiger in India’s threatened mangrove forests, the right whale in plankton-poor parts of the warming North Atlantic, the orangutan in Indonesian forests segmented by more frequent bushfires and droughts…

These faces of climate change are multiplying every day.

For many, climate change can often seem remote and hazy – a vague and complex problem far off in the distance that our grandchildren may have to solve. But that’s only because they’re still fortunate enough to be insulated from its mounting consequences. Climate change has very real effects on people, animals, and the ecosystems and natural resources on which we all depend. Left unchecked, they’ll spread like wildfire.

Between now and Earth Day, we’ll collect and display Earth Day pictures of people, animals, and places directly affected or threatened by climate change – as well as images of people stepping up to do something about it. We’ll tell the world their stories. But we need your help. We need you to be climate reporters. So, send us your pictures and stories that show The Face of Climate Change.
          Chief Internal Auditor at the Ibrahim Badamasi Babangida University, Lapai (IBBUL)        

Ibrahim Badamasi Babangida University Lapai (IBBUL) is a modern, outward-looking institution, committed to engaging with the major issues of our times. A leading multidisciplinary university, IBBUL today is a true academic powerhouse. Applications are hereby invited from suitably qualified candidates to fill the position below: Job Title: Chief Internal Auditor Location: Niger Duties The Chief […]

The post Chief Internal Auditor at the Ibrahim Badamasi Babangida University, Lapai (IBBUL) appeared first on Career Hob.


          Sparkassen-Vorstände müssen Gehaltszettel zeigen        
Ihre Lohnabrechnung halten viele Bankenchefs lieber geheim. In Schleswig-Holstein geht das jetzt nicht mehr. Die Vorstände einiger Sparkassen mussten ihr Einkommen erstmals offenlegen.
          iPhone 8: Kabelloses Laden und was dies für die Reparatur bedeutet        
Die Apple-Konkurrenten Nokia, Samsung, LG usw. machen es schon seit einiger Zeit vor: Kabelloses (Induktives) Laden des Smartphone-Akkus. Beim iPhone 7 war dieses Feature leider nicht vorhanden, obwohl dadurch das Musikhören mit kabelgebundenen Kopfhörern und ein gleichzeitiges Laden des Akkus nicht möglich war, da der Klinkenstecker entfernt wurde. Beim kommenden iPhone 8 könnte dies allerdings…
          Eine Fleissarbeit zur Geschichte der Öffentlichen Bibliotheken in Québec        
von Karsten Schuldt Zu: Séguin, François: D’obscurantisme et de lumières. La bibliothèque publique au Québec des origines au 21e siècle. (Histoire et politique. Cahiers du Québec) Montréal: Edition Hurtubise, 2016 Das hier besprochene Buch sieht nach einem arbeitsreichen Kraftakt aus: Auf etwas weniger als 600 Seiten (plus Anhänge) wird die Geschichte der Öffentlichen Bibliotheken in […]
          CAReer Alumni Conference: Der Wandel sind wir!        

Weniger Hierarchien, mehr Startup-Spirit und kaum noch Schlipsträger: Bei Daimler tut sich was. Die Initiative „Leadership 2020“ hat einen konzernweiten ... mehr

Der Beitrag CAReer Alumni Conference: Der Wandel sind wir! erschien zuerst auf Daimler-Blog.


          Tanz der sechs Rhythmen am 9. April 16        
Tanz der sechs Rhythmen   im tanzenden Spiel der Rhythmen erweckst und stärkst du deine ursprüngliche schöpferische Kraft du belebst deine Vielfalt in inniger Verbindung zu dir Lust und Vertrauen [...]
          Bühne frei! Eigene Texte vor Publikum lesen, Teil III        
Im dritten Teil meiner Blogserie über das Lesen eigener Texte wird es konkret: Du erfährst einiges über lebendige Sprache, Geschwindigkeit und die gefürchteten Pannen.


Wer bin ich?

Um einen guten Roman zu schreiben, muss man den Figuren sehr nahe kommen. Man sieht sie genau vor sich, kennt ihre Eigenarten, Tics und Schwächen, ihre Vorlieben und Ängste. 

Zu den Persönlichkeitsmerkmalen eines Menschen gehört auch seine Sprache. Im Roman ist die womöglich nicht so wichtig – es sei denn, eine deiner Figuren stottert, spricht sehr leise oder hat einen ausländischen Akzent –, aber bei einer Lesung gewinnen die Spracheigenheiten an Bedeutung.

Vielleicht hat dein Roman einen Ich-Erzähler. Versetz dich in ihn hinein. Was ist das für ein Mensch? Ist er ein penibler, risikoscheuer Beamter mit einem festen Tagesablauf? Dann spricht er wahrscheinlich eher langsam, monoton und überdeutlich. Ist er ein drogenabhängiger Jugendlicher? Dann könnte seine Sprechweise schnell, verwaschen und emotional sein. Versuch, diese Art des Sprechens bei der Lesung anzudeuten. Bitte nicht übertreiben!

Wenn der Roman aus mehreren Perspektiven erzählt ist, kannst du das mit ganz leichten Varianten der Sprechweise unterstreichen. Das Top-Model näselt ein bisschen und klingt leicht arrogant, die Stimme des alten Mannes ist heiser und tief, die neugierige Nachbarin spricht schrill und laut.

Um herauszufinden, wo das richtige Maß liegt, kannst du dir gute Hörbücher anhören, die von professionellen Schauspielern gesprochen wurden. Da wird nicht mit verstellten Stimmen gearbeitet, sondern lediglich mit Nuancen – und trotzdem weißt du als Zuhörer immer, welche Figur da gerade spricht.

Stöhnen und Stottern

Gutes Vorlesen ist immer auch ein bisschen Performance. Wenn die Figur in deinem Roman „o nein!“ stöhnt, kannst du das auf der Bühne ruhig zelebrieren. Du kannst deinen ganzen Weltüberdruss in diesen Ausruf legen und dabei die Augen verdrehen. Damit verleihst du deinem Vortrag mehr Lebendigkeit. Achte im Alltag bewusst darauf, wie solche kleinen Gesten aussehen, und übe sie zu Hause, ehe du damit an die Öffentlichkeit gehst. Je natürlicher sie wirken, umso besser. Künstlich einstudierte Gefühlsausbrüche sind eher peinlich.

Schwierig wird es, wenn eine deiner Figuren einen Dialekt spricht oder einen Sprachfehler hat. Das ist übrigens auch für geschriebene Texte nicht unbedingt empfehlenswert. Nichts ist mühsamer, als sich durch seitenlange Dialoge in phonetisch transkribiertem Bayerisch quälen zu müssen, vor allem, wenn es schlecht gemacht ist (und das ist es fast immer).

Falls du nicht zufällig selbst sozusagen Betroffener bist, solltest du bei der Lesung auf die Nachahmung eines Dialekts oder eines Sprachfehlers verzichten.

Lebendige Dialoge

„Hören Sie, ich habe sie nicht getötet! Sie kam am Samstag zu mir, um mir ihren neuen Nagellack zu zeigen, ja, das stimmt. Aber sie blieb nur bis zehn, das müssen Sie mir glauben!“

Die Unsitte, Sätze mit „Hören Sie“ zu beginnen, ist sogar in der gehobenen deutschen Literatur mittlerweile sehr verbreitet – und das, obwohl absolut niemand diese Floskel jemals im täglichen Leben verwendet. Tatsächlich handelt es sich dabei um eine unzulängliche Übersetzung des englischen „listen“, das im angelsächsischen Sprachraum sehr häufig ist, aber keine adäquate deutsche Entsprechung hat. Wenn es gar nicht anders geht, schreib und sag wenigstens „hören Sie mal“.

„Das müssen Sie mir glauben“ ist eine Erfindung von Heftroman-Autoren und ein fürchterliches Klischee, ohne das kein Fernsehkrimi mehr auszukommen scheint. Verzichte darauf! Echte Verbrecher sagen so was nicht, das musst du mir glauben.

Auch dem Imperfekt wirst du kaum jemals auf freier Wildbahn begegnen. In der gesprochenen Sprache benutzen wir fast ausschließlich das Perfekt. Also: „Sie ist am Samstag zu mir gekommen, aber sie ist nur bis zehn geblieben.“

Natürlich ist im Roman eine gewisse Kunstsprache erlaubt. Trotzdem ist es erfrischend und beweist deine literarischen Qualitäten, wenn du deinen Dialogen Authentizität und Lebendigkeit verleihst. Gerade bei Lesungen zahlt sich das aus. Das Publikum wird deinen wirklichkeitsnahen Stil zu schätzen wissen!

Flüche und Kraftausdrücke

Der Ich-Erzähler meines ersten Romans ist ein 17-Jähriger, der in einer Jugendwohngruppe lebt. Nachdem ich meine allererste öffentliche Lesung gehalten hatte, kam eine ältere Dame aus dem Publikum zu mir und sagte: „Ich hab mitgezählt. Sie haben dreizehn Mal Scheiße gesagt.“


Auch wenn ich mich bis heute frage, ob die Dame trotz dieser anspruchsvollen mathematischen Leistung irgendwas vom Inhalt mitbekommen hat, muss ich doch zugeben, dass sie mich nachdenklich gemacht hat. Nein, mehr noch: Sie hatte Recht. Die Sprache, die ich in meinem Romanmanuskript verwendet hatte, war zwar authentisch, aber man kann es eben auch übertreiben. Gerade bei Lesungen ist die Geschmacksgrenze schnell erreicht. Was auf dem Papier vielleicht nur ein leises Stirnrunzeln auslöst, kann in ausgesprochener Form wirklich, äh, zum Kotzen sein.

Überprüf deinen Lesetext auf Flüche und Kraftausdrücke. Wenn es mehr als drei sind, streich die restlichen einfach weg.

Lesegeschwindigkeit und Pausen

Ein wichtiges Thema haben wir noch gar nicht behandelt: die Lesegeschwindigkeit. Praktisch alle Anfänger neigen dazu, ihre Texte herunterzurasseln, als hätten sie anschließend noch einen Termin beim Jobcenter. Das ist durchaus verständlich, denn der unerfahrene Autor fürchtet, die Aufmerksamkeit seines Publikums zu verlieren, sobald er auch nur die kleinste Pause einlegt. Er hat so viel zu sagen, und er will es ganz rasch loswerden, ehe die Leute wieder davonlaufen! Wann kriegt er schließlich schon mal die Chance, ununterbrochen reden zu dürfen?

Keine Sorge: Die Leute laufen nicht weg. Sie haben sich für deine Lesung Zeit genommen, und auf fünf Minuten mehr oder weniger kommt es ihnen nicht an. Viel wichtiger ist, dass sie ganz genau verstehen, was du ihnen zu sagen hast, und dazu musst du deutlich, laut und vor allem langsam sprechen.

Denk daran: Das Publikum kennt deinen Text noch nicht! Es hört ihn gerade zum ersten Mal und muss die Möglichkeit haben, jeden einzelnen Satz noch mal im Kopf nachhallen zu lassen.

Als Faustregel gilt: Wenn du selbst das Gefühl hast, in Zeitlupe zu lesen, ist es für deine Zuhörer gerade richtig.

Und achte auf kurze Pausen zwischen den Absätzen, im Anschluss an wörtliche Rede und so weiter. Alles, was in einem gedruckten Buch die Typografie übernimmt, musst du den Zuhörern durch deinen Vortrag liefern. Sie haben den Text nicht vor Augen und wissen nicht, an welcher Stelle die Perspektive wechselt oder ein anderer Sprecher auftritt. Hilf ihnen durch Pausen, dich zu verstehen!

Mit Pannen zum Erfolg

Das war eine Menge an Informationen, und vielleicht denkst du jetzt resigniert: Das schaff ich nie. Nur Mut! Es tut nur beim ersten Mal weh. Von Mal zu Mal wirst du besser und routinierter, legst mehr Ausdruck in deine Stimme, beherrschst deinen Text wie ein Schauspieler seine Rolle und kannst das Publikum immer stärker faszinieren.

Vor einem umgekippten Wasserglas, einem kaputten Mikrofon oder einem abgesprungenen Hosenknopf musst du keine Angst haben. Gerade solche kleinen Pannen machen dich menschlich und sympathisch. Sie beweisen den Zuhörern, dass du – obwohl Autor! – letztlich doch mit den gleichen Problemen zu kämpfen hast wie alle anderen auch. Pannen schaffen Verbundenheit und sorgen dafür, dass man sich lange an dich erinnert.

Also, wer weiß – vielleicht baust du sie ganz gezielt in deine Lesungen ein?


          Antaris 2017: Flashback!        
Noch keine zwei Wochen ist es her, dass wir uns von der Antaris 2017 in eine andere Dimension katapultieren ließen: in ein schlammig-feuchtes, aber glückliches und friedvolles Anderswo. Nun sind wir alle mehr oder weniger holprig wieder auf dem Planeten Erde gelandet und müssen uns bis zum nächsten Raumflug ein ganzes Jahr lang an unseren Erinnerungen festklammern.

Um euch und uns das zu erleichtern, hatte ich an dieser Stelle bereits letzte Woche meinen Textbeitrag mit Fotos gepostet.

Heute möchte ich euch noch einmal mit auf die Reise nach Antaris nehmen: Katja Kirseck hat ein Video gemacht, das die herrlichsten Flashbacks auslöst, und Astrix hat uns erlaubt, seinen großartigen Deep Jungle Walk als Soundtrack zu verwenden. Beiden ein riesengroßes Dankeschön!



Jordan T. A. Wegberg, Schriftsteller, und Katja Kirseck, Medienproduzentin, sind überzeugte Antarianer. Der eine denkt in Texten, die andere in bewegten Bildern, und gemeinsam sind sie das Literaturlabor Berlin, in dem du deine Texte zu optimieren und dich in bewegten Bildern zu präsentieren lernst.


Wenn dich das neugierig gemacht hat: Am kommenden Sonntag, 16. Juli, hat das Literaturlabor Berlin ab 16 Uhr seine Türen zu einer Info-Veranstaltung geöffnet! Nussbaumallee 26 (bei Nemitz), 14050 Berlin-Westend.

          Den richtigen Verlag finden        

„Mein erstes Manuskript ist fertig – wie finde ich jetzt einen Verlag?“


Weg vom Schreibtisch und raus in die reale Welt! 


Suche in stationären Buchhandlungen nach Büchern, die deinem eigenen Projekt ähnlich sind. In welcher Abteilung liegen sie? Wer sind die Autoren, und bei wem veröffentlichen sie noch? Welche Titel findest du ansprechend, welche eher nicht?

Achte auch bei den Büchern, die du zum eigenen Vergnügen liest, immer auf den Verlag. Sind sie professionell gesetzt, gut verarbeitet, frei von Rechtschreibfehlern, und haben sie ein klar gestaltetes, dem Genre entsprechendes Cover?

Auch bei Buchmessen solltest du dir die Produkte der einzelnen Verlage genau ansehen und dich fragen, ob du deinen Namen gerne einmal in einem davon wiederfinden würdest.

Notiere dir alle Verlage, die dir positiv aufgefallen sind und bei denen du dir eine Veröffentlichung vorstellen könntest.
  


Große oder kleine Verlage anschreiben?


Du kannst versuchen, selbst Kontakt mit großen Publikumsverlagen aufzunehmen, solltest dir aber darüber im Klaren sein, dass diese heute fast ausschließlich mit Agenturen zusammenarbeiten. Sehr viel bessere Chancen wirst du bei mittleren und kleinen Verlagen haben, die oft über zu wenige qualitätsvolle Manuskripteinsendungen klagen.

Die folgenden Tipps gelten weitgehend auch für die Bewerbung bei Literaturagenturen. Das Auswahlverfahren ist hier ähnlich rigoros wie bei Verlagen, dafür verbessern sich deine Chancen, dein Manuskript auch bei einem größeren Verlag unterzubringen – und du bekommst von einer Agentur viel Unterstützung bei der Projektplanung, der Vertragsverhandlung und dem Marketing deiner Veröffentlichung.

Schau dir auf den Websites der Verlage sehr sorgfältig ihr Programm an. Gibt es eine bestimmte Programmreihe, in der ein deinem Manuskript ähnelndes Buch erschienen ist? Wie heißt sie? Welche weiteren Titel finden sich darin? Würde dein Roman gut in diese Reihe passen, oder gibt es bei diesem Verlag noch eine andere, die vielleicht sogar besser geeignet wäre?

Skepsis ist geboten, wenn ein Verlag keinerlei Spezialisierung aufweist. Möglicherweise handelt es sich dann um einen sogenannten Druckkostenzuschussverlag, der sich die Veröffentlichung von Büchern teuer bezahlen lässt. Das wirst du unter anderem daran erkennen, dass die Einsendung von Manuskripten explizit erbeten wird. Aber selbst wenn das nicht der Fall ist, wird ein Verlag mit einem unspezifischen, breit aufgestellten Programm dich nur unzureichend fördern und vertreten können. Dein Buch würde darin untergehen. Auch eine Agentur sollte sich auf bestimmte Genres spezialisiert haben, denn nur dann ist gewährleistet, dass sie gezielt mit den richtigen Ansprechpartnern in den Verlagen zusammenarbeitet.

Kann ich ein Paket schnüren und es an möglichst viele Verlage oder Agenturen schicken?


Auf (fast) jeder Verlagswebsite gibt es einen Menüpunkt „Manuskripte“ oder ähnlich. Lies dir genau durch, welche Anforderungen dort gestellt werden.

Versuch nicht, dem Verlag das Denken abzunehmen, indem du statt der geforderten 20 lieber gleich 50 Seiten Leseprobe schickst („Die brauchen einfach mehr Einblick in mein Projekt, um es richtig beurteilen zu können“) oder den Lebenslauf ins Anschreiben packst („Dann sehen sie gleich, wie viele tolle Veröffentlichungen ich schon habe“). Deine Professionalität kannst du am besten beweisen, indem du dich exakt an die Vorgaben hältst. Da sie von Verlag zu Verlag und von Agentur zu Agentur variieren, kannst du keine Standardeinsendung verwenden.

Formuliere ein Anschreiben, das in wenigen Sätzen dein Projekt und dich als Person vorstellt. Benenne klar das Genre und das Thema deines Manuskripts. Beschreibe das Besondere daran (zum Beispiel die Spiegelung einer aktuellen gesellschaftlichen Strömung) und deine persönliche Beziehung zum Thema. Was macht dich zum Experten dafür?

Beschreibe deine Erfahrungen im Literaturbetrieb, auch wenn sie dir noch so unbedeutend erscheinen. Hast du schon mal eine Kurzgeschichte in einer Anthologie veröffentlicht? Einen Wettbewerb gewonnen? Bist du Mitglied in einem Autorenverein? Hattest du schon Lesungen mit eigenen Texten? Hast du Seminare, Kurse oder Workshops besucht, die mit Schreiben und Literatur zu tun hatten? Bist du Gründer oder aktiver Teilnehmer einer (Online-)Schreibgruppe?
Wenn möglich, sprich den Empfänger mit Namen an. Dazu kannst du zuvor beim Verlag anrufen: „Wer ist denn eigentlich bei Ihnen für die Reihe XY zuständig?“ Lass dir den Namen notfalls buchstabieren, um peinliche Fehler zu vermeiden, und frag auch nach, wenn nicht deutlich ist, ob es sich um eine Lektorin oder einen Lektor handelt.

Dein Manuskript ragt heraus!


Bereite deine Unterlagen sorgfältig auf! Dazu gehören die Einhaltung der Normseite, einseitig bedruckte, nicht gelochte oder geheftete Blätter, eine klare Trennung von Manuskript, Anschreiben, Lebenslauf und Exposé, ein gut lesbares Schriftbild und vieles mehr.

Versetz dich in die Lage der Empfänger, also des Lektors oder der Agentin, die täglich einen ganzen Stapel solcher Einsendungen erhalten. Womit kannst du es ihnen leichtmachen, deine zu bevorzugen? Wie kannst du dich positiv von der Konkurrenz abheben, indem du beweist, dass du dich in ihre Situation hineingedacht hast? Das gilt gleichermaßen für postalische wie für digitale Sendungen.

Wenn du deine Unterlagen per E-Mail schickst, achte darauf, jede in einer eigenen Datei zu speichern – und verwende deinen Autorennamen in der Dateibenennung! Auf der Festplatte einer Lektorin oder eines Agenten wimmelt es von Dateien namens Exposé.doc. Sie werden sehr dankbar sein, wenn eine mit der Bezeichnung Felix_Schreiber_Exposé.doc dabei ist!

Wandle deine Dokumente keinesfalls in PDF um. Damit kann ein Verlag nichts anfangen. Und wenn du jetzt schon Angst hast, dass jemand in deinen Texten herumpfuschen könnte, solltest du das mit der Veröffentlichung ohnehin noch mal gründlich überdenken.

Was nicht in deine Unterlagen gehört: Originalillustrationen, Honorarvorstellungen, Coverideen, Sonderwünsche für die Vertragsgestaltung, Zeugnisse und Zertifikate, Belegexemplare bisheriger Veröffentlichungen, Links auf deine E-Books oder ein Empfehlungsschreiben deiner Deutschlehrerin. Wenn du eine Autorenhomepage hast, kannst du die Adresse im Anschreiben nennen. Dann sollte sie aber auch professionell gemacht und gut gepflegt sein.

Schütz dich vor dem Absage-Blues




Im eigenen Interesse ist es sinnvoll, mehrere Verlage zeitgleich anzuschreiben. Eine Absage – und du wirst viele davon bekommen! – ist dann weniger schmerzhaft, weil du noch weitere Eisen im Feuer hast. Die Enttäuschung kannst du durch die Hoffnung auffangen.

Du wirst keine differenzierten Rückmeldungen erhalten. Die Standardbegründung für eine Verlagsabsage lautet: „Ihr Manuskript passt leider nicht in unser Programm.“ Dahinter kann sich vieles verbergen, es kann aber auch die reine Wahrheit sein. In diesem Fall hast du vielleicht nicht gründlich genug recherchiert.

 
Wenn du dich lieber gleich bei Literaturagenturen bewirbst, solltest du das Maschinengewehr deiner Bewerbungen auf Einzelfeuer umstellen. Viele Agenturen möchten im Vorfeld wissen, mit welchen anderen Agenturen oder Verlagen du bereits Kontakt aufgenommen hast. Diese Frage solltest du ehrlich beantworten. Damit du nicht den Überblick verlierst, warte mit jeder neuen Bewerbung am besten ab, bis du auf die vorherige eine Rückmeldung bekommen hast.

Es ist sinnlos, nach konkreten Gründen für eine Ablehnung zu fragen. Große Verlage oder Literaturagenturen müssten mehrere Vollzeitkräfte einstellen, um diese Aufgabe erfüllen zu können. Nimm jede Absage als Ansporn! Es gibt fast 2.000 Verlage und rund 150 Agenturen in Deutschland, auch für dich ist das Passende dabei!



          Todd Hasak-Lowy: Dass ich ich bin ist genauso verrückt wie die Tatsache, dass du du bist        
Das Leben des 15-jährigen Darren Jacobs steckt gerade mitten in einer radikalen Veränderung. Sein älterer Bruder Nate, zu dem er ein enges Verhältnis hat, ist in eine weit entfernte Stadt gezogen, um zu studieren. Seine Mutter ist nach der Trennung von ihrem Mann fast nur noch beruflich in Kalifornien unterwegs. Und dann eröffnet sein Vater ihm auch noch, dass er schwul ist.

Gleichzeitig beginnen Mädchen in Darrens Leben eine größere Rolle zu spielen. Besonders Zoey, die eigentlich gar nicht sein Typ ist, mit der er jedoch ein außergewöhnliches Wochenende verbringt und die er seither nicht mehr aus dem Kopf bekommt, obwohl sie wie vom Erdboden verschluckt zu sein scheint. Leider kann daran auch die nette Rachel nichts ändern, die voller Zuneigung an Darren hängt und sich mehr erhofft.

Mit Ausnahme der unerwarteten Enthüllung seines Vaters hat Darren also überwiegend mit relativ durchschnittlichen Problemen zu kämpfen, wie sie wohl den meisten Teenagern seines Alters begegnen: erste Kontakte mit Alkohol und Cannabis, Fahrprüfung, Auftritte mit dem Schulorchester, Knutschereien ohne Fortsetzung, nervtötende elterliche Auseinandersetzungen und das Fehlen eines besten Kumpels, mit dem man alles besprechen könnte.

Wirklich einzigartig wird Todd Hasak-Lowys Roman allerdings durch seinen formalen Aufbau. Er gliedert sich in vier Teile, von denen jeder einen Tag in Darrens Leben wiedergibt, zwei davon im April, einen im September und zum Schluss seinen 16. Geburtstag Ende November. Jedes Kapitel dieser vier Teile besteht aus einer Liste mit 0 bis 43 Stichpunkten, die aber die Geschichte genauso chronologisch forterzählen, wie das auch ganz normale Prosa täte – nur dass sich durch diesen formalen Kniff die Chance eröffnet, vieles zu erklären, das sich sonst nur mühsam so kompakt in einem Roman unterbringen lässt, beispielsweise „12 Eckdaten zur Person von Darren Jacobs“, eine Liste, durch die der Leser in Kurzform ein umfassendes Bild des Protagonisten geliefert bekommt.

Die Listen enthalten auch Gedanken, die Darren sich macht („8 weitere Folgerungen aus der neuen Situation, über die Darren nachdenkt“), sind teilweise als längere Dialoge aufgebaut („43 Bestandteile eines Streits, der so unvermittelt ausbricht, dass Darren schon zehn Sekunden später nicht mehr genau weiß, wie er anfing“), liefern Rückblenden („6 Dinge, die passieren mussten oder noch müssen, bevor die Accidents einen echten [bezahlten] Auftritt landen können“) und sind häufig skurril, witzig oder ironisch.

Man darf sich Dass ich ich bin ist genauso verrückt wie die Tatsache, dass du du bist trotz dieses formalen Aufbaus nicht als trockene Aufzählung von Fakten oder Stichpunkten vorstellen. Tatsächlich gibt es innerhalb der einzelnen Punkte immer wieder längere erzählende Passagen, die sprachlich sehr gut auf die Zielgruppe abgestimmt und dabei literarisch durchaus anspruchsvoll sind. Die Listenform ist also keine Einschränkung, sondern eine originelle und humorvolle Durchbrechung und letztlich Erweiterung des literarischen Erzählens.

Dass jede Liste eine eigene neue Seite bekommt, manche aber sehr kurz sind, erklärt übrigens auch das enorme Volumen des Buches. Gleichzeitig könnte das durchaus ein Anreiz für etwas weniger lesefreudige Teenager sein, denn der Text wird in überschaubaren Häppchen geliefert und lässt sich auch mit einer geringeren Aufmerksamkeitsspanne gut bewältigen.


Ob man den Roman nun unter diesem Aspekt der Originalität liest oder ihn einfach als anrührende Coming-of-Age-Geschichte mit einigermaßen glücklichem Ende aufnimmt, bleibt dem Leser selbst überlassen. So oder so wird deutlich, dass der pummelige, einsame und noch recht kindliche Darren innerhalb der beschriebenen sieben Monate eine deutliche Entwicklung durchgemacht hat.

Todd Hasak-Lowy: Dass ich ich bin ist genauso verrückt wie die Tatsache, dass du du bist, Beltz & Gelberg, 654 Seiten, 18,95 Euro

          Textremisten! Autorenlesung in der Kleinen Weltlaterne        
Nach dem großen Erfolg des Vorjahres werden wir auch 2016 wieder mehr oder weniger Weihnachtliches aus den heimischen Ideenküchen servieren.



Übrigens, man kann ja der Frage nach Weihnachtsgeschenken zurzeit kaum aus dem Weg gehen, daher ein kleiner Tipp: Viele der Autor(inn)en bringen Exemplare ihrer Buchveröffentlichungen mit.

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten
          Huwis Achterbahn aufgefrischt und responsive        
Kurz und bündig… wer huwi.ch in den letzten Wochen besuchte, merkte schnell, dass sich da was tat. Weniger inhaltlich, mehr in der Präsentation. Jetzt ist es endlich vollbracht, die Überarbeitung meines Blogs für die Alltäglichkeiten des Lebens ist geschafft. Frische Optik, gute Lesbarkeit und auch auf mobilen Geräten eine angenehme Darstellung. Technisch nutze ich weiterhin …
          Aktion Wasserschlag        
Es war die Reaktion des Senats auf die Entführung des damaligen Berliner CDU-Vorsitzenden Peter Lorenz. Am 27. Februar 1975, drei Tage vor der Abgeordnetenhauswahl, war er im Zehlendorfer Quermatenweg von Mitgliedern der „Bewegung 2. Juni“ gekidnappt worden. Die Entführer verlangten die Freilassung und Ausreise von sechs inhaftierten Genossen, die der eigenen Gruppe bzw. der RAF angehörten. Die Bundesregierung gab der Forderung nach, am 3. März wurden fünf der Gefangenen nach Aden im Jemen ausgeflogen. Nur Horst Mahler weigerte sich, ausgetauscht zu werden. Einen Tag später wurde Lorenz freigelassen. Auf der Suche nach dem Versteck startete die Polizei die „Aktion Wasserschlag“. Mehr als 80 linke Projekte wurden gestürmt. Dabei ging es aber offensichtlich nicht nur darum, das Versteck zu finden, sondern um gezielte Zerstörungen. In den Wohngemeinschaften, Arbeitskollektiven, Kneipen und Einrichtungen verschiedener Initiativen wurden Möbel, Türen, Fenster und sogar Wände zerschlagen. Es war eine massive Rache-Aktion gegen die Linke, die sich im politischen Aufwind befand und natürlich das Feindbild Nummer 1 der Polizei war. Wer gegen die Einsätze protestierte, wurde zusammengeschlagen und verhaftet. Innerhalb weniger Tage kam es zu mindestens 184 Festnahmen wegen angeblichen Widerstands. Es war die bis dahin größte Polizeiaktion seit dem Ende des Faschismus‘. Flankiert wurde die Aktion [...]
          Darum wird jede Standortdebatte in diesem Wahlkampf spurlos versickern        
Gestern hat ein Tweet von Michael Hüther, Chef des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft, mich dazu gebracht eine ältere Grafik hervorzukramen. Sie stammt noch aus dem Jahr 2013 – gleich sehen wir eine aktualisierte Version. Sie zeigt den Zusammenhang, den viele für die soziale Marktwirtschaft der Bundesrepublik in der Nachkriegszeit noch immer als fundmental erachten: Wenn die Arbeitnehmer entsprechend der Entwicklung der Arbeitsproduktivität entlohnt werden und dazu noch einen Inflationsausgleich bekommen, sei der Verteilungsspielraum zwischen Kapital und Arbeit ausgeschöpft – alle Seiten partizipieren gleichmässig am wachsenden Wohlstand. Wobei allerdings ausgeblendet wird, dass auf der Kapitalseite weniger Menschen Einkommen beziehen als auf der Seite der Arbeit. Aber egal. Genau dieser gesellschaftliche Konsens gilt seit 1996 nicht mehr. Damals versuchte Helmut Kohl ein „Bündnis für Arbeit“ zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern zu schmieden, das allerdings scheiterte. Nichtsdestotrotz wichen die Tarifparteien seitdem vom Konsens ab, der die alte Bundesrepublik so lange geprägt hatte. Wie...
          Meine Stimme aus Wien: Gefährliche Steuersenkungsfantasien        
Was für Unternehmen gilt, stimmt mitunter auch für ganze Standorte. Nur wer in zukunftsfähige Geschäfte investiert, wird im Wettbewerb bestehen können. Das, was gerade in Deutschland abläuft, erinnert fatalerweise aber an manches Unternehmen, das alle Warnrufe von Branchenkennern oder sogar aus der eigenen Belegschaft einfach mir nichts, dir nichts in den Wind schlägt und fröhlich weiter in bereits gescheiterte Geschäftsmodelle investiert. Bitter natürlich für so manche Belegschaft. Bitter für die Kinder und Kindeskinder der berufstätigen Deutschen ist das Versagen ihrer öffentlichen Haushalte. Investruinen in Berlin und Hamburg verschlingen Milliarden. Gleichwohl feiert Finanzminister Schäuble munter Überschüsse, schließlich will er der Enkelgeneration weniger Schulden hinterlassen. Doch während viele die schwarze Null bejubeln, verrotten überall im Land Brücken, Straßen und Schulen. Der Wertverlust durch ausgebliebene Ersatzinvestitionen in die öffentliche Infrastruktur summiert sich bereits auf gewaltige 67 Milliarden €. (Anmerkung: Nach neuesten Zahlen sind es bereits 69 Mrd. €). Da mutet die Steuersenkungsdebatte im...
          Yeah, wir haben uns den Einheitsboom komplett weggespart        
Was wir hier gleich sehen werden, das sind die Nettoanlageinvestitionen der öffentlichen Haushalte in Deutschland in die Infrastruktur: Schulen, Straßen, Brücken usw. Allerdings betrachten wir hier die Ausgaben des Bundes, der Länder und Gemeinden für diese Investitionen ohne die Abschreibungen (also netto). Sie zeigen, was tatsächlich neu investiert wurde und nicht nur dem Werterhalt diente. Von 1991 bis 2002 haben die öffentlichen Haushalte eine Summe von 65,7 Mrd. € in die Infrastruktur (d.h. Nichtwohnbauten) investiert, hier zu sehen für jedes einzelne Jahr aufsummiert seit jeweils 1991: Seit 2003 geben die deutschen Kommunen nun aber unter dem Strich weniger für den Werterhalt von Straßen, Brücken, Schulgebäuden usw. aus als notwendig wäre. Deshalb fallen die Nettoanlageinvestitionen in die Infrastruktur seitdem für jedes Jahr negativ aus. Die Infrastruktur in Deutschland wird seit 2003 wertmäßig nicht mehr vollständig erhalten. Es tritt also buchhalterisch (und natürlich längst in der Realität) ein Verschleiß auf, der sich...
          Von Hohepriestern und anderen Klageweibern in der Volkswirtschaftslehre        
Die sich aufheizende Diskussion um die Plurale Ökonomik (zum Beispiel hier, hier, hier und hier) wird sicherlich wieder einmal in einer Sackgasse enden. Da brauchen wir uns keinen großen Illusionen hergeben. Denn wie bereits gesagt, geht es hier wohl eher um Machtkämpfe universitärer Zünfte, die uns fatalerweise an spätfeudale Zeiten erinnern. Immerhin führt uns die Debatte erschreckend vor, wie akademische Volkswirte auch nach fast 200 Jahren Geschichte der Konjunkturzyklen immer noch nicht begreifen, wie und warum das Auf und Ab der kapitalistischen Marktwirtschaften zustande kommt. Stattdessen klammern sich Ökonomen genau wie die völlig verunsicherten Wirtschaftspolitiker an alte Rezepte und Gedankengebäude, die heutzutage noch weniger mit der Realität zu tun haben als sagen wir vor zehn oder zwanzig Jahren. Der eine oder andere Pöbelbürger soll die grassierende Orientierungs- und Hilfslosigkeit durchaus schon bemerkt haben, hört man so. Der Magdeburger Professor Joachim Weimann brachte am Montag in der FAZ das Dilemma hervorragend...
          Beatmaster JMG – Golden Age Mixtape        
Gestern überkam mich ein wenig Langeweile und so hab ich mal wieder meine beiden 1200er angeworfen (silberne Technics). Heraus gekommen ist ein Mixtape mit meinen Lieblingstracks, die ich mehr oder weniger simpel aneinander gemixt habe. Download Beatmaster JMG – Golden Age Mixtape Playlist: Outkast – ATliens (aus aktuellem Anlass) Public Enemy – Party for your […]
          BUND sieht Fällungen nicht so kritisch        
Der „Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschlands – BUND“ sieht die wahrscheinlich anstehenden Fällungen weit weniger kritisch und verweist auf den Unterschied zwischen Natur- und Wirtschaftswald. 100 Bäume werden als sog. Biotopbäume gekennzeichnet und sind somit für immer von einer Fällung geschützt. Quelle/Artikel: rp-online
          21 Treffer! Jahn in Torlaune - FCI und F95 siegen knapp        
Der SSV Jahn Regensburg hat sein Testspiel gegen den Kreisligisten SpVgg Niederaichbach souverän gewonnen. Am Sonntag siegte der Zweitligist mit 21:1 - lag aber zunächst in Rückstand. Weniger deutlich gewann der FC Ingolstadt seinen Test gegen Wehen Wiesbaden, auch Düsseldorf sparte gegen einen Oberligisten mit Toren. Bielefeld unterlag dem russischen Erstligisten FK Ufa knapp. Am Abend drehte Sandhausen das Duell gegen den FC Zürich.
          Nutzbarkeit tbd.        

THE FUTURE OF USABILITY
Von einem Besuch der CeBIT - nein, es lohnt sich wirklich nicht mehr, da hinzufahren - blieb einzig eine kleine Postkarte als Andenken übrig. Die große, aber wie sich zeigen wird nicht immer großartige Firma T-Systems bewirbt darauf einen kostenlosen ‘Usability Check up’ für Deine, meine oder Ihre Website. Alternativ kann über das Kärtchen auch die Findbarkeit in Suchmaschinen geprüft werden. Aber das ist hier weniger von Belang.
Nach Auskunft des Standpersonals kann der 'Check up’ entweder direkt vor Ort auf der CeBIT gemacht werden. Oder aber man schickt das Kärtchen ein, sagte die Dame.
Wir ersparen uns die Abbildung der Vorderseite der Karte mitsamt der Feststellung, dass dort gar keine Adresse steht, an die man die Karte senden könnte. Statt dessen verweisen wir auf das kleine 'Formular’ zur Angabe der Kontaktdaten auf der Rückseite und fragen uns: Was würde von der T-Systems bei Eingang der Karte wohl auf Usability gecheckupt werden - unsere Postanschrift?

T-Systems Usability Check
Usability will halt immer wieder geübt werden. Auch von den vermeintlich Großen und Schlauen.


          Ein Himmelreich für ein Handy        
THE FUTURE OF MOBILE
Der Durchbruch der Mobiltechnologie beginnt jetzt. So wie er bereits 2007 begann. Und 2006. 2005 sowieso. Das ‘jetzt geht’s aber los’ der mobilen Zukunft zieht sich also schon ein bisschen, weshalb es nicht ganz so schlimm ist, dass unser Rückblick auf die FUTURE OF MOBILE Konferenz in London auch ein paar Tage gebraucht hat. Beiden gemein: Am Ende sind sie da.



Und wie steht es um die Zukunft der mobilen Daten-, Internet-, Kommunikations-, Netzwerk-Nutzung?
Nicht gut, wenn man das Fehlen eines frei zugänglichen W-Lan Netzwerks am Konferenzort als Maßstab anlegt. Nicht gut, wenn man den während der Konferenz gereichten kommunikationsfeindlichen, weil mundwinkelverziehenden Kaffee als Gradmesser für Qualität bestimmt. Und auch nicht gut, wenn man der Bestandsaufnahme der mobilen Industrie einiger Vortragender glaubt. Zu technisch orientiert sind viele mobile Anwendungen, zu kapriziert auf eine kleine Zielgruppe von Geeks mit teuren Smartphones, die außer ihnen keiner benutzt. Zu viel geht einfach nicht, zu sehr bestimmt oft die Gewöhnung an Websites die Nutzerführung und Inhalte auf mobilen Endgeräten, als dass etwas eigenständiges und gutes mobiles enstehen könnte. Zu fragmentiert und schwierig zu erschließen ist der Markt der Plattformen und Endgeräte. Zu teuer schließlich die Nutzung, wenn man ein mobiles Gerät denn man wirklich mobil, also außerhab der Landesgrenzen, nutzt.

Besser aber, wenn man die Besetzung der Konferenz zur Meinungsbildung heranzieht. Mobilfunk-Provider waren da, Software-Plattform-Hersteller waren da, Anwendungsentwickler, Analysten, Werber, Blogger. Alle da, für einen thematischen 1-Tages-Rundumschlag. Besser, wenn man dem Streit zuhört, ob mobile Endgeräte nun kleine Computer werden oder als mobile Kommunikationsinstrumente immer besser werden. Immer besser ist dabei auf jeden Fall Konsens. Besser auch, wenn man sich vor Augen hält, dass diese mobilen Endgeräte die persönlichsten Kommunikationsinstrumente sind, die wir nutzen; dass mit ihnen eine Verbreitung von Inhalten und Anwendungen gerade dort losgetreten wird, wo das klassische Internet aufgrund hoher Kosten für Geräte und/oder Verbindungen bislang stockt; oder dass mit mobilen Inhalten bereits heute mehr Geld verdient wird, als mit Inhalten im Internet (wobei die unsägliche Klingeltonindustrie hier ein gehöriges Wörtchen mitredet).

Und gut sieht sie schließlich aus, wenn man wie Tomi T Ahonen daran glaubt, dass Mobile das siebte Massenmedium ist, das sich vom Internet so stark unterscheidet wie das Fernsehen vom Radio. Heißt, es kann alles, was das Internet (und die vorherigen Massenmedien) auch kann. Aber noch mehr Dinge, die die anderen Medien nicht können. Gut sieht sie aus, wenn mobile Inhalte und Anwendungen spezifisch mobil werden, kein Abklatsch von Websites. Wenn sie Dinge tun, die das Internet auf dem 'oh, jetzt hab ich ihn grade zu hause gelassen’-Rechner gar nicht kann. Wenn man also merkt, das schon ein bisschen da ist, aber viel von dem Zeug, das gute Mobilität ausmacht, erst noch erfunden werden will.

Hervorragend sieht die Zukunft mobiler Technologie schließlich dann aus, wenn man in Betracht zieht, dass man selber sitzen bleiben kann, weil alle wichtigen Dinge mobil sind und zu einem kommen. Dann muss man nicht mehr mit dem Auto zur Konferenz nach London fahren. Muss nicht mehr durch Belgien. Wo man von der Polizei auf Autobahntankstellen wie von einem Anti-Terror-Kommando gestoppt und für eine gemeingefährliche Gang von Entführern mitsamt Opfer gehalten wird, nur weil auf der Rücksitzbank mal einer eine Schlafmaske aufsetzt.

Alles auf Mobile. Nichts auf Belgien.
          Gratis-Tickets für die MagentoLive Konferenz am 12.11.13 in München        
In weniger als vier Wochen ist es soweit: Mit der MagentoLive Konferenz findet die erste offizielle Magento Veranstaltung am 12.11.2013 in München statt. Das Event ist als Business-Event für Entscheider ausgelegt, zu dem namhafte Referenten inkl. der Magento-Führungsmannschaft ihr Kommen zugesagt haben. Das eStrategy-Magazin verlost als Medienpartner unter allen registrierten Lesern fünf kostenlose Tickets im Gesamtwert von rund EUR 1.500.- sowie Rabattcodes für den Bezug der Tickets zum absoluten Vorzugspreis.



In nicht einmal vier Wochen ist es soweit und die erste offizielle Magento Veranstaltung – MagentoLive Germany– findet in München statt., . Nach sehr erfolgreichen und ausverkauften Stationen in Australien und UK mit enorm positiven Feedbacks ist MagentoLive die  Gelegenheit schlechthin, um aufschlussreiche Einblicke in Magento und das dazugehörige Ökosystem sowie Feedback von Führungskräften aus Handel und Industrie zu erhalten. Bei der Veranstaltung haben Besucher die Möglichkeit sich mit der Magento-Community sowie erfolgreichen Shopbetreibern auszutauschen und sich über spannende Trends und Entwicklungen aus der Welt des E-Commerce aus erster Hand zu informieren.

Magento Live wird dabei in vier Themengebiete aufgeteilt: Mobile, Conversion-Marketing, E-Commerce Erfolg und E-Commerce Best Practices. Nachfolgend finden Sie eine kleine Auswahl der Session-Themen:


  • Magento – Ein Blick hinter die Kulissen
  • Optimierung des Checkouts zur Verkaufssteigerung: Beseitigen Sie Ängste und Einkaufs-Barrieren von Kunden durch die Verbesserung Ihres Bezahl- und Checkoutvorgangs.
  • Going Global: Wie mytheresa.com ihre internationale Expansion geschafft hat
  • Vorzüge und Best-Practises für grenzübergreifenden Handel
  • Ein Blick auf die E-Commerce-Trends von morgen


Auch der eStrategy-Chefredakteur und CEO von TechDivision, Josef Willkommer, wird bei der Veranstaltung vor Ort sein und einen interessanten Talk zum Thema „Managing Complex Catalogues“ halten. Alle aktuellen Infos zu den Referenten und Sessions sind ab sofort auf der MagentoLive Webseite unter http://magentolive.com/de/ einsehbar. 
Die Tickets für MagentoLive sind noch bis zum 23. Oktober für den günstigen Frühbucherpreis von € 249 zu haben. Für E-Commerce-Verantwortliche sowie Entscheider, die sich über Trends und Neuigkeiten aus der Welt des E-Commerce informieren möchten oder die den Einstieg in den E-Commerce planen, sollte MagentoLive daher zu einer Plichtveranstaltung gehören.

Zu guter Letzt: Als Teilnehmer der MagentoLive Deutschland, können Sie eine Karte für die Imagine Konferenz 2014 gewinnen. Für diejenigen, die dieses Event noch nicht kennen: Imagine ist die jährliche Magento-Leitkonferenz, die in den USA stattfindet. Mehr als 1.700 Magento-Begeisterte aus über 35 Ländern nehmen an diesem Ereignis teil. Unter www.imagineecommerce.com können Sie sich einen ersten Eindruck vergangener Ausgaben machen. 

           Magento Connect Marketplace – Endlich mehr Transparenz und Qualität        
Auf dem Magento Connect Marketplace wird aufgeräumt, um Usern mehr Qualität zu garantieren. Bisher konnten auf dem Magento Marktplatz beliebige Softwareerweiterungen für die Shopsoftware angeboten werden. Mit dem neu eingeführten Bewertungssystem Ratings & Reviews“ und den neuen Qualitätskriterien in Magento Connect ist es für User in Zukunft einfacher über Brauchbarkeit und Nutzen einer Extension zu entscheiden. 


Der Magento Connect Marketplace bietet mehr als 500 Erweiterungen für die Magento Enterprise Edition. Bisher hat Magento Extensions fast nahezu ohne Überprüfung zugelassen. So häufte sich zwar die Anzahl von Magento Erweiterungen an, das unübersichtliche System führte jedoch auch zu vielen Duplikaten, inkompatiblen Versionen und Modulen mit erheblichen Sicherheitslücken und/oder mangelhaftem Quellcode. Dieser Umstand war nicht gerade förderlich und führte zu Misstrauen und kritischen Zungen von Magento-Entwicklern und Magento Nutzern. Vor allem ärgerte es die Marktplatz-User, dass viele Extensions ohne Prüfung in Magento Connect einfach zugelassen wurden.

Neue Magento Qualitätskriterien: Schluss mit willkürlichem Upload

Magento hat die Marketplace-Schwächen erkannt und will dem Magento Connect Marketplace mehr Transparenz verleihen. So hat Magento Qualitätsrichtlinien für neue Magento Extensions eingeführt, um dem unkontrolliertem Upload von weiteren Extensions ein Ende zu setzen. Entspricht eine bisherige Extension nicht den Magento-Kriterien, wird dieses vom Marketplace entfernt. Bei Entfernung der Extension besteht jedoch weiterhin die Möglichkeit des erneuten Uploads, die neuen Bedingungen müssen jedoch erfüllt sein. Folglich setzt sich bei Magento der Grundsatz „Qualität statt Quantität“ durch.

Magento Ratings & Reviews System sorgt für Klarheit

Mit Hilfe des neuen Ratings & Reviews Systems sollen Händler und Solution-Partner in Zukunft schneller die Brauchbarkeit, Qualität und den Nutzen einer Extension erkennen. Das neue Magento-System macht es Händlern nicht nur einfacher Support, Entwickler, Qualität und Brauchbarkeit der Extension zu bewerten und zu beurteilen – das System ist auch ein Vorteil und eine Unterstützung für Entwickler ihre Extensions zu promoten.

Hier sind einige Tipps für das Gebrauchen des neuen „Ratings & Reviews“-Systems:

  • Achten Sie auf die zusätzlichen Ratings
: Kunden können jetzt für die Extensions eine Gesamtbewertung sowie drei weitere Bewertungen zu Developer Support, Funktionen und Nützlichkeit abgeben. Die Gesamtbewertungen können so als Leitfaden und Orientierung gesehen werden. 
 


  • Nutzen Sie positive und negative Bewertungen als Maßstab
: Mit den Kritiken über eine Extension ist es für User einfacher zu entscheiden, ob eine Extension gut oder schlecht ist. Der Extension-Inhaber hat das exklusive Recht auf Kundenkritiken zu reagieren. So geben die Bewertungen vorab einen besseren Einblick in die Qualität und Beschaffenheit der Erweiterung und zeigen mögliche Schwächen der Extension auf. Die Häufigkeit und Qualität der Antworten der Extension-Owner sind auch ein guter Indikator für das „support level“ der Erweiterung. Zudem ist die Einschätzung der User auch deswegen hilfreich, da sie eine Extension entweder empfehlen oder auch davon abraten können.

 


  • Durchsuchen Sie den Q&A Bereich
: Stöbern Sie unter Q&A – auch wenn Sie keine Fragen haben. Dies ist ein guter Weg, um Erfahrungen anderer User zu lesen. Welche Probleme hatten User mit der Extension? Haben die Extension-Owner auf die Probleme reagiert? Der Bereich Q&A ist sicherlich hilfreich, um eine erste Orientierung zu bekommen und sich über unterschiedliche Extensions zu informieren.


 


  • Interpretieren Sie den „Popularity Score“ richtig:Die Popularitäts-Nummer bedeutet, wie oft eine Free Extension bereits gedownloaded wurde oder wie oft ein Connect-User sich auf eine kostenpflichtige Extension bezogen hat. Der „Popularity Score“ sagt jedoch nichts über Quantität oder Qualität der Extension-Kritiken aus. Nutzen Sie die Popularität-Punktezahl vielmehr als Maßstab für die Extension-Bedeutung für User. Um etwas über die Qualität der Erweiterung zu erfahren ist es besser, das Ratings & Reviews System genauer zu betrachten.


 


Bewertungen werden binnen weniger Stunden geprüft und erst nach erfolgreicher Prüfung zugelassen. Das neue System wird sicherlich für mehr Klarheit und eine bessere Orientierung auf Magento Connect sorgen. 

Gerade im deutschsprachigen Raum sei an dieser Stelle aber auch nochmals explizit auf die Netresearch appfactory hingewiesen, in der geprüfte und insbesondere für den deutschen Markt relevante Extensions aufgeführt werden.
          Magento Marktanteil - Das Wachstum geht weiter        
Die letzte eCommerce-Umfrage im Oktober 2011 hat 4% mehr Shop-Systeme gefunden als die Umfrage noch im Juni, die insgesamt 26.594 Shop-Systeme gezählt hat. Die Analyse geht über die Top 1 Million Homepages bei Alexa und analysiert sie, indem sie Features von 32 verschiedenen eCommerce Systemen feststellt.

Die beiden Systeme Zen Cart und Magento konnten jeden Monat ein enormes Wachstum von 18% verzeichnen. Jedoch ist Magento der wirkliche Gewinner mit 20% aller gefundenen Shop-Systeme. Wir konnten über die letzten 12 Monate ein kontinuierliches Wachstum bei Magento feststellen und es gibt kein Zeichen der Verlangsamung.

osCommerce ist weiterhin die viert beliebteste Plattform, aber der Abwärtstrend mit 200 Seiten weniger im Vergleich zur Juni Umfrage hält weiter an.

Es gibt eine Vielzahl anderer eCommerce Plattformen, die über die letzten 12 Monate gewachsen sind, einschließlich Interspire, OpenCart, PrestaShop und UberCart.

Die Präsenz der Enterprise Edition von Magento ist um über ein Drittel von 274 auf 378 Seiten gestiegen. Für Magento Entwickler ist es natürlich überaus ermutigend zu sehen, dass mehr und mehr Firmen auf diese Plattform umziehen.

Am Rande sei erwähnt, dass der Hosting-Standort jeder Seite überprüft wurde. Von den 26.000 Seiten wurden über 10.000 in den Vereinigten Staaten gehostet. Die zweit meisten Hostings weist Deutschland mit etwas unter 2.000 Seiten auf.

Beliebteste eCommerce-Software (Top 1 Million Seiten) - Oktober 2011
Diesen Monat entschied ich mich auch auf die Veränderung der Verteilung der Top 100.000 Seiten zu sehen. Ich habe erwartet, dass Systeme wie IBM, WebSphere und GSI commerce den Enterprise Markt bestimmen. In der Tat hält sich Magento mit 232 Shops sehr gut und nur 45 davon wurden mit der Professional/Enterprise Edition gebaut.

Beliebteste eCommerce-Software (Top 100.000 Seiten)- Oktober 2011


Gesamtergebnis:
Hier sind die gesamten Ergebnisse für alle 32 eCommerce Systeme. Historische Werte wurden, sofern verfügbar, ebenso berücksichtigt.

eCommerce PlatformNovember
2010
Februar
2011
Juni
2011
Oktober
2011
Veränderung
Magento34144074470555893414,4074,4705,5589
Zen Cart 1556 1533 3167
1556,1533,3167,3758
VirtueMart
2683 2701 2753 2683,2701,2753
osCommerce 3123 3033 2554 2334 3123,3033,2554,2334
PrestaShop 852 1079 1302 1518 852,1079,1302,1518
Ubercart
706 992 1305 706,992,1305
Volusion 889 906 1099
889,906,1099,1157
Yahoo Stores

1315 977 1315,997
Interspire 605 739 819 918 605,739,819,918
ECSHOP

667 831 667,831
OpenCart 335 492 660 757 335,492,660,757
WP e-Commerce
779 754 747 779,754,747
X-Cart 733 740 659 639 733,740,659,639
Miva Merchant 710 894 802 464 710,894,802,464
IBM WebSphere Commerce
223 1011 396 223,1011,396
CS-Cart

397 383 397,383
OXID eSales 310 314 305 311 310,314,305,311
Shopify 122 143 204 251 122,143,204,251
3DCart

209 249 209,249
Actinic 290 229 237 221 290,229,237,221
Shopp

171 193 171,193
Demandware
118 140 182 118,140,182
ProStores

275 132 275,132
ATG

91 112 91,112
nopCommerce 52 64 81 111 52,64,81,111
GSI Commerce 48 59 64 63 48,59,64,63
ekmPowershop 71 58 65 62 71,58,65,62
CubeCart

47 56 47,56
FoxyCart
27 34 47 27,34,47
Big Cartel 28 41 44 47 28,41,44,47
LemondStand

12 16 12,16
TomatoCart 11 16 9 15 11,16,9,15

Alle Kennzeichen sind diesen Monat gleich geblieben. Nur ein Bug wurde gefixt, der ein paar falsche Ergebnisse zur Folge hatte. Dieser verursacht eine Anomalie, welche sich speziell bei IBM, WebSphere, Miva Merchant und ProStores bemerkbar macht, da bei dieser Umfrage alle ein paar Shops verlieren.

Beliebteste eCommerce Seiten im Vergleich über die letzten 12 Monate
– Oktober 2011


Die folgende Grafik ist begrenzt auf die Top 18 eCommerce-Systeme und zeigt einige Seiten, die über die Zeit identifiziert wurden. Sie geht über die gleiche Achse um die relativen Werte vergleichen zu können.

Artikel im Orginal zu lesen unter:
http://tomrobertshaw.net/2011/10/oct-2011-ecommerce-survey/
          Acetocaustin gegen Warzen        

Acetocaustin-Lösung ist ein essigsäurehaltiges Präparat welches zum Warzen entfernen verwendet wird. Es zeichnet sich durch seine einmal wöchentliche Anwendung aus, benötigt somit deutlich weniger Disziplin als Präparate die z.B. ein 4 mal tägliches Auftragen erfordern. Besonders...


          Patch Notes: 10.08.2017        
Patch-Notes: NW.85.20170711b.10   Inhalte und Umgebung Soshenstar Es wurde ein Versuch unternommen, Spli-Ti daran zu hindern, in einem unbeschwörbaren Zustand zu verharren. Ein weiterer Tyrannosaurus-Pfad wurde hinzugefügt. Zudem werden Tyrannosaurier nun etwas häufiger erscheinen. Knochengolems erscheinen nun etwas weniger häufig. Kopfgeld des Händlerprinzen Die wöchentliche Quest „Kopfgeld des Händlerprinzen“ erkennt nun das Questziel „Eine Jagd abschließen“ als erfüllt an, wenn der Spieler am Kampf gegen ein seltenes Jagdziel teilnimmt und dieses getötet wird – unabhängig von der Menge an Schaden, die er selbst dem Ziel zufügt. Der Text der Quest „Kopfgeld des Händlerprinzen“ wurde aktualisiert, um die Questziele zu verdeutlichen. Grab der Neun Götter Der Questpfad wird nun nach der Begegnung mit dem Avatar des Orcus’ wie vorgesehen fortgeführt. Beim Rätsel mit den drei Mimikern werden nun Optionen entfernt, wenn Mimiker getötet werden. Zwischensequenzen, die nach dem Auslösen einer Falle abgespielt werden, zeigen nun wie vorgesehen den Charakter, der die Falle ausgelöst hat. Allgemein Epische Siegel: Diese Quest kann nun wieder abgeschlossen werden. Icewind Dale: Unnötige Ablenkungen: Heldenhafte Begegnungen im Zwergental zählen nun für diese Quest. Kampf und Kräfte Trickserschurke Der Schaden von „Schatten des Untergangs“ richtet sich nun nach dem von Euch verursachten Schaden vor Einberechnung der Schadensresistenz des Gegners und profitiert nicht länger zweimal von Buffs oder Debuffs, die auf dem Gegner wirken. Gefährten Gefährten haben nicht länger geringere Attributwerte als noch vor der Veröffentlichung von „Tomb of Annihilation“. Die Gegenstandsstufe der Gefährten Jägerin aus Chult und Zahmer Velociraptor stimmt nun mit der von vergleichbaren Gefährten überein. Der Gefährte Jägerin aus Chult ermöglicht Spielern nicht länger, über die vorgegebenen Obergrenzen hinaus Bonuswährung zu erhalten. Allgemein Talisman der Schlange: Die Kraft dieses Artefakts funktioniert nicht länger wie eine aufladbare Kraft. Gegenstände und Wirtschaft Allgemein Voodoopuppe eines Batiri: Im Tooltip dieses Gegenstands wird nun wieder dessen Name angezeigt. Die Anzahl an Reichtümern von Chult, die bei Heldenhaften Begegnungen erbeutet werden können, wurde angepasst. Lager der Vergeltung gewährt nun 100 und König der Dornenknochen gewährt nun 50. Fußgegenstände des Liga- und des Ligaelite-Sets gewähren nun wie vorgesehen ihren Buff auf die Bewegungsrate unter den angegebenen Bedingungen. An den Beuteraten von Chulter Schätzen wurden weitere Anpassungen vorgenommen. Spieler erhalten nicht länger fälschlicherweise Extraruf durch bestimmte Kampagnenquests. Jagden Alle Spieler, die am Kampf gegen ein seltenes Monster teilnehmen, haben nun die Chance, eine Trophäe zu erbeuten, wenn es getötet wird, und zwar unabhängig von der Menge an Schaden, die sie selbst dem Ziel zufügen. Heldenhafte Begegnungen senden nun den Fangzahn eines Tyrannosaurus Rex direkt in das Inventar des Spielers, wenn dieser sich einen solchen verdient hat. Die Anzeigetafeln für Heldenhafte Begegnungen zeigen nicht länger einen Fangzahn eines Tyrannosaurus Rex an, wenn der Spieler diesen nicht einsammeln kann. Die Beutemengen in 1-Stern-, 2-Sterne- und 3-Sterne-Jagden wurden erhöht. Wenn Spieler nun ein seltenes Monster in einer Gruppe angreifen, haben nun alle Spieler die Chance, eine Trophäe zu erbeuten, wenn es getötet wird. Angeln Angelbelohnungen zeigen nicht länger fälschlicherweise Fangzähne eines Tyrannosaurus Rex an, wenn der Spieler diese nicht einsammeln kann (beispielsweise wenn er bereits einen in seinem Inventar hat). Benutzeroberfläche Hardware Benutzer von bestimmten Corsair-Tastaturen mit einstellbarer Hintergrundbeleuchtung können nun den Befehl „gfxEnable 0“ verwenden, um Beleuchtungswechsel anzuhalten. Mit dem Befehl „gfxEnable 1“ können sie wieder eingeschaltet werden. Grafik, Animationen und Effekte Allgemein Es wurden verschiedene Fehlerbehebungen an bestimmten Kreatur-, Charakter- und Zwischensequenz-Animationen vorgenommen. .share-footer a { margin: 20px 10px 10px 0; background: url(http://images-cdn.perfectworld.com/arc/78/37/7837b2f61b4e186e6e19241cd6fe43491466535696.png) no-repeat 0 0; opacity: .5; display: inline-block; height: 60px; width: 60px; padding: 0; border: 1px solid transparent; -webkit-transition: opacity .3s; transition: opacity .3s; } .share-footer .TI { background-position: 0 20%; } .share-footer .YT { background-position: 0 40%; } .share-footer .YT { background-position: 0 40%; } .share-footer .TW { background-position: 0 60%; } .share-footer .FO { background-position: 0 80%; } .FB:hover { background-position: 100% 0%; } .TI:hover { background-position: 100% 20%; } .YT:hover { background-position: 100% 40%; } .TW:hover { background-position: 100% 60%; } .FO:hover { background-position: 100% 80%; } .share-footer a:hover { opacity: 1; -webkit-transition: opacity .3s; transition: opacity .3s; }
          Patch Notes: 03.08.2017        
Patch-Notes: NW.85.20170711b.9   Bekannte Probleme Bereits existierende Voodoopuppen eines Batiri scheinen nicht länger einen Namen in ihrem Tooltip zu haben.   Release Notes Inhalte und Umgebung Chult-Einführungsquests Wenn ein Spieler während eines Ladebildschirms einen Absturz erleidet und daraufhin die Option „Sicheres Anmelden“ wählt, um zur Protector’s Enclave zurückkehren, dann kann er nun wie vorgesehen mit Kapitän Dunmish sprechen, um zu seinem Ausgangspunkt zurückzukehren. Die Zwischensequenz, die beim ersten Eintreffen in Port Nyanzaru abgespielt wird, kann nun nicht länger übersprungen werden, da andernfalls das Erscheinen eines wichtigen NSCs verzögert würde. Port Nyanzaru Wenn Spieler Port Nyanzaru verlassen, werden sie nicht länger dazu aufgefordert, ihre Gruppe zu versammeln. Der Soshenstar In der gesamten Abenteuerzone wurden verschiedene Verbesserungen an der Grafikperformance vorgenommen. Unter anderem wird nun bestimmtes Blätterwerk nicht länger ausgeblendet, wenn es sich zwischen dem Spieler und der Kamera befindet. Grab der Neun Götter Avatar des Orcus’: Flüche bestehen nicht länger fort, nachdem die Begegnung zurückgesetzt wurde. In bestimmten Zwischensequenzen taucht nun wie vorgesehen der Spieler auf, der sie auslöste. Bestimmte Bodenfelder blitzen nicht länger auf, wenn sich Spieler mit hell leuchtenden Waffenverbesserungen in ihrer Nähe befinden. Allgemein Fangbreaker-Insel: Während der Begegnung mit der Drachenschildkröte wird der Himmel nicht länger so dunkel, dass es unmöglich ist, die Schildkröte mit explosiven Runen anzuzielen.   Kampf und Kräfte Glaubenskleriker Verdammnisprophezeiung: Dieser Kraft funktioniert nun wieder wie vor „Tomb of Annihilation“. Trickserschurke Wirbelwind der Klingen: Die Kraft, die von dieser täglichen Kraft gewährt wird, wird nicht länger gestapelt, wenn sie mehrmals in Folge gewirkt wird. Begegnungen Ras Nsi: Zur Auslösung von „Aufschrei des Atropals“ sind nun 5 Trotzende Seelen erforderlich (zuvor: 6). Ras Nsi: „Spalten“ verringert nun die Resistenz des Ziels um 25% (zuvor: 10%). Allgemein Ring des Fluchbringers: Der Effekt dieses Gegenstands berücksichtigt nun wie vorgesehen die Kontrollresistenz des Ziels. Schneller goldener Löwe: Die Kampfkraft dieses Reittiers wirkt nun in einem Radius, der mit der Größe ihres visuellen Effektes übereinstimmt.   Gegenstände und Wirtschaft Allgemein Voodoopuppen einer Bestie können nicht länger erbeutet werden. Bereits existierende Voodoopuppen einer Bestie wurden in Voodoopuppen eines Batiri umgewandelt. Helme des Jägersets: Diese Helme haben nun die korrekten Symbole. Die Urzeitliche Imaski des Sturmangriffs (Taktischer Magier) hat nicht länger das Aussehen einer Batiri-Maske, wenn ein Spieler sie anlegt. Die Reliktrüstung im Siegelladen wird nun wie vorgesehen an den Account anstatt an den Charakter gebunden. Rüstungen, die vor diesem Update erworben wurden, bleiben leider an den Charakter gebunden. Festungen: Porträts aus Schatzladen haben nun im Lagerhaus der Festung eine Kapazität von 15 (zuvor: 1). Schatzkarten: Schatzbelohnungen in Chult gewähren nun weniger Reichtümer von Chult aber dafür mehr Veredelungsgegenstände. Voodoopuppen können nun wie vorgesehen nur noch beim Soshenstar verwendet werden. Reittiere Schwerer Heuler: Wenn dieses Reittier sich aufbäumt, wird nun wieder das alte Audio abgespielt. Tyrannosaurus (alle Arten): Dieses Reittier kippt nicht länger unerwartet zur Seite, wenn es über unebenes Gelände läuft. Schlachttyrannosaurus: Die passive Kraft „Rüstungsbrecher“ gewährt nun wie vorgesehen eine Gegenstandsstufe von 250 (zuvor: 500). ZEN-Markt Elemental Evil” – Kampagnenabschluss mit Stufenverstärkung: Die Stufenverstärkung ist nun wie vorgesehen permanent.   Benutzeroberfläche Zwischensequenzen In Zwischensequenzen wird nicht länger die Sprachausgabe des Hintergrundgeschehens abgespielt. Angeln Wenn der Köder während des Angelns vollständig aufgebraucht wurde, erscheint nicht länger eine Lawine von Text über dem Charakter. Statusanzeigen Das schwebende Kampfsymbol für unvermeidbaren Schaden wurde im Hinblick auf die Konsistenz mit anderen schwebenden Kampfsymbolen angepasst. Bestenlisten Die Bestenlisten-Bewertungen von Spielern werden nach PvP-Kämpfen nicht länger fälschlicherweise mit denen ihrer Gruppenmitglieder ausgetauscht. Schatzkarten Die Zeichnungen auf Schatzkarten sind nun etwas weniger dunkel.   Grafik, Animationen und Effekte Allgemein Modelle tauchen nicht länger manchmal auf, nur um dann sofort wieder zu verschwinden, wenn der Spieler sich ihnen annähert.   Leistung und Stabilität Allgemein Das Spam-Klicken von Buttons während des Rassenwechsel-Prozesses führt nun nicht länger zu einem Absturz des Clients.   Lokalisierung Allgemein Bosstitel in Zwischensequenzen sind nun wie vorgesehen lokalisiert. Ein bestimmter Dialog ist nun wie vorgesehen lokalisiert. Es wurden verschiedene Fehlerbehebungen an den Texten und der Sprachausgabe in der französischen, deutschen, italienischen und russischen Version vorgenommen.   .share-footer a { margin: 20px 10px 10px 0; background: url(http://images-cdn.perfectworld.com/arc/78/37/7837b2f61b4e186e6e19241cd6fe43491466535696.png) no-repeat 0 0; opacity: .5; display: inline-block; height: 60px; width: 60px; padding: 0; border: 1px solid transparent; -webkit-transition: opacity .3s; transition: opacity .3s; } .share-footer .TI { background-position: 0 20%; } .share-footer .YT { background-position: 0 40%; } .share-footer .YT { background-position: 0 40%; } .share-footer .TW { background-position: 0 60%; } .share-footer .FO { background-position: 0 80%; } .FB:hover { background-position: 100% 0%; } .TI:hover { background-position: 100% 20%; } .YT:hover { background-position: 100% 40%; } .TW:hover { background-position: 100% 60%; } .FO:hover { background-position: 100% 80%; } .share-footer a:hover { opacity: 1; -webkit-transition: opacity .3s; transition: opacity .3s; }
          Patch Notes: 25.07.2017 [Tomb of Annihilation]        
Patch-Notes: NW.85.20170711b.5   Highlights Neue Kampagne: Dschungel von Chult Ein geheimnisvoller Fluch ist über die Schwertküste hereingebrochen und ein Heilmittel ist nicht in Sicht. Es gibt allerdings einen Hinweis darauf, dass die Ursache des Problems in Chult, einer Halbinsel weit im Süden von Neverwinter, liegt. Stellt eine Gruppe zusammen, brecht zu einer Expedition auf … und versucht, am Leben zu bleiben. Developer-Blogs: Tomb of Annihilation: Handlungsübersicht Port Nyanzaru Die Gestaltung von Port Nyanzaru Die neue Kampagne Die Gestaltung des Flusses Soshenstar Jagden in Chult Die Schätze von Chult Gegner & Ausrüstung Monster und Bosse         Neues Gewölbe: Grab der Neun Götter Stoßt in eine riesige unterirdische Grabanlage vor und bekämpft ein uraltes Übel. Im Grab der Neun Götter erwarten euch zahlreiche neue Rätsel und Herausforderungen. Werdet ihr es wagen, euch den Schrecken darin zu stellen? Developer-Blogs: Das Grab der Neun Götter Die Gestaltung des Grabs der Neun Götter   Verbesserungen am Questbuch Das Questbuch wurde – ähnlich wie die Chronik der Schwertküste in der letzten Erweiterung – überarbeitet. Ihr könnt Quests nun nach Zonen in Gruppen anordnen, nach einer bestimmten Quest suchen und eure Quests anhand verschiedener Kriterien filtern und sortieren. Weitere Details zu diesem Thema findet ihr hier: Offizieller Feedback-Thread: Quest Journal Improvements   Änderungen an Rüstungsdurchdringung und Verwundbarkeitsdebuffs Es wurde eine Backend-Überarbeitung der Rüstungsdurchdringung vorgenommen, um die Serverperformance zu steigern und um zu erreichen, dass Kräfte konsistenter mit diesem Attributwert interagieren. Zudem wurde die Wirkweise von Verwundbarkeitsdebuffs ebenfalls überarbeitet. Rüstungsdurchdringung kann nun nicht länger den Rüstungswert des Gegners übersteigen und die harte Obergrenze (hard cap) von 200% für Verwundbarkeitsdebuffs wurde in eine weiche Obergrenze (soft cap) von 300% geändert, wobei es allerdings schwieriger sein wird, diese 200% zu erreichen. Weitere Details zu diesem Thema findet ihr hier: Offizieller Feedback-Thread: Armor Pen and Damage Vulnerability Debuff Changes Und hier: Offizieller Feedback-Thread: M12 Armor Pen Changes and PvP   Schimmernde Schatzlade Spieler, die ihre Abenteurerbelohnungskiste auf Stufe 20 öffnen, erhalten nun drei Schimmernde Schatzladen! Ein Paket von drei kostenlosen Schimmernden Schlüsseln kann auf dem ZEN-Markt eingefordert werden, um diese Schatzladen zu öffnen.   Private PvP-Wartelisten Spieler können nun das Wartelistensystem nutzen, um private PvP-Kämpfe zwischen im Vorhinein zusammengestellten Gruppen auszutragen. Derzeit werden 5vs5- und 10vs10-Kämpfe unterstützt. Dies sollte es Spielergruppen ermöglichen, PvP zu ihren eigenen Bedingungen zu betreiben, um die aktuelle Spielversion, Charakterbuilds oder Teamzusammenstellungen zu testen oder einfach nur des Spaßes wegen. In privaten PvP-Kämpfen werden Spieler keine Belohnungen für Siege oder Niederlagen erhalten. Weitere Details zu diesem Thema findet ihr hier: Offizieller Feedback-Thread: M12 Private PvP Queues     Release Notes   Inhalte und Umgebung Allgemein Lostmauths Hort: Am Eingang zum Bossraum existiert nicht länger eine verdeckende Ebene, die Grafikprobleme verursacht. Mount Hotenow Herrschaft: Es sollte nun schwerer sein, aus der Spielumgebung zu entfliehen. Protector’s Enclave: Die Teppiche an den Seiten des Vorbaus der Halle der Gerechtigkeit wurden überarbeitet, genauso wie das Wasser des Brunnens. Flussviertel: Die Hintergrundmusik wird nun abgespielt, sobald ein Spieler in die Zone gelangt, anstatt erst nachdem das Uferquartier betreten wurde. Festungen: Das Holzlager gibt nicht länger fälschlicherweise an, dass es die Steinproduktion erhöhen würde, sondern besagt nun wie vorgesehen, dass es die Holzproduktion erhöht. Die Lautstärke der NSC-Sprachausgabe in Bryn Shander wurde erhöht. Der Schlachtruf der Höllenschlundteufel ist nun etwas leiser Es wurden verschiedene Tippfehler in diversen Spielinhalten und im Wissen behoben. Wenn Spieler sich in der offenen Welt ausloggen, sollten sie beim Wiedereintritt nun seltener in Objekten oder Kollisionsabfragen erscheinen.   Kampf und Kräfte Segen Die fünfte Segensaufgabe der Kampagne „Underdark“ kann nicht länger abgeschlossen werden, ohne zuvor die Vierte abgeschlossen zu haben. Klassen und Balance Charaktere, die ihre Kräfte vor Kurzem neu gesetzt haben, sollten nun nicht länger beim Öffnen des Kraftfensters dazu aufgefordert werden, die Kräfte ein weiteres Mal neu zusetzen. Eidgebundener Paladin: „Göttlicher Beschützer“ reduziert nun wie vorgesehen den erlittenen Schaden um 60% anstatt nur um 40%. Spieler können nun nicht länger Lebensentzug durch Schaden auslösen, den sie sich selbst zufügen. Durchdringender Schaden Bestimmte durchdringende Angriffe, deren Schaden auf einem anderen Angriff basiert, werden nicht länger zweifach durch die Schadensresistenz von Feinden höherer Stufen abgeschwächt. Beispiel: Das Talent „Durchdringende Klingen“ des Wachsamen Waldläufers fügt einem Gegner zusätzliche 50% an durchdringendem Schaden zu. Wenn ein Angriff, der normalerweise 200 Schaden verursacht, aber aufgrund des Stufenunterschieds zu dem Gegner auf 150 Schaden abgeschwächt wird, dann verursacht „Durchdringende Klingen“ nun 75 Schaden (50% des verursachten Schadens). Zuvor hätte „Durchdringende Klingen“ nur etwa 56 Schaden verursacht (50% des verursachten Schadens, der dann ein zweites Mal durch den Stufenunterschied verringert worden wäre). Kräfte mit durchdringendem Schaden funktionieren nun, wie es in (den meisten) ihrer Tooltips angegeben wird: „Durchdringender Schaden kann nicht abgewehrt werden und ignoriert Rüstung.“ Das bedeutet: Durchdringender Schaden wird sich nicht länger auf andere Verteidigungswerte als die Rüstung auswirken (wie etwa zähigkeitsbasierte Verteidigung). Durchdringender Schaden wird nun von Verwundbarkeitsdebuffs auf dem Ziel profitieren (wie etwa dem Debuff der Laterne der Offenbarung). Im Ergebnis sollten diese Kräfte im PvP nicht länger so überwältigend (aber potenziell immer noch sehr stark) sein und gleichzeitig einen größeren Nutzen im PvE aufweisen. Gefährten Rüstungsdurchdringung hat nun wie vorgesehen einen Effekt, wenn sie von Gefährten eingesetzt wird. Die Attributwerte von bestimmten Gefährten steigen nun nicht länger fälschlicherweise über die Zeit hinweg an. Krabbe: Wenn die Trefferpunkte dieses Gefährten auf 0 fallen, dann wird nun wie vorgesehen eine „Fast tot“-Animation abgespielt. Legendäre Gefährten gewähren nun einen Attributwertsbonus von 16% (zuvor 15%). Jeder zusätzliche aktive legendäre Gefährte gewährt nun einen Attributwertsbonus, der halb so groß ist wie der Vorhergehende. Zum Beispiel: Zwei aktive legendäre Gefährten: 16 + 8 = 24% Fünf aktive legendäre Gefährten (max): 16 + 8 + 4 + 2 + 1 = 31% Der aktive Gefährtenbonus von Archonten berücksichtigt nun wie vorgesehen die Anzahl der aktiven Archonten eines Spielers.   Gegenstände und Wirtschaft Artefakte und Artefaktwaffen Siegel der Zweihandwaffe: Das Buffsymbol des Artefakts wird nun wie vorgesehen über die gesamte Dauer des Buffs hinweg angezeigt, anstatt 10 Sekunden lang unabhängig von der Buffdauer. Verzauberungen, Verstärkungen und Runensteine Ein bestimmter Rang des Unheimlichen Runensteins gewährt dem Spieler nicht länger fälschlicherweise einen Extraanteil der Widerstandsfähigkeit und Bewegungsrate des Gefährten. Gallendorn-, Lebenstrinker- und Pestfeuer-Waffenverbesserungsscherben können nun bei den entsprechenden Händlern mit Siegeln erworben werden. Bronzeholzverzauberung: Rang 11 und 12 funktionieren nun wie im Tooltip beschrieben. Transzendente Flammenverzauberung: Der Tooltip besagt nun wie vorgesehen, dass der brennende Bereichsangriff ausgelöst wird, wenn der Spieler einem Gegner Schaden zufügt, auf dem bereits drei Stapel wirken, anstatt bei der Anwendung des dritten Stapels. Berufe Charaktere, die in der mittleren Stufe der Alchemie feststeckten, sollten nun wieder Fortschritte erzielen können. ZEN-Markt Auf dem ZEN-Markt ist nun ein neues, kleineres Paket von Gefährtenmarken zu einem geringeren Preis erhältlich. Kampagnenmarken, die im ZEN-Markt erworben wurden, können nun gehandelt werden. Der Elite-Schattenwolf wird im ZEN-Markt nun durchgehend als Elite-Schattenwolf bezeichnet. Im ZEN-Markt sind neue Kampagnenabschlüsse erhältlich. Die Preise aller Kampagnenabschlüsse wurden aktualisiert. Folgende neue Kampagnenabschlüsse sind nun verfügbar: Elemental Evil, The Maze Engine und Storm King’s Thunder. Der Kampagnenabschluss von „Elemental Evil” ist in zwei Versionen erhältlich: eine mit einer EP-Verstärkung, die den Charakter von Stufe 60 oder höher auf Stufe 70 aufsteigen lässt, und eine ohne diese EP-Verstärkung. Bei dem Gegenstand „50 Verzauberte Schlüssel & 1 Monat VIP“ wird nun darauf hingewiesen, dass er nicht den VIP-Rang erhöht und dass dessen Vorzüge vom aktuellen VIP-Rang des Spielers abhängen. Kraftpunkte können nun im ZEN-Markt in Paketen von 1 oder 10 unter der Kategorie „Dienstleistungen“ erworben werden. Diese Pakete können nicht von Charakteren verwendet werden, wenn ihre Gesamtzahl an Kraftpunkten dabei 124 übersteigen würde. Allgemein Gambit des Illusionisten: Die Beuteraten für Gefährtenringe wurden für Silber- und Goldbelohnungen angepasst. Siegel der Elemente können nicht länger in Gewölben erbeutet werden. Stattdessen könnt ihr in Gewölben nun Siegel des Beschützers erhalten. Siegel der Elemente können nun beim Siegelhändler im Reiter „Verschiedenes“ gegen Siegel des Beschützers eingetauscht werden. Es wurden verschiedene Tippfehler bei Gegenständen und Kräften behoben.   Benutzeroberfläche Auktionen Spieler, die zu viele Gegenstände in ihrer Auffangtasche haben, werden nun nicht länger daran gehindert, Auktionen zu erstellen. Bank Sowohl die persönliche Bank als auch die geteilte Bank besitzen nun eine Sortierfunktion. Die Gildenbank verfügt nun wie vorgesehen eine Sortieren-Schaltfläche. Allgemein Wenn Spieler Quests haben, die an Orten stattfinden, zu denen sie sich teleportieren müssen, dann führt der Questpfad nun zuverlässiger zu dem Portal oder Objekt, das der Charakter für den Teleport verwenden muss. Warnhinweise, die bei dem Versuch, eine Verzauberung zu zerstören, auftauchen, sind nun wesentlich auffälliger. Gilden In der Allianzübersicht werden nun stets alle Spieler in der ausgewählten Gilde angezeigt, auch wenn die eigene Gilde des Spielers weniger Mitglieder hat. Hardware Corsair-Tastaturen mit einer dynamischen Hintergrundbeleuchtung werden nun von Neverwinter unterstützt. Standardmäßig wird dabei die Beleuchtung der obersten Reihe an Tasten reduziert, wenn die Trefferpunkte des Spielers abfallen. Die 1-, 2- und 3-Tasten pulsieren nun, wenn tägliche Kräfte oder Artefaktkräfte verfügbar werden. Wenn der Spieler in den Kampf eintritt, verändert sich die Hintergrundbeleuchtung. Statusanzeigen Ein neues schwebendes Schadenssymbol erscheint nun neben Schaden, der nicht vermieden werden kann (z.B. durch Abrollen). STRG + „+“ öffnet nun das zuletzt in der jeweiligen Spielsitzung aufgerufene Kampagnenfenster. Spieler können die Kamera nun mit dem Mausrad hinein- und herauszoomen. Inventar Ein neuer Taschenplatz wurde hinzugefügt. Spieler können nun bis zu 7 Taschen haben (zuvor: 6). Die Kontextmenüoption „Anderen Gegenstand freigeben“ wird für Verzauberte Schlüssel nicht länger angezeigt, da sie, wo Schlüssel sich nun im Register „Nützliche Gegenstände“ befinden, keinen Nutzen mehr hat. Questbuch Der Textstil „Out of Character“ sieht in dieser Benutzeroberfläche nun besser aus. Optionen Dropdown-Menüs können nun wie vorgesehen angeklickt werden, wenn sich ihre Optionen außerhalb des Bereichs ihres übergeordneten Fensters befinden. Dies erlaubt es Spielern beispielsweise, ihre Gesundheitsleiste immer unter Optionen -> Menü -> Statusanzeigen einzublenden. Das Segensfenster kann nun im Optionen-Menü an eine Schnelltaste gebunden werden (standardmäßig STRG+B). ZEN-Markt Leere Kategorien werden nicht länger angezeigt, wenn der Spieler an einen Gutschein für sie gelangt. Die Framerate fällt im ZEN-Markt nicht länger stark ab, wenn der Spieler einen Gutschein besitzt. Die Kategorienliste des ZEN-Markts zeigt nun stets alle Banner an, wenn ein Gegenstand beispielsweise gleichzeitig neu, vorgestellt und im Angebot ist.   Grafik und Effekte Animation Der Gefährte „Löwe“ wackelt und zittert nicht länger auf merkwürdige Weise an bestimmten Orten. Charaktergrafik Bestimmte Einträge in der Charaktererstellung wurden in „Gesicht – Lang“ und „Gesicht – Grobschlächtig“ umbenannt. Es ist nun weniger wahrscheinlich, dass Frisuren mit Pferdeschwanz vom Kopf eines Charakters ruckeln, wenn er Treppen hinauf- oder hinabläuft beziehungsweise reitet. Die Standardschwänze von Pferden wurden für existierende Pferde verbessert.   Grafik, Leistung und Stabilität Allgemein Die Ursachen eines Spielabsturzes, der durch Animationen hervorgerufen wurde, wurden behoben. Es gibt nun eine Obergrenze für die Anzahl von VFX-Objekten mit clientseitiger Spielphysik. Dies sollte die Spielperformance verbessern, wenn bestimmte Kräfte eingesetzt werden. Die Ursachen eines Spielabsturzes, der durch die Spielphysik hervorgerufen wurde, wurden behoben. Die Ursachen von verschiedenen Abstürzen, die im Zusammenhang mit der Benutzeroberfläche auftraten, wurden behoben.   Bekannte Probleme Allgemein Solltet ihr nach dem Absegeln von den Docks des Flussviertels die Verbindung verlieren, dann verwendet bitte die Schaltfläche „Normales anmelden“ anstatt von „Sicheres anmelden“.  Solltet ihr „Sicheres anmelden“ wählen, dann wird euer Charakter in die Protector’s Enclave zurückversetzt und ihr benötigt die Hilfe des Kundendienstes, um wieder in die vorgesehene Handlungsinstanz zu gelangen. Kräfte Der Rüstungsdurchdringungswert von Gefährten wird derzeit nicht auf den Gefährtenschaden angewendet. Verdammnisprophezeiung: Die Fehlerbehebung, durch die „Verdammnisprophezeiung“ den eigenen Schadensdebuff berücksichtigen sollte, wurde versehentlich zurückgenommen. Als Folge davon verursacht diese Kraft derzeit weniger Schaden als erwartet.  
          Art-Dev-Blog: Die Gestaltung des Grabs der Neun Götter        
Hallo Abenteurer! Ich bin Patrick Poage, Staff Environment Artist von Neverwinter, und ich möchte euch heute einen Einblick in die Gestaltung unseres neusten Gewölbes geben – das Grab der Neun Götter. Das Grab ist eine riesige unterirdische Anlage voller tödlicher Fallen und unzähliger Feinde. In diesem Blog will ich jedoch nicht darauf eingehen, auf welche Herausforderungen ihr dort treffen werdet, sondern ich möchte euch einige der Tricks zeigen, die wir im Hintergrund einsetzen, um euch eine unvergessliche Spielerfahrung bieten zu können. Das erste Konzept, das ich hierbei ansprechen möchte, ist die Illusion einer Wahl. Dies kann natürlich je nach Kontext etwas anderes bedeuten, aber ich nutze diesen Ausdruck als Umschreibung für Abschnitte eines Levels, die nicht zugänglich sind, aber so aussehen, als ob sie es wären. Hier sind einige Beispiele für die Anwendung dieses Konzepts: Wenn Spieler die Große Treppe hinabsteigen, möchte ich den Eindruck erwecken, dass das Grab der Neun Götter mehr als nur ein einfaches Gewölbe ist. Es soll viel mehr wie eine gigantische unterirdische Welt anmuten, die so groß ist, dass sie niemals ganz erkundet werden kann. Es gibt drei Treppen, die ihr hinabsteigen könnt, aber wir haben noch eine ganze Reihe von anderen eingebaut, die zu anderen Bereichen des Gewölbes zu führen scheinen. Die zusätzlichen Galerien und Treppen sind rein ästhetisch und helfen dabei, das Grab der Neun Götter wesentlich größer wirken zu lassen. Die grünen Bereiche sind zugänglich, wohingegen die roten nur als Dekoration dienen. In einigen der verwinkelten Korridore des Gewölbes werdet ihr auf Gänge stoßen, die voll von herabgestürzten Trümmern sind, welche euch den Weg zu anderen Bereichen des Grabes zu versperren scheinen. Ich weiß wo! Direkt von der Karte runter, ins Nichts! Ich erinnere mich an einen Rat, den ich im 3.5er-Handbuch für Spielleiter gelesen habe. Ich hab es noch einmal überflogen, doch ich kann die exakte Stelle gerade nicht finden. Im Wesentlichen geht es darum, dass das Buch den Spielleiter dazu ermuntert, einem Gewölbe Elemente hinzuzufügen, die auf spätere Interaktionen hindeuten, wie etwa einen Gang, der in tiefste Dunkelheit führt, oder einen eingestürzten Durchgang, an dessen anderem Ende sich ein Schatz verbergen könnte. Wenn die Spieler versuchen, jetzt gleich dorthin zu gelangen, dann werden sie von einem übermächtigen Gegner oder vom Gelände selbst aufgehalten. Doch auf diese Weise werden Anknüpfungspunkte geschaffen, die bei einer späteren Rückkehr die Handlung vorantreiben können. Auch im Hinblick auf die Umgebungsgestaltung ist dies ein guter Rat. Die zweite Idee, auf die ich eingehen möchte, dreht sich darum, die Spieler selbst die Lücken füllen zu lassen. Im Allgemeinen kann man in jedem Medium darauf bauen, dass das Publikum von sich aus einige der Lücken ausfüllt. Das beste Beispiel hierfür ist wohl eine der Zwischensequenzen, die beginnt, sobald die Spieler eine Falle auslösen. Sie wurde von Charles Gray erstellt, einem der Content Designer, die an dem Grab der Neun Götter gearbeitet haben. Auf den ersten Blick handelt es sich um eine einfache Zwischensequenz, in der der Spieler in einen Raum läuft und dann den plötzlich von der Decke herabstürzenden Trümmern um Haaresbreite ausweicht. Wenn ihr aber genauer hinschaut, werdet ihr erkennen, dass sich nur etwa fünf Trümmerteile tatsächlich bewegen. Außerdem sieht man in Wirklichkeit nicht, wie der Charakter beiseite springt. Er fällt einfach nur hin und steht dann wieder auf. Im ersten Teil der Zwischensequenz verwendet Charles einige Spezialeffekte, Kamerawackeln und hektisch wirkende Charakteranimationen, um den Eindruck zu erwecken, dass gleich etwas Bedeutendes geschehen wird. In der zweiten Szene verdecken einige Felsbrocken, die aus einer riesigen Staubwolke purzeln, die eingestürzte Version des Raums, die bereits dort existiert, und der Charakter taucht aus der Staubwolke auf, als ob er gerade noch einmal davon gekommen wäre. Die Zwischensequenz endet und die Spieler müssen sich nun um dieses neue Hindernis auf ihrem Weg kümmern. Das Ganze mutet relativ einfach an, doch es ist einiges an Vorausplanung vonnöten, um es auch wirklich umzusetzen zu können. Es kommt vor allem darauf an, den Fokus richtig zu setzen. Wenn wir unsere gesamte Zeit darauf verwendet hätten, diese Falle in Echtzeit und mit allem Drumherum auszuarbeiten, dann wäre uns womöglich nicht genügend Zeit für die Effekte der Bosskämpfe oder für den riesigen T-Rex geblieben, gegen den ihr in der Soshenstar-Zone kämpfen werdet. Indem wir die richtige Menge an Spezialeffekten und Zwischensequenzen einsetzen, um größere Änderungen an der Umgebung zu verstecken, können wir euch mit unserem relativ kleinen Developer-Team eine dynamischere Spielerfahrung bieten. Der letzte Rat, den ich euch geben möchte, lautet wie folgt: Es kommt einzig auf die Spielerfahrung des Spielers an. Das ist etwas, was ich mir auch immer wieder ins Bewusstsein rufen muss. Das beste Beispiel hierfür in diesem Gewölbe ist der finale Kampf, wenn Acererak sich selbst unter Einsatz von Magie in die Nähe der schwebenden Plattform projiziert, auf der ihr kämpfen werdet. Er schmettert auf die Plattform, sodass der gesamte Kampfbereich kippt und die Spieler in ihr Verderben rutschen, das im Abgrund darunter auf sie wartet. Doug „Asterdahl“ Miller ist ein Systems Designer, mit dem ich seit der Veröffentlichung von Neverwinter schon an mindestens drei Gewölben zusammengearbeitet habe. Es ist immer ein Vergnügen für mich, mit ihm zusammenzuarbeiten, denn er teilt meine Leidenschaft, stets etwas Neues und Aufregendes für unsere Spieler zu erschaffen. Wir versuchen, unsere Gewölbe mit Merkmalen auszustatten, die es in Neverwinter vorher noch nicht gegeben hat, was bei der Produktion zusätzliche Herausforderungen nach sich zieht. Eines unserer Hauptprobleme bestand darin, das Kippen der Plattform richtig hinzubekommen. Der Grund dafür liegt darin, dass die Cryptic Engine nicht besonders gut mit der Kollisionsabfrage für sich bewegende Objekte zurechtkommt. Wenn wir tatsächlich versucht hätten, die Plattform, auf der sich die Spieler befinden, kippen zu lassen, dann wären sie einfach hindurchgefallen, weil die Kollisionsabfrage die Änderung in der Umgebung nicht wie erhofft berücksichtigt hätte. Stattdessen haben wir uns einiger Tricks bedient. Habt ihr gesehen, was ich meine? Wir haben stattdessen beschlossen, dass es einfacher wäre, die ganze Welt um die Spieler kippen zu lassen und eine unsichtbare Kraft einzusetzen, die die Spieler in Richtung des Rands schiebt, ganz so als ob diese dorthin schlittern würden. Wenn man es von einem Blickwinkel betrachtet, der außerhalb des Kampfbereichs liegt, sieht das Ganze völlig absurd aus, doch das spielt keine Rolle. Denn aus der Perspektive der Spieler scheint die Plattform, auf der sie sich befinden, zu kippen. Während dies wohl das spektakulärste Beispiel dafür ist, dass es einzig die Perspektive des Spielers ist, auf die es ankommt, findet das Prinzip gleichermaßen auf alle anderen Bereiche der Spielentwicklung Anwendung. Es bedeutet beispielsweise, dass ein Environment Artist Elemente mit hoher Detaildichte dort platziert, wo sich Spieler aufhalten werden, während Objekte, die Teil des Hintergrunds sind, mit weniger Details auskommen. Ein Content Designer, der möchte, dass der Wind die Spieler von einem Felsvorsprung fegt, wird dort einfach nur einen unsichtbaren NSC mit einer Kraft platzieren, die die Spieler in eine bestimmte Richtung stößt. Wir benötigen also kein vollständiges Windkraft-Vektorsystem, um dieses Ziel zu erreichen. Wir erschaffen Spiele, weil wir diese Arbeit lieben, und unser Ziel ist es, den Spielern immer wieder etwas Neues zu bieten, an dem sie gefallen finden. Ich habe während der Arbeit am Grab der Neun Götter eine Menge gelernt und habe jede Phase des Projekts genossen. Auch wenn ihr vielleicht einen anderen Eindruck gewonnen hättet, wenn Ihr mich kurz vor der Beta-Deadline spät am Abend bei der Arbeit im Büro gesehen hättet. ;) Ich hoffe, euch hat dieser Einblick in einige unserer Tricks bei der Umgebungsgestaltung gefallen. Spielern, die Illusion einer Wahl zu geben, hat einen großen Anteil daran, eine immersivere Spielwelt zu erschaffen. Wenn man genau die richtige Menge an Arbeit investiert und Spielern erlaubt, die Lücken unbewusst selbstständig auszufüllen, dann kann man die gleiche Geschichte mit geringerem Aufwand erzählen. Und immer daran denken, letztlich ist das Einzige, was zählt, die Spielerfahrung der Spieler. Viel Spaß im Grab der Neun Götter und möget ihr immer eine 20 würfeln! – Patrick Poage Acererak lässt nur die besten Zombie-Maler für sich arbeiten ...   .share-footer a { margin: 20px 10px 10px 0; background: url(http://images-cdn.perfectworld.com/arc/78/37/7837b2f61b4e186e6e19241cd6fe43491466535696.png) no-repeat 0 0; opacity: .5; display: inline-block; height: 60px; width: 60px; padding: 0; border: 1px solid transparent; -webkit-transition: opacity .3s; transition: opacity .3s; } .share-footer .TI { background-position: 0 20%; } .share-footer .YT { background-position: 0 40%; } .share-footer .YT { background-position: 0 40%; } .share-footer .TW { background-position: 0 60%; } .share-footer .FO { background-position: 0 80%; } .FB:hover { background-position: 100% 0%; } .TI:hover { background-position: 100% 20%; } .YT:hover { background-position: 100% 40%; } .TW:hover { background-position: 100% 60%; } .FO:hover { background-position: 100% 80%; } .share-footer a:hover { opacity: 1; -webkit-transition: opacity .3s; transition: opacity .3s; }
          Ereignis: Preisung Lliiras        
Es ist wieder soweit, die Abenteurer sammeln sich in der Protector's Enclave, um mit Feuerwerk zu Ehren der Göttin der Freude den Himmel erleuchten zu lassen. Wir freuen uns bekanntgeben zu können, dass die Preisung Lliiras erneut in Neverwinter gefeiert wird! Macht euch bereit, mit neuen Belohnungen den Nachthimmel zu erleuchten und auch sonst gibt es jede Menge Gründe zu feiern. Ab dem 29. Juni könnt ihr Lliira – die Göttin der Freude – preisen, indem ihr tägliche Quests abschließt und Feuerwerk abfeuert. Dies belohnt euch mit Zeichen für Lliiras Gunst, die ihr im Ereignisladen gegen viele andere Gegenstände eintauschen könnt. Beginn: Donnerstag, den 29. Juni um 16:30 Uhr MESZ (PC) und 19:00 Uhr MESZ (Konsole) Ende: Mittwoch, den 5. Juli um 16:30 Uhr MESZ (PC) und 19:00 Uhr MESZ (Konsole) Wo findet die Preisung Lliiras statt? In der Protector’s Enclave. Was erwartet euch da? Es gilt, am Wettbewerb „Die Nacht erhellen“ im entsprechenden Gebiet der Protector's Enclave teilzunehmen. Alle 30 Minuten, zu jeder vollen bzw. halben Stunde, findet ein Wettbewerb in der Protector's Enclave statt, bei dem ihr in 10 Minuten so viel professionelles Feuerwerk wie möglich am Podium abfeuern müsst. Sobald der Wettbewerb abgeschlossen ist, wird das Feuerwerk den Nachthimmel erhellen. Dieses Jahr ist es so, dass ihr während des Feuerwerks Buffs erhalten könnt, durch die ihr noch mehr Feuerwerk als Beute erhaltet. Und je mehr Feuerwerk ihr aufbringen könnt, desto spektakulärer wird die Show. Spieler erhalten auch für die Teilnahme am Ereignis Zeichen von Lliiras Gunst. Dieses Jahr gibt es eine Schwelle, die Anzahl der gespendeten Feuerwerkskörper kann verschiedene Belohnungsstufen freischalten. Wie kommt man an professionelles Feuerwerk? Monster, die sich innerhalb von 7 Stufen von euch befinden, lassen es als Beute fallen, wenn das Ereignis läuft. Ihr könnt unendlich viel von dem Feuerwerk aufsammeln … solange ihr denn auch genügend Platz im Inventar habt. Es ist auch überall in der Protector's Enclave zu finden, jedoch könnt ihr diese nur einsammeln, wenn ihr weniger als 5 im Inventar habt. Das ist natürlich sehr hilfreich, wenn es schnell gehen muss. Welche Belohnungen hat Lliira zusammengestellt? Ihr könnt Lliiras Gunst, die Ereigniswährung, gegen jede Menge Belohnungen eintauschen. Sternenpanther – Dieser Panther wird euch stets an die Preisung erinnern. Es ist fast so, als würdet ihr einen Teil des Nachthimmels mit euch nehmen. Manche sagen, auf seinem Fell könne man verschiedene Sternenkonstellationen erkennen. Seht ihr sie auch? Lliiras Farbpaket – Färbt eure Rüstung in der Farbe der Göttin. Und nicht nur Lliira wird sich an eurem neuen Look erfreuen. Zeremonienmaske der Lliira – Diese sternenförmige Maske ist ein traditionelles Kleidungsstück während der Feierlichkeiten zu Lliiras Nacht. Damit seht ihr aus, wie ein echter Star! Lliiras Feuerwerk – Ehrt die Göttin der Freude und feiert Neverwinters Freiheit, indem ihr dieses Feuerwerk abschießt. Gibt es in kleiner und großer Ausgabe. In diesem Jahr könnt ihr persönlich verwendbares Feuerwerk kaufen oder erhalten, das andere Spieler in der Nähe ebenfalls bufft und ihnen mehr Feuerwerk gewährt. Gebratenes Fleisch – Dieses rauchig geröstete Protein heilt euch für eine kleine Menge und entfernt negative Debuffs. Lliiras Klingel – Der melodische Klang von Lliiras Klingel heilt euren Gefährten komplett und gewährt ihm Immunität, selbst wenn er bewusstlos ist. Ihr könnt außerdem im ZEN-Markt einen Beutel von Lliiras Gunst erwerben, der 3× Lliiras Gunst enthält. Wir können es kaum erwarten, euch alle in der Protector's Enclave willkommen zu heißen und den Himmel aufleuchten zu lassen. Freut ihr euch schon auf die Preisung Lliiras? *Angaben können sich noch ändern. .share-footer a { margin: 20px 10px 10px 0; background: url(http://images-cdn.perfectworld.com/arc/78/37/7837b2f61b4e186e6e19241cd6fe43491466535696.png) no-repeat 0 0; opacity: .5; display: inline-block; height: 60px; width: 60px; padding: 0; border: 1px solid transparent; -webkit-transition: opacity .3s; transition: opacity .3s; } .share-footer .TI { background-position: 0 20%; } .share-footer .YT { background-position: 0 40%; } .share-footer .YT { background-position: 0 40%; } .share-footer .TW { background-position: 0 60%; } .share-footer .FO { background-position: 0 80%; } .FB:hover { background-position: 100% 0%; } .TI:hover { background-position: 100% 20%; } .YT:hover { background-position: 100% 40%; } .TW:hover { background-position: 100% 60%; } .FO:hover { background-position: 100% 80%; } .share-footer a:hover { opacity: 1; -webkit-transition: opacity .3s; transition: opacity .3s; }
          Dev-Blog: Die Gestaltung des Flusses Soshenstar        
Hallo, ich bin Ryan. Ich war der Hauptverantwortliche für die künstlerische Gestaltung der Abenteuerzone um den Fluss Soshenstar. Die Gestaltung der Dschungel von Chult war sehr spannend und hat dem Team viel Spaß gemacht. Dies war seit langer Zeit das erste Mal, dass das Art Team einen komplett neuen Ort erschaffen durfte. Wir begannen, indem wir sehr frühe Entwürfe von „Tomb of Annihilation“ lasen, die wir von Wizards of the Coast erhalten hatten. Es war kreativ, sehr anregend und hat Spaß gemacht, dies zu lesen und die Textbeschreibungen in eine Ideenbildung umzuwandeln. Das Art Team experimentierte ein wenig mit Farbpaletten, Pflanzen, Bäumen und Motiven herum, um festzulegen, wie die Dschungel von Chult aussehen könnten. Zu diesem Zeitpunkt macht das Art Team außerdem einen Machbarkeitsnachweis, indem wir einen Dschungel aus älteren Assets in der Engine zusammenschustern. Dadurch können wir festlegen, welche Arten von Assets und Motiven wir benötigen. Während sich das Art Team Gedanken darüber macht, wie die Zone aussehen und sich anfühlen soll, beginnt das Design Team mit der Geschichte und dem Layout der Zone. Das Art Team arbeitet mit dem Design Team für das sogenannte Grayboxing zusammen, um die Größe, die Abstände und das Layout der Zone zu definieren. In dieser Phase blockieren wir die großen Assets und verwenden stattdessen Platzhalter von bereits bestehenden Assets. Hier sind ein paar frühe Bilder der Zone während der Graybox-Phase. Ab diesem Zeitpunkt erstellt das Art Team die Assets für das Konzept. Wir erstellen außerdem verschiedene Varianten der zahlreichen Assets für pflanzlichen Bewuchs. Zu einem früheren Zeitpunkt der Graybox-Phase haben wir ältere Terrain-Texturen verwendet, von denen wir der Meinung waren, dass sie am ehesten darstellen, was diese Zone benötigen wird. Wir erstellen auch ein paar neue Terrain-Texturen, um der Zone ein einzigartiges Aussehen zu verleihen. Allgemein arbeiten wir meistens mit 3D Max, Zbrush, Substance Painter und Substance Designer. In der Regel beginnen wir mit einer High-Poly-Skulptur und machen dann eine Low-Poly-Skulptur für weniger Details. Ab diesem Punkt verwenden wir Substance Painter oder Substance Designer, um die Texturen zu erstellen. Jetzt hat das Art Team eine ordentliche Menge an Assets und wir gehen zum Bau der Zone über. Für mich ist das immer wie die digitale Variante von Bob Ross, der fröhlich Bäume und Pflanzen malt. Ich wollte eine Umgebung erschaffen, die eine wirklich einzigartige Identität und Motive hat. Wir haben uns viele Gedanken gemacht, wie wir die Bäume und den Bewuchs anordnen. Dies umfasst zum Beispiel die Gegenüberstellung von kleinem und großem Bewuchs, die Silhouette einer Gruppe von Assets und die allgemeine Linienführung, die dadurch entsteht. Hier seht ihr im Zeitraffer, wie ein kleiner Abschnitt des Dschungels entsteht. Dieses Video wurde recht früh aufgenommen und entspricht nicht unbedingt dem endgültigen Aussehen der Zone. Zusätzlich dazu habe ich oft eng mit den Designern (Randy, Simon und Sean) zusammengearbeitet, um die Videosequenzen zu erstellen. Die Arbeit daran hat sehr viel Spaß gemacht und unterscheidet sich von meiner normalen Arbeit als Environment Artist. Normalerweise kümmert sich ein Designer um die Eröffnungsszene, die Darsteller und das Drehbuch. Dann komme ich zum Zug und füge die Beleuchtung sowie Requisiten hinzu und kümmere mich um die Kameraanpassung. Wenn es zu diesem Zeitpunkt noch keine Darsteller oder Drehbuch gäbe, würde ich mich selbst darum kümmern. Videosequenzen werden erstellt, indem man verschiedene Tracks zu einer Zeitlinie hinzufügt, zum Beispiel die Kameraposition und NSC- oder Spieler-Darsteller. Nachdem wir dies alles platziert haben, lassen wir verschiedene Animationen an bestimmten Punkten in der Zeitlinie aufrufen. Es hat unglaublich viel Spaß gemacht, diese Zone von den ersten Konzepten bis zum endgültigen Ergebnis im Spiel zu gestalten! Zum Abschluss zeige ich euch noch ein paar Screenshots vom Fluss Soshenstar. Ryan Dao Staff Environment Artist   .share-footer a { margin: 20px 10px 10px 0; background: url(http://images-cdn.perfectworld.com/arc/78/37/7837b2f61b4e186e6e19241cd6fe43491466535696.png) no-repeat 0 0; opacity: .5; display: inline-block; height: 60px; width: 60px; padding: 0; border: 1px solid transparent; -webkit-transition: opacity .3s; transition: opacity .3s; } .share-footer .TI { background-position: 0 20%; } .share-footer .YT { background-position: 0 40%; } .share-footer .YT { background-position: 0 40%; } .share-footer .TW { background-position: 0 60%; } .share-footer .FO { background-position: 0 80%; } .FB:hover { background-position: 100% 0%; } .TI:hover { background-position: 100% 20%; } .YT:hover { background-position: 100% 40%; } .TW:hover { background-position: 100% 60%; } .FO:hover { background-position: 100% 80%; } .share-footer a:hover { opacity: 1; -webkit-transition: opacity .3s; transition: opacity .3s; }
          Jubiläum des Beschützers        
Die Zeit ist wieder angebrochen, in der Neverwinter feiert, dass es ein weiteres Jahr nicht von orkischen Horden, Feuer speienden Drachen oder hungrigen Dämonen dem Erdboden gleichgemacht wurde. Beginn: Dienstag, 20. Juni 2017 um 16:30 Uhr MESZ (bzw. nach der Serverwartung) auf dem PC und um 19:00 Uhr MESZ auf der Konsole. Ende: Dienstag, 27. Juni 2017 um 16:30 Uhr MESZ auf dem PC und um 19:00 Uhr MESZ auf der Konsole (Der Ereignisladen bleibt noch einige Tage geöffnet). Um das Jubiläum gebührend zu feiern und die Wirtschaft der Stadt anzukurbeln, hat Lord Neverember verfügt, dass die Händler Neverwinters nun weniger Steuern bezahlen müssen. Infolgedessen haben sich Händler von nah und fern auf den Weg zu Stadt gemacht, um ihre Waren feilzubieten. Doch die Schwertküste ist ein gefährlicher Ort und diese Händler sind auf die Hilfe tapferer Abenteurer angewiesen, um wohlbehalten nach Neverwinter zu gelangen. Gerüchten zufolge soll die Reise durch Blacklake, die Ebon Downs und die Flüsternden Höhlen besonders riskant sein. Wenn ihr Mitglied einer Gilde seid, solltet ihr auch sicherstellen, dass Händler die Reise durch das Gebiet eurer Gildenfestung unbeschadet überstehen werden. Das Jubiläum des Beschützers ist Neverwinters großes Jahrestagsereignis, bei dem die Stadt mit zahlreichen Fahnentüchern geschmückt wird und der Wind das allgegenwärtige Konfetti auch noch in die letzten Winkel und Ecken trägt. Das Spiel ist nun vier Jahre alt und das muss natürlich gefeiert werden! Während unserer Woche voller Boni und Geschenke wird die Protector’s Enclave außerdem festlich geschmückt und in den Straßen geben Gaukler und Feuerspucker ihre Kunststücke zum Besten. Während des Ereignisses stehen die reich dekorierten Türen zum Garten des Beschützers allen Besuchern offen. Im Anschluss an das Ereignis werden allerdings nur noch jene Einlass finden, die einen Schlüssel erhalten haben. Elminsters Nachrichten – Während seines Aufenthaltes in der Protector’s Enclave benötigt Elminster Aumar die Hilfe von Abenteurern, um wichtige Botschaften an Harfner zu überbringen, die überall an der Schwertküste verstreut sind. Ihr bereist verschiedene Gebiete, um Missionen auszuführen und um euch dort mit den örtlichen Harfnern zu treffen. Ab Level 6 habt ihr die Möglichkeit, zwei zufällige Quests anzunehmen, die sich nach eurer Stufe richten. Wenn ihr diese Quests abschließt, erhaltet ihr Beschützerfiguren, mit denen ihr Jubiläumsgegenstände im Ereignisladen kaufen könnt. Die Rede des Beschützers (Gefecht) – Zur Feier des Tages möchte Lord Neverember zu seinen Bürgern sprechen, aber finstere Kräfte wollen seine Rede um jeden Preis stören. Es liegt an euch, die Störenfriede daran zu hindern, diesen festlichen Moment zu verderben. Die Rede des Beschützers ist ein skalierendes Gefecht in der Protector’s Enclave. In jeder Runde finden drei zufällige Begegnungen an wechselnden Orten innerhalb der Stadt statt, bei denen ihr die angreifenden Kreaturen besiegen müsst. Besiegt diese Horden und erhaltet viele großartige Belohnungen, inklusive Neverwinterruf. Außerdem werden reisende Händler zu euren Gildenfestungen kommen und dabei auf euren Schutz angewiesen sein. Gilden haben darüber hinaus Zugang zu einer Reihe von vorübergehenden Händlern, die 24 Stunden lang in der Festung ihre Waren anbieten und dabei wertvolle Gildenwährungen gegen kleine Mengen von Holz, Stein, Metall und Nahrung tauschen werden. Das ist die perfekte Gelegenheit, einer Gilde beizutreten und ihr beim Wachsen zu helfen. Durch die Teilnahme an diesem Ereignis könnt ihr euch die Prämie des Beschützers verdienen – Pakete mit Gegenständen wie Beschützerfiguren, Neverwinterruf und vieles mehr. Daneben könnt ihr euch auch gegenseitig beschenken, indem ihr unter Zuhilfenahme der Gastfreundschaft des Beschützers einen Trinkspruch auf Neverembers Großzügigkeit ausbringt. Je öfter ihr einen dieser Gegenstände verwendet, desto besser werden eure Belohnungen sein. Während das Ereignis stattfindet, könnt ihr in verschiedenen Läden von Rabatten profitieren, Neuheiten erhalten und noch vieles mehr! Beschützerfiguren und Neverwinterruf könnt ihr gegen jede Menge Preise eintauschen! Dieses Jahr gibt es zusätzlich zwei brandneue Belohnungen: Einhorn des Jubiläums: Diese majestätische Kreatur wurde zu Ehren der Helden Neverwinters mit fröhlichen Farben geschmückt! Thron des Schattendrachen: Jemand von eurem Status kann natürlich nicht einfach auf dem Boden sitzen! Zeigt euch von eurer königlichen Seite, während ihr bequem auf eurem neuen Thron sitzt. Zusätzlich zum neuen Thron und dem neuen Reittier könnt ihr weiterhin Folgendes erwerben: Reisender Gaukler – Bei seinen Reisen durch die Vergessenen Reiche sollte man nicht auf Frohsinn und Heiterkeit verzichten müssen. Der Reisende Gaukler ist ein perfekter Gefährte, um die Moral hochzuhalten. Zudem hat er im Kampf ein paar feurige Asse im Ärmel. Zeremonielle Rüstung und Umhang – Dieses vierteilige verwandelbare Rüstungsset kommt im Stile der dekorativen Jubiläumsbanner, mit denen die Protector’s Enclave geschmückt wurde. Die verwandelbare Rüstung und der verwandelbare Umhang sind für jede Klasse verfügbar. Thron des Löwen – Vielleicht werdet ihr nie auf dem Thron von Neverwinter sitzen, um die Protector’s Enclave zu überblicken, aber mit diesem Gegenstand könnt ihr zumindest so tun als ob. Thron des Boo – Ein Thron, der dem unbesungenen Helden im Kampf gegen das Elementare Böse gewidmet ist. Mit persönlichen Goldhamster-Wächtern an eurer Seite wird euch ganz Neverwinter beneiden. Thron des Spielleiters – Zwar verleiht euch dieser Thron nicht die Zauberkräfte des großen Magiers Portobello DaVinci, jedoch werden euch die Gargoyle-Statuen sicher inspirieren, wenn ihr dort sitzt und neue Abenteuer plant. Paradenross des Jubiläums – Dieses dekorierte Ross wurde dazu abgerichtet, nur die edelsten Reiter auf seinem Rücken durch majestätische Paraden zu tragen. Wer privilegiert genug ist, diese Schönheit zu reiten, wird außerdem mit neuen und hochtrabenden Reit-Animationen belohnt. Mode aus Waterdeep – Putzt euch heraus für Neverwinters Jubiläum mit dieser Mode im luxuriösen Stile Waterdeeps. Diese klassischen Gewänder sind bei Modeenthusiasten entlang der Schwertküste sehr begehrt, da sie mit ihnen ihren Status gegenüber den einfachen Bürgern der Stadt zur Schau stellen können. Edle Umhänge – Mit diesen edlen Umhängen wird euch ein jeder bewundern, wenn ihr galant zur Rettung von Lord Neverember reitet. Ihr habt die Wahl zwischen dem Umhang der Freien Fürsten von Waterdeep, dem Zeremoniellen Umhang von Neverember, dem Umhang der Wächter von Neverwinter und dem Zeremoniellen Gewand des Lord Beschützers.   Für die Prämie des Beschützers könnt ihr außerdem Folgendes erhalten:  NEU - Volos Leitfaden des Feuerspeiens – Dieser Gegenstand schaltet die Geste „Feuerspucken“ frei. NEU - Festmahl zur Jubiläumsfeier – Veranstaltet ein großes Festmahl in der Großen Halle und feiert mit eurer Gilde! Jubiläumskonfetti – Ein Gegenstand, der Konfetti in alle Himmelsrichtungen verschießt. Ihr habt auch die Chance auf Erhalt einer Uralten Kuriosität, die ihr beim Zerzausten Verrückten gegen eine Belohnung eintauschen könnt. Jubiläumsschinken – Dieser langsam gegarte Schinken erhöht für kurze Zeit das maximale Blockmaß und die Ausdauer. Elminsters Brotdose – Ein Belohnungspaket, die zufälliges Essen von Ereignissen enthält, inklusive dem Jubiläumsschinken. Elminsters Leitfaden des Jongleurs – Dieser Gegenstand schaltet die Geste "Jonglieren" frei.   Als Teil unserer Jubiläumsfeiern anlässlich des vierten Jahrestags von Neverwinter winken euch zahlreiche  kostenlose Geschenke und noch viele weitere Überraschungen! Findet euch also zusammen mit Lord Neverember, Elminster und euren Abenteurergefährten in Protector’s Enclave ein, um das vierte Jubiläum des Beschützers zu feiern!  .share-footer a { margin: 20px 10px 10px 0; background: url(http://images-cdn.perfectworld.com/arc/78/37/7837b2f61b4e186e6e19241cd6fe43491466535696.png) no-repeat 0 0; opacity: .5; display: inline-block; height: 60px; width: 60px; padding: 0; border: 1px solid transparent; -webkit-transition: opacity .3s; transition: opacity .3s; } .share-footer .TI { background-position: 0 20%; } .share-footer .YT { background-position: 0 40%; } .share-footer .YT { background-position: 0 40%; } .share-footer .TW { background-position: 0 60%; } .share-footer .FO { background-position: 0 80%; } .FB:hover { background-position: 100% 0%; } .TI:hover { background-position: 100% 20%; } .YT:hover { background-position: 100% 40%; } .TW:hover { background-position: 100% 60%; } .FO:hover { background-position: 100% 80%; } .share-footer a:hover { opacity: 1; -webkit-transition: opacity .3s; transition: opacity .3s; }
          Patch Notes: 01.06.2017        
Patchnotes: NW.80.20170515e.5   Inhalte und Umgebung Flussviertel Es ist nun weniger wahrscheinlich, dass Heldenhafte Begegnungen von geringerem Schwierigkeitsgrad ins Stocken geraten. Allgemein Im Tutorial des Wachsamen Waldläufers wird nun wieder wie vorgesehen darauf hingewiesen, dass die Umschalttaste gedrückt werden muss, um „Abrollen“ einzusetzen. Es wurden verschiedene allgemeinere Probleme behoben, die seit der Veröffentlichung von „Shroud of Souls“ im Treibeismeer festgestellt worden waren.   Kampf und Kräfte Allgemein Angriffe von stationären Feinden, die entlang einer Linie oder in einem kegelförmigen Bereich erfolgen, folgen nicht länger unbeabsichtigterweise den Bewegungen des anvisierten Spielers.   Benutzeroberfläche Auktionshaus Auktionshaus: In der dafür vorgesehenen Kategorie des Auktionshauses tauchen nun wie vorgesehen noch weitere Festungsgegenstände auf. Gilden Die Option „Gildenallianz-Einladungen automatisch ablehnen“ wurde von dem Register „Allianzen“ in das Register „Informationen“ verschoben, da auf die Allianzeinstellungen nur dann zugegriffen werden kann, wenn die Gilde bereits Teil einer Allianz ist. Voreinstellungen Wenn zwischen Voreinstellungen gewechselt wird, dann werden die Gegenstände der alten Voreinstellung nun in die Inventarplätze gesetzt, in denen sich zuvor die Gegenstände der neuen Voreinstellung befanden. Händler Nach dem Verkauf von Fischen fragen Händler nicht länger fälschlicherweise nach der Stapelanzahl von nicht stapelbaren Gegenständen.   Grafik und Visuelle Effekte Allgemein Bestimmte Objekte scheinen sich nun nicht länger in Luft aufzulösen, wenn der Spieler sich von ihnen entfernt.   Leistung und Stabilität Allgemein Als Teil der Untersuchung von Abstürzen mit der Fehlermeldung „Gerät entfernt“ wurden weitere Änderungen vorgenommen. Diese Änderungen könnten die Stabilität für Spieler erhöhen, die von diesen Abstürzen betroffen waren.  
          Patch Notes: 05.05.2017        
Patch Notes: NW.80.20170417a.7   Inhalte und Umgebung Festungsplünderer Während des Ereignisses „Festungsplünderer“ sollten nun weniger Feinde pro Welle auftauchen. Kampf und Kräfte Insignien Um die Server zu entlasten und um eine höhere Konsistenz mit dem Standardverhalten von Proc-Effekten in Neverwinter zu erzielen, können die folgenden Insignienboni nun nicht mehr länger durch sich selbst ausgelöst werden und werden stattdessen nur noch durch frei verfügbare Kräfte, Begegnungskräfte und tägliche Kräfte aktiviert. Vergnügen des Barbaren Gelage des Barbaren Zurückhaltung des Magistrats Geduld des Magistrats Durst des Vampirs Begierde des Vampirs Der Tooltip für die Insignienboni „Zurückhaltung des Magistrats“ und „Geduld des Magistrats“ behauptet nun nicht länger fälschlicherweise, dass ihre Wirkungen stapelbar wären. Der Tooltip besagte zuvor fälschlicherweise: „… belegt Ihr Euer Ziel mit einem Stapel von Überlegung des Magistrats.“ Dies wurde geändert zu: „… belegt Ihr Euer Ziel mit Überlegung des Magistrats.“ (Diese Tooltip-Änderung bezieht sich derzeit nur auf die englische Version, die Korrektur wird zum nächstmöglichen Zeitpunkt auch in der deutschen Version erfolgen.) Die Funktionsweise bleibt dabei unverändert. Wenn diese Wirkung vor dem Ablaufen erneut angewendet wird, dann wird die Wirkungsdauer erneuert. Gegenstände und Wirtschaft Berufe Kunstwerk: Die Berufsaufgabe zur Herstellung von Eichenholz erfordert nicht länger Eichenholz, wofür Eichenholz benötigt wird, wofür … Diese Aufgabe erfordert nun wie vorgesehen Eichenscheite. Waffenschmieden: Wandzier mit stählerner Streitaxt: Diese Aufgabe erfordert nun zwei Einheiten Eichenholz statt Lackiertes Ebenholz. Allgemein: Verschiedene neue Berufsaufgaben, die in „Shroud of Souls“ eingeführt wurden, wurden angepasst, sodass sie nun wie vorgesehen in der Reihenfolge ihres Schwierigkeitsgrads aufgelistet werden (relativ zu anderen Aufgaben des gleichen Rangs). Leistung und Stabilität Allgemein Ein Problem im Zusammenhang mit Geländetexturen wurde behoben. Als Resultat davon sollten nun auf den meisten Systemen in sehr großen Karten wie etwa der Festungskarte oder den drei Zonenkarten aus „Storm King’s Thunder“ höhere Frameraten erreicht werden. Eine mögliche Ursache für Abstürze mit der Fehlermeldung „Gerät entfernt“ wurde behoben.  
          Door: Heleen        
Dàt is leuk, Katrien! Wordpress wordt nu vanzelf worldpress. Je blijft intussen bij je thema: levenskunst (lezing van hoeveel jaar terug?) ... de kunst om zinniger te leven ... de zin om kunstiger te leven!
          Dev-Blog: Behandlung von Feedback        
Producer Vincent Malley gewährt uns einen Einblick darin, welche Prioritäten das Dev-Team im Hinblick auf das Feedback der Spielergemeinschaft setzt! Wenn ihr in die Diskussion zu diesem Thema einsteigen möchtet, dann besucht bitte unsere Foren. Prioritätensetzung: Es gibt kein umfassendes System, anhand dessen wir unsere Prioritäten setzen. Natürlich sind Probleme, die Spieler am Spielen hindern (einschließlich Belohnungen einzusammeln) von besonderer Bedeutung für uns, genauso wie alle Probleme, die unsere Möglichkeiten einschränken, das Spiel am Laufen zu halten (wie etwa technische Probleme im ZEN-Markt – das mag sich vielleicht etwas profan anhören, doch nur wenn Spieler ZEN kaufen und ausgeben können, kann das Spiel weiter aktiv entwickelt werden). Darüber hinaus kommt es dann auf die Einschätzung der Person an, die den Bug behandelt und die sich dabei folgende Fragen stellt: Auswirkung Wie wirkt sich dieses Problem auf mich als Spieler aus? Wäre das ein Grund für mich, das Spiel aufzugeben? Auch wenn ich das Spiel deswegen nicht aufgeben würde, könnte es über längere Zeit hinweg mein Spielerlebnis stark beeinträchtigen? Machbarkeit Verstehen wir das Problem auf der technischen Ebene und können wir es in einer kontrollierten Umgebung reproduzieren, um zu beweisen, dass wir es beheben konnten? Wie groß ist der Anteil der Spieler, die davon betroffen sind, und gibt es einen Weg, das Problem zu umgehen, der auch Spielern bekannt ist? Ist es möglich, das Problem in gründlicher und umfassender Weise zu beheben, oder brauchen wir eine schnelle aber weniger sorgfältige Änderung, die evtl. sogar noch weitere Probleme nach sich ziehen könnte. Könnte die Fehlerbehebung größere Probleme verursachen als der ursprüngliche Bug? Kann die Fehlerbehebung innerhalb des Testzyklus der neuen Build implementiert werden? Ist es überhaupt möglich, sie als Teil der Updates der aktuellen Erweiterung auf die Live-Server zu bringen? Haben wir eine bessere, umfassende Fehlerbehebung für eine zukünftige Erweiterung geplant? Und falls ja, bedeutet das, dass wir das Problem für den Moment ignorieren sollten? Mit anderen Worten, wir stellen uns bei der Einschätzung der Priorität eines Bugs, Features oder eurem Feedback genau dieselben Fragen, die ihr euch an unserer Stelle wohl auch selbst stellen würdet. Bei der Einschätzung kommt es natürlich auch immer auf die Person an. Diese Fragen können von verschiedenen Personen durchaus unterschiedlich beantwortet werden – jeder hat seine eigene Perspektive auf das Spiel und einige von uns verfügen über mehr Einsichten zu bestimmten Inhalten, Belohnungssystemen, UI-Abläufen usw. Wenn wir Fragen haben, die wir selbst nicht beantworten können, dann sprechen wir mit der Person im Team, die am meisten davon versteht, doch manchmal sind Teammitglieder krank, im Urlaub oder kennen nur einen Teil des Problems. Zudem können auch Unterschiede in der Formulierung sich auf die Antwort dieser Fragen auswirken. Zum Beispiel: „Zweihandwaffenkämpfer: „Unaufhaltsam“ kann vorübergehend nicht im Kampf eingesetzt werden“ vs. „Zweihandwaffenkämpfer: Wird „Unaufhaltsam“ direkt vor dem Erhalt von „Entschlossenheit“ aktiviert, kann der Spieler es nicht erneut einsetzen.“ Eine derart offene Formulierung kann Tage an Entwicklerzeit verschlingen, doch mit der richtigen Extrainfo kann sich der Lösungsansatz von „Ich weiß nicht einmal, wo ich anfangen soll.“ zu „Ich könnte diese Änderung versuchen, und wenn das nicht funktioniert, habe ich zumindest eine gute Hypothese ausschließen können.“ wandeln. Außerdem muss auch dieser kuriose Aspekt miteinbezogen werden: Egal, wie sehr wir auch glauben, das Spiel zu kennen, die Spieler kennen es besser. Unser Spielkenntnisse werden hauptsächlich von unseren Erfahrungen auf der Entwicklerseite bestimmt und unserer Wahrnehmung ist darauf ausgerichtet, wie es funktionieren „sollte“ und nicht auf mögliche Faktoren, die dem entgegenlaufen. Erhalt und Weiterleitung von Berichten und Feedback: Wir erhalten Infos aus vielen verschiedenen Quellen. Vor der Veröffentlichung einer Erweiterung kommen sie von unserem Quality-Assurance-Team (auch QA bzw. Tester genannt), teamweiten Spieltests oder Feedback-Threads im Preview-Forum. Nach der Veröffentlichung einer Erweiterung erhalten wir unsere Infos vor allem aus Tendenzen im Spielerfeedback, die von unserem Customer Support und unserem Community-Team (zumeist weitergeleitet von Nitocris83 / Julia und einigen anderen) identifiziert werden, sowie aus den Foren selbst, wo sie von mir und anderen Entwicklern entdeckt und weitergeleitet werden (wenn Julia nicht schon schneller war). Wenn ich einen Bug-Report entdecke, der in den Foren gepostet wird, dann schreibe ich oftmals eine schnelle Zusammenfassung mit Schritten zum Reproduzieren an unser QA-Team, welches dies zunächst verifiziert, um den Bug dann schließlich offiziell in unserer Bug-Datenbank einzutragen. Hierbei spielt die Formulierung des Spieler-Postings eine wichtige Rolle. Ich habe ein vergleichsweise umfassendes Verständnis des Spiels und der meisten Hintergrundsysteme; wenn ein Spieler also beispielsweise berichtet: „Wenn ich beim Einsatz einer Artefaktschildhand die Kraft „Aspekt des Rudels“ auf Rang 4 aufwerte, wird der Effekt des Klassenmerkmals nicht länger auf die Kraft angewandt“, dann weiß ich mit ziemlicher Sicherheit, dass dieses Problem mit einer Voraussetzung in einem Segment des Setups der Kraft in Verbindung steht. Dadurch ist es mir problemlos möglich, dass in einer Form an die Entwickler weiterzuleiten, die zusätzliche Nachforschungen weitgehend unnötig macht. Lautet der Fehlerbericht jedoch: „AdR geht nicht“ (ein übertriebenes Beispiel, das ich so nicht gesehen habe), dann habe ich natürlich keinerlei Ansatzpunkte – vorausgesetzt ich weiß überhaupt, wofür die Abkürzung steht. Und dann kann ich das auch nicht guten Gewissens an unser QA-Team weiterleiten, das sowieso schon alle Hände voll zu tun hat. Manchmal bin ich trotzdem bereit, die Sache weiter zu untersuchen, wenn es sich um ein besonders schwerwiegendes Problem handelt (oder wenn mich das Mysterium reizt und ich schon eine erste Vermutung habe). Das hängt vor allem davon ab, wie viel Zeit ich noch neben meinen anderen Aufgaben zur Verfügung habe. Im Hinblick auf Feedback trifft grundsätzlich dasselbe zu, nur das hier Ursache und Wirkung in einem loseren Zusammenhang stehen. „Ich mag X nicht“ und „Ich mag Y“ sind für uns ein wichtiges Feedback, doch es ist viel leichter, uns darauf zu konzentrieren, was funktioniert bzw. was nicht funktioniert, wenn wir die einzelnen Bestandteile verstehen. „Das Farmen für den Arkanischen Fokus gefällt mir derzeit nicht, weil ich das Gefühl habe, dass das Spiel will, dass ich 12 Stunden am Tag durch Ausgrabungsstätten laufen muss, um Fortschritte in der Kampagne zu erzielen“, ist in dieser Form ein großartiges Feedback für uns, weil es uns eure Perspektive vermittelt, euer Ziel für das Farmen des Arkanischen Fokus erwähnt (Kampagnenfortschritt) und uns einen Hinweis auf mögliche Bugs bzw. Designmängel bei den hier relevanten Beuteraten gibt. Wir werden immer mehr Berichte erhalten, als wir effektiv abarbeiten können, doch es gibt stets Möglichkeiten, unsere Kommunikation und Reaktion zu verbessern. Ich persönlich habe manchmal Wochen, in denen ich mich intensiv um Fehlermeldungen kümmern kann, wohingegen ich in anderen Wochen nicht einmal genügend Zeit habe, um das Forum durchzugehen. Zusammenfassung zur Prioritätensetzung: Die Prioritätensetzung ist schwierig und keine exakte Wissenschaft. Dingen, die es euch unmöglich machen, das Spiel zu spielen oder uns zu unterstützen, fällt die größte Aufmerksamkeit zu. Alles andere ist das Resultat einer Einschätzung der Dringlichkeit des Problems, die auf einer Reihe von Fragen basiert, die wir uns selbst stellen. Zusammenfassung zur Weiterleitung: Bei Fehlerberichten oder allgemeinem Feedback ist es für uns viel leichter, das Problem weiterzuleiten, wenn es einen klaren Ursache-Wirkung-Zusammenhang gibt – das soll euch aber nicht davon abhalten, uns von Problemen zu berichten, bei denen ihr diese Information nicht habt, wenn ihr davon überzeugt seid, dass sie schwerwiegend genug sind. Denkt auch bitte daran, dass wir Devs nicht unbedingt immer auf dem neusten Stand sind, was Standardabkürzungen anbetrifft.   .share-footer a { margin: 20px 10px 10px 0; background: url(http://images-cdn.perfectworld.com/arc/78/37/7837b2f61b4e186e6e19241cd6fe43491466535696.png) no-repeat 0 0; opacity: .5; display: inline-block; height: 60px; width: 60px; padding: 0; border: 1px solid transparent; -webkit-transition: opacity .3s; transition: opacity .3s; } .share-footer .TI { background-position: 0 20%; } .share-footer .YT { background-position: 0 40%; } .share-footer .YT { background-position: 0 40%; } .share-footer .TW { background-position: 0 60%; } .share-footer .FO { background-position: 0 80%; } .FB:hover { background-position: 100% 0%; } .TI:hover { background-position: 100% 20%; } .YT:hover { background-position: 100% 40%; } .TW:hover { background-position: 100% 60%; } .FO:hover { background-position: 100% 80%; } .share-footer a:hover { opacity: 1; -webkit-transition: opacity .3s; transition: opacity .3s; }
          AREVA hostages freed after three years        
AREVA hostages freed after three years in custody

Kidnappers have released four AREVA employees after holding them hostage for more than three years, the French government announced October 29….

          5,000 march against French uranium miner in Niger        
5,000 march against French uranium miner in Niger

Thousand of protestors marched against French uranium miner AREVA in the remote town of Arlit in Niger on October 12. AREVA has been operating in Niger for more than 50 years with two currently producing sites, Somair and Cominak, and its long-term deal with the government of Niger is up for renegotiation at the end of 2013....

          France’s AREVA running at full capacity after May suicide attack        

France’s uranium miner AREVA has resumed operations at its Somair mine in Niger after a suicide attack in May killed one worker and injured 14....

          Die Schuldigen von Hanna und Nora Ziegert         


Die Schuldigen
 von Hanna und Nora Roberts 
272 Seiten
Vielen Dank dem Penguin Verlag und Randomhouse für das Rezensionsexemplar!!! 

Die forensische Psychiaterin Hanna Ziegert (und ihre Tochter Nora Ziegert)  beschreibt in diesem Buch wie Gewalttaten und Verbrechen entstehen.  Ihre Annahme ist,  dass der Ursprung in der Vergangenheit liegt und die erste Bezugsperson in der frühen Kindheit ausschlaggebend ist: die Mutter. 

Gleich zu Anfang kommt die Autorin in einem Vorwort zu Wort, indem sie dem Leser den Begriff "Schuld" verharmlosen möchte, dass schon so schwer im  Buchtitel steht.  Aber in dem Moment wo sie es anspricht und das Gewicht versucht zu nehmen, umso mehr wird darauf das Augenmerk gelegt. So als würde man sagen " Denk nicht an rosa Elefanten" und das Gehirn denkt automatisch an rosa Elefanten. So wird der Leser schon von Anfang an dazu gezwungen in jeder Geschichte den Schuldigen zu suchen und die unterschwellige Botschaft  kristallisiert sich schnell heraus,  dass immer, aber auch immer die Mutter schuldig ist. 

Wäre diese Hypothese, begründet,  bewiesen, aus vielen Blickwinkel beleuchtet und wissenschaftlich belegt gewesen,  dann hätte ich diese Theorie auch verstehen und annehmen können.  
Aber alle Geschichten waren sehr einseitig geschildert,  nicht objektiv genug betrachtet. DIe Gespräche zwischen Täter und Psychiaterin hatten für mein Geschmack viel zu sehr das Augenmerk auf die Mutter und viel zu wenig auf den Vater und/ oder andere Angehörige.  Sichtlich ist das Verhalten eines Vaters,  der sein erwachsenen Sohn nicht ausziehen lassen möchte, weniger auffällig,  als eine Mutter,  die sein Kind beim Duschen wäscht... 

Natürlich spielt die Vergangenheit eine große Rolle, zu dem was der Mensch wird und im Erwachsenenalter tut, aber nicht nur. Dabei spielen deutlich mehr Komponente als das was die Mutter gesagt oder getan hat. Doch andere Faktoren wurden komplett aussen vor gelassen.
Der Schreibstil war gut und sehr angenehm zu lesen, aber mich konnte nichts von ihren Schilderungen überzeugen. Mir missfiel ganz extrem dieses permanente unterschwellige ausgestreckte Zeigefinger auf die Mutter. 
In ein-zwei Geschichten hatte die Mutter auch eindeutig ihr Päckchen beigetragen,  dass es zu Auffälligkeiten gekommen ist. Aber  wieviele Kinder erleben genauso schreckliche, traumatische Erlebnisse durch die Mutter oder andere und werden im Erwachsenenalter nicht auffällig,  nicht gewalttätig,  kriminell oder Psychopath?

Ich kann das Buch definitiv nicht empfehlen.  Mich hat das Buch schlussendlich sehr erzürnt.  Dass man Menschen für schuldig erklärt ohne Beweise und Belege und sich nur an Theorien festhält,  die überhaupt nicht fundiert sind. Hier wurde nur im Schubladensystem gedacht. 
Ich musste mich im Laufe des Buches immer wieder fragen, was die Autorin mit ihrer Mutter erlebt haben  muss,  um solche Äußerungen in einem Buch wiedergeben zu müssen, mit der Verantwortung für gerichtliche Beschlüsse echte Menschen zu begutachten mit dieser Annahme. 

Note:2/5


          Der Freund der Toten von Jess Kidd        

Der Freund der Toten von Jess Kidd 
384 Seiten 
Vielen Dank dem Dumont Buchverlag und Vorablesen.de für das Rezensionsexemplar!!! 

Das Buch hat mich weniger wegen dem Titel,  dem Klappentext neugierig gemacht,  sondern durch das Lesen des Prologs. Der Prolog hatte mich sofort begeistert! Der etwas andere Schreibstil,  die  etwas andere Art zu erzählen hat mich sofort sehr angesprochen.  

Es ist schon ein wenig anspruchsvoller. Ich hatte bei viel Lärm und Leben, um mich herum, Schwierigkeiten mich darauf zu konzentrieren. Das Buch, die Geschichte braucht Zeit.  Und der Leser auch. Es ist kein Buch zum schnell weglesen. Es ist ein Buch zum genießen,  sich Zeit nehmen und lassen.  Ein Buch, dass auf sich wirken muss. 
Ich habe im  Vergleich zu meinem Durchschnittslesen für die Geschichte deutlich länger gebraucht.  Aber ich habe es genossen,  mir dafür Zeit zu lassen. 


Die ganze Geschichte ist sehr skurril: von der Szenerie,  den vielen Charakteren,  den Protagonisten, die Atmosphäre,  die Toten; die immer und überall präsent sind. 
Manchmal kam es  mir schon sehr verrückt und schräg vor. Aber gerade das macht das Buch so besonders. Gespickt mit schwarzem Humor,  gab es  dem Ganzen eine würzig -spritzige Note,  die unglaublich gut passte und den letzten Schliff gab. 


Ein Debütroman,  der sich sehen lassen kann, da es von der Masse sehr heraussticht.  Nicht nur durch das Cover und die Geschichte,  aber besonders durch den Schreibstil und die Art das Ganze in etwas Anderem umzusetzen. Mich hat es sehr beeindruckt und begeistert!!!


Note: 4,5/5 

          Die Kirschvilla von Hanna Caspian         




Die Kirschvilla von Hanna Caspian 
480 Seiten 
Vielen Dank dem Heyne Verlag und Randomhouse für das Rezensionsexemplar!!! 

Auf der Suche nach neuen Familiengeschichten und Geheimnisse, bin ich sehr schnell auf die sehr guten Meinungen der Kirschvilla gestoßen.  Da das Cover mich unglaublich angesprochen hat und der Prolog sehr vielversprechend war, habe ich mich sehr auf die Geschichte gefreut.


Obwohl das Cover so schön hell und sonnig erscheint, kam mir die gesamte Geschichte sehr düster,  beklemmend und dunkel vor. Es spielt auf zwei Zeitebenen: die Gegenwart mit der Enkelin Isabell und die Vergangenheit während der frühen Kindheit der Großmutter Pauline vor und während dem zweiten Weltkrieg.  


Alles scheint sehr trüb und von einem Dunstschleier des Bösen überschattet zu sein. Es herrscht eine große Trauer und viel Leid. Insbesondere die Vergangenheit schlägt sehr aufs Gemüt. Sehr viel weniger wegen dem Krieg,  als das was in der Familie geschieht mit einem Vater als Tyrann,  der seine Frau und Kinder terrorisiert und traumatisiert.  


Zeitweise hat mich die Geschichte sehr runter gezogen. Andererseits hat sie mich sehr gepackt, mich berührt und ergriffen. Die ganze Geschichte war in einem typischen Familiengeheimnisse Genre aufgebaut, aber der Inhalt war sehr viel tiefsinniger, traumatischer als mir bisher bekannte Bücher in dieser Richtung.  


Es zeigt sehr gut wie es Familien hinter den vier eigenen Wänden ergehen kann, ohne dass die Aussenwelt es unbedingt mitkriegen kann. Und wieviel die Schmerzen im weiteren Lebensverlauf noch erhalten bleiben und die weiteren Generationen anstecken können. 


Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen, da ich sehr tiefgehende Geschichten unglaublich gerne mag. Dass mich die Geschichte teilweise sehr runter gezogen hat, war nicht negativ gemeint, im Gegenteil, es zeigt nur umso besser wie gut die Autorin die Atmosphäre und das Leid rüber bringen konnte und es dem Leser anschaulich und authentisch näher bringen konnte.  


Note: 4/5

          Comentario en La mejor relojería del “Medellín viejo” por jesus antonio aguirre        
buenos dias tengo un reloj ferrocarril de antioquia y tiene grabado el nombre luis heiniger es de dos tapas de q año sera gracias
          Comentario en La mejor relojería del “Medellín viejo” por Samir rodriguez        
Hola tengo en mi poder un relog juan heiniger de ferocarril antioquia el # 2573335 me gustaria saber su historia y valor actual
          Punkt, Punkt, Punkt #27 -Bogen oder wie man einen solchen darum macht        
Punkt, Punkt, Punkt #27 -Bogen oder wie man einen solchen darum macht Der Zusatz zum Thema fiel mir ein, als ich entdeckte, dass ich zum von Daggi erwählten Thema für diese Woche sehr viel weniger Fotografien habe, als ich zunächst angenommen habe. Egal, deshalb werde ich trotzdem keinen Bogen um das Thema Bogen machen und ein wenig improvisieren. Als Kind war ich zu Fastnacht fast ausschließlich als Indianer unterwegs, da brauchte ich Pfeil und Bogen, sowie ein prima Gummi Tomahawk, ... Lies weiter ...

          Uchellu Chutney Pudi - Chutney Powder with Niger Seeds        
North Karnataka cuisine has some delicious and nutritious chutney powders made with various seeds and nuts - flax seeds, peanut and niger seeds, being the more popular ones. Uchellu chutney pudi, made with Niger seeds (khuraasNi in Marathi) with ragi rotti is a great combination. The classic though, according to Ashwini, a reader from the region, is with jowar roti and Gadige mosaru (yogurt set in clay pots) and sliced onions. Growing up, we did not have this fare often but our cook, Madhuramma, was from North Karnataka and would occasionally make this uchellu chutney pudi, along with her amazing eggplant yennegai. This spice powder can be used as a stuffing for eggplants in curries as well. Now the recipe today comes from my sister, who is a wonderful cook and makes a variety of chutney pudis and gojjus. This delicious ripe mango gojju is from her too. She is also the one that inherited the sweet tooth and makes all sorts of complicated sweets on a whim!


Ingredients:

1 cup Uchellu/Niger seeds/khuraasni
1 tbsp peanuts
10--12 dried red chilies
8-10 large garlic pods, crushed
5-6 sprigs curry leaves
1 big marble sized tamarind
1 tbsp shredded jaggery
salt to taste

Method:

Roast the uchellu on very low flame until aromatic and the seeds start to pop. Kep aside.
Dry roast peanuts separately on low flame. Allow to cool and de=skin. Keep aside.
In a bit of oil, saute the garlic pods until lightly browned. Keep aside.
Lightly fry the red chilies, curry leaves and tamarind.
Grind all the roasted, fried and the remaining ingredients together in a mixer, to a slightly coarse powder.
Store in a cool, dry place.


          NIGERIAN ARMY ESTABLISH NEW ARMY DIVISION IN NORTHERN BORNO, ANOTHER NEW DIVISION COMING TO THE NIGER DELTA; ARMY STRENGTH TO EXCEED 200,000 IN 8YRS        
DAILY POST 13 January, 2016 Buratai made this disclosure on Wednesday while delivering a lecture at the National Defence College, Abuja. Recall that the Nigerian Army Command in August 2013 had established the 7th Infantry Division in Maiduguri to boost … Continue reading
          Springende CSS3 Icons mit 3D-Schatten        

Auf fast jeder Webseite sind sie anzutreffen: Mehr oder weniger dezente Icons, welche den Besucher auf soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter, LInkedIn und Co der Hausmarke hinweisen.

Dabei kann man sich als Designer sehr schön an diesem kleinen Detail austoben und den Icons beispielsweise schöne Mouseover-Animationen verpassen.

In diesem Beitrag zeige ich, wie ich die Icons auf der "Über uns"-Seite von inselpark.com in CSS umgesetzt habe.

So wird das Ergebnis aussehen

Der Beitrag Springende CSS3 Icons mit 3D-Schatten erschien zuerst auf Inselpark web & media.


          IT-Sicherheit ist laut Studie oft ein Stiefkind        
Weniger als die Hälfte der befragten Entscheidungsträger in deutschen und österreichischen Firmen stuft die eigenen unternehmenskritischen Daten als „komplett sicher“ ein. So lautet ein zentrales Ergebnis des aktuellen Risk Value-Reports von NTT Security. Bei den Herausforderungen in puncto Sicherheit setzt laut dem Risk Value-Report das Umdenken erst zögerlich ein. Nach wie vor geht laut Studie die Mehrheit der befragten Unternehmen Weiter lesen
          Scheiss Schwuchteln! - In Deutschland gibt es immer mehr Gewalt gegen Schwule und Lesben        
Eine Sache scheinen die Deutschen noch weniger zu mögen als Ausländer, Journalismus und Steuererhöhungen: Homosexualität. Obwohl wir uns als Bürger sehr liberal und weltoffen fühlen, hat die Zahl der Übergriffe auf Homosexuelle in Deutschland zuletzt massiv zugenommen. Rund ein Drittel mehr als im vergangenen Jahr wurden von der Polizei gezählt. Ein Skandal. “Ist mit der...
Mehr davon gibt's nur auf AMY&PINK!


          NEW ANTIMULLAH POSTS - CHANGE IN FOCUS        

Original text



 â€œThe News You Need Today…For The World You’ll Live In Tomorrow.”


WITH SO MANY OVERWHELMINGLY CORRUPT AND BASICALLY ILLEGAL AND HIDDEN ANTI-CONSTITUTIONAL ACTIONS BY OBAMA, BRINGING THEM OUT INTO THE OPEN REQUIRES      
A CHANGE IN FOCUS AT ANTI-MULLAH.

FOR INSTANCE, WHILE WE RECEIVE INFORMATION THAT THE OBAMA (PRO-ISLAMIC) MOVEMENT TO INFILTRATE SUPPORTERS OF ISLAM  CONTINUES INTO THE MOST SENIOR AND CRITICAL/SENSITIVE POSSIBLE REGIONS HE HAS NOW PROPOSED

JOHN BRENNAN
A CONVERT TO ISLAM

AS HIS NEXT
HEAD OF THE CIA!!!

Brennan converted during an assignment to Saudi Arabia

THE OTHER INFILTRATOR FROM OBAMA

IS HIS  STAUNCHLY AND VOCALLY PRO-IRAN, FERVENTLY ANTI-ISRAEL CHOICE FOR SECRETARY OF DEFENCE. A MAN THE IRANIAN MULLAHS (UNDENIABLY OUR ENEMIES) STRONGLY ENDORSE AS THEIR PREFERENCE TO HEAD OUR MILITARY!!!

TO CREATE A BROADER INSIGHT INTO THE WORLD STAGE WE SHALL BE POSTING INFORMATION FROM SOCHA FAAL AND WHILE SHE INCLUDES DETAILS THAT FALL INTO THE EDGES OF SPECULATION, YOU SHOULD "DISCOUNT" THE "PSYCHIC" ASPECTS WITHOUT THROWING OUT THE BABY WITH THE BATHWATER.

YOU HAVE TO BE ABLE TO SELECTIVELY FILTER ONE FROM THE OTHER AND NOT IGNORE TRENDS OF REALITY WOVEN INTO THE DETAILS SHE PRESENTS BUT WHICH HAVE STRONG POINTERS FOR THOSE WHO CAN DISCERN THE DIFFERENCE.

NOTE THAT SHE RECEIVES INFORMATION "AND DISINFORMATION" FROM THE RUSSIAN SECRET SECURITY SERVICES, WHICH HAVE THEIR OWN AGENDAS NOT ALL OF WHICH ARE CONTRARY TO AMERICAN INTERESTS.

READ, ABSORB SORT AND EVALUATE
you will quickly be able to note and compare the Obama treacherous and even treasonous anti-American activity among what she reports.

TAKE YOUR TIME TO AVOID JUMPING TO CONCLUSIONS WHILE LEARNING MORE ABOUT THE DESTRUCTIVE ATROCITIES OBAMA IS DUMPING ON OUR HEADS AT EVERY TURN.

Next Superstorm Brought To You By HAARP?



Click Here For More Sorcha Faal Reports

Sister Maria Theresa is the 73rd Sorcha Faal of the Sorcha Faal Order, Elected as Mother Superior 3 February 2007
 â€œConspiracy theorists concentrate their time on transmuting the "base matter" of current events, official stories, propaganda and public relations into the gleaming golden truth buried within. They do this through the very right-brained activity of uncovering and inventing connections between disparate elements.
They create story-systems to understand and explain events - essentially a religious activity. For whatever reason, it’s much easier for us to deal with our internal contents by projecting them into the world around us. These outward signs inevitably become carriers of the archetypal content and psychodrama latent in the seeker.
Conspiracy theory also overcomes the strictures of literalism and the problems of simplistic thinking by experimenting with multiplicity of meaning. Ordinary events, people and signs become symbols bristling with complex, malleable, even contradictory meanings. Mystery is revived and idealized. Facts become more than the sum of their parts. Theory becomes poetry and even theology.”
The Most Critical Books Published By The Order Of The Sorcha Faal You Should Own: Picking up the Pieces: The Most Important Book Available For You To Be Able To Survive Americas Growing Police State   The Partisans Handbook   Code Red: The Coming Destruction Of The United States   “Dirty, Filthy, Christians”: Treatise On The Most Dangerous Death Cult In Human History   Battle Begins For Throne of This World: The Return of the Einherjar Warriors   War Of The Sacred Code: The True Secret Of 2012

Top World News Now                 
February 9, 2013


United States
Hundreds of thousands already without power, buried under snow from ongoing blizzard
Obama: 'No reason' for automatic Pentagon cuts
Obama to propose 1 percent pay hike for federal employees
White House won't comment on Brennan's waterboarding dodge
Clinton more popular than Obama, polls show
White House Delivers Dire Warning About Automatic Cuts
Lawmakers test legal waters for regulating drones
Christopher Dorner manhunt: Search for ex-LAPD cop goes on amid California snowstorm
Cop-killer on the run: Largest manhunt in LAPD history spreads to three US states and Mexico
US Air Force veteran added to no-fly list after visiting sickly mom
FBI Sting: California man arrested trying to blow up Oakland Bank of America branch with "Taliban help"
Health Officials: Worst of Flu Season May Be Over
KKK promises the largest rally in the history of Memphis after Confederate parks are renamed
Ohio Amish beard-cutting ringleader gets 15 years  


Russia
Putin: Countering extremists key task for law enforcers
Forward Russia: Grand Sochi project highlights Putin ambition
Migrant workers suffer for Putin's Olympics
Putin presents presidential awards to young scientists
Russia targets Uganda as big market for weapons
Retired intelligence officer gets 13 years for coup plot
New Russian citizens to get call-up for military service
‘I solemnly swear!’ – Russian citizen’s oath considered
Married couple, forced apart in communist Russia, reunite by chance and remarry
Russia, US in Hasid books brawl: Moscow wants recourse over $50,000 daily penalties
In Russia, brazen murder of Chernovik founder is unsolved
Russia's Black Earth Farmers Switch to Corn, Oilseeds for Profit
Reform Quickly or Lose Deals, EU Tells Ukraine
Fascism rehabilitated in Ukraine?


China
Xi Jinping says he welcomes criticism; critics aren’t so sure
Xi Jinping promises a cleaner, greener energy future in China
Chinese leaders send greetings for Lunar New Year
China Denies Directing Radar at Japanese Naval Vessel and Copter
Dangerous dance around disputed islets is becoming ever more worrying
PLA Navy to conduct training drills in western Pacific over Lunar New Year
China threatened by overseas hackers
Former Guangdong official stripped of Party membership
China retrieves defaulted payments for migrant workers
China jails Tibetan man for inciting secession
HP Directs Its Suppliers in China to Limit Student Labor
After Myanmar Violence, Almost 6,000 Rohingyas Arrive in Thailand
North Korea nuclear test may cause volcano eruption near Chinese border
South Korea in 'first strike' alert over tests


United Kingdom‎
Cameron savors EU budget win as battles loom
Cameron: 'Horsemeat story is shocking'
Britain opens criminal probe of horse meat contamination scandal
Clegg faces a fresh attempt to oust him as Liberal Democrat leader
2.3 million deprived kids absent from UK poverty data
UK investigating allegations of child sex abuse at former RAF base in Germany
Border agency backlog keeps Britons and their foreign spouses in limbo
Experts say DNA crime-fighting in UK 'lagging behind'
New evidence of UK complicity in Libya torture
Tax Rules Waived in Britain to Lure Athletes
Saga of Speeding Politician Rivets Britain
Whitehall spies could already be operating in Scotland
Refuelling and rendition: Ireland's role in the war on terror

European Union
EU budget cut ushers in austerity for first time in union's history
EU leaders agree to push for US trade deal
EU may force banks to help set Euribor to keep it clean
EU Court Strikes Down Swift's Blockade Against Iranian Banks
Greece gets silver lining to budget plans for coming years
Growing Police Brutality in Greece: The Hidden Face of the Crisis
Armenia holds 2 in attack on presidential candidate
Anarchists Claim Responsibility for Attempted Bombing in Spain
Moroccan suspected of being terrorist arrested in Spain
Cyprus Presidential Candidate Wary of EU Bailout Terms
Italy Vote Seen Inconclusive as Risk of Second Ballot Grows
Birth Defects In Multiples On The Rise In Europe


Germany
German Shale-Gas Fracking Rules Sought by Merkel Coalition
Germany Warns on Currency Depreciation
Germany posts second highest trade surplus in 60 years
Topless activists denounce female circumcision at Berlin film festival
German weapons case pits man against gun clubs
Minister's Heritage Sparks Racism Debate
New doubts cast on Holocaust account Nazi child mascot
Swiss Unemployment Returns to a 2.5 Year High
Gun control debate rages in Switzerland
Switzerland Justice Minister Returns Home
Taipei Ministry to ask Switzerland to arrest Zain Dean
Global warming to bring more rain to hydro-dependent Norway
EON Plans Hundreds of Megawatts of Wind Power in Norway, Sweden

France
Illegal Roma evictions in France continue under Hollande
Ayrault says no current plan for Peugeot stake
Ex-US envoy: $17M French ransom funded al-Qaida
France plays down report of ransom paid for Niger hostages
Europe Is Watching as France Weighs Options for Peugeot
French charge north in Mali, Bamako shooting kills two
Symbol of French Republic defaced in art attack
Hollande Eschews Monarch-Style Presidential Monument in Crisis
War For Global Energy Supremacy-World War III
Jets roar over Pacific skies as US military gathers allies in drills, to keep ahead of China
Shooting erupts amid reports of mutiny in Malian capital
Suicide bomber blows himself up near Mali soldiers, first attack of its kind
French intervention 'will cost Mali its independence'
Rebel push into Damascus raises fears of long fight coupled by mass exodus
Syria says 'no truth' Israel targeted convoy
UN Says 5000 Syrians a Day Are Now Fleeing War
Syria military factory blast kills 54
Jihadist group Jabhat al-Nusra is taking over Syria's revolution

Insight Into Today’s News
US Media Yet Again Conceals Newsworthy Government Secrets
Now We Know: War Is Murder
It Can't Happen Here?
The Andromeda Strain, Yes. Jesus, No. Your Tax Dollars at Work.
Remember 1994
Morningland Dairy destroyed by feds, $250,000 inventory stolen by government thugs during armed raid
Department of Homeland Security Targets Gun Collector
CIA Adviser Warns of 'Financial Weapons of Mass Destruction'
Debtors Prisons In The US Are Rapidly Filling With People Who Can’t Pay Bills

Israel
Netanyahu's coalition-building efforts are guided by suspicion and skepticism
Livni will be appointed as minister in charge of peace process
Defense Ministry suspends ties with six firms over alleged fraud
Tel Aviv Hepatitis A outbreak may stem from open-air markets
Abbas to Ahmadinejad: Talk more about Palestine, less about destroying Israel
Palestinian jailed for Abbas Facebook 'insult'
Abbas Meets With Leader of Gaza Terror Group in Cairo
Hamas Weighs Options For Recognizing Israel
Palestinian prisoners in Israel 'smuggling out sperm'


Turkey
Despite US opposition, oil trade with Iraq is legal, PM Erdoğan says
South Cyprus condemns Erdoğan's remarks calling him a 'bully'
Turkey says has spent $600 million on Syria refugees
No strong EU without Turkey, says Italian envoy
Turkey-US Tension Develops Over Al-Qaeda Member  
Ailing ex-general fights for survival after sentence delay
Cargo ship crashes into a passenger seabus in the Bosphorus
Protests grow in Sunni areas in Iraq
Iraqi Kurdistan presses on with oil pipe to Turkey

Egypt
Morsi: Egypt, Turkey to establish joint chamber of commerce
Clashes in Egypt as anti-Morsi camp demands change
Smarter Lautsprecher: Google Home im Test appeared first on Computerview.


          Frieden? Na gut.        
Zwang zur Zusammenarbeit: Nach 18 Monaten Streit um die Flüchtlingskrise treffen sich Kanzlerin Merkel und CSU-Chef Seehofer samt Gefolge zum Versöhnungsgipfel. Friedensbeschleuniger ist: die SPD.
          Kommentar zu Novus [Bevo] von Bent        
Alles klar! Freut uns :) Zurzeit ist das Team schlicht mit dem eigenen Privatleben beschäftigt, weswegen ihr weniger von uns hört. Aber durch die nun kürzeren Tage und anbrechende Weihnachtszeit sollte nun auch wieder ein wenig Ruhe einkehren und uns Zeit für neue Lösungen geben :)
          â€žDie beste Nacht der Musik, um gedisst zu werden“        
Der Auftritt einiger Rockstars sollte ein krönender Abschluss der Grammys werden. Doch während der Performance wurde bereits der Abspann eingeblendet. Nine-Inch-Nails-Frontmann Trent Reznor zeigte wenig Verständnis und fand recht drastische Worte.
          Lady Gaga sticht Beyoncé aus        
Beyoncé Knowles und Taylor Swift sind die großen Gewinnerinnen bei den 52. Grammy Awards. In Erinnerung bleiben aber weniger ihre Trophäen, sondern spektakuläre Auftritte im Begleitprogramm. Und dabei gewann Lady Gaga.
          Europa hat erstmal ausgespielt        
Der „Grammy“ gilt als höchste Auszeichnung in der Musikindustrie, vergleichbar dem „Oscar“ für Filme. Leider gehört der Jazz zu den weniger beachteten Kategorien. Zu Unrecht. Welche Jazzer hatten eigentlich dieses Jahr die Nase vorn?
          Ev Yapımı Sucuk        
S'uleguniger Ratekoahirep (Sevgi ulu orta saçılmaz / Kafkas Atasözü) Hayatımın büyük bölümünü -klasik bir ortanca çocuk sendromu olarak- hep karşımdakilerden ilgi bekleyerek geçirdim. Doğrusu 20 sene öncesine dönüp diken üstünde yaşayan 16 yaşımdaki halimle konuşabilsem ilk söyleyeceğim söz; “inan bana,...
          Irgendwie wird der Ton auf den Straßen rauher.        
Der Scheibenwischermann
Herbstzeit 2016. Red und ich fahren über die Lande, das Ziel ist ein Einkaufsmarkt im benachbarten Thüringen. Das idyllische Sonneberg umfahren wir dieses Mal nicht, wir nehmen die alte Ortsdurchführung. Über zwei Kreisel geht es hinweg, um zur Bundesstraße zu kommen. Am ersten Kreisel fällt mir ein Auto auf, welches den Blinker bei der Einfahrt nach links(?) setzt und diesen beibehält, bis es hinter mir, nun rechtsblinkend, in Richtung zweitem Kreisel folgt.
Während er in Schlangenlinien hinter mir herfährt. Zwei Versuche, einen Überholvorgang zu starten, wobei ich schon gut 5 km/h über der erlaubten Höchstgeschwindigkeit liege. Daran, dass ich zu langsam fahre, kann es nicht liegen. Auch wenn der Tacho etwas voreilt, im Netto liege ich in etwa richtig.

Bei der Abbiegung zur B89 steht eine Ampelanlage, eine wirklich gute Erfindung aus den alten Tagen der DDR ist daran befestigt: Der Grüne Pfeil. Prima Sache, wird nur leider oft als "fahrensemaldurch wirdschonnixkommen dasmachenwirhierimmerso"-Zeichen missbraucht. Klare Regelung: Bei "rot" wird angehalten, geschaut, dass die Einfahrt ohne Behinderung des eigentlich bevorrechtigten Verkehrs möglich ist und dann mit Vorsicht auch vollzogen. Wie dem auch sei, meinem Hintermann missfällt, dass ich keinen Rotlichtverstoß riskieren will und zeigt mir das deutlich an, in dem er wild gestikuliert, laut flucht (der "West-Trottel!" war bis nach vorne deutlich zu hören. Und als Krönung das ganze mit einem Scheibenwischer und dem zeigen des Vogels untermalt.

Wer mich näher kennt, der weiß, dass ich Dummheiten und Fahrfehler Anderer eigentlich locker und meist mit einem Lächeln hinnehme. Jeder macht Fehler, auch ich.

Was ich aber nicht abkann, dass sind zwei Dinge im Straßenverkehr: Alkohol und Pöbeleien. Ich fahre also auf die Bundesstraße ein und bleibe an einer kleinen Ausbuchtung stehen, habe vorher per Hand das Zeichen gemacht, er möge doch anhalten. Macht er, was mich eigentlich verwundert. Der nachfolgende Disput hatte leider den Nebeneffekt, dass ich nicht nur eine Entschuldigung bekam, sondern auch den, dass Red zitternd auf dem Beifahrersitz saß. Erstmals in den Jahren unseres Zusammenseins hat sie mich nicht nachsichtig, sondern recht resolut gesehen. Und unter uns - hätte der Typ sich nicht entschuldigt, ich wäre an diesem Tag bereit gewesen, die Polizei zu holen. Ich hoffe, dass er künftig etwas besonnener agiert.

Vorwürfe habe ich mir danach trotzdem gemacht. Was, wenn er nun doch Alkohol getrunken hat und ich die Chance gehabt hätte, einen -imaginären- Unfall zu verhüten. Ich glaube, das nächste Mal würde ich dann doch die Polizei vor Ort bitten. Man lernt dazu.

Der Rüpeljüngling 
Sonniger Nachmittag, der Verkehr ist ruhig, auf 70 km/h begrenzt, der Tempomat ist auf der zweispurigen Fahrbahn gesetzt. Warum stressen? Ich nutze die rechte Fahrbahn, ein Auto ca. 100 m vor mir auf meiner Spur, etwa gleiche Geschwindigkeit. Links vor mir ein weiteres Fahrzeug, auch mit ungefähr gleicher Geschwindigkeit, aber 20 m voraus.  Autofahreridylle. Wäre da nicht von hinten ein fehlfarbigtürkiser Opel Corsa mit dem Kennzeichen CO-..21* herangerast gekommen. Also nicht einfach nur schneller im Rahmen auf einer zweispurigen Bundesstraße mit Mittelleitplanke. RICHTIG schnell. Fährt auf mich auch und Blinkt rechts, gut 500 m vor der Ausfahrt, die da kommen wird. Lichthupe, Zeichen, ich solle mich vom Acker machen. Nur - wohin? ICH bin ja schon rechts. Gerade als es mir zu blöd wir und ich nach links ziehen will, um die rechte Bahn freizugeben (soll er doch rechts außerorts überholen), zieht er rechts blinkend(!) auf die Linke Spur. Um das gleiche Spiel mit dem Fahrer des Autos auf der linken Seite zu spielen. Auffahren bis auf knapp einen Meter, hupen und Lichthupe. Der Fahrer ist von hinten kaum zu sehen, die Coburger haben dafür einen Ausdruck: Krischperla. Nachdem der linke vordere Fahrer wohl langsamer wurde, ist die Lücke zwischen dem Vornelinks und mir auf geschätzte 15 m zusammengeschmolzen. Auch, weil der verunsicherte Fahrer etwas gebremst hat. Noch ehe ich die Geschwindigkeit anpassen kann, zieht der Irre nach rechts. Linksblinkend, etwa drei, vier Meter vor mir. Was macht man in solch einer Situation? Ich bremse. Aber nicht, ohne die Hupe zu betätigen. Für mich wäre die Sache damit gegessen gewesen. Sprich: vergessen. Aber, der Jüngling tritt ordentlich in die Bremse, nicht ohne dabei den rechten Mittelfinger zwischen den Kopfstützen aufblitzen zu lassen. 
DAS hätte ich dann doch gerne erklärt bekommen. Zeit habe ich, biege also in die Ausfahrt, die der Jünglich mit einem selbstmörderischen Haken gerade noch schafft, mit ab. 50 km/h, er entfernt sich schnell, mit einem weiteren Haken nach rechts geht es an die "Gaudlitzkreuzung". Dabei nimmt er einem weiteren Fahrer, der von links auf der Vorfahrtsstraße kommt, die Vorfahrt. Bekommt einen weiteren Huper, der Fahrer wieder den Mittelfinger. An der Ampel stehe ich hinter im. Dem Jüngling. Wieder fällt mir die absurd hässliche Farbe auf und die schlumpfenähnliche Mütze des Fahrers, auch die sehr dünnen Ärmchen. Der Ärger ist verflogen, mir geht es nur um die Feststellung, ob er sich seines Tuns bewusst war. Abbiegen, Callenberger Straße, er entfernt sich, obwohl mein Fahrzeug von der Leistung weit überlegen wäre, immens. Für mich ist bei ca. 50 km/h Schluss, der Opelaner sieht das anders. Durch die offenen Fenster höre ich noch in gut 200 m Entfernung die Musik. Oder eben dem, was man Musik auch nennt. An weiteren Ampeln und Kreuzungen wiederholt sich das Spiel, Vorfahrtnahme, einmal sogar bei rot drüber - kriminell, diese Fahrweise. Und wieder habe ich Glück, kann an der nächsten roten Ampel wieder aufholen. Es geht kreuz und quer durch Wohngebiete, ich schätze, dass er teils 80 km/h schafft, auch Passanten schauen sich nach ihm um. Gut eine viertel Stunde muss ich investieren, bis der Fahrer einen Parkplatz vor dem Anwesen in der Blumenstraße 3 findet. Einbahnstraße, von hinten kommt nichts, ist eine ruhige Nebenstraße. Ich ware also, bis der Fahrer aussteigt, stehe auf der Höhe seiner Fahrertür, beim Fenster schließen sieht er mir in die Augen. Trotz Sicherheitsabstand sehe ich, dass die Augen recht weit offen sind, die Bewegungen verzögert wirken. "Was willst Du?" ist seine Frage. "Ich hätte gerne gewusst, was das mit dem Mittelfinger sollte." - "Was geht´s Dich an? Wennste mich net reinlässt in die Ausfahrt...!" "Ich hab das aber anders erlebt." - und seine Perle mit den Regenbogenfarbigen Haaren, den bunten Leggins unter dem Röckchen und Doc Martens an den Füßen schleicht sich mit einem Blick zu Boden davon. Er, der Jüngling, ist sehr mager. Vielleicht 165 cm groß, hat eine Mütze bis kurz über die Augen gezogen, die Ohren haben Tunnel, das ist das Einzige, was neben einem nachthemdlangen Shirt und den dreckigen Turnschuhen auffällt. Ich erwiedere darauf: "Junge, Dich merke ich mir, das nächste Mal bekommst Du Post vom Staat." Im fällt nur eine Beleidigung ein: "Verpiss´ Dich, Drecksack!". Leider bin ich da schon angefahren und habe hinter mir einen weiteren Passanten. Lange ringe ich mit mir, ob ich zur Polizei gehe, die quasi um´s Eck liegt. Ich entscheide mich dagegen, weil ich keinen Zeugen habe und sie zu Zweit waren. Meine Chancen? Sind den Aufwand nicht wert. Auch wenn es in mir arbeitet und nagt. Warum kommt so ein Typ durch, der augenscheinlich Drogen konsumiert und fährt wie ein Selbstmörder? Egoistisch und allgemeingefährdend? 

Der Bier schleppende Fußgänger. 
Montag, der 07.08.2017. Ein schöner Nachmittag, ich muss nochmals los, um etwas zu besorgen. Stadteinwärts muss ich über einen Hügel, welcher in meine Wohnhausrichtung auf 30 km/h begrenzt ist, stadteinwärts aber 50 km/h erlaubt. Ich fahre etwas langsamer, weil ein Stadtbus von links auf die Hauptstraße will, dabei weit in meine Fahrspur ragt. Ich kenne das, fahr dann schon immer langsamer. Ich habe Zeit, die Guten einen Fahrplan. Nach dem Bus sehe ich einen Rollerfahrer, der auch nicht übermäßig schnell ist und von rechts fährt ein Auto auf meine Fahrtrichtung (Marschberg) aus. Alles easy, genug Platz und Zeit für Alle. 
Und urplötzlich kommt links aus der Kükenthalstraße ein Typ mit Bierkasten in der Hand angerannt, setzt einen Fuß auf die Straße, sieht mich und kehrt um. Bei dieser Aktion musste der Roller fast anhalten, den hat der Alex B.** komplett übersehen. Wie ich an ihm vorbeifahre - habe die Fenster unten - ruft der "Du Arschloch!".

Gleich anhalten geht nicht, weil hinter mir ein Fahrzeug kommt, ein paar Meter weiter in der Von-Behring-Straße wende ich fahre die paar Meter zurück. Läuft Alex B. an der Melchior-Franck-Straße entlang. Ich halte an - er hält an. Ich frage höflich und ohne Aufregung (wundert mich selber) "Grüß Gott, was war das für ein Spruch?" "Welcher?" "Sie wissen schon...!" "Ha, wenn DU mir die Vorfahrt nimmst, mich net rüber lässt!!!" Ich bin baff, irgendwie habe ich das mit der Vorfahrt in der Schule und später in der Fahrschule anders gelernt. Naja, da hab ich nur nach dem Namen gefragt, zu mehr war ich nicht mehr imstande.  "Alex B." hat er gesagt. "Herr B., das nächste Mal fahre ich ein paar Häuser weiter, dann gibts Post vom Anwalt (Anmerkung: Ein paar Meter weiter wohnt mein ehemaliger Nachbar, seines Zeichens Rechtsanwalt). "Sachstne an schönnen Gruß, mit dem binnich scho Modderad gfahrn." Schlagfertig ist er ja. Und ich danke für den Hinweis darauf, dass ich NICHT zu diesem Anwalt gehen werde. Jedenfalls wohnt Herr B. in der Hausnummer XX***, verschwindet seelenruhig im Haus. . So ein abgerissener im Muskelshirt, Schnauzbart, dreckigen, abgeschnittenen Jeans und wenig Haaren.

So, dann dachte ich mir - genug ist genug, wenn die Klötze immer grober werden, dann müssen eben auch die Keile gröber werden. Nach dem Einkauf ging es dann schnurstracks nach Hause und an das Telefon. Die Nummer eine Verkehrsrechtsanwaltes herausgesucht, das Anliegen geschildert. Lustig - das Verfahren würde ohne Zeugen eingestellt werden. Und dann, wenn überhaupt von der Staatsanwaltschaft verfolgt, kann der Richter das niederlegen. Wenn doch vor Gericht gibt es 1 - 5 Tagessätze. Sollte der Mann also von Staatseinnahmen leben, dann wären das 10 - 25 Euro. Hurra... Gelernt: Wenn man arm ist, dann kann man andere Leute "Du Arschloch" ohne Konsequenzen nennen. Wieder mal eine verlorene Stunde.

Tja, und dann kam Post. Innen drin? Eine Dash-Cam. Wird dann nachher im Auto verbaut.  


* die Nummer habe ich hier vorliegen...
** Name bekannt.
***Hausnummer ist bekannt.
          Einfach nur meine Meinung.        
Trump.... Jaja, ich weiß, der nervt. Und nicht nur er, auch die Berichterstattung. Bisschen einseitig, Aber, dafür gibt es ja auch ausländische Zeitungen, welche ohne die rosarote BRD-Brille berichten. Keine Angst, das wird hier keine Verschwörungsarie(r). Obwohl ich irgendwie blond bin und irgendwie auch blaue Augen vorweisen kann, ist mir kaum etwas ferner, als mit Addi aus Braunau zu sympathisieren.

Neuester Tweet vom ebenfalls bloden und blauäugigen Vorfahrens-Deutschen Trump:
Zitat aus seinem Twitter-Account: "We have a MASSIVE trade deficit with Germany, plus they pay FAR LESS than they should on NATO & military. Very bad for U.S. This will change"

OK, ICH bin schon mal nicht bereit, ein weiteres Auto aus US-amerikanischer Produktion zu kaufen. Hatte ich schon, war ein kleines Fiasko. 1991 - Jeep Wrangler 4.0 H.O. Sowas akzeptiert man als junger Mensch, weil man sowas eben günstig geschossen hatte. Komfort hatte ich sowieso nicht erwartet. Auch der Verbrauch war erstaunlich niedrig, trotz Grauguss-Reihensechszylinder. Kraft war auch genug da. Aber die gefressenen Reifen und dass auf der Landstraße regelmäßig das Licht komplett ausfiel und sich erst wieder starten ließ, wenn vorher der Motor abgestellt wurde.... Sicherlich sind die heute auch weiter mit ihren Autos, aber das Erlebte steckt eben drin.

Lustig auch, dass der Herr Trump mal wieder nur polemisiert. BMW als Beispiel produziert in den USA für die Weltmärkte mehr Fahrzeuge, als sie in den USA an dem Mann oder die Frau bekommen. Klar, BMW ist eine deutsche Firma. Aber die Beschäftigten in den USA profitieren recht gut davon. Und BMW ist nur eine deutsche Firma, die auf dem anderen Kontinent Milliarden investiert. Na gut, wenn mir jemand einen Tesla schenken würde, den würde ich nehmen.

Kurz noch zu den NATO-Ausgaben, bzw. den Investitionen in Kriegsmaschinerie. Ich finde es gar nicht mal so schlecht, dass unter Anderem Deutschland weniger für Waffen und Militär ausgibt, als ursprünglich vereinbart. Klar, ein Verstoss gegen einen Vertrag. Aber ein für mich positiver. Wünschenswert wäre für mich, wenn jede Nation in jedem Jahr 10 % weniger in Rüstung investiert. Dafür wird aber wohl die jeweilige Lobby zu groß sein. 

Ein befreundete Bloggerin hat mir heute einmal aus ihrer Sicht geschildert, wie das mit dem Bezahlvorgang an der Kasse so ist. Ich ärgere mich ja immer über maulfaule Menschen. Nicht im Lokal, da wollen wir Franken unsere Ruhe. Wer beim Eintritt grüßt, der ist schon suspekt. Oder kommt gar aus einer Region, in der Karnewal gefeiert wird. Mit an den Tisch setzen, noch dazu ohne vorher zu fragen, das ist bei uns eine Todsünde. NIEMALS setze dich in Franken an einen Tisch dazu. NIEMALS! Aber ein klein wenig Höflichkeit bei den nötigsten Sätzen sollte schon sein. "Wasser!" Kann man so bestellen, muss man eben mit einer entsprechenden Maulfäule des Bedienmenschen rechnen. Danke und Bitte sollten auch bei uns zur Grundausstattung der Kommunikation zwischen zwei Humanoiden Formen dienen. Ebenso sollte es auch selbstverständlich sein, das Geld ordentlich zu übergeben und nicht der Fachkraft Kasse wie ein Almosen hinwerfen. Das sind Menschen, auch diese haben das Recht, wie Zivilisationsteilnehmer behandelt zu werden. Ich wette, die meisten dieser Scheinwerfer haben zuhause Haustiere, die sie liebevoller füttern, nicht einfach die Brocken irgendwo in die Ecke knallen.

Ha, der neue Wagen. Die Frau hat ja den Gleichen, nur eben ein Jahr älter. Waren in Wolfsburg zur Abholung, seitdem bin ich Fan vom Ritz-Carlton. Ich weiß gar nicht, ob ich da noch berichtet habe, ist aber auch egal. Jetzt ist es ja so, dass die Fahrzeuge einen nicht unerheblichen Anteil an elektronischen Helferleins haben. Müdigkeitswarner. Auch so eine Fehlkonstruktion. Ich, hellwach, auf einer limitierten Autobahn, schnurgerade in Richtung Stuttgart. Kleiner Knick in der Baustelle, ich muss mehrmals die Spur korrigieren. Das Auto interpretiert das als Einschlafvorgang. Ich habe keine Ahnung, ob ich im Falle eines Sekundenschlafs auf dieses zarte "Ping" hören würde. Rausgeschmissenes Geld. Wenn, dann soll das Zeug auch seine Arbeit machen. Seine Arbeit macht dagegen der Motor. Hrhrhrhrhrh... Hab´ ich mich bei der Frauenversion unserer Fahrzeuge über die Vorschläge zur Gangwahl im Display geärgert! Natürlich haben Turbomotoren eine gewisse Anfahrschwäche. Ich bin daher Liebhaber großer Saugmotoren. Leider sterben diese aus oder haben bei meiner Lieblingsmarke eine PS-Zahl erreicht, die idiotisch hoch ist. Was will ich mit einem Auto, welches den Sprint 0 - 100 km/h unter fünf Sekunden schafft? Meine Zeit der Ampelrennen ist vorbei. Naja, fast... Das hat jetzt hier aber niemand gelesen, verstanden? Zurück zum Motor. Die Ausgabe in meinem Stadtwagen zieht deutlich besser, braucht weniger Sprit und ist dank der Tieferlegung (jaja, auch in meinem Alter...) und sportlicheren Dämpferabstimmung wie ein Gokart. Die Herren Ingenieure haben da ganze Arbeit gemacht, sich hervorragend mit den Programmierern abgesprochen. Vielleicht sollte ich doch einmal auf ein Update für den "Altwagen" nachfragen. Bis auf ein paar Ausstattungsdetails sind die ja identisch. Na, schau mer mal.

Deutschland, das Land der Kopfmenschen. War mal. Beispiel? Siemens Atomtechnik. Die Deutschen waren hier mal führend, haben diese -sichere- Technologie in alle Welt verkauft. Siemens hatte nicht nur entwickelt und gebaut, auch erneuert und geforscht, wo nötig. Im Zuge der Energiewende (ich sag´ da mal jetzt nix dazu...) wurden unsere relativ sicheren Reaktoren abgeschaltet, werden abgebaut. Storm bekommen wir in Spitzenzeiten also aus Reaktoren mit zweifelhafter Technik und von veraltetem Equipment. Dafür haben wir hier in unserer ehemal schönen fränkischen Region immer mehr dieser Luftquirls. Dass im Norden diese Masten umstritten sind, Untersuchungen laufen, Menschen aufgrund von Studien scharenweise die Landstriche verlassen, interessiert hier niemanden.

Worauf ich eigentlich hinaus will: Kommentare. Jeder Mensch hat ein Recht auf eine eigene Meinung. Ich kann die mir anhören oder lesen, wir können auch gerne diskutieren, oft liege ich auch falsch. Man lernt ja dazu, indem man andere Sichtweisen anschaut und für sich das Gute herausnimmt. Das geht aber nur, wenn man auch versteht, was das Gegenüber von einem will. Da wird mit fürchterlich entstellten Worten umsich geworfen, die Sätze ergeben keinen Sinn und haben keine Endung, weil Satzzeichen entweder im Rudel oder gar nicht verwendet werden. Gelegentlich muss ich an Satire denken. Klicke - bei Facebook - auf eine Timeline und werde enttäuscht von der derzeitigen Menschheit. Eine Meinung haben ist gut, aber wenn schon die Mimik bei der Aussage fehlt, dann bitte doch mit real existierenden Worten. Alda...


          Schlemmen in Jesserndorf - Das "Der Weingarten"        
Große Dinge werfen ihre Schatten weit voraus. Entsprechend sollte auch die Reservierung Wochen vorher im "Der Weingarten" getätigt werden. Denn: Wenn voll besetzt - dann voll besetzt. In diesem Fall heißt das, dass für weniger als 40 Leute Sitzplätze in der guten Stube existieren. Und das ist so gewollt und der Kapazität der Küche angepasst.

Überhaupt ist hier der ursprüngliche Sinn der "SLOW FOOD"-Bewegung nicht nur angekommen, er wird gelebt. Die Wirte reisen und finden. Besondere Speisen, besondere Weine, besondere Zutaten. Nur das, was auch dem eigenen, sehr hohen Anspruch entspricht, wird dem Kunden auf den Teller gesetzt.

Vorab einen besonderen Danke an Herrn Günter. Herr Günter war für diesen Abend nicht nur der Ober, er war auch derjenige, der den Kunden erkennt, seine Vorlieben errät und mit Humor und Hingabe berät. Nicht aufschwatzt, sondern dem Kunden rät. Das ist selten geworden und daher umso mehr anzuerkennen. Küche und Service harmonieren und arbeiten mit Herzblut.

Zur Lage. Jesserndorf, selbst mir als gebürtigem Franken unbekannt. Ziemlich genau 30 Minuten Fahrtzeit, durch das auch weithin bekannte Ebern hindurch, über Stock und Stein, und da liegt das Dörfchen plötzlich. Ein Idyll, wer nicht gezielt sucht (oder von der Navi geleitet wird), der findet dieses gastronomische Goldstück nur schwer.

Parkplätze befinden sich direkt am Restaurant, vorbei an der dazugehlörigen Keramikwerkstatt, linker Hand. Ein kleiner Wintergarten, eine noch kleinere Küche. Schon beim ersten barrierefreien Betreten fällt der Stress des Alltags ab. Was vielleicht auch an der Klientel liegt: Durchaus gutbetuchte Gäste, die hier eine Erholung vom Beruf und dem Trott der Woche suchen. Fehl am Platz sind hier Food-Junkies, die auf ein schnelles Schnitzel in der Dorfkneipe hoffen. Grund: Gibt´s nicht. Was auch gut so ist. Hierher kommen Menschen, die sich im mittleren Alter befinden und keinen Wert auf Trubel und Massenabfütterung legen.

Die Getränkepreise sind mehr als human, 2,30 € für einen Krug (0,5 Liter - 4,60 €/Liter) Mönchsambacher Lagerbieres. Auch die guten Limonaden von Voelkel werden angeboten, schön, dass auch hier ein anderer, sehr guter Weg beschritten wird.

Die Karte ist das, was ich liebe. Klein, fein, durchdachte Kombinationen, ohne dem Drang, um Alles in der Welt Aufsehen zu erregen.

Ein kleiner Gruß aus der Küche machte den Auftakt. Sehr gutes, ciabattaähnliches Weißbrot, dazu ein Schälchen mit einer Senf-Curry-Soße zum dippen. Schöner Beginn.

Es folgten die Vorspeisen, "Ziegenfrischkäse klassisch, überbacken mit Knoblauch, Kräutern, Tomaten". Knapp unter 8 €, fairer Preis, wenn man das geäußerte Lob bedenkt. Auch die "Fagotti mit Ricotta-Ruccola-Fülung mit Salbeibutter und Parmesan" wurden ebenfalls gerne goutiert.

Ich entschied mich an diesem Abend für "Rote-Bete Panna-Cotta mit geräucherter Forelle und Wildkräutersalat". Dafür 9 € sind ein sehr angemessener Betrag. Das Panna-Cotta fein im Geschmack, der erdige Ton der Bete im Hintergrund, cremig im Mundgefühl und ein leichter Hauch von Kümmel. Eine für mich hervorragende Kombination, dazu endlich einmal wirklich knusprige Apfelchips, eine Rote-Bete-Waffel und ein Wildkräutersalat, der zudem mit einer sehr feinen Vinaigrette umspielt war. Würfel von Rote-Bete und einem kräftigen, das Ganze abrundendem Schwarzbrot. Diese Vorspeise eröffnete den Reigen der Genüsse. Bleibt noch zu erwähnen, dass die Forelle keine der versalzenen oder gar überwürzten Art war. Fisch, der auch nach Fisch und nicht nach Industrierauch schmeckt.

Weiter ging es mit den Hauptspeisen. "Alte Wutz" wurde geliefert. oder auch "Dry aged Kotelett vom Schwäbisch Hällischen (400 g(!)), mit Kartoffel- und Blattsalat". Man verzeihe mir bitte den Ausdruck: "AAAAALDA SCHWEDE!". Nie war ich näher daran, Mundraub zu begehen. Perfekte Zubereitung, natürlich (oder leider auch in unserer Region NICHT MEHR natürlich) selbst zubereitet. Dieser Tischnachbar liebt beruflich Lebensmittel und kann dies - auch als Händler von eben dieser Fleischart - gut einschätzen, ob das Fleisch "taugt". Und ja, auch hier kamen nur lobende Worte. Angesichts der schieren Menge Fleisch sind 29,50 € für diese Portion reell und angemessen.

Als nächstes kam die "Kalbsleber mit Portwein-Sauce, Zwiebel, Kartoffelpüree und Blattsalat, dem Vernehmen nach schmackhaft und auch in ausreichender Portion. Leider war diese Begleiterin in Sachen Essen etwas wortkarg, aber ich denke, der fränggische Sads "Bassd scho" hätte durchaus fallen können.

Wir drei Anderen entschieden uns für das "Rinderfilet". Offeriert mit "Portweinsauce, Pilzravioli und Blattsalat.22,50 € sind auch hier ein fast schon günstiger Preis. Schön, dass dem Kunden vor der Zubereitung das Fleisch auf einem Teller im Rohzustand präsentiert wird. Der Ausdruck "wie gezeichnet", sollte es treffen.


Die Zubereitung dauerte etwas, aber im Hinblick auf das dann Erhaltene - und angesichts des ausgebuchten Restaurants - war das verschmerzbar. Und dann war es soweit. Drei Portionen feinsten Filets, ein Türmchen Ravioli und dazu eine Portweisauce, die ich für mich an die Spitze der bisher gegessenen setze.

Filet auf dem Punkt (Sous vide? Rückwärts? Oder einfach "nur" perfekt? Ein Fleisch, welches endlich einmal nicht verwürzt an den Tisch kam. Ohne zentimeterdickem grauem Rand. Die Option der Nachwürze besteht am Tisch, grobes Salz und geschroteter Pfeffer sind vorhanden. In meinen Augen war dies nicht nötig, da das Fleisch für sich sprach. Auch die Pilzravioli perfekt gegart, die Füllung deutlich zu schmecken und nicht mit endlos Füllmaterial gestreckt, wie es immer öfter der Fall ist. Perfekt.

Wenn man in geselliger Runde sitzt, den Abend genießt und einen neu im Programm befindlichen Grappa testen darf, dann hat man auch Laune auf ein Dessert. Übrigens, der Grappa war so weich, dass man sich nachts damit zudecken möchte. Klare Aromen und fein im Abgang. Nicht vergleichbar mit den ansonsten üblichen Rachenmandel-Betäubern.

Nach einer kurzen Runde durch die dazugehörige Töpferei - HINGEHEN UND ANSCHAUEN!!! - wurden uns die Nachspeisen serviert.

Die süße Variante war eine Crème brûlée dazu Beerengrütze. Ich durfte probieren, war sofort davon überzeugt. 6 € absolut günstig für einen Gaumenschmaus.

Aber, meine Entscheidung für diesen Abend war eine Andere, nicht minder gut schmeckende. Die Weingartenplatte, in der "Version klein". zu 9 €. Käse in Bestform, von einem der führenden Affineure, Waltmann eben. Quasi um das Eck und mit seiner Philosophie passend zu diesem Restaurant.
Grüne Oliven und Streifen von eingelegtem Paprika, ein Schälchen mit Birnen-Apfelgelee. Befeuert mit Chili. Für mich gut (v)erträglich, besonders in Verbindung mit Stücken der Käsesorten. Fett löst bekanntlich das Capsaicin. Schlecht ist das nur für die Schleckermäuler, welche dieses Gelee pur probieren. Dann ist es befähigt, zarteren Geschmäckern den Schweiß auf die Stirn zu treiben. Aufgabe erfüllt, neben dem Weißbrot eine hervorragende Begleitung. 9 Euro für acht Stückchen Käse? Ernsthaft? Jawohl. Und ich würde es aufgrund der gebotenen Käsequalität wieder und wieder und wieder bestellen. Und wieder.

Kurz noch zu den Toiletten. Eben, gut zu erreichen und auch ausreichend Platz - solange nicht mit einem Rollstuhl angerückt wird. Dafür ist es ein wenig eng, aber nicht unmöglich. Wie im Gastraum zeigt es sich auch in den Toiletten: Feingeister an der Arbeit. Bilder, selbstgestaltete Kacheln. Und Sauberkeit.

Mein Fazit: Wieder und wieder.Jeder Meter Anfahrt ist es wert. Eine Insel der Esskultur und der Fränkischen Getränkespezialitäten. Der Qualität angepasste Preise und doch irgendwo auch günstig. Wer kann schon Lebensqualität in Geld ausdrücken..
          Schlemmen in Dinkelsbühl - Der "Eisenkrug"        
München, Zwischenstation Aalen, Heimfahrt nach Coburg. Da meldet sich der Magen. Ach, was schreib´ich? DIE Mägen. Von einem Besuch bei der Vanille-Lady habe ich noch im Hinterkopf, dass wir kurz durch DKB gefahren sind. Damals hat mich diese Stadt schon gereizt, heute, mit etwas mehr Hunger, noch mehr.

Blinker recht, ab von der Autobahn, ein paar Kilometer Landstraße, als es pünktlich zur Einfahrt in das Städtchen beginnt zu regnen. Was für uns heißt: Möglichst nah an der Gastronomie parken. Und siehe da, ganz hinten in der Dr.-Martin-Luther-Straße ist noch ein einsamler, einzelner Parkplatz frei. Diese Chance nutzen wir und nehmen das erstbeste Restaurant in einer Straße, welche über und über an Auswahl bietet. Der "Eisenkrug" soll für diesen Abend unser Betrauter in Sachen Leibesfülle sein.

Ein paar Stufen aufwärts, vorbei an der Rezeption, rechter Hand befindet sich der Tresen. Wir fragen nach zwei Sitzplätzen und bekommen einen positiven Bescheid. Platz nehmen dürfen wir an einem schön vorgedeckten Tisch, bekommen beim ersten Kontakt mit dem Service eine gepflegte Karte ausgehändigt. Innen finden wir wenige, aber sehr gut klingende Speisen. Wir entscheiden uns für folgende Küchenorder:

1 Teinacher Mineralwasser 0,25 Liter zu 2,10 € (Literpreis 8,40 €)
1 Spezi 0,4 Liter zu 3,40 € (Literpreis 8,50 €)
1 Ritterspieß zu 14,90 €
1 Hirschgulasch zu 13,80 €

Die Getränke sind angenehm gekühlt, was wir von Besuchen in München leider nicht immer sagen konnten. Scheinbar ist es ein Problem, Getränke passend zu temperieren, denn wir bekamen entweder fast tiefgekühlte oder stattdessen brühwarme Flüssigkeiten. Im Eisenkrug passt das.

Nach einer angenehmen Wartezeit kamen dann folgende Speisen:
Der Ritterspieß. Schweinefilet, Räucherauch, Senfsoße, Bratkartoffeln.
Hirschgulasch, Haselnussspätzle.

Beginnen wir mit dem Gulasch. Ich für meinen Teil mag kein Wild mehr, seitdem ich in einer Gastronomie im Coburger Land die mir zugeteilte Portion wieder hochwürgen musste. Am nächsten Tag erfuhr ich, dass es meinen anderen Kollegen auch so ging. Alleine der Geruch von Wild hob mir den Magen an. Doch mit diesem Besuch sollte es wieder anders werden. Meine Begleitung hatte sich die Portion bestellt, diese sah beim Einheben erst gar nicht so opulent aus, doch erwies diese sich größer als das Loch im Magen. Dieser Duft... Und es kam, wie es kommen musste - meine Begleiterin war satt, noch bevor der Teller geleert wurde. Dies geschah unter andauernder Bekundung, dass es eine der besten Speisen rund um Wild jemals sei. Auch die Spätzle wurden ausgiebig gelobt, die Soße in den Himmel gehoben. Ich wurde neugierig. Wenn ich dann neugierig bin, dann hält mich nichts zurück. Den anfänglichen Ekel (gegenüber Wild, nicht dieser Speise) überwunden, durfte ich es auch spüren.

Butterzartes Wild. Mit einem milden Geschmack, den Wild mit sich bringt, ohne aufdringlich oder gar penetrant zu sein. Hervorragend abgestimmt auch die Soße, in der der Hirsch dargeboten wurde. Perfekt die Spätzle dazu, von denen ich ausgehe, dass diese hausgemacht sind, abgerundet mit einem Buttergeschmack und für das Mundgefühl unter Zugabe von gemahlenen Haselnüssen. Kleiner Tipp an den Koch: Etwas weniger nehmen, dafür die viel aromatischeren aus der bayrischen Zucht. Diese sind zwar deutlich preisintensiver, adeln aber jedes Essen, in denen sie Verwendung finden. Aber das ist jammern auf sehr hohem Niveau.

Mit meinem Spieß hatte ich leider nicht ganz so viel Glück. Das Schwein "schweinerte" leicht. Erst dachte ich, dies wäre die Schuld des Fleisches, aber als Schuldiger konnte der verwendete Bauch ausgemacht werden. Kann passieren, sollte man aber als versierter Koch erkennen und dem Kunden nicht vorsetzen. Im Umkehrschluss hätte ich mir dafür gewünscht, dass die Soße deutlicher nach Senf schmeckt. Pefekt im Gegenzug die Bratkartoffeln. Knusprig, mit Speckwürfeln, gut gewürzt, mit etwas Kräutich fein niveliert.

Unser Fazit: Sehr nettes Personal, eine wunderbar gediegene Gaststube. Essen auf gutem Niveau mit kleinen Schwächen, Preise in ertäglichen Regionen. Wir für unseren Teil werden demnächst wieder kommen und dort einen Tag ausklingen lassen. Einen Tipp noch anbei: Zumindest an einem Samstag sollte eine Reservierung erfolgen, denn während unseres Besuches mussten einige Gäste abgewiesen werden, unser Platz war sofort nach dem Verlassen wieder besetzt. Auch ein gutes Zeichen.



          Kommentar zu Schweizer Fernsehen Wap V1.0 von longstone        
- Wär spitze wenn automatisch abgefragt werden könnte, welche Sendung gerade läuft. Guter Input - Irre ich mich, oder kann man mehrere male mitmachen? bei zwei Antworten wäre es da nicht dienlich automatisch immer beide Antworten zu senden? (Doppelte Teilnahme) Je nach durchführung kann man am selben Spiel bis zu 20 mal teilnehmen. Zum Punkt mit zwei Antworten senden komme ich später noch. - Blick- und andere Spiele könnte man auch noch aufschalten. Wichtig wäre einfach, dass nur die derzeit benutzbaren angezeigt würden. Die Blick/20min/Blick am Abend Spiele sind ein weniger komplexer (prüfen beispielsweise auch ob man im Wifi oder über Mobiles-Internet verbunden ist) wenn ich mal richig Zeit habe werde ich mich diesen widmen. - Am besten die vollautomatische Teilnahme. (Könnte dann ja auch ein Windowsprogramm sein, das man irgendwo auf einem pc der sowieso an ist laufen lässt. (Gut, würde das Gewinnspiel ad Absurdum führen) :) Die Idee ist natürlich nicht fern, auf der SRF-Website steht jedoch : <blockquote>Teilnahmebedingungen Beginn und Teilnahmeschluss für den Zuschauer-Wettbewerb liegen innerhalb der Sendung und werden in der Sendung bekannt gegeben. Bei Wiederholungen der Sendungen ist keine Teilnahme möglich. Die Gewinner werden nach Zufallsprinzip, in einem ordentlichen Ziehungsverfahren, mit gleichen Gewinnchancen unter allen regulär per Anruf und WAP eingegangenen Teilnahmen ermittelt. Kann ein Gewinner nicht innert nützlicher Frist kontaktiert werden, behält sich SRF die Ziehung eines Ersatzgewinners vor. Mitarbeitende von SRF, sowie deren Angehörige. sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Bei unberechtigten oder durch systematische Manipulation oder unfaire Mittel erzeugten Teilnahmen, behält sich der Veranstalter vor, Teilnehmer auszuschliessen. Die Gewinner werden am Sender und im Internet bekannt gegeben und persönlich benachrichtigt. Es werden keine Daten an Dritte weitergegeben. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. SRF behält sich vor, die Teilnahmebedingungen jederzeit anzupassen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.</blockquote> und ich neheme an den teil mit "unfaire Mittel" lässt gewissen Spielraum auf Seiten der verantstalter offen..
          GlossyBox Dezember 2014 - Winter Moments Edition        
Bitte werft nicht mit Wattestäbchen nach mir, der Artikel über die GLOSSYBOX Dezember - Winter Moments Edition hätte längst von mir geschrieben werden sollen. Ich weiß leider auch nicht, welcher Zeiträuber aktuell mein Leben bestimmt, ich komme zur Zeit kaum zum Schreiben, was mein Herz wirklich bluten läßt.


Wunderschönes Verpackungsdesign, wie nahezu bei jeder Beauty Box das Thema perfekt aufgreifend, macht die GLOSSYBOX Dezember schon rein optisch Lust auf neue Produkte.


PAYOT My Payot Super Base €29 - 30ml
Hautperfektionierer, der einen zarten und transparenten Schleier auf die Haut legt, sie glättet und die Poren optisch verfeinert. Solo oder als Make-up Grundlage zu verwenden.
Produkte von PAYOT mag ich unglaublich gerne, meine empfindliche Haut verträgt sie sehr gut und ich mag das Gefühl auf der Haut und den tollen Duft.

CLAIRE FISHER Regenerierende Nacht-Handpflege €5,94 - 60ml
Reichhaltige Handcreme mit Canola-Öl und Q10, die ein samtig-zartes Hautgefühl zaubert.
Was soll ich sagen, ich benutze so gut wie nie Handcreme, mein Umfeld wird sich also über ein weiteres Produkt dieser Art freuen dürfen.

BELLÁPIERRE COSMETICS Cosmetic Glitter €12,99 - 3,75g 
Glitzernd wie Eiskristalle und Weihnachtslichter funkelt dieser silberne Cosmetic Glitter auf Augen, Haut und Haaren.
Soweit die Theorie, in der Praxis ein wirklich grausames Discokugelgeflimmere, das weder schön aussieht, noch sich jemals wieder aus irgendetwas entfernen läßt. Himmel, was für ein schreckliches Produkt!



GLISS KUR Million Gloss 10 Tage Ganz-Kur €5,99 - 150ml
Unglaublich toll duftende Glanzkur, die tiefenwirksam Haarschäden repariert und die Haare mit einem Gloss-Elixier umhüllt.
Ich liebe, liebe, liebe diese Kur, gerade jetzt im Winter ein perfekter Begleiter und Bekämpfer von trockenem Haar durch kalte Winterluft.

BENEFIT COSMETICS Benetint €6,60 - 2,5ml
Ultraleichtes Fluid für einen zarten Teint wie nach einem Winterspaziergang.
Benetint konnte ich bereits vor einiger Zeit einmal testen und für mich sind diese flüssigen Teint-Produkte leider überhaupt nichts. Die Dosierung finde ich recht mühsam und ein gleichmäßiges Ergebnis war -zumindest mir- nicht möglich.

WELEDA Lavendel Entspannungsbad €1,95 - 20ml
Entspannungsbad mit ätherischem Lavendelöl. Punkt.
Ich bin leider kein Fan von Lavendel, mehr gibt es dazu nicht zu sagen.


Mein Fazit
Ach ja. Wieder einmal geht die Achterbahnfahrt mit der GLOSSYBOX Dezember auf den Weg nach unten. Bis auf zwei Produkte gefällt mir die Box leider gar nicht und auch wenn GLOSSYBOX sicherlich nichts für meine Abneigung gegen Handcreme und Lavendel kann, fällt mein persönliches Fazit für den Dezember eher negativ aus.



Bin ich zu kritisch,
was sagt Ihr zur GLOSSYBOX Dezember - Winter Moments Edition?




           Cloning of beta-xylosidase gene from aspergillus niger         
Muhammad Zaidi, Nor Fadzilah and Md. Illias, Rosli (2007) Cloning of beta-xylosidase gene from aspergillus niger. In: The 32nd Annual Conference Of The Malaysian Society For Biochemistry And Molecular Biology , 5th-6th September 2007, Eastin Hotel, Petaling Jaya.
          EMG BTS Control        
Neu seit 02.06.2006: EMG BTS Control, 2-Band EQ für E-Bass, breitbandige einpolige Filter, die oft für Musikinstrumente bevorzugt werden, weil sie weniger selektiv sind, Bass & Höhenregler +/- 12 db, vier wählbare...
89 € - Artikelnr. 195006

          Gewinnt 2×2 Festivaltickets für die Wilde Möhre        
Bereits vor einiger Zeit haben wir euch vom Wilde Möhre Festival berichtet, das dieses Jahr zum ersten Mal vom 8. bis 10. August 2014 unter dem Motto „Hören-Sehen-Fühlen“ im brandenburgischen Umland, ca. 100 km südlich von Berlin, stattfindet. Sowie Erde, Wasser, Luft und Licht unentbehrlich sind um eine Pflanze zum Wachsen bringen, brauchen gute Vibes,…
          Brexit - Brexit-Folgen: Weniger Österreicher wollen an britischen Unis studieren        
Generell weniger ausländische Studierende in Großbritannien – King's College London plant eine Niederlassung in Deutschland
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Ergebnisse einer Studie zeigen für Österreich weniger positive Effekte als in England
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          Unterwerfung – Theo Geißler über TTIP, Barbarei und Zivilisation        

Über viele Jahrzehnte herrschte die Meinung, der Limes, jene mehr oder weniger stark befestigte Grenzanlage zwischen dem römischen Imperium und den Barbaren, habe vor allem dazu gedient, einfallende unzivilisierte, barbarische Horden abzuwehren und römische Lebensart und Zivilisation zu schützen. Inzwischen wird dieser Grenzwall zwischen der Zivilisation, also dem römischen Imperium, und den Barbaren, also jenen germanischen und asiatischen Stammesvölkern, die sich nach Westen ausbreiteten, stärker auch als Zollgrenze und Kanalisierung des Warenaustauschs gesehen. [Aus der aktuellen nmz 3/2015]

Titelseite der nmz 2015/03.

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          Umzug – so gelingt er möglichst stressfrei        
Im Laufe eines Lebens kommt es manchmal dazu, dass Personen umziehen müssen. Ein neuer Arbeitsplatz oder der Wunsch nach Veränderung sind einige Gründe für einen Umzug. Wer umziehen möchte, der sollte den Umzug möglichst gut planen, um den Stress so gering wie möglich zu halten. Mit einigen Tipps ist ein Umzug häufig weniger dramatisch, als zunächst befürchtet. Ein Umzug ist für die meisten Menschen eine Herausforderung. Wer möglichst kostengünstig umziehen möchte, sollte kein Umzugsunternehmen mit dem Umzug beauftragen. Möglicherweise finden sich Familienangehörige, Freunde oder Arbeitskollegen, die bereit sind, beim Umzug mitzuhelfen. Für kleines Geld lassen sich auch in verschiedenen Gruppen bei sozialen Netzwerken oftmals Umzugshelfer finden. Natürlich werden auch Kartons benötigt, in welchen die Gegenstände verstaut werden können, die mitumziehen sollen. Für Umzugskartons muss kein Geld ausgegeben werden. Viele Geschäfte überlassen gerne kostenfrei Pappkartons von Unternehmensbestellungen, die anderenfalls ohnehin im Papiermüll entsorgt werden würden. Es lohnt sich also durchaus, bei Unternehmen einmal nachzufragen, ob diese vielleicht Umzugskartons übrig haben. Sobald die Sachen in den Kartons verstaut wurden, ist es ratsam, diese sorgfältig zu beschriften. Auf diese Weise fällt es in der neuen Wohnung umso leichter, die verpackten Sachen wiederzufinden und zu ordnen. Zerbrechliche Gegenstände sind am besten mehrfach in Zeitungspapier zu rollen und mit Verpackungspolstern abzusichern, um Schäden zu vermeiden. Wenn ein Umzugsunternehmen beauftragt werden soll, dann ist es empfehlenswert, verschiedene Angebote einzuholen. So fällt es nicht schwer, das günstigste Angebot zu ermitteln. Auch das Lesen von Erfahrungsberichten im Internet kann ratsam sein, um wirklich ausschließlich seriöse Umzugsunternehmen zu finden.
          Kochkurs besuchen und Selbstgekochtes genießen        
Kochen am eigenen Herd ist für viele Menschen eine schöne Vorstellung, die sich allerdings mangels Kochkenntnisse nicht immer so einfach umsetzen lässt. In diesen Fällen kann das Besuchen von einem Kochkurs helfen. Viele Personen empfinden selbst gekochte Speisen gleich umso leckerer. Wenn es jedoch ums Thema Kochen geht, sind manche Menschen eher ratlos. Um das eigene Wissen zu erweitern, könnte darüber nachgedacht werden, einen Kochkurs zu besuchen. Viele Restaurants, Volkshochschulen oder Hotels bieten zum Beispiel solche Events an. Häufig stehen diese Kochkurse unter einem bestimmten Motto. Selbst wer bereits über gute Kochkenntnisse verfügt, hat bei der Teilnahme an diesen Kursen die Möglichkeit, etwas dazuzulernen. Kochkurse unter dem Motto Bella Italia, vegane Küche, Wokgerichte oder Kochen mit Schokolade sind nur einige der Themen, die während eines Kochkurses möglich sind. Kochkurse bieten des Weiteren den Vorteil, dass Interessierte neue soziale Kontakte knüpfen können. Außerdem macht das Lernen in der Gemeinschaft manchen Menschen mehr Freude, als einsam Kochbücher zu durchstöbern. Die Kurse sind oftmals nach der Zielgruppe geordnet. So können Anfänger Anfängerkurse besuchen und müssen nicht peinlich berührt sein, wenn mal etwas nicht gleich klappt. Wer selbst kocht, der weiß genau, was für Zutaten sich im Essen befinden. Zwar sind Fertigprodukte meistens praktischer und erfordern weniger Zeitaufwand, allerdings muss immer darauf vertraut werden, dass sich in diesen Gerichten das befindet, was auf der Verpackung steht. Viele Gerichte sind nicht sonderlich aufwendig und können innerhalb kürzester Zeit selbst zubereitet werden. Mit einem Kochkurs heißt es vielleicht schon bald: Ein leckerer Schmaus im eigenen Haus.
          Die tägliche Amsel- Looking for nom        
Wie kleine Bäumchen ragen die Stengel des Löwenzahn auf, dazwischen fahndet die Amsel nach Futter.
So auch ich.
Ich muss sagen, dass die Tatsache, dass ich rückenbedingt grad recht fix viel Gewicht abwerfe (bitte nicht aus der OUA-Gruppe spoilern!) und ich einen Foodblog betreibe, sich etwas beißen,eben WEIL ich weniger zu Beißen habe.
Gut, es ist auch echt warm draußen, da geht fast nur Eis auf Joghurt-Basis, das kommt dazu.
Außerdem fordert Uni grad hart, was dazu führt, dass ich mir lieber schnell nen Hühnchenfilet anbrate statt ordentlich zu kochen, damit ich Arbeit und Uni unter einen Hut bekomme. Trotzdem hänge ich hinterher, werde aber diese Woche noch alles Offene abarbeiten. Also alle Freunde und Bekannte die noch auf Fimozeug oder Schreibsel warten: Danke für die Geduld, es kommt!
Aber auch diese Phase der kulinarischen Eintönigkeit und der Arbeitshaufen wird enden, denn bald ist mein erstes Abspeckziel erreicht und dann geht es zum besten Burgerladen Gießens!

Aber genug gejammert! Was war gut?
  1. Ich habe die Kippel-Psychoprüfung hart gerockt! Musste zwar 2 Monate auf das Ergebnis warten, aber: YEAH!
  2. Zudem die Sozi-Hausarbeit. (Doppelyeah!)
  3. Mein Rücken tut nicht mehr weh ( YEAHYEAHYEAH!)
  4. Steuererklärung fertig! (WUUHUUU!)
  5. Qjo ist ein genialer Joghurt, probieren! (nom!)


Bis bald!
Wren




          Von Genuss, Eisen und dem Krabbenkorb        
Niedliche Elfchen direkt vor unserer Haustür. Niedlich.
 Am Wochenende kamen FREUND und ich in den Genuss eines Mittelaltermarktes DIREKT vor unserer Haustür. Wir traten also, natürlich als waschechte Larper in Gewandung, auf die Straße und waren direkt mittendrin im Getümmel. Das Wetter, noch etwas kühl zunächst, besserte sich beständig und zeigte sich am Sonntag schließlich in voller Pracht und langersehnter Wärme ohne kreislaufzerstörende Luftfeuchtigkeit.


Freund und ich schlemmten uns durch das Wochenende. Mein absoluter Lieblingsstand war mit Abstand der des Gewürzhändlers, wo es wirklich ALLES gab. Ich frischte hier meinen Vorrat an getrockneten Blüten, Pfeffer und raffinierten BBQ-Rubs auf, denn die Grillsaison startet ja wieder!

Immer einen Besuch wert ist auch der Dinnede-Stand. Dinnede ähneln den klassischen Flammkuchen, werden allerdings aus Vollkornbrotteigen gebacken, die, zum Zweck des Belegens, vor dem Backen ausgewalzt werden. Als Belag gibt es dann creme-fraiche, Käse, Speck, Zwiebeln und Kartoffeln in beliebiger Kombi. Sehr gut und sattmachend und für uns eine jährliche Tradition.

Am Sonntag war mein Eisenwert  leider etwas im Keller. Den Grund möchte ich jetzt hier nicht auswalzen, es hat etwas mit Pillenwechsel wegen meiner Migräne zu tun. Lange Rede, kurzer Sinn: Meine Migräne ist seit nem Monat ausgezogen, der rote Zug hat dafür mindestens 20 Wagons drangehängt und  ich bekam eine Ahnung davon, wie sich ein Vampir nach einer Hungerskur fühlen musste. So war mir also etwas nebelig und mir gelüstete nach Protein und Eisen, die Rettung strahlte mich an:

Fleisch. Spieße. Des. Himmels. Der Koch ein Profi! Statt das perfekt gewürzte Fleisch auf dem Grill verdorren zu lassen, wurden die Spieße lediglich kurz vorgebraten und dann bei Bedarf fertig gegart, was zwar etwas dauerte, aber dafür war das Ergebnis supersaftig!

Außen kross, innen saftig, ein Traum!
So wanderten ich und Freund also mit diesen enorm leckeren Spießen über den Markt, meine Lebensgeister kehrten zurück und ebenso meine gute Laune. Voll fokussiert auf meine Mahlzeit rannte ich fast in eine Bekannte, die ich nun länger nicht gesehen hatte.
Sie sah mich an und bemerkte, dass ich ganz gut abgenommen hätte, was ich bestätigte ( Für alle Neuleser: Der Grund ist weniger Eitelkeit als mein erster und hoffentlich letzter Bandscheibenvorfall im Oktober, dessen Wiederholung sich mit Sport und Abnahme effektiv vorbeugen lässt). Auf ihre Frage hin, wie viel noch runter solle, antwortete ich vorsichtig mit: " Noch ein bisl". Sie wies mich dann unverzüglich darauf hin, dass ich ja aufpassen solle, nicht in die Magersucht "zu rutschen" und nicht zu schnell abzunehmen, denn das ist ja schädlich.
Ähm.
Mal abgesehen davon, dass ich von NORMALgewicht noch ein gutes Stück entfernt bin, und Magersucht ein definiertes und schwerwiegendes Krankheitsbild ist, wo man nicht einfach: "reinrutscht", ist ja mittlerweile belegt, dass es dem Körper im Endeffekt egal ist, ob er schnell oder langsam abnimmt. Für mich ist eine schnelle Abnahme aufgrund der akuten Rückenproblematik besser und ich fühle mich gut.
Zumal sie ja garnicht weiß, wieviel und WAS ich esse.
Außer natürlich den gewaltigen Fleischspieß, den sie nun taxierte und meinte:
" Und pass auf wegen des Jojo, der kommt schnell, war bei mir auch so, grad wenn man so fettig isst"
Da wurde mir klar, was los war! Ein klassisches Beispiel von Krabbenkorb!

Wat für'n Korb?
Der Krabbenkorbeffekt malt das Bild eines Korbes voller  Krabben, welche beständig versuchen, aus dem Korb zu gelangen und zu diesem Zweck aneinander hochklettern. Nur gönnt keine Krabbe der anderen, höher im Korb zu sein, als sie selbst und zieht sie, sobald das der Fall ist, mit den Scheren wieder nach unten.

Die Bekannte war neidisch und freute sich nicht wirklich für mich, denn aus ihrer Sicht war ich höher im Korb aus dem sie wohl selber gelangen wollte (die Bekannte ist rank und schlank btw, aber das hat ja für das persönliche Empfinden wenig zu sagen). Daher dieser Magersucht-Kommentar.

Ich empfahl ihr mein Lieblingsbuch (Fettlogik überwinden) zum Thema, was mir ja tatsächlich sehr geholfen hat und immer noch hilft, verabschiedete mich freundlich und schlenderte mit FREUND weiter durch den Sonntag.

Wie war dein Wochenende so?
Poste es in den Kommentaren!

Wren
 


          Kommentar zu Lizenz zum Geld drucken? (Updated) von Fischer        
Bin heute auch Opfer von dieser Willkür geworden. Alles korrekt deklariert, Warenwert (aus Spanien) 20 Euros und CHF. 13.00 Zoll Gebühren die mir von der Post verrechnet werden (sonst wird das Packet nicht ausgehändigt). Ich hab dann der Post angerufen und mich beschwert. Ich habe ja schliesslich nicht den Auftrag gegeben das Packet zu öffnen, insofern soll die Post demjenigen eine Rechnung schicken, der den Aufwand verursacht (der Zoll). Da ich aber der "Auslöser des Ereignis" bin (sprich ich habe das Packet in Spanien bestellt) muss ich bezahlen. Komische Rechtfertigung finde ich. Anyway, mein Resume, die Post ist neben der SBB der allergrösste Scheissladen den es in der Schweiz gibt. Nur weil die Beiden ein Quasi-Monopol haben denke die, die können machen was die wollen, immer weniger Dienstleistungen zu immer höheren Preisen (habt Ihr schon mal versucht ein FRAGILE Packet zu verschicken oder am Abend in der ersten Klasse in der SBB zu SITZEN). Keine Ahnung wie man sich dagegen wehren soll aber es ist eine absolute Frechheit was die beiden Ex-Staatsbetriebe den Schweizer Bürger so alles zumuten. PS : Der Preisüberwacher ist für die Füxe. Hab dem auch schon geschrieben weil ich einen Fall mit der Swisscom hatte (Swisscom drosselt meinen Internet Anschluss auf die Hälfte der Bandbreite und fakturiert weiterhin frech den vollen Preis). Hat überhaupt nichts gebracht ausser viel Verständnis und einem Papier-Brief.... PS2: Der ganze Aufwand, für den ich ja noch CHF.13.00 bezahlt habe, hat die Lieferung des Paketes übrigens locker um 3 Tage verzögert.
          Top Five and Bottom Five Countries in U.N. Ratings        

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          Best and Worst Countries for Moms        

The post Best and Worst Countries for Moms appeared first on PBS NewsHour.


          Dokumentationen aus den 90er Jahren über Horrorfilme: Sex, Gewalt und FSK        
Die 1984er Doku Mama Papa Zombie – Horror für den Hausgebrauch kennt jeder, es gab damals aber noch einen ganzen Haufen weiterer Talkshows, Dokus und Horrorspecials, alle mal mehr, mal weniger weltfremd oder naiv. Der YT-Channel MahaBaron hat grade sieben komplette Sendungen hochgeladen, unter anderem mit nem Schlachthof Live von 1991 mit einer sehr jungen […]
          Ð”обро пожаловать на сайт российского представительства фирмы Bräuniger        
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          Jahresrückblick?        
Schon ein wenig früh oder? Aber ich bin fertig! So richtig... ich hab mein Jahresziel doch tatsächlich 10 Tage vor Weihnachten erreicht.

Letztes Jahr zu Weihnachten hatte ich noch 119,8 kg... unglaublich... und heute sind es 79,7 kg... auch unglaublich!
Ich habe U110, U100, U90 und die U80 geschafft! Das ist eine grooooße Masse!
Vom Adipositas Grad III bin ich im neckische Übergewicht gelandet!

Der Frühling war zäh, da es ja noch bis in den April geschneit hat... da blieb nur das Fitness Studio.
Dann kam der Schnee freie Frühling und mit ihm der Outdoor Sport.
Mit Maria wagte ich mich das erste mal auf meine Inliner seit gefühlten 10 Jahren... aber es waren glaub ich nur 5.
Das erste mal mit Maria und mir als blutige Anfängerin ging es quer durch die Stadt Mitte. Auf der Straße fahren, Menschen ausweichen, Kopfsteinpflaster und Berg ab!
Ich konnte noch nicht mal bremsen mit den Dingern! Aber es bleibt unvergessen!
Nächstes Jahr fahre ich die Strecke mit ihr noch mal. Es war aber nicht das letzte mal das ich auf den Dingern stand!  
Wir verlagerten uns auf... besser geeignete Strecken und erhöhten die Distanz. Hach es war einfach herrlich.
Das nächste mal werde ich wohl gut 20 kg weniger wiegen als beim letzten mal Anfang August... das sollte sich in meinem Bremsverhalten bemerkbar machen.

Kleider machen Leute! Mich macht shoppen gehen eher aggressiv. Irgenwie ist Kleidung von der Stange frauenfeindlich geschnitten, da geh ich lieber Sportklamotten kaufen. Was auch wesentlich einfacher ist, in den Laden, umschauen, anziehen und kaufen!

Am 27.09 gab es meine ersten Laufschuhe! Ich war auf der Berlin Vital mit meiner Freundin Marion die am Marathon teil nahm..
Ach gab es da Tränen.... hatte ich am Anfang des Jahres das Gefühl in meinem eigenen Körper gefangen zu sein, war ich nun in der Lage mich zu laufen!

Während Marion beim Marathon startete machte ich meinen ersten Lauf, 3,6 km in 32 min.
Ich kann mich noch erinnern wie ich einfach los bin... was ein Gefühl das war... und wieder eine Menge geheule!
Heute laufe ich 6,1 km in 44 min. *g* Und da ist noch eine Menge Luft!
Und solange es das Wetter erlaubt werde ich auch noch laufen, ich habe mir extra noch ein neues Thermo-Oberteil und eine Jacke gekauft! Beides übrigens in einer Größe 42!
Ich hab dann auch mal die letzten Oberteile in Größe 52/54 aus meinem Kleiderschrank entfernt. *hust*

Das macht dann einen Kleidergrößen Verlust von 6 Kleidergrößen bei Oberteilen und weiteren 6 bei Hosen...

So und ab Montag kommt die Waage in den Schrank und hat Ferien! Erst am 31.12 darf sie dann wieder ans Licht!


          Wiederbelebung        
Es gibt Freundschaften da verliert man sich aus den Augen. Das kann immer mal passieren wenn das Leben einen durch den Tanzsaal führt.
Da gibt es kein böses Blut sondern einfach entgegengesetzte Bewegungen.
Wenn man sich dann entschließt, ach eigentlich würde ich ja gerne mal wieder.... dann gibt es bei solch einem Wiedersehen immer 2 Enden.
Zum einen kann man feststellen das sich der Andere sehr verändert hat und eigentlich hat man sich sooo gar nichts zusagen oder es ist als ob man nie Weg gewesen wäre.

Gestern habe ich mich mit 2 lieben Menschen getroffen Maik und Evi. Die beiden sind wie die Tante und der Onkel, die einen immer besser verstanden haben als die Eltern. Und immer hinter einem standen und einen gegen die spießige Meinung der Eltern verteidigt haben.
So ist das mit den beiden. Es ist immer ein nach Hause kommen.

Jetzt habe wir uns fast 2 Jahre nicht mehr gesehen und all die Veränderungen die ich so durchgemacht habe sind ihnen nur aus meinem Blog bekannt. Ich hingegen hatte noch weniger keine Ahnung was in ihrem Leben los ist als sie.

Was eignet sich da besser als eine Cachetour zum schwatzen und lauschen! Also machten wir uns gestern auf nach Glinick auf.

Die beiden holten mich von zu Hause mit samt dem Cachepony ab. Ich war schon sehr erstaunt über das Gefährt was da draußen wartete... Gerechnet habe ich mit dem geliebten Mini, da stand ein Combi (fragt mich bitte nicht nach mehr! Es ist ein Auto und es hatte 5 Türen).
Das Cachepony kam in den Luxuskofferraum nichts desto trotz fand sie die Fahrt scheiße. Ich hingegen machte es mir hinten bequem! Viel Platz!

Wir fingen die Zeit ein wenig aufzuholen und eines der lustigen Dinge war das ich doch Maik tatsächlich ein wenig überrascht hatte mit meiner bitte nicht vor 10 Uhr zu kommen damit ich noch laufen konnte.
Maik meinte es wäre ihm nie in den Sinn gekommen das er grade dafür später kommen sollte...

Ja, das Leben hat sich verändert! Ich bin gestern übrigens 5,5 km gelaufen, nüchtern.

In 40 min brachte uns Maik dann zu der netten kleinen Cacherrunde. Er hatte schon vorher angekündigt das sind nur 5-7 km. Na dann!

Eve freute sich riesig! Felder, Natur! Keine Leine und ab ging die Post. Die Strecke war schön! Zum Teil lief ich mit Eve und Evi vorne weg, durch die brandenburgische Seenlandschaft!
Viele der Wege waren Aufgrund der Regenfälle mit riesigen Pfützen übersät aber durchgekommen sind wir überall und trotzdem Regen angesagt war blieben wir von oben trocken.

Im laufe der Zeit stellten wir fest das 5-7 km eher eine schätzung waren... naja Augenmaß halt! Nach gut 9km und schon 2 oder 3 gefundenen Caches kehrten wir ein. Maik und Eve verzehrten zu dem leckeren Kaffee noch sagenhafte Süßspeisen während ich unter dem Tisch meine Schokolade heimlich zerbrach und genüsslich zum Kaffee lutschte.

Die hatte da soooo leckeres Essen! Was die Kellnerinnen regelmäßig an uns vorbei trugen! Wir entschieden uns aber dagegen dort zu essen, da wir noch einen klitze klein Teil der Strecke vor uns hatten und es ja noch diesen Mongolen Grill gab, mit Büfette! Von unterwegs bestellte Maik noch einen Tisch.
Mit dem Gedanken an lecker Fleisch lief es sich noch viel besser.
Es waren dann auch nur noch ein wenig mehr als 5 km bis zum Auto, an einem Hexenhaus vorbei und über einen 84 Meter hohen Weinberg. Ich hatte das Gefühl das die gesamte Steigung sich auf nur 10 Metern befand. Ich fand es toll! Hoch kam ich ein wenig ins Schnaufen aber Oben angelangt brauchte es nur ein paar Atemzüge bis die Atmung normal war.
Der Ausblick war herrlich! Es ging nun Heim! Am Auto angelangt musste das Pony wieder in den Kofferraum diesmal war auf der ganzen Strecke kein Mucks von ihr zu hören.

Der Mongolen Grill war lecker! Ich habe glaub ich 3 Teller voll gegessen und jetzt wo ich hier sitze und euch schreibe bin ich immer noch satt.
Zu sagen das ich da raus gekugelt bin ist nicht untertrieben! Ich hatte wirklich einen leichten schwangeren Watschelgang! Zu Hause gab es nur noch das Sofa für mich und Eve, und nachdem ich völlig fertig war und mein Körper nach einer liegenden Position verlangte ging es dann auch sehr früh ins Bett.

Ich hoffe das Evis Kürbissuppe nicht auch so einen Effekt hat! Die gibt es nämlich am Donnerstag! JamJam

Die Waage zeigte mir heute ein Plus von fast 2 kg an aber das ist völlig egal! Allerdings werde ich mir jetzt 2 Tage sportliche Ruhe gönnen.

Alles in allem war das Gestern ein himmlischer Tag und ich freu mich auf weitere kleine Cachetouren mit den beiden!




          Der Raglan, die Raglan, das Raglan...        
Ein Pullover muss her! Dringend! Aber kaufen?
Nein... ich kann doch stricken! Also schaute ich mir meine Wolle an und fand lila Merinogarn und dunkelbraunes Finnisches Garn.
Beides war selbst gesponnen, ich wusste das ich noch irgendwo einen Strang Fasern in lila da hatte.


Nun was sollte es denn werden? Ich dachte an etwas einfaches, hier sei angemerkt das auch einfaches wenn man es noch nie gemacht hat nicht unbedingt einfach ist, wie einen Raglan von oben.

Also durchsuchte ich das Netz um einen passende Anleitung zu finden, aber wie das so ist selbst wenn man es schon recht gut kann man verändert Dinge.

Kein enger Halsausschnitt! Also angeschlagen und losgelegt, um dann nach einem drittel festzustellen, dass der Pulli zu groß ist.
Also wieder geribbelt und neu angeschlagen!
Grade sitze ich an meinem vierten Versuch... das ist irgendwann nicht mehr lustig. Ich habe mir mehrere Knoten ins Hirn gemacht, mich verzählt und verzweifelt.


Aber ich habe Hoffnung das es das letzte mal ist und das aus diesem Versuch der Pulli wird.
Was wirklich cool ist das ich, zu mindestens in dieser Nadelstärke, dann einen Prototyp zu haben... naja jedenfalls für diesen Winter denn im nächsten werde ich gut 15 kg weniger haben. ^^

Ob ich den Pulli dann auftrenne oder ob ich ihn weg geben? Nieeeemals!
Dann ziehe ich ihn als Kuschelpulli zu Hause an!
          Läufer        
So gestern war ich dann nochmal laufen! So von wegen eine Schwalbe macht noch lange keinen Frühling und ein einziger lauf aus mir noch keine Läuferin!

Da ich diese Woche bei meiner Freundin Tinka und der Erbse bin, waren die natürlich mit von der Partie... naja eigentlich war das ja anders.
Grundsätzlich mache ich am liebsten gegen abend Sport.. und draußen Sport, am liebsten wenn mich keiner sieht. Also auch am liebsten abends.

ABER meine Freundin... die nicht! Die plante mit mir am helligen Tag mit mir durch einen mini Park zu laufen in dem 100! Menschen waren! Naja vielleicht aber auch nur 40.... oder so!

Nach ausreden wie "Mein Zeh tut mir immer noch weh!", "Es könnte regnen..", "Die Erbse bekommt ein Schüttel trauma...", was man so für Aussreden hat.

Sie hat es denn doch geschafft mich dazu zubekommen in diesem Park am helligen Tag joggen zu gehen!

Danach hab ich mich unglaublich gut gefühlt! Natürlich hat sie dann auch noch ein Bild von mir gemacht in meinem Laufdress.

 Ja so fühlt man sich wenn man 3,5 km gelaufen ist und sich seiner Angst begafft zu werden gestellt hat!
Ich konnte es mir natürlich nicht nehmen lassen mal wieder ein Collage zu machen!

Das linke ist am 09. März 2013 entstanden und das andere gestern... das sind ungefähr 30 Wochen her.

Ich habe 22 kg weniger heute als im März aber ich kann euch garnicht sagen wie viel mehr Lebensqualität das ist.

Ich fühle mich immer noch wie ein Wal... ich hoffe das Gefühl verschwindet dann mit den nächsten 10 kg...
          Los paises mas pobres del mundo        



Hay muchos indicadores para medir la pobreza de un país. Pero de acuerdo con el Ãndice de Pobreza Multidimensional (IPM),EMPLEADO por el Programa de las Naciones Unidas para el Desarrollo (PNUD) estos son los 10 países más pobres del mundo en 2015. Para este análisis se han tenido en cuenta parámetros como: los años de escolarización de la población, mortalidad infantil, nutrición, acceso a electricidad, acceso a agua potable, higiene de los hogares y el acceso a bienes como radio televisión.


sierra-leona





10 Sierra Leona

Sierra Leona ha tenido numerosos golpes de estado militares, sus conflictos políticos estallaron en 1991 en una guerra civil que acabaron en 2002 y asolaron la economía. Este año, además ha tenido que hacer frente a una de las peores epidemias del mundo moderno: el brote de Ébola.


guinea-ecuatorial

9 Guinea Ecuatorial

Dos terceras partes de la población de Guinea Ecuatorial viven en condiciones de extrema pobreza a pesar de que el país dispone del mayor producto interior bruto (PIB) per cápita de África Subsahariana gracias a sus reservas de petróleo y minerales como bauxita, diamantes, oro y aluminio. Pero las empresas y los gobiernos corruptos impiden que la población prospere con menos de 30% de alfabetizados. 

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8 Liberia

Liberia, desde 1990, ha sufrido una guerra civil por los roces entre diferentes grupos étnicos del país. Esta situación ha obligado a casi la mitad de la población a abandonar sus hogares y muchos han muerto de inanición.

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7 Republica Centro Africana

Los problemas de seguridad, una profunda crisis estructural y varios años de mal gobierno, están acabando con la República Centroafricana desde hace más de 40 años.

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6 Somalia

Somalia, que puso fin a una dictadura de 20 años con el golpe de Estado de 1991, acarrea una profunda inestabilidad. El país está fragmentado por los conflictos de poder y territorio. Uno de los muchos problemas para su desarrollo es el clima, marcado por el calor todo el año.

burundi

5 Burundi

Burundi tiene el segundo PIB per cápita más bajo según elBANCO Mundial, después de la República Democrática del Congo. El PIB de Burundi es bajo debido a las guerras civiles y la corrupción.

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4 Burkina Faso

Burkina Faso cuenta con pocos recursos naturales y la mayoria son de consumo propio, el país depende de la economía agrícola, insuficiente para contrarrestar el crecimiento de la población.

mali

3 Mali

La desnutrición, la falta de condiciones higiénicas básicas y el daño causado por enfermedades como la malaria forma parte de los problemas cotidianos de la población que  continúa siendo uno de los países más pobres del planeta.

etiopia

2 Etiopía

Etiopía, es el 14º país más poblado del mundo, ocupa el puesto 169 de 177 países en el Índice de Desarrollo Humano. Las mayor parte de los 85 millones de personas que viven ahí soportan habrunas y guerras con países como Eritrea desde hace décadas. El gobierno etíope estima que el 81% de la población sobrevive con menos de dos dólares al día.

niger

1 Níger

Niger es según el último estudio de Naciones Unidas el país más pobre del mundo en 2015. Las durísimas condiciones climáticas con continuas sequías, determinan un estado casi permanente de inseguridad alimentaria para la población de Níger. La esperanza de vida es de 44 años.

          felix schürmann ellen dettinger architekten +++ Architekt/-in für Projektmitarbeit in München +++ München        
10.08.2017
München >>> Architekt/-in für Projektmitarbeit in München
Wir suchen ab sofort Architekten/innen mit mindestens 2 - 3 Jahren Berufserfahrung zur Verstärkung unserer Projektteams in München.

Unser Büro entwickelt anspruchsvolle Schulbau-Projekte vom größten Schulcampus Münchens bis zur Zwergschule auf dem Land mit wegweisenden Raumangeboten für eine zeitgemäße Pädagogik.
Unsere Arbeit erfolgt in einem kritisch-offenen Diskurs und definiert Architektur als integrativen Prozess vielfältiger politischer, sozialer und technischer Parameter. Akademisches Hochschulengagement, eine kreative Wettbewerbskultur und der partizipatorisch-partnerschaftliche Austausch mit allen Akteuren des Bauens sind für uns wesentliche Basis des architektonischen Schaffens und Voraussetzung nachhaltig innovativer Lösungen.

Wir wünschen uns Mitarbeiter/innen, die - ob weniger oder mehr erfahren – sich verantwortungsvoll und engagiert in diesen anspruchsvollen Prozess einbringen wollen, und die übliche Software für CAD, Bild- und Layout-Programme sowie Office-Anwendungen beherrschen.

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Wir unterstützen Sie in der Entwicklung Ihrer Fähigkeiten und bieten Ihnen spannende Perspektiven im Projekt und in der Struktur des Büros.


Bitte schicken Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung an bewerbung@schuermann-dettinger.de



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          Das Geheimnis der Methusalem-Tiere        
Manche Tiere haben mehr als 100 Lebensjahre auf dem Buckel - und noch Jahrzehnte vor sich. Andere vergreisen binnen weniger Wochen. Forscher versuchen zu verstehen, wie die Evolution die Lebenszeit regelt - und wie man das Altern stoppen könnte.
          Wendy Doniger – epitome of the “Western” scholar        
Wendy Doniger (1940 – ) is a leading American scholar of Hinduism. Her study of the seemingly endless variations of Hindu myth illustrates some of the intricacies of the Hindu imagination. O’Flaherty’s translation of the Rig Veda compares well in … Continue reading
           Splitter: Bei Gladbach stehen noch hochkarätige Tests auf der Agenda        
Borussia Mönchengladbach trainiert gerade am Tegernsee. In weniger als zwei Wochen reist das Team für ein Kräftemessen auf die Insel.
          Mangelnde Versorgung treibt Pollenallergikern die Tränen in die Augen        
Die aufwändige Testung und Therapie von Allergiepatienten durch Vertragsärzte steht vor dem Aus. Nach Schätzungen des Ärzteverbandes Deutscher Allergologen (ÄDA) leiden schon rund 20 Millionen Bundesbürger unter Heuschnupfen, doch immer weniger Vertragsärzte können ihren Patienten wegen der ab 1.1.2009 bestehenden Regelleistungsvolumen eine adäquate Diagnostik und ursächliche Behandlung anbieten. Der ÄDA fordert von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung […]
          Mein Tagebuch und der Datenschutz - Reloaded aus 2015        
In den 90ern des vergangenen Jahrhunderts war ich Ewigkeiten circa vierzehn Jahre alt. 
Wie nahezu alle meinen pubertierenden Geschlechtsgenossinnen, schrieb ich passioniert Tagebuch. 



Bewegendes im DIN-A6 Format. Oft mit verwackelten Fotos aus der letzten 36er Filmrolle und den Duckface-Selfies der ersten Stunde illustriert. Das wahre #nofilter und #picoftheday.

Auch Gedichte über die Liebe oder den Geschmack von Wolken finden sich darin. Liedtexte über Freundschaft, Atomkraft und den Weltfrieden, wie beispielsweise mein Song "Kein Geld für Öl" mit drei Akkorden zur Gitarre aus dem April 1993. Ich vermute, dass ich mich eigentlich gegen "Krieg für Öl" aussprechen wollte, aber "Geld für Öl" hatte ich damals auch nicht, daher zählt das als Protest.


Tiefsinnige Miss-Germany-Wahl-Weisheiten wie 
"Live your dreams. Face your fears"  
zierten als Grafittientwurf in Ballonschrift meine Seiten. Ein Konflikt, geschrieben mit meinem königsblauen Lamyfüller und ultrahipper, smaragdgrüner Tinte. Mein Büchlein war, wie meine Bettwäsche auch, mit einem schwarz-weiß Foto eines amerikanischen Teenagerpärchens in Levi's Jeans auf der Route66 bedruckt und beinhaltet folgenden Meilenstein aus dem Oktober 1994:
"Liebes Tagebuch
,
 * 19.10.1995 -
† 08.12.1995.
Es ist Schluß. Es hat genau 1 Monat und 19 Tage gehalten.
Chris und ich haben uns auseinandergelebt.
Polka ist gestern gestorben.*
Morgen schreiben wir Mathe.
Deine Nina."

*Polka war mein einäugiges Meerschweinchen. Das sollte ich für Polkafans sicherheitshalber erwähnt haben.

Logischerweise übermalte ich Chris' Gesicht auf dem vier Wochen zuvor eingeklebten Foto sofort mit schwarzem Edding und hörte tagelang "Where did you sleep last Night" von NirvanaKurt Cobain verstand mich. Ich vertraute dem Tagebuch an, dass ich beabsichtige nach Seattle zu pilgern um suizidäre Gedanken mit Kurts Grabstein auszutauschen. Meine Tochter sollte in seinem Andenken eines Tages auf den Namen "Frances Bean" hören. Meine beste Freundin präferierte zu dieser Zeit den Namen "Anna-Bêlle Juliètte Christin" für ihre Erstgeborene.


Warum zum Teufel erzähle ich Euch, was in meinem Tagebuch steht?
Weil es privat ist. 

Es scheint so, dass das Label "Privat" aber heute hinten ansteht. Hinter Terror. Hinter Gesundheit. Hinter Wirtschaft. Deswegen kann ja gleich jeder wissen was drin steht. Oder nicht

Das Tagebuch hatte 1995 eine vorinstallierte Schließanlage. 
Sie bestand aus einem winzigen, herzförmigen Vorhängeschloss aus Blech und einem dazugehörigen, mikroskopisch kleinen Schlüsselchen. Beides bewahrte ich an sehr geheimen Orten, getrennt voneinander auf. Meine Teenagererlebnisse erforderten selbstverständlich maximale Einbruchsicherheit. Ein unumstößlicher Grundsatz. Niemanden ging es etwas an, was mein Herz bewegte. Alle meine Freundinnen wären solidarisch mit Pechfackeln losgezogen, um meine Privatheit zu rächen, hätte jemand dreist meine Firewall aus Blech mit einem Zahnstocher, oder so, umgangen und einfach mal still mitgelesen.

Welche Naivität und trügerische Sicherheit trage ich 20 Jahre später zur Schau, gemeinsam mit nahezu allen Ex-Tagebuchschreiberinnen in diesem Land, wenn wir uns heute tatsächlich einbilden, dass wir "nichts zu verbergen haben."  

Als Vierzehnjährige, mit unseren Blechschlüsseln, hatten wir ein deutlich gesünderes Verhältnis zu unseren "Geheimnissen", als wir es heute haben. 


Hurra, Hurra, der Landesverrat ist wieder da


Die reale Bedrohung wegen "Landesverrats" der Journalisten von Netzpolitik.org ist ein guter Aufhänger, um zu umreißen, was die deutschen Behörden auf dem Gebiet der Überwachung so treiben dürfen und was mit unseren Daten geschieht.
(Nachtrag 2017: Der Bundestrojaner der auf unsere WhatsApp Daten zugreifen kann ebenfalls)

Landesverrat in den Zeitungen im In- und Ausland.

Die Journalisten von netzpolitik.org hatten unlängst Papiere veröffentlicht, denen zu entnehmen war, dass der deutsche Verfassungsschutz eine interne Abteilung geschaffen hat, die das Internet überwachen und Internetinhalte massenhaft erfassen und auswerten soll. 
Wer hat mit wem Kontakt. 
Wer surft auf welcher Website. Eine kostspielige Angelegenheit. Die Geheimhaltungsstufe entsprach der geringsten Klassifizierung und hat durch die Veröffentlichung der Journalisten genau den Wirbel verursacht, den Sachen wie diese in einer gesunden Demokratie auch verursachen sollten.

Verdächtige dürfen durchsucht werden. Zu Hause und im Internet.
Wer ist denn "Verdächtig"? Wer entscheidet das? Wir selbst? Oder jemand anderes, der uns für verdächtig hält? Jemand der Anzeige gegen uns erstattet? Oder fallen wir auf, weil jemand anderes was unrechtes tat und wir vielleicht mit drin hängen?

Schon der Verdacht einer Straftat hat durchaus Konsequenzen. Die Behörden beginnen zu ermitteln. "Verdächtiger" klingt so gemein. So schuldig. Aber schuldig ist man gerade (noch) nicht. 
Mein Sohn hat mich heute morgen verdächtigt, heimlich mit seinem Kleinkind-Fahrrad mit Stützrädern zum Bäcker gefahren zu sein. Wer mich kennt, weiß, dass dieser Verdacht nicht der Stützräder wegen absurd ist, sondern weil ich generell niemals Fahrradfahren würde. Nirgendwohin. 
Ein Ermittler aber kennt mich nicht, der müsste das nachforschen. Und beginnt zu wühlen. 

Darf man mich immer überwachen oder abhören?
Nein.
Nur bestimmte Straftaten oder der Verdacht, sie begangen zu haben, erlauben es den Behörden, die Verdächtigen zu durchsuchen, abzuhören und zu überwachen um den Verdacht zu bestätigen.
Diese möglichen Straftaten sind in § 100a der Strafprozessordnung  (StPO) aufgelistet und beeindruckend umfangreich. "Landesverrat" ist eine von ihnen. Sie reicht über Mord und Brandstiftung, Steuerhinterziehung und Mitgliedschaft in einer Bande, die Straftaten plant, bis hin zu Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz, wenn man also verdächtig ist, Drogen zu verkaufen. Die große "Terrorgefahr" ist also in der Liste enthalten. Aber auch, wenn man verdächtig ist ein paar Einkünfte nicht ordentlich zu versteuern. 

Was darf der Ermittler dann tun?

Früher, zu Zeiten der Freundschaftsbücher, der Liebesbriefe und der Zettelchen, die durch's Klassenzimmer flogen, war die sogenannte "Hausdurchsuchung" nach Â§ 102 bis § 110 StPO das Mittel der Wahl und ist nach wie vor ein dickes Ding. Ein Richter muss das -auch noch heute noch- erlauben. Das ist der "Richtervorbehalt".  Meist ist das eine viel zu leichte Hürde für die Behörden, finden Anwälte. Strafverteidiger wissen, dass der Richter einfach den ausformulierten Antrag der Staatsanwaltschaft unterschreibt. Die Zeit, umfangreich zu prüfen ob man zu Recht so massiv im Auge der Staatsanwaltschaft landete, hat er nicht. Wohnungen sind grundrechtlich geschützt, sie sind sehr privat. Briefe ebenfalls. Würde ich morgen ins Koma fallen, dürfte mein Mann nicht mal legal meine Post öffnen, er würde das Briefgeheimis verletzen. Für die Vorratsdatenspeicherung wird noch gestritten, ob ein solcher Richervorbehalt sein muss. Das ist irgendwie schräg. Der Bundestrojaner steht unter einem solchen Vorbehalt und dieser ist, da sind sich einige Juristen einig, eher Deko als Bürgerschutz.


Wir sind heute digital. Das ist ein Problem. Für uns.

Echte Papierbriefe verschicken wir heute nur noch beruflich. Fotos sind sämtlich digital auf dem Handy oder in der "Cloud". Rechnungen kommen per Email. Briefe an die Lieben ersetzen wir heute durch WhatsApp oder SMS mit Herzchen und lachenden Kackhaufen-Emojis an deren Handynummer. Der Dia-Abend vom Urlaub liegt heute als .jpg Datei hochgeladen beim Rossmann-Online-Fotoportal, geshared auf Flickr und die Tagebücher sind die Facebook-Timeline. Ganze Wohnungen mit Unterlagen befinden sich quasi digital im Internet.

Die Rückschlüsse, die sich aus diesen Aufzeichnungen unseres Alltags ziehen lassen, sind dagegen nicht weniger persönlich geworden, nur weil wir jetzt tippen statt Füllfedern schwingen. Im Gegenteil.


Hausdurchsuchung vs. digitales Mitlesen

Was wir bei der Nutzung des Internets und beispielsweise über WhatsApp in seinen vielfältigen Formen über uns preisgeben, ist viel mehr, als jede Hausdurchsuchung jemals über uns zu Tage fördern würde. Wir googlen heute alles kurz und klein. Früher dachten wir nur drüber nach oder schlugen mal im Lexikon nach. 
Wenn wir befürchteten, uns bei einem One-Night-Stand einen Tripper eingefangen zu haben, wusste dies einst nur unser Hausarzt und die Sprechstundenhilfe. 
Heute weiß es zuerst Google, dann der Arzt, dann die Sprechstundenhilfe und dank der zentralen, internetbasierten Speicherung unserer Gesundheitsdaten auch eine gewaltige Datenbank, verwaltet von...wem eigentlich? Wissen wir das alle? Und wissen wir wer sie liest? Oder wer sie in 10 Jahren lesen darf, wenn die Versicherungsleistungen noch knapper werden?

Die Heimlichkeit ist das Problem. Und die Perspektive der Ermittelnden. Für uns.

Es macht einen Unterschied, WER unser Geschriebenes oder Getipptes  liest. WARUM er es liest und mit welchen Hintergedanken. Will er einen Verdacht ausräumen? Ihn bestätigen? Ist er nur neugierig oder ein Kontrollfreak? Die Staatsanwaltschaft soll auch Entlastendes ermitteln. Die Praxis sieht da, so sagen Strafverteidiger, ebenfalls durchaus anders aus.

Meine Eltern beispielsweise hätten mich ausweislich meiner Tagebucheinträge für eine suizidäre Anarcho-Schwangere mit fragwürdigen Prioritäten halten müssen, die zudem Gefahr läuft, eine Karriere als gitarrespielende Frontfrau in der linken Liegefahrradfahrer-Szene anzustreben. Vermutlich hätte sie das mit der Gitarre am meisten besorgt.

Warum sollte die Fremdwahrnehmung bei bei unseren SMS, unseren Emails und unseren Fotos anders sein als bei Tagebüchern und Briefen?

Die digitale Durchsuchung vollzieht sich nämlich vollkommen still, stumm und unbemerkt. Eine Hausdurchsuchung geht dagegen nicht 
unbemerkt am Verdächtigen vorbei. Die meisten von uns merken nämlich, wenn 3-4 Erwachsene sich durch die Schubladen im Wohnzimmer pflügen und Habseligkeiten in Umzugskartons aus der Tür tragen. 

Vielleicht erfährt es ein Verdächtiger sogar nie, wenn sein WhatsApp Account, sein Facebook und GMX-Account ausgelesen wurde und sich der Verdacht gegen ihn eben nicht erhärtete. Dann geht die Akte der Behörden einfach innerhalb der Verjährungsfrist wieder zu. Fehlalarm. Anklage wird nicht erhoben. 
Kein Brief wie dieser erreicht den zu Unrecht ausgeforschten: "Hallo Herr Schultze, wir dachten, ihre Skatrunde wäre eine Geldwäschebande. Wir haben uns geirrt. Wir hatten ihren Facebook Account gehackt und bei WhatsApp ein paar Wochen mitgelesen. Nette Freunde haben Sie. Die Blonde mit den Brüsten finden wir auch am BestenBis bald, ihr Landeskriminalamt"

Das passiert doch alles nicht! Doch. Das passiert. Jeder Strafverteidiger weiß das.

Wer sind diese Nerds und warum regen sie sich so auf ?

Viele Datenschützer (das sind die Leute die diesen ganzen IT-Kram verstanden haben, den wir permanent nutzen, aber nicht durchschauen) schreien deswegen seit Monaten und Jahren mit Schaum vor dem Mund herum, wenn es um das "Telekommunikationsgesetz" geht, um "Vorratsdatenspeicherung" und um "Bestandsdaten" oder den "Bundestrojaner".  

Und was machen wir Internetuser derweil? Wir sind gewohnt irritiert von den Computer-Nerds, wie damals schon, in der neunten Klasse. 

Wir sollten zuhören, denn es trifft unsere Generation ganz direkt mitten ins Herz unserer Freiheit. Verdammt nochmal.


Ihr gehört gar nicht auf eine Liste der Verdächtigen? 

Den 318-Seiten langen Datenschutzbericht (hier die Anlage in Kurzform) unserer Bundesdatenschutzbeauftragten Daniela Voßhoff für 2013 und 2014 habe ich mir mit blutunterlaufenen Augen im Urlaub durchgelesen. Seitdem ist mir ködderig. Ich will meinen Blechschlüssel zurück und fordere eine Brieftaube. * Nachtrag: Mittlerweile gibt es einen aktuellen. Er ist ebenso gruselig.

Die Datenschutzbeauftragte Voßhoff beanstandet darin zum Beispiel, dass gesetzliche Löschungsfristen bestimmter Daten über Deutschlands Bürger einfach nicht eingehalten werden. Ignoriert? Keine Lust? Keine Zeit? "Nach sieben Tagen/30 Tagen sind die Daten zu löschen" steht in vielen Gesetzen als Gegengewicht zur erlaubten Datensammelei der Behörden. Verhältnismäßigkeit nennt man das. Wenn aber der menschliche Arm des Gesetzes, der Sachbearbeiter, nicht auf "Erase" drückt, dann löscht sich da eben auch nichts. 

Der ehemalige Datenschutzbeauftragte Thilo Weichert sagte es ähnlich unabhängig und deutlich:
 "Unbestreitbar ist, dass die bestehenden rechtlichen Anforderungen in der Praxis oft nicht beachtet werden." 
Ein Gesetz, dass nicht beachtet wird, ist Schrott
Vollkommen nutzlos. 
Das gilt für uns Bürger und den Staat aber gleichermaßen.  Man gibt eben nur ungern wieder her, was man schonmal hat. Kennen wir alle.


Anti-Atomkraft ist extrem? So schnell wird man einer der Abhörbaren!
Frau Voßhoff berichtet in dem Papier von einem fidelen Haufen Anti-Atomkraftdemonstranten, deren Personalien irgendwie auf der Liste des Verfassungschutzes über "gewaltbereite Extremisten" gelandet waren. Das BfV begründete die Speicherung damit, dass "gegen Atomkraft demonstrieren" ein linksexremes Gewaltpotential habe. 
Fand Daniela Voßhoff nicht so gut und nannte das, zu Recht, einen "schweren Rechtsverstoß". Da gaben das Bundeskriminalamt und das BfV klein bei und räumten ein, dass sie diese unbescholtenen Menschen, die in ihrer Freizeit gegen Atomkraft umhermarschierten, nicht hätten speichern sollen. Diese Menschen hätten - wie oben erläutert- abgehört werden dürfen und ihre WhatsApp mitgelesen werden dürfen. 

So schnell geht das. 
#Hoppala. 

Manch' einer findet es nicht schlimm, auf einer Liste zu stehen, von der er gar nichts weiß

Was wir nicht wissen, macht uns nicht heiß?
Nun,  es gab mal eine Liste über Homosexuelle in Deutschland. Als sich die Stimmung in unserem Land recht plötzlich änderte, damals, als der schnauzbärtige Irre seine rechten Parolen durchgesetzt hatte, diente die einst "harmlose" Liste ein paar Jahre später dazu, diese Menschen unerbittlich zu verfolgen. Passte nicht mehr in die Gesinnung und schon hat eine Liste ungeahntes Zerstörungspotential für unser Leben, Glück und Freiheit.

So schnell geht das.
#Hoppala.
Quelle: Bild.de
Vielleicht darf man in 10 Jahren das Land nur noch verlassen oder wieder rein, wenn man nicht auf der "Hat-mit-Döner-herumgeworfen-Liste" steht? Meine Freundin Katrin hat mal alleine in der Fußgängerzone gegen durch Reifen springende Blauwale protestiert. Macht sie das zum militanten Tierschützer und steht sie auf einer gewaltbereiten Extremisten-Liste? Darf sie nächstes Jahr noch ausreisen, wenn jetzt die Fluggastdaten gespeichert werden? Vielleicht ist dieser Artikel schon unbequem und ich stehe auf der Blogs-die-wir-scheiße-finden-Liste? Ich weiß es schlicht nicht und etwas nicht zu wissen, macht unsicher. 


Der Staat möchte keine Systeme, die er nicht ständig mitlesen kann.WhatsApp wird verboten.

Der britische Premier David Cameron hat unlängst erwogen, Whats App, den iPhone "iMessanger" und auch Facetime zu verbieten. Deutschland stimmt ihm zu. Der Brite Cameron  begründete dies mit folgenden Worten, die Erstaunen hervorrufen: 
 â€žMüssen wir in unserem Land Kommunikationswege hinnehmen, die wir nicht mitlesen können? Nein, das müssen wir nicht.“
Puh, also ich wäre da jetzt zumindest mal zwiegespalten? 

Briefe sind auch ein Kommunikationsweg. 
Werden die auch schon durchleuchtet? 
Abgefangen und wieder verklebt? Hier wäre ein Aufschrei vorprogrammiert. Ist der Brief getippt statt geschrieben, nehmen wir das hin. 

Ich will nicht, dass "mein Land" meine Whats-App lesen kann, ohne dass ich es weiß. 
Ich weiß ja nicht mal wer genau "mein Land" ist. Mein Nachbar bei der Kripo?
Text Messages sind wie kleine Briefe. Wie ein Tagebuch. 

Helmut Schmidt sagte vor 40 Jahren anlässlich des RAF-Terrors:
"Wer den Rechtsstaat zuverlässig schützen will, der muss innerlich auch bereit sein, bis an die Grenzen dessen zu gehen, was im Rechtsstaat erlaubt ist“.  
Damals wurde vom Fräulein zum Diktat in Steno mitgeschrieben. Die Grenzen haben sich durch das Internet heute massiv verschoben. Vom Internet ahnte der Helmut damals noch nichts. Thomas de Maizière weiß heute aber auch noch nicht, was 2045 an der Tagesordung sein wird

Ja. Terror durch radikale Extremisten macht mir Angst.  

Den braunen Mob, der Flüchtlingslager anzündet und auf Twitter Stimmung macht, möchte ich verfolgt wissen. Natürlich möchte ich, dass niemand meine Kinder stiehlt oder Menschen hochbombt, die ich liebe. Ich möchte sie lebenslang wegsperren und sie sollen dem System nicht entwischen. Ich bin all den Beamten und Sicherheitsleuten dankbar, die sich damit täglich rumschlagen müssen.

Aber wenn der SPD-Politiker Reinhold Gall twittert: 
"Ich verzichte gerne auf #vermeintliche Freiheitsrechte, wenn wir damit einen Kinderschänder überführen", 
dann möchte ich trotzdem entschieden widersprechen. Meine ungestörte Kommunikation mit Anderen sind echte Freiheitsrechte. Ich möchte auch anzweifeln, dass sich die Beweislage in der Edathy-Affaire mit der Speicherung irgendwelcher Daten auf Vorrat verbessert hätte. 

Die Franzosen sammeln bereits massenhaft Telefondaten und haben Charlie-Hebdo leider nicht kommen sehen. 
Mein allgemeines Lebensrisiko kann ich nicht durch eine Überwachung meines Alltags ausschalten lassen, das verschiebt nur die Quelle des Risikos, nicht die Gefahr.

Es darf schon sehr viel ausgelesen und gespeichert werden, ohne dass ich "verdächtig" war.

Die neue Fluggastdatenspeicherung erlaubt nicht nur, dass meine Reiseroute und meine Kreditkartendaten gespeichert werden, sondern auch, wer auf dem Platz neben mir saß. Auch die Daten von Ingo, meinem Reisebüromenschen, werden gespeichert. Dazu noch was ich an Bord gegessen habe. Fünf Jahre langIch finde Menschen die Lactose-Gluten-Fructosefrei-Vegan im Flugzeug bestellen, zwar schräg, aber nicht verdächtig.

Nicht fliegen aber unbeobachtet mit dem Auto wegfahren können wir leider auch nicht, denn Bordcomputer in Autos Ã¼bermitteln das. An wen, weiß keiner so genau, oder? Warum sind die Daten wichtig? Vielleicht wird die KFZ-Versicherung auch deutlich teurer, der Versicherer kann bald sehen, wieviel ich und wohin ich wirklich fahre

Das Fitnessarmband  mit dem "Mach' Sport, Du fauler Sack" Tracker ist vielleicht bald Voraussetzung, wenn man den extra günstigen Krankenkassentarif haben möchte. Wer es verweigert, zahlt mehr. Wer wenig Sport machte, egal aus welchem Grund, bekommt weniger Zuschuss zu einer späteren OP? 

Hier auf dieser Seite, beschreibt der ehemalige Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar, warum der eine bereits heute stundenlang in der Telefonhotline kleben bleibt und der andere sofort durchgestellt wird. Ich hänge da ewig fest, übrigens.

In 2014 wurde ausweislich der Statistik der deutschen Bundesnetzagentur alle 5 Sekunden bei ihr abgefragt, welcher Name zu welcher Telefonnummer gehört. 

Fast 7 Millionen mal. Soviele Mörder, Pädophile und Terroristen weilen hoffentlich nicht unter uns, sonst kauf ich mir morgen illegal 'ne Wumme und ziehe mit den Kindern auf einen Baum. 

Trotzdem werden Gesetze, wie das Telekommunikationsgesetz, fast ausschließlich mit unseren Ängsten vor diesen furchtbaren Leuten begründet. Die Masse der Anfragen zeigt, was passiert, wenn etwas erstmal erlaubt ist.

Diese Freimütigkeit der staatlichen Kontrolle macht mir Sorgen.

Sie unterliegt politischen Schwankungen und aufgeheizten Stimmungen und wird von normalen Menschen ausgeübt, die auch mal Fehler machen, schlampig arbeiten, überfordert und unterbezahlt sind, Eigeninteressen und die ganze Bandbreite an menschlichem Versagen in sich vereinen. Das ist normal. 


Sophie Scholl. Quelle: Bundesarchiv
1962 sang Elvis "We can't go on together with suspicious minds." Wie Recht er hat, auch wenn er nicht Vater Staat und Mutter Erde sondern Liebespaare meint.


Sophie Scholl spielte an einer Gefängnismauer auf der Flöte "Die Gedanken sind frei" von Hoffmann von Fallersleben für einen hitlerkritischen Verdächtigen. Ihren Vater. 

Hätte es damals Emails gegeben, wäre er als Verdächtiger staatsfeindlicher Gesinnung sicherlich digital ausgespäht und ebenso inhaftiert worden.

Wie sieht unsere Politik in 20 Jahren aus? 
Wer ist dann Feind des Staates, wer ist sein Freund?
Welche Nachteile können wir heute noch nicht absehen?

Also lest Eure Tagebücher, falls ihr mal was zum Lachen braucht und seid Euch bewusst, was um Euch, still und leise in Bits und Bytes, geschieht. Datenschutz ist wichtiger denn je. 

          Vom Sterben. Eine Anklage.        
Gribanessa/Shutterstock.com
Luise schaut mir tief in die Augen und sieht aus wie ein angeschossenes Reh. Sie sucht verzweifelt Zuflucht in meinem Blick, sucht nach Antworten und Erklärungen. Warum hat sie sich das Ende so anders vorgestellt ? Sie möchte stark sein. Sie kämpft gegen ihren Körper ohne zu wissen, wann sie endlich den langen Kampf beenden darf und sie erlöst wird. 
Ich reiche ihr demütig Wasser an. Sie nippt. Sie ist blass, bewegt sich kaum noch und verwirft jeden gutgemeinten Vorschlag. Sie hat die Kontrolle verloren, ist hilflos und geschlagen. „Es ist bald vorbei, Luise. Bald hast Du es geschafft, bald ist es endlich gut.“ flüstere ich ihr zu und habe keine Ahnung, ob mir notlügen in so einer Situation überhaupt erlaubt ist. 

Luises Mann kniet neben mir und auch er hat Angst. Vor diesem Moment hat er sich jahrelang gefürchtet und nun ist er da. Luise atmet flach. Sie weint zwischendurch, versucht aufzustehen und gibt immer wieder auf. Sie hadert mit der Ungerechtigkeit der Welt. Damit, dass sie diese unsäglichen Schmerzen ertragen muss und ihr keine Medikamente mehr wirklich helfen. Überall piepen Geräte, die Monitore laufen. Dann schließt sie die Augen und geht leise im Badewasser ohne Schaum unter. Drei Menschen sitzen daneben und wissen, dass es nun soweit ist: 

Wir werden Luise sagen müssen, dass sie nicht Britney Spears ist und die Geburt ihrer Tochter nicht der Musikvideodreh zu „Everytime“.

Meine Freundin Luise ist an diesem Abend 40 Wochen und zwei Tage schwanger und hat mir auf halber Strecke der Schwangerschaft einen Antrag gemacht.
 â€žNina. Willst Du meine Hebamme sein?“

Ich war fassungslos. Eine Mischung aus allen denkbaren Emotionen durchspülten in einer Welle mein Herz. „Ist das Dein Ernst? WOW! Wann denn? Aber natürlich! Oh Gott. Schaffen wir das? Es wäre mir Ehre! Ich muss sofort meine Eltern anrufen. Wir müssen das planen. CHAMPAGNER! Das hab ich mir immer gewünscht. Darf ich auch den Namen aussuchen? Juhuu!“ 
Eine Frage fast so gewaltig wie ein Heiratsantrag. Zumindest wenn man Rechtsanwältin ist. 
Echte Hebammen nehmen diese Frage vermutlich ein klein wenig gelassener hin.

Ich verbrachte die folgenden zwanzig Wochen mit der Beschreibung von Wehen. Es gab keinen Superlativ, den ich ausließ, keinen verzerrten Gesichtsausdruck, den ich nicht imitierte und keinen kehligen Laut, die ich nicht ausschweifend formulierte. Ich hopste auf einem grünen Pezziball durch ihr Wohnzimmer und klammerte mich mit wiegendem Hinterteil an die Seile der Kinderschaukel im Vorgarten, um Wehenveratmungsstrategien zu veranschaulichen. Ich thronte breitbeinig auf demZahnputzhocker meiner Kinder, um die Vorzüge eines Gebärstuhls zu erläutern. Auf allen Vieren presswehte ich auf ihrem Sofa umher und türmte noch ein paar Kissen auf, über die ich mich dann kunstvoll drapierte, um weitere Gebärpositionsalternativen zu demonstrieren.

Ja. Man kann sagen, dass ich sehr in meiner Rolle aus Aushilfs-Hebamme aufging.

Es war faszinierend, wie nahezu alle Mütter jeden Alters begeistert in meinen Choral des Wahnsinns einfielen, energisch nickten oder ihre Gesichter mitfühlend in den Händen vergruben. Kein Ratschlag war zu absurd, um ihn nicht zu erteilen und jeder zweite Satz gehörte in die Kategorie der Sätze, von denen keine von uns dachte, dass man sie einmal sagen würde.

Eine Auswahl:

  • „Zum Schleimpfropflösen kannst Du auf der Toilette ein Heublumendampfbad in einer Schüssel machen. Ich hab mir dabei allerdings damals den Arsch verbrüht."
  • „Du musst mal versuchen, mit deiner Beckenbodenmuskulatur Murmeln aufzusammeln oder Gras von einer Wiese zu zupfen. Das trainiert.“
  • „Frag mal Deinen Mann, ob er bei Dir eine Damm-Massage machen kann. Da gibt es ein super ayurvedisches Würzöl in der Dingsbumms-Apotheke und ein Tutorial auf Youtube dazu. Dann reißt der Damm nicht durch, wenn das Köpfchen kommt.“
  • „Nein, Du verlierst kein Fruchtwasser, wenn Du hustest. Du pinkelst Dir bloß in die Hose. Das wird nach der Geburt noch schlimmer. Trampolinspringen Du vermutlich für immer vergessen.“
  • „Du siehst Deine Füße nicht mehr? Bikinizonen-Waxing ist Dein Retter in der Not! Aber frag bloß nicht Deinen Mann um Hilfe bei der Intimrasur. Danach siehst Du aus wie ein überfahrener Igel. Unglaublich, wie untalentiert die Kerle sind, obwohl sie sich jeden Morgen die Kehle rasieren.“
  • „Du hast einen Ganzkörperspiegel im Bad? Mach' den weg! Nach dem Milcheinschuss siehst Du oberhalb aus wie Dolly Buster mit Pandaaugen und fettigen Haaren. Unterhalb wie eine Beutelratte in Netzunterhosen mit matratzengroßen Damenbinden. Es ist echt niederschmetternd.“
  • „Nö. Sex ist immer noch super. Wieso fragst Du das denn jetzt?“

Wir waren ein schonungslos ehrliches, halbwissendes Improvisationstheater mit Ein-Personen-Publikum, nur ohne Applaus. Luise blieb bis zum Schluss ratlos und wir alle schlossen unsere Auftritte immer mit den Worten ab: „Geburt kann man eben nicht beschreiben. Warte ab und glaub Deiner richtigen Hebamme.“

Um fünf Uhr morgens kreischte endlich mein WhatsApp-Alarmton im Feuermeldermodus durch das Hotelzimmer, in das ich erst vor drei Stunden eingecheckt hatte. „Hallo Nina. Die Fruchtblase ist um Mitternacht geplatzt. Das Sofa ist ruiniert. Ich bin jetzt in der Klinik. Die Hebamme hier ist sehr nett. Mir ist langweilig. Komm her.“

Mit klopfendem Herzen fuhr ich aus Hamburg der aufgehenden Sonne über der Kieler Förde entgegen,  hörte „Hey Baby“ von Anton aus Tirol in Endlosschleife und jubelte auf dem Weg durch die Klinikgänge dem Kind entgegen, das in den nächsten Stunden auf die Welt kommen sollte. Ich würde Zeuge eines Ur-Geschehens werden und würde es dieses Mal sogar genießen können. Völlig ohne Eigenschmerz. YES!


Luise kurz vor dem 1. Stern.
Luise  begrüßte mich übellaunig, angestöpselt und verkabelt an einem Wehenschreiber und mit einem Maßkrug voller Eierlikör auf dem dicken Bauch im schummrigen Wehenzimmer der Uniklinik. „Ich hole 10 Sterne für das Team“, verkündete sie heroisch und stellte jeden Dschungelcamp-Bewohner der letzten fünf Jahre in den Schatten, als sie sich den gelblichen Wehencocktail aus Rizinusöl, Aprikosensaft und geheimen Hebammen-Kräuterhexen-Zutaten in einem Zug hinter die Binde kippte. Wir vertrieben uns die Zeit mit dummen Witzchen und als sie leichtes Unwohlsein im Rücken verspürte, wollte sie wissen, ob "diese Wehen noch schlimmer werden würden." Ich log nicht. Sie hasste mich etwas.

Wer einer Freundin Toilettenpapier nach einem Einlauf anreicht, während sie von einer Wehe geschüttelt fast von der Toilettenbrille fällt, der knüpft ein Band fürs Leben.

Stunden rasten dahin wie Minuten, jede Wehe war Geschenk und Folter zugleich. Ich war begeisterte Zeugin eines Vorgangs, der seit Anbeginn der menschlichen Fortpflanzung vollkommen unverändert geblieben ist und lies meine Freundin an meinen Gedanken teilhaben, um sie anzuspornen.  
" Es ist ja davon auszugehen, dass schon Ötzis Mutter vor 5250 Jahren einen Feuerstein nach seinem Vater geworfen hätte, wenn er während der Presswehen nach einem Vogelbeeren-Müsliriegel gefragt hätte." referierte ich. "Es war zwar nicht nett, dass Du Deinen Mann angeschrien hast, weil er Dich gefragt hat, in welcher Tasche die Knoppers sind, aber ich verstehe das. Krasse Sache mit den Wehen, oder nicht? Seit tausenden von Jahren sind die komplett unbeeindruckt von der Entdeckung des Feuers, der Elektrizität und sogar von Instagram. Sputnik war genauso wenig ein Schock für sie wie Charlie Hebdo oder dieser bekloppte Weltraumspringer Felix Red-Bull Baumgarten. Lagy Gaga hat die gleichen Wehen wie Hillary Clinton oder Daniel Katzenberger. Das nenn' ich mal gerecht verteilte Scheiße. Die Erkenntnis, dass sich die Erde um die Sonne dreht, man die Wurzel aus Drei nicht ziehen kann und sogar alle Fußballweltmeisterschaften sind ihnen komplett Banane. Sie waren und bleiben immer gleich ätzend und bringen dabei aber das größte Wunder hervor, dass jedes andere in den Schatten stellt. Man sollte sich für die eigene Persönlichkeitsentwicklung viel öfter an dem Charakter von Wehen orientieren, findest Du nicht ?"

Luise zeigte sich in höchstem Maße undankbar für meinen begeisterten Vortrag und drohte mir mit Rausschmiss, wenn ich nicht endlich die Fresse halten würde. Ich verstummte und tönte die nächste Stunde brav gemeinsam mit ihr alle zwei Minuten wunderschöne AAAHs und OOOHs, während das Baby unangenehm auf Luises Steißbein rumlag.

Die wunderbare Hebamme im Kreißsaal konnte in Ruhe ihre Arbeit machen und bezog mich in ihre Kunst mit ein. Luises Mann leistete Schwerstarbeit und hielt mit aller ihm zur Verfügung stehenden Kraft dem Händedruck seiner Frau stand. 
Als das Köpfchen endlich kam, kniete ich neben ihr im Bett. Ihr rechtes Bein eingehakt in meinem rechten Unterarm und meine linke Hand festgeklammert in ihrer rechten. Sylvester Stallone in Cliffhanger war ein schwächlicher Witz gegen mich. Meine seitliche Bauchmuskulatur erlebte ihr persönliches Waterloo. 
Ich presste jede Wehe mit und weinte ohne Unterlass vor Mitleid, Glück und Stolz, auf meine so tapfere und unendlich starke Freundin, die nun eine Mama wurde.


Als Luises Tochter ihren ersten, quakenden Ton von sich gab, war ich davon überzeugt, dass ich noch nie an einem Ort so viel Sinn gemacht habe, wie in diesen Stunden, an der Seite meiner Freundin.

Im nächsten Leben werde ich Hebamme, ich schwör’s. 
Scheiß' auf Robe und Diktiergerät.

Das wäre ohnehin dringend notwendig, denn schon in ein paar Jahren, werden die jungen Frauen in Deutschland ausschließlich auf solche Flachpfeifen wie mich angewiesen sein, wenn sie halbwegs vorbereitet ein Kind zur Welt bringen wollen. 

Mein letzter Artikel, der die Abschaffung der Hebammen beklagte, ist nun fast zwei Jahre her. 
Nichts hat sich gebessert. Das meiste hat sich sogar verschlimmert. 
Darum schreibe ich nun noch einmal und frage mich weitere 24 Monate später immernoch: 
Habt ihr eigentlich den Verstand verloren?

Meine Freundin Luise gehört tatsächlich zu einer aussterbenden Spezies. Sie hatte noch eine Hebamme, die sich vor und während der Geburt um sie und um ihr Baby kümmerte. Auch nach der Geburt war sie da und federte diese wahnsinnige und neue Ur-Angst ab: Die immerwährende Sorge um das Wohlergehen des eigenen Kindes.  
Luises Hebamme rückte all diese hysterischen Ratschläge ihrer Freundinnen der vergangenen neun Monate in das rechte Licht. Sie half den Nabel des Babys zu versorgen, kam zu ihr nach Hause, wenn sie fiebernd im Bett lag, weil die Muttermilch sich staute. Sie sah sich den fiesen Riss an, den die Geburt trotz Würzöl und Youtube verursacht hatte und hatte feine Antennen für den Unterschied zwischen mütterlicher Erschöpfung und postnataler Depressionen, ohne dass Luise mit einem fünf Tage alten Baby in ein gynäkolgisches Wartezimmer trampen musste. Sie stopfte Heilwolle in Baby-Pofalten und sah belustigt und aufmerksam dabei zu, wie zwei Erwachsene zum ersten Mal ca. 3000g ihres eigen Fleisch und Blutes in einen Badeeimer tauchen und dabei Rotz und Wasser schwitzen.

Wundern sich wirklich alle aufrichtig, warum sich junge Frauen gegen Kinder entscheiden?  
 Obwohl es heutzutage swimmingpoolartige Gebärwannen in den hochmodernen Kreißsälen gibt und Familienzimmer mit Doppelbett und Stillkissen für die erste Nacht? 

Weil etwas ganz anderes wichtig ist: Eine Geburt braucht Zeit und Fürsorge und eine junge Mutter braucht Pflege, Rat, Beistand und eine Menge Mut. Sie braucht kein Origami-Faltbett, keine Mondstein-Wasser-Brunnentränke und auch keine gewachsten Schaukelseile an der Kreißsaaldecke, wie im Affenhaus in der Wilhelma.

Welches Signal senden wir den jungen Frauen da draußen, wenn wir Hebammen, Geburtshäuser und Hausgeburten ungerührt und arrogant aussterben lassen? 

Die Vorstellung davon, wie "eine Geburt ist", entwickelt sich immer weiter weg vom gewollten Wahnsinn der Natur und der Urgewalt, für die zwei Brüste und dehnbare Öffnungen zwischen den Beinen einst erfunden worden sind. Überraschenderweise eben nicht für Titten-Selfies auf Instagram oder Brasillian-Waxing. Diese Körperteile sind einst für Babies und Geburten erfunden worden, an deren Ende man sich fühlen sollte wie ein Superheldin, und nicht wie eine knapp dem Tode entronnene Seekuh, die von der Rainbow-Warrior gerade noch rechtzeitig in eine Greenpeace Rettungsstation geschleppt werden konnte. Eine Geburt ist nämlich gar keine absolute Notfallsituation, die man nur in unmittelbarer Nähe zu einem Reanimationszentrum und einer Kindernotfall-Klinik überhaupt überleben kann. Wo ist das ganze Urvertrauen hin, dass eine 5-jährige ganz selbstverständlich mit sich rumträgt, wenn sie sagt: "Wenn ich groß bin, ziehe ich in Omas Wohnwagen und kriege fünf Kinder. Alles Zwillinge." ?

Warum sind Geburtshäuser und Hausgeburten wichtig, auch wenn kaum eine Deutsche zuletzt dort war?

Mich selbst hätten beim ersten Kind vermutlich keine zehn Pferde in ein Geburtshaus gebracht. Ich dachte, die Sicherheit liefert mir die technische Medizin, dabei war es die Anwesenheit und das Können meiner Hebamme. Ich wusste allerdings, dass ich diese Angelegenheit im Grunde ebenso in einem Planschbecken zu Hause erledigen könnte, wie es 30 % unserer holländischen Schwestern noch heute zu tun pflegen. Ein mobiles CTG in der holländischen Hebammentasche und ein Rettungswagen wartet in der heißen Phase der Geburt vor der Amsterdamer Tür. Dieses Wissen half mir, selbstbewusst in den Kreißsaal zu marschieren. Beim zweiten Kind hätte ich gerne zu den 2 % der deutschen Frauen gehört, die dort entbinden können, wo man sich generell wohl fühlt: Nicht in einer Klinik. Aber da gab es das Geburtshaus in Kiel schon nicht mehr.

Neulich sagte die stellvertretende Pressesprecherin des GKV-Spitzenverbandes Ann Marini in einem NDR Interview: " Freiberufliche Hebammen? Brauchen wir nicht." 

Erstaunlich. Ich kenne keine einzige Mutter, die ihre Hebamme nicht für absolut und gänzlich unverzichtbar hält. Keine einzige mir bekannte Großmutter sagt sowas wie: „Die Hebamme hätte ich mir genauso schenken können wie die Anti-Rutsch-Socken für Neugeborene.“ 

Selten sind sich Mütter und Väter, Großeltern und Paare so einig wie in diesem Punkt und selten waren eine Gesellschaft und ihre politische Landschaft so taub auf einem Ohr, wie auf dem der Pflegebedürftigkeit von werdenden Eltern. Wir setzen ein fatales Zeichen an der Wiege unserer Gesellschaft: „Wenn ihr jungen Menschen Kinder haben wollt, dann müsst ihr das alleine machen oder es Euch leisten können. Viel Glück. Wir bauen so lange einen dritten Flughafen in Berlin.“ 

Immer mehr Hebammen müssen ihren Beruf aufgeben, weil er mehr kostet, als sie einnehmen. 6800 € kostet die Haftpflichtversicherungsprämie für Hebammen. Sie muss versichert sein, um überhaupt als Hebamme eine Geburt betreuen zu dürfen. Wovon soll sie das bezahlen, wenn sie  30,00 € für einen Wochenbettbesuch und 700,00 € pauschal für eine 20-Stunden Geburt abrechnen kann. Brutto. Hebamme mag eine Berufung sein, aber es ist auch ein Beruf, mit dem man Geld verdienen muss.

Zurück bleiben die jungen Paare, die sich ein Kind wünschen. In Göttingen annoncieren die ersten Schwangeren in den Tageszeitungen unter „Vermischtes“: 
Ich bin in der 5. Woche schwanger und finde keine Hebamme für den Geburtstermin im Herbst. Wer hat noch Kapazitäten?“ 
Welchen Eindruck macht das auf eine junge Frau, die zum Kaffee eine Zeitung liest und überlegt, ob sich Kinder bei ihrem Gehalt überhaupt lohnen?

Alternativen zu einer Klinikgeburt gibt es mittlerweile kaum noch - und nicht mal die ist in vielen Gegenden noch möglich

Die ersten Schwangeren haben gar keine Kreißsäle mehr in ihrer Nähe. Sie sind Deutschlands Wirtschaftsflüchtlinge, aber die interessieren die grenzdebilen Brüllaffen in Heidenau nur, wenn sie „vom Balkan kommen“. Sylter oder Oldenburger Schwangere sollen vor der Geburt in ein sogenanntes „Boarding-Haus“ umziehen. Das ist eine Art Flüchtlingsheim für Bald-Gebärende, nur ohne Feldbetten, an deren Wohnort keine Geburten mehr betreut werden  können. Aus wirtschaftlichen Erwägungen.

Auch die Zahl der verfügbaren, aber dringend benötigten Beleghebammen in den Kliniken sinkt täglich. Chronisch unterbesetzt rasen die verbliebenen, festangestellten Hebammen zwischen den Kreißsälen hin und her. Den Kliniken fehlt das Geld dafür und wisst ihr was? Ich glaube ihnen sogar.  Der Kreißsaal in Bruchsal in Baden-Württemberg hat so wenig eigene Hebammen und Beleghebammen aus dem Umkreis zur Verfügung, dass die rundlichen Damen dort bitteschön so freundlich sind, während der Öffnungszeiten zwischen 7 und 17 Uhr ihr Kind rauszupressen. Dann ist zu. Die Sätze, die die Krankenkassen für eine Geburt bezahlen, reichen auch den Kliniken nicht um die Kosten schultern zu können, daher drehen sie am Personalschlüssel. Auf Kosten der Mütter, die alleine im Kreißsaal liegen. Aber "kein Geld da" kann doch bitte nicht das Ende der Diskussion sein? Das ist mir zu billig.

Kein Kreißsaal in der Nähe? Keine Hebamme, die das Kind zu Hause entbindet? Das Geburtshaus am Ort geschlossen? Das ist ja schon etwas blöd, jetzt. Die Verantwortlichen haben sich an einen Tisch gesetzt und folgende Lösung erarbeitet: In Ostholsteins Norden beispielsweise wird eine Schwangere jetzt mit Christoph (42) in die Eutiner Klinik gebracht, wenn die Wehen nachts spontan einsetzen. Christoph ist leider nicht der Kindsvater, sondern ein "Hubschrauber-Fluggerät vom Typ BK 117, eine Gemeinschaftsproduktion von Messerschmitt-Bölkow-Blohm und Kawasaki", loben die Lübecker Nachrichten das neue sogenannte Sicherheitskonzept. Klingt doch nach einer Maßnahme in der sich ein Lawinenopfer, äh, eine wehende Mutter supergut aufgehoben fühlt
"Schauen Sie mal raus, Frau Wagner! Da unten paaren sich die Seehunde am Strand von Niebüll. Ist das nicht putzig mitanzusehen?"  
Als junge Frau mit reduzierter Abenteuerlust, würde ich meinen Kinderwunsch in Ostholstein heute deutlich überdenken.

Wenn es um die Pflege von Schwangeren und damit um Paare mit Kinderwunsch geht, scheint also keine „Lösung“ absurd genug zu sein, um sie nicht als eine solche zu präsentieren. 


Ein Ort, an dem eine Frau sicher ein Kind gebären kann. Ich hätte diese Problematik eher nach Nigeria oder Syrien verordnet, nicht nach Föhr oder Amrum.

Manche Kommentarspaltennutzer von Onlineartikeln zum Thema bezeichnen Geburten, vorallem die außerhalb einer Klinik, gar als „Luxus für Öko-Tanten, den solche Frauen eben selbst bezahlen müssten". Am nächsten Tag sitzen genau diese Vögel nach einer Stunde AOK-Aquarobic auf Rezept völlig selbstverständlich im Wartezimmer ihres Dermatologen und lassen sich auf Kassenkosten eine Krampfader veröden
Wer zudem das Wort "Luxus" im Zusammenhang mit Hebammenbetreuung verwendet, wo auch immer sie stattfindet, der hat noch nie eine Honigmelone aus einer Öffnung so groß wie eine Zitrone gepresst und war dabei mindestens eine Stunde fest davon überzeugt, jeden Moment den Löffel abzugeben oder alternativ den Freitod zu wählen, damit diese Schmerzen endlich aufhören. Derjenige schmierte sich auch noch nie gekühlten Magerquark auf medizinballgroße Betonbrüste und verging auch nie im Fieberwahn fast vor Angst, dass der vier Tage alte, durchgehend schreiende Säugling ihm unter den Händen verhungern könnte.

Und „solche und solche“ Frauen gibt es seit Anbeginn der Menschheit nicht, zumindest nicht, wenn es um die letzten Zentimeter der Muttermund- Eröffnungswehen geht. Da bricht die Öko-Tante ihrem Mann genauso ungerührt die Hand, wie das Chi-Chi-Mäuschen aus der Edelboutique.

Ich erwarte eine Lösung. 
Dieser Zustand ist nicht hinnehmbar. 
Ich erwarte eine Lösung von der Politik, den Versicherern, den Hebammenverbänden, bessere Zusammenarbeit von Ärzten und Hebammen und den kommunalen Vertretern. Ich erwarte Einigungen und weniger Lobbyismus.
Ich erwarte Engagement, Respekt und Demut vor der Sache, um die es geht.

Ich möchte eine Geburt wie sie sein soll. Wie sie schon immer war und nicht, wie sie am "wirtschaftlichsten" ist. Wirtschaftlichkeit können wir uns hier einfach nicht leisten. Es ist nicht Klage auf hohem Niveau, es ist die Basis.
Quelle: Hebammenverband
Diese Debatte ist eine der Wenigen, die man niemals "satt" haben sollte, deswegen greife ich sie nochmals auf. Sie ist weder feministisch noch ist sie emanzig, noch betrifft sie eine Minderheit. Geburten sind das Grundsätzlichste, was wir in einer Gesellschaft zu bieten haben. Endlich mal etwas vollkommen Geschlechter-, Glaubens- oder Altersunabhängiges.

Geburten und wie und wo sie stattfinden können, in einem der reichsten Läder der Erde, sind kein Thema, das "heute mal an der Tagesordnung" sein sollte und morgen von einem VW-Diesel-Skandal oder dem Eurovision Song Contest abgelöst werden darf. Im Interesse aller Kinderlosen und Familien, denn wir leben in einem Sozialsystem, das ohne Kinder zusammenbricht. Für alle. Ohne wenn und aber.
Es geht nicht um die Geburt der Anderen.

Es geht um etwas ganz Fundamentales, eine Säule unseres Generationenvertrages, um die Wiege unserer Gesellschaft, in der wir leben wollen. 

Ich bin schlicht fassunglos wie wenig in den letzten Monaten passiert ist und wie diese Situation seit Jahren einfach ignoriert und immer wieder umgangen wird. Trotz tausender Stimmen in den Medien und auf den Straßen, die sich täglich laut und stark machen. Selten war sich Deutschland so einig und selten eine Lösung fernen.

Wenn das so weitergeht, müssen wir uns um die "Vereinbarkeit von Familie und Beruf" nicht mehr kümmern und ich muss keine Mütter mehr durch ihre Elternteilzeit klagen. Dann kann ich endlich Hebamme werden.

Rechtsanwältinnen in Kreißsälen sind keine Alternative. Fragt Luise. 

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Hier geht es zur Seite "Über mich" und hier zum ehemaligen Hebammenartikel. 




          Mein Tagebuch, Polka und der Landesverrat        

In den 90ern des vergangenen Jahrhunderts war ich Ewigkeiten circa vierzehn Jahre alt. 
Wie nahezu alle meinen pubertierenden Geschlechtsgenossinnen, schrieb ich passioniert Tagebuch.



Bewegendes im DIN-A6 Format. Oft mit verwackelten Fotos aus der letzten 36er Filmrolle und den Duckface-Selfies der ersten Stunde illustriert. Das wahre #nofilter und #picoftheday.

Auch Gedichte über die Liebe oder den Geschmack von Wolken finden sich darin. Liedtexte über Freundschaft, Atomkraft und den Weltfrieden, wie beispielsweise mein Song "Kein Geld für Öl" mit drei Akkorden zur Gitarre aus dem April 1993. Ich vermute, dass ich mich eigentlich gegen "Krieg für Öl" aussprechen wollte, aber "Geld für Öl" hatte ich damals auch nicht, daher zählt das als Protest.


Tiefsinnige Miss-Germany-Wahl-Weisheiten wie 
"Live your dreams. Face your fears"  
zierten als Grafittientwurf in Ballonschrift meine Seiten. Ein Konflikt, geschrieben mit meinem königsblauen Lamyfüller und ultrahipper, smaragdgrüner Tinte. Mein Büchlein war, wie meine Bettwäsche auch, mit einem schwarz-weiß Foto eines amerikanischen Teenagerpärchens in Levi's Jeans auf der Route66 bedruckt und beinhaltet folgenden Meilenstein aus dem Oktober 1994:
"Liebes Tagebuch,
 * 19.10.1995 -
† 08.12.1995.
Es ist Schluß. Es hat genau 1 Monat und 19 Tage gehalten.